Woche 49/2021

Eyedentity

País Da Maravilha Wonderland

Krishna Booker und Diana Purim begannen ihre gemeinsame musikalische Reise lange vor der Gründung von Eyedentity im Jahr 1997. Sie wurden in New York im Abstand von zwei Jahren im selben Krankenhaus jeweils in eine Familie von Musikgrößen geboren. Es war das Ende einer Ära und der Beginn einer neuen und wunderbaren Zeit für experimentelle Kunst und Musik, als die Free Love-Bewegung aufkam.

Die beiden Freunde aus Kindertagen entdeckten schon bald in ihren Teenagerjahren, dass sie eine tiefe Liebe zur Musik in all ihren Formen und einen Hintergrund in Jazz, Funk, brasilianischer und Latin Fusion teilten. Gemeinsam dehnten sie die Grenzen des Hip Hop aus, indem sie ihn mit Elementen ihrer multikulturellen musikalischen Einflüsse bereicherten.

Der eklektische Sound von Eyedetity nahm mit dem 2018 veröffentlichten Album „Many Bodies, One Mind“ eine solidere Richtung an. Auf diesem Album finden sich Gastauftritte von Herbie Hancock, dem verstorbenen George Duke, Airto Moreira, Justo Almario, Miguel Atwood Ferguson und Carlinhos Pandeiro De Ouro, um nur einige zu nennen.

Das Album „País Da Maravilha (Wonderland)“ (VÖ 12.11.2021) hat einen einzigartigen Sound, der sich durch einen starken Einsatz von Rhythmus auszeichnet, gepaart mit starken, verletzlichen und dennoch kathartischen lyrischen Inhalten und einer perfekten zweisprachigen Mischung aus den beiden Hauptkulturen, mit denen sie aufgewachsen sind.

Krishna Booker und Diana Purim sprechen in ihren Texten offen und authentisch über die Herausforderungen des menschlichen Daseins, während wir angesichts einer globalen Pandemie eine neue Welt erschaffen. Sie bemühen sich um die Brasilianisierung der amerikanischen Musik und die Amerikanisierung der brasilianischen Musik, wobei sie sowohl moderne, urbane als auch traditionelle und kulturelle Elemente aufgreifen. Diese kalkulierte Integration von Dualitäten ist eine bewusste Bewegung hin zu einem einheitlicheren Verständnis füreinander, für die Natur, für die Menschheit und für ein größeres universelles System. Anspieltipps: „É Tudo De Bom-It’s All Good“ und „Reconnect“.

Eyedentity haben mit „País Da Maravilha (Wonderland)“ ein Album produziert – Anspieltipps: „É Tudo De Bom-It’s All Good“ und „Reconnect“. – das auch bei Kritikern reichlich Lob einheimst.

“Beide demonstrierten eine Versiertheit in ihrem jeweiligen Handwerk, die ihre Plätze auf der Bühne rechtfertigte, selbst wenn man ihre Geschichte außer Acht lässt… Obwohl die beiden leicht die Show hätten stehlen und ihre Bandkollegen ohne Anerkennung zurücklassen können, ließen sie den anderen Mitgliedern ihrer Gruppe reichlich Raum, ihr instrumentales Können zu zeigen, was jeder mit Begeisterung tat.” – Daily Californian

“Ich sage Bravo! Der Klang von Diana Purims Stimme! ist eine willkommene Bereicherung für die Welt der Musik, ebenso wie die stimmliche Interpunktion von Krishna Bookers perkussiven Verzierungen.” – Jazzlegende Wayne Shorter.

Dem ist nichts hinzuzufügen.