Koordinationskreis kritisiert geplante Bohrungen

Der Asse II-Koordinationskreis hat erneut eindringlich vor weiteren Bohrungen im Bereich des maroden Endlagers bei Remlingen im Landkreis Wolfenbüttel gewarnt. Die atomkritischen Initiativen befürchten, die Arbeiten in etwa 500 Meter Tiefe könnten den Zufluss von salzhaltiger Lauge in das Bergwerk erhöhen. Dem hatte der Betreiber, die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE), zuletzt widersprochen. Die Grube könne nicht absaufen, da die Erkundungsbohrungen in einem sicheren Abstand zum bestehenden Bergwerk durchgeführt würden, so die BGE. Das kann die Sorgen des Koordinationskreises aber keineswegs zerstreuen, sagt Andreas Riekeberg im Beitrag von Holger Neddermeier.

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