Projekt Beschreibung

Woche 13/2021

Alice Phoebe Lou

Glow (Motor Entertainment)

Alice Phoebe Lou wurde in Südafrika (Kapstadt) geboren und kam zum ersten Mal im zarten Alter von 18 Jahren auf den Geschmack, aufzutreten, als sie als Straßenmusikerin durch Europa zog, wo sie Passanten mit ihrem atemberaubenden Gesang und fesselnden Liedern begeisterte. Lou veröffentlichte 2014 ihre Debüt-EP „Momentum“ selbst, zwei Jahre später folgte mit „Orbit“ ihr Longplayer-Debüt.

Vor zwei Jahren, im März 2019, erschien ihr von der Kritik gefeiertes zweites Album „Paper Castles“, gepriesen von NPR, Rolling Stone und The Fader. Zusätzlich zur Veröffentlichung eines außergewöhnlichen Werks spielte sie über 100 Konzerte auf vier Kontinenten, baute und pflegte dabei eine enorme, treue Fangemeinde.

Das 100. Konzert fand im Saal 1 des Funkhauses statt, einem unglaublichen Aufnahmestudio, das 1956 im Rahmen des Funkhaus-Radiogebäudes in Ostberlin für die Aufnahme von Orchestern gebaut wurde. Ihre LP “Live at Funkhaus“ ist eine Auswahl von neun Songs, die während dieses großartigen Konzerts am 7. Dezember 2019 aufgezeichnet wurden.

Anfang 2020 veröffentlichte Alice Phoebe Lou zwei erfolgreiche Singles. Zunächst „Witches”, ein optimistischer Song, der mit Ziv Yamin auf 1-Zoll-Band aufgenommen wurde. Dies markierte den Beginn einer analogen Liebesbeziehung, in der Alice ihren Aufnahmestil änderte und ihre nächste Single „Touch“ komplett analog aufnahm, mischte und masterte.

Dieser Ansatz wurde weiterverfolgt, als sie mit dem Produzenten David Parry (von der Band Loving) in den Castle Studios in der Nähe von Dresden das gesamte Album „Glow“ aufnahm und sich mit Bandaufnahmen und Vintage-Ausrüstung beschäftigte.

Das Jahr 2020 brachte viele Herausforderungen für Alice mit sich, als Künstlerin wie als Einzelperson. Alice erklärt: „Ich habe mehr Zeit alleine verbracht als jemals zuvor. Ich rasierte meinen Kopf. Hatte einen Ego-Tod. Verliebte mich. Mir wurde das Herz gebrochen. Ich war ein rohes kleines Durcheinander. Und darüber habe ich geschrieben.“

Ende 2020 veröffentlichte Alice Phoebe Lou mit „Dusk“ die erste Single aus ihrem neuen Album. eine Ode an die gegenseitige und tiefschürfende Liebe, die in einer Freundschaft gegenwärtig ist.
Es folgte „Dirty Mouth“, ein Track voll schimmernder Selbstbestärkung und glückseliger Melodien, die dafür bestimmt sind, jeden Herzschmerz zu heilen. Mit diesen Releases im Gepäck hat Alice bereits über eine Millionen Streams gesammelt.

Nun also ist seit dem 19. März das neue Album „Glow“ auf dem Markt und sammelt höchstes Kritikerlob, nicht nur in der Republik: „Alice has written from the heart, talked about her experiences in life and used the raw emotion to create a magical sensation that can only be described as enchanting.“ (Clash) oder „Die Musik ist eigenproduziert. Sehr Hi-Fi, alle Instrumente nah am Ohr und dicht beieinander: Kammerfolk, der einen sofort in seinen Bann zieht.“ (Süddeutsche Zeitung).

Es ist ihr bisher persönlichstes Album, das die Wahlberlinerin mit „Glow“ nun vorgelegt hat. Bekannt für ihre abenteuerlustige Natur und ihre Liebe zum Touren, brachte 2020 viele Herausforderungen für Alice Phoebe Lou mit sich, als Künstlerin wie als Einzelperson. Sie erklärt: „Ich habe mehr Zeit alleine verbracht als jemals zuvor. Ich rasierte meinen Kopf. Hatte einen Ego-Tod. Verliebte mich. Mir wurde das Herz gebrochen. Ich war ein rohes kleines Durcheinander. Und darüber habe ich geschrieben.“ Anspieltipps: „Mother’s Eyes“ und „Lovesick“. (Photo © Motor Entertainment)