Erster „Wohnen für Hilfe plus“-Stammtisch in Braunschweig

In vielen deutschen Städten ist der Wohnraum besonders für Studenten knapp. So auch in Braunschweig: Auf fast 20.000 Studierende kommen hier nur 2.000 Wohnheimplätze. Gleichzeitig gibt es viele Senioren oder Familien, die ein leerstehendes Zimmer zur Verfügung haben, aber auch Unterstützung im Alltag brauchen. Das Projekt „Wohnen für Hilfe plus“ bringt diese Aspekte zusammen. Wir haben seit dem Start vor gut einem Jahr mehrfach darüber berichtet. Franziska de Vries hat beim ersten Stammtisch des Projekts einige Teilnehmer getroffen – darunter Karin Stähler. Die 82-Jährige lebte bis vor ein paar Monaten allein. Ihre Kinder sind längst ausgezogen, mehrere Zimmer standen leer. Doch seit September ist das anders: Mit einem Studenten aus dem Senegal lebt sie jetzt in einer ganz besonderen Wohngemeinschaft.

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