Die Asse 2-Begleitgruppe, kurz A2B, wurde vor mehr als zehn Jahren gegründet, um die Interessen der Bevölkerung rund um das marode Atommüllager zu vertreten. Nachdem Wolfenbüttels Landrätin Christiana Steinbrügge den Vorsitz der A2B übernommen hatte, kam es aber zu immer heftigeren internen Streitigkeiten zwischen der Kommunalpolitik und den zivilgesellschaftlichen Gruppen, darunter Bürgerinitiativen, Umweltverbände und Wissenschaftler. Anfang 2018 wurde beschlossen, den Begleitprozess neu zu organisieren: Die A2B besteht jetzt aus zwei miteinander verbundenen, aber getrennt diskutierenden Kammern – der kommunalen und der zivilgesellschaftlichen Vertretung, kurz ZGV. Letztere kam dieser Tage erstmals zu einer öffentlichen Sitzung zusammen – rund 18 Monate nach ihrer Gründung, sagt ZGV-Sprecher Claus Schröder im Beitrag von Holger Neddermeier.

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