Project Description

Photo © broken silence

Woche 40/2019

Electro Deluxe

Apollo (Stardown)

Mit knackigem Funk und ihrem charismatischen Frontmann James Copley zünden die Musiker von Electro Deluxe auf „Apollo“ von der ersten Sekunde an ein fettes musikalisches Feuerwerk. Mit originalem Vintage-Equipment und zu einer perfekten Einheit verschmolzen, erzeugt die Band einen mitreißenden Cocktail aus schmutzigem Funk & Soul, der sofort in Ohr und Beine geht.

2001 starteten Electro Deluxe ihren Siegeszug, auf dem sie sich schnell auch über ihre Heimat Frankreich hinaus eine begeisterte Fangemeinde erspielt haben. Ursprünglich als Quartett gegründet, stieß 2010 mit James Copley ein Sänger als festes Mitglied zur Band, der sich mit seiner grandiosen Stimme und einnehmenden Bühnenpräsenz als echter Glücksfall erwies.

Inzwischen erreichten bereits mehrere Alben der Formation Platz 1 der französischen Jazz-Charts und den Album-Top 10 – unzählige Club- und Festival-Auftritte in Frankreich und ganz Europa, Mexiko und sogar Indien und China formten die Band zu einer bestens eingespielten Einheit und wahren Entertainment-Macht, deren Kernbesetzung oft durch mehrere Bläser bis hin zu einer opulenten Bigband-Besetzung ergänzt wird.

Von ganz klassischen Elementen aus Jazz, Funk und Soul bis hin zu zeitgenössischen Einflüssen aus Hip Hop, NuJazz, Disco und Electro entwickeln die Musiker ihren retro-futuristischen und stets zwingend tanzbaren Sound und benutzen dabei stilsicher sowohl Vintage-Instrumente wie auch Elektronik, Sampler und Vocoder.

Nach 20 Tourneen präsentiert das Quintett mit „Apollo“ jetzt sein sechstes Studioalbum, das bisher ausgereifteste Werk, auf dem sie mit 14 Songs mehr denn je die Brücke von der Geschichte des Genres in die Zukunft schlagen. Unterstützt von den Trompetern Alexis Bourguignon und Renaud Gensane sowie dem Posaunisten Robinson Khoury, entstand das neue Werk unter der produktionstechnischen Leitung des renommierten DJ, Produzenten und Remixer 20SYL, der u.a. bereits für Rihanna, Kendrick Lamar oder Gregory Porter arbeitete.

„Apollo“ ist pure Dynamik: mitreißende Musik, handgemacht, kompakt, hochgradig energiegeladen. – nichts für die ganz ruhigen, besinnlichen Stunden (oder vielleicht doch), ein Album, das einen exzellenten Eindruck dessen vermittelt, was Besucher eines der vielen Live-Konzerte vermittelt, die Electro Deluxe auch immer wieder in Deutschland geben. Anspieltipps: „Sleepwalking“ und „Space Invaders“. (Photo © broken silence)