Landtagskoalition empört über Datenlöschung durch den Bund

Wie konnte es dazu kommen, dass in den 60er und 70er Jahren mehr als 125.000 Fässer mit Atommüll einfach so in ein marodes Bergwerk abgekippt wurden? Mit dieser Frage beschäftigte sich ab 2009 ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss des niedersächsischen Landtages. Die Akten dazu, aber auch weitere Arbeiten, Berichte und Quellen zur Asse wurden zusammengetragen und ausgewertet. Und zwar im Institut für Wissensanalyse und Wissenssynthese, IWW, in Goslar. Doch wie nun bekannt wurde, will der Bund das Institut abwickeln. Angeblich hat man schon damit begonnen, Datensätze zu löschen. Das hat bei der Landesregierung fraktionsübergreifend Protest ausgelöst. Nicole Beyes hat darüber mit Marcus Bosse gesprochen, dem umweltpolitischen Sprecher der SPD-Landtagsfraktion.

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