Mancher Fußball-Bundesligist schickt den Trainer in die Wüste – der VfL Wolfsburg beordert seinen Chefcoach nach China. Das ist zugleich auch die Abschiedsreise für Bruno Labbadia, der die Wölfe vom Abstiegskandidaten zum Europapokal-Teilnehmer machte, aber trotzdem nicht bleiben wollte. Über die Gründe wird nur spekuliert. Offenbar passt es nicht mit Sportdirektor Schmadtke. Mit den Fans hatte der 53jährige nach schwierigem Beginn längst seinen Frieden gemacht. Die feierten “ihren Bruno” nach dem letzten Saisonspiel frenetisch – was den erfahrenen Fußballer sehr rührte, wie er Frank Kornath bekannte.

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