Pandora

Das Kulturmagazin

Donnerstags, 19.00 Uhr

Das Kulturmagazin beleuchtet die Vielfalt des kulturellen Lebens in der Region. Natürlich informieren wir Sie über Höhepunkte wie Theaterpremieren, Ausstellungseröffnungen oder Gastspiele – wichtig ist uns aber auch, darüber zu berichten, was Vereine, Initiativen und engagierte Bürgerinnen und Bürger in Sachen Kultur so alles auf die Beine stellen.

Darüber hinaus möchten wir „jungen“ Künstlern, Autoren und Musikern die Gelegenheit geben, sich mit uns live im Studio über ihre kreative Tätigkeit zu unterhalten und ihre Werke einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen.

Hinweise zu interessanten Ausstellungen und Veranstaltungen finden Sie hier

Die Beiträge des Kulturmagazins Pandora können Sie unter dem Sendetermin auch nachhören – gute Unterhaltung!

THEMEN DER SENDUNG

THEMEN DER SENDUNG:


Julius Lipinski und Julian Knigge bei der Erweiterung des Kunststoffkometen Foto (c) Matthias Leitzke

Neues Ausstellungsforum „Zukunftsstoff“ im phaeno

Kunststoff hat unser Leben revolutioniert – als unverzichtbarer Wertstoff in Medizin, Mobilität und Alltag. Ebenso ist Kunststoff auch eine große globale Umweltherausforderung. Im neuen „Forum“ des Themenclusters „Planet A“ beleuchtet phaeno in enger Kooperation mit der Ostfalia-Hochschule beide Seiten und richtet den Blick konsequent nach vorn: Wie gestalten wir den Umgang mit Kunststoff nachhaltig und zirkulär?
Drei interaktive Stationen widmen sich Vielfalt, Beständigkeit und Geschichte des Materials. An einer multimedialen Infostation wird das Kooperationsprojekt „REVFIN“ vorgestellt, das gemeinsam mit Universitäten in Vietnam zirkuläre Lösungen für Fischernetze entwickelt.


Foto (c) Kathrin Ulrich

„Rendezvous mit dem Löwen. Spitzenstücke aus der Burg Dankwarderode zu Gast“

Mit der Ausstellung „Rendezvous mit dem Löwen. Spitzenstücke aus der Burg Dankwarderode zu Gast“ präsentiert das Herzog Anton Ulrich-Museum ab dem 6. März 2026 die bedeutendsten Meisterwerke der mittelalterlichen Sammlung aus der Burg Dankwarderode in einer neu konzipierten Schau in der Museumstraße. Zuletzt konnten Besucher*innen die Sammlung im Jahr 2023 am Burgplatz besichtigen. Der Ausstellungsrundgang beginnt mit kurzen Einführungen in die Geschichte der Burg Dankwarderode und zur Stellung Braunschweigs im Mittelalter, bevor er die Besucher*innen in die Welt des welfischen Hofes und Heinrichs des Löwen führt. In acht Kapiteln entfaltet sich so ein vielschichtiges Bild der politischen, religiösen und gesellschaftlichen Zusammenhänge des Mittelalters, das Macht und Frömmigkeit in ihrem Verhältnis beleuchtet.


Raub der Sabinerinnen Szenenauschnitt – Foto (c) Komödie am Altstadtmarkt

Raub der Sabinerinnen

Die Komödie am Altstadtmarkt lädt ein zu einer Liebeserklärung an das Theater:
Professor Gollwitz, den finanzielle und familiäre Sorgen plagen, ist seit seiner Jugend der Theaterleidenschaft verfallen, was er jedoch geheim hält. Eines Tages trifft er unverhofft auf Theaterdirektor Striese, der gerade auf Tournee ist. Während eines Gesprächs erzählt Gollwitz, dass er in seiner Jugend das Drama „DER RAUB DER SABINERINNEN“ verfasst hat, welches er bis heute versteckt hält. Striese gelingt es, dem sich zunächst weigernden Autor das Werk aus den Rippen zu leiern. Das ungleiche Duo macht sich sofort an die Proben…


Filmplakat (c) Neue Visionen

Filmtipp: DJ AHMED

Es gibt Filme, die kann man sehen, solche, die sollte man sehen – und dann gibt es Filme, die man unbedingt gesehen haben muss!
DJ AHMED ist solch ein Film, den man nicht vergisst, der verzaubert, bewegt, voller Herzenswärme und Humor.
Wenn der 15-jährige Schafhirte Ahmed mit seinem Traktor durch die nordmazedonische Hügellandschaft tuckert, wummern basslastige Songs aus seiner selbstgebauten Anlage. Sein kleiner stummer Bruder teilt seine Leidenschaft. Und dann ist da noch die schöne Nachbarstochter Aya…
„Die Welt ist seltsamer und schöner als wir denken, und ich wünsche mir, dass DJ AHMED die Menschen daran erinnert.“
(Reg. Unkovski)

Der Film DJ AHMED läuft ab 19. März im Universum.

Am Freitag, den 20. März ist um 19:00 Uhr der Regisseur Georgi M. Unkovski zu Gast im Universum. Und im Anschluss lädt das Kino zu einer After Show Party ins Kinobistro Abspann ein mit Musik zum Film von DJ Soundschwester.


Moderation: Eileen Schlätel und Izabela Mike

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Filmplakat – (c) Plaion Pictures

Filmtipp: Nouvelle Vague

AUSSER ATEM gehört zweifellos zu den großen Filmklassikern. Doch was ist die Geschichte dahinter? Regisseur Richard Linklater hat mit „Nouvelle Vague“ einen Film über die Entstehung dieses Klassikers gedreht, ganz im Stil seines großen Vorbilds: in schwarz-weiß, im Format 1:1,37, mit viel Liebe zum Detail und einer gehörigen Portion Humor – frech und charmant.

„Nouvelle Vague“, Richard Linklaters Hommage an Jean-Luc Godard, läuft ab 12. März im Universum.

 


Frühjahrslese 2026 – (c) Plakat

Leseflair: Bücherfest im März

Vom 23. bis 29. März 2026 lädt die zweite Leseflair Frühjahrslese erneut zu einer Woche voller Literatur, Begegnungen und besonderer Veranstaltungsformate ein. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf regionalen Autorinnen und Autoren. Am 28. März findet in der Brunsviga die Leseflair Buchmesse Regio statt (Bild), bei der Ausstellende aus der Region ihre Bücher präsentieren und Besucherinnen und Besucher zum direkten Austausch einladen.

Zu den programmatischen Höhepunkten zählen die Lesung von Henrik Szántó am 23. März sowie die Lesung von Annika Strauss, die mit dem Horrorthriller REM einen gemeinsamen Roman mit Sebastian Fitzek veröffentlicht hat. Ergänzt wird das Programm durch die dritte Ausgabe des Leseflair Poetry Slams, der sich inzwischen als feste Größe etabliert hat. Mit diesem Format wird Braunschweig im Mai zudem bei den Niedersächsischen Poetry Meisterschaften in Meppen vertreten sein.


David Hellmers und Kai Spintzyk – Foto (c) Scholz)

Verein Kulturraum Jakobi e.V.

Dank aktiver und kreativer Köpfe wird es in Braunschweig demnächst einen neuen Raum für Kultur geben. Vor kurzem hat sich der Verein Kulturraum Jakobi e.V. gegründet. Vorsitzender David Hellmers und Kai Spintzyk berichten, wie es zu der Idee kam, in der Kirche einen Kulturraum zu etablieren und was die Besucher erwarten können.
Offiziell eröffnet wird der Kulturraum am 10. April um 16 Uhr, zunächst zum Kennlernen und für Gespräche interessierter Gäste, ab 18:30 Uhr dann mit Programm. Adresse: Goslarsche Straße 31-33.


Graphik Tyll – Foto (c) Staatstheater BS

Staatstheater Braunschweig: „Tyll“

Ein Schritt. Ein Innehalten. Die Menge hält die Luft an. Der nächste Fuß folgt – und Tyll scheint zu schweben auf dem gespannten Seil, Tyll, der Meister der Lüfte. Er spielt mit dem Publikum, macht sich lustig über die, die so schwer auf der Erde stehen. Daniel Kehlmann hat der niedersächsischen Sagenfigur Till Eulenspiegel die Narrenkappe entrissen und sie auf eine superhelden-ähnliche Zeitreise geschickt. In seinem Roman wird Tyll zum scharfen Beobachter einer Welt ohne zivilisatorischen Kitt. Kehlmanns Roman kommt in Braunschweig in der Bearbeitung von Markus Heinzelmann und Holger Schröder als großes, vielstimmiges Ensemble-Stück auf die Bühne des Staatstheaters.


Moderation: Sylvia Scholz

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Filmplakat (c) Alamode

Filmtipp: Gelbe Briefe

Über 20 Jahre ist es her, dass 2024 mit „Gegen die Wand“ von Fatih Akin ein deutscher
Film den Goldenen Bären der Berlinale gewonnen hat. In diesem Jahr gelang das Ilker
Çatak mit seinem Politdrama „Gelbe Briefe“. Erzählt wird die Geschichte eines türkischen Künstlerehepaares aus der Theaterwelt in Ankara. Die politische Meinung des Paares führt zum Berufsverlust und finanziellen Problemen. Der Berlinale-Gewinner „Gelbe Briefe“ läuft ab 5. März im Universum.

 


Leon Löwentraut Foto Jaeschke (c)

Galerie Jaeschke, Leon Löwentraut

Die Galerie Jaeschke startet das Kunstjahr mit einem besonderen Event. Zum ersten Mal in unserer Region wird der vieldiskutierte Künstler Leon Löwentraut mit einer Einzelausstellung zu Gast sein. Leon Löwentraut begeistert, inspiriert und polarisiert – sowohl das Publikum als auch die Medien. Seine Kunst entsteht intuitiv, impulsiv und körperlich. Er malt meist auf dem Boden, begleitet von lauter Musik, mit dynamischem Einsatz. Inhaltlich beschäftigen sich seine Werke mit dem Menschen, der Gesellschaft
und zwischenmenschlichen Beziehungen – stets mit einer klaren, persönlichen
Weltsicht. Die Bilder sind bis zum 10.April in der Schuhstr. In Braunschweig zu sehen.


Poster Lesetage 2026 (c) Hallenbad

Lesetage im Kulturzentrum Hallenbad

Vom 5. Bis 28. November 2026 wird das Wolfsburger Hallenbad erneut zu einem Ort, an dem gesellschaftliche Debatten, persönliche Geschichten und literarische Qualität aufeinandertreffen. Mit Joschka Fischer, Dora Heldt, Sarah Kuttner, Sylvester Groth, Wigald Boning, Bettina Tietjen. Peter Jordan und Anouk Schollähn versammeln die 17. Lesetage Persönlichkeiten, die Politik, Popkultur, Medien und Literatur entscheidend mitgestalten.


Mit eigener Stimme Plakat (c)

„Mit eigener Stimme“

Das Städtische Museum Braunschweig präsentiert vom 24. Februar bis zum 20. September im Haus am Löwenwall die Ausstellung „Mit eigener Stimme. 75 Jahre Zentralrat der Juden in Deutschland“. Diese deutschlandweit einzige Schau beleuchtet die Geschichte des Zentralrats. Und sie zeigt seine lebendige Kultur- und Bildungsangebote, sein vielfältiges gesellschaftliches Engagement und vor allem seine Bedeutung für die Entwicklung der Demokratie in der
Bundesrepublik.


Moderation: Hans-Otto Kruse 

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A. Soul Gib Gummi (c)

Austellung Gib Gummi!

Der Kaugummiautomat ist für die Fotografin Angelika Soluk alias A. Soul nicht nur Motiv, sondern auch immer Kulturobjekt. Jedes dieser kleinen Wunderwerke fasziniert durch seine mechanische Einfachheit des Münzeinwurfs bis hin zu den bunten Überraschungen, die nicht nur Kinderaugen zum Leuchten bringen.
Mit Texten befreundeter Autorinnen und Autoren kombiniert, entstanden lebendige Geschichten über Automaten, die oft vergessen, aber nie ganz aus der Erinnerung verschwunden sind. Daraus entstand das Buch : Gib Gummi!
welches 2025 im Verlag Andreas Reiffer erschienen ist.
Nun werden Fotografien von der Lichtbildnerin im „Séparée“ in Braunschweig an der Böcklerstraße seit dem 20. Februar vorgestellt.

 


Filmplakat (c) Weltkino

Filmtipp: FATHER MOTHER SISTER BROTHER

Drei Geschichten kreisen um die Beziehungen erwachsener Kinder zu ihren teils distanzierten Eltern und untereinander. Jedes der drei Kapitel spielt in der Gegenwart, jedes in einem anderen Land. FATHER ist im Nordosten der USA angesiedelt, MOTHER in Dublin und SISTER BROTHER in Paris. FATHER MOTHER SISTER BROTHER, der neue Film von Jim Jarmusch, wurde bei den Filmfestspielen von Venedig mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet.
Der Film FATHER MOTHER SISTER BROTHER läuft ab 26.02. im Universum.


Kanal3 – Flyer Ausstellung

Karnagel³- Drei

Mit „Karnagel³ – Drei Generationen“ wird im Foyer des Hotels Centro, Ernst-Amme-Straße 24 in Braunschweig eine Ausstellung gezeigt, die drei künstlerische Positionen aus drei Generationen einer Familie zusammenführt:
Helge Karnagel (*1939), Jonas Karnagel (*1971) und Justus Karnagel (*2007).

In Zeichnung und Malerei steht bei allen drei Braunschweiger Künstlern das Bild des Menschen im Zentrum.


Angelika Platen vor ihrem Beuys-Portrait Foto (c) Kruse

Halle 267 – Angelika Platen Porträts

Die international renommierte Fotografin Angelika Platen gehört mit ihren Porträts von Künstlerinnen und Künstlern der internationalen Gegenwartskunst zu den wichtigen Fotografinnen zeitgenössischer künstlerischer Fotografie.
In Kooperation mit dem Museum für Photographie und kuratiert von Barbara Hofmann-Johnson zeigt sie in der halle 267 an der Hamburger Straße in Braunschweig zahlreiche Werke, die seit dem Ende der 60er Jahre in unterschiedlichen Phasen entstanden sind. Der Titel der Ausstellung
lautet: „Freudensprünge und andere Begegnungen“. Parallel zur Ausstellung in der halle 267 zeigt das Museum für Photographie weitere Facetten des Werkes von Angelika Platen in einer Doppelausstellung mit Elina Brotherus in den Museumsräumen in der Helmstedter Straße 1. Beide Ausstellungen sind dort noch bis zum 29. März 2026 zu sehen.


Moderation: Eileen Schlätel, Fabio Da Silva Muraglia und Izabella Mike.

THEMEN DER SENDUNG:


Schoduvel 2026

Braunschweig feiert Karneval 2026

Brunswiek Helau: Zehntausende Zuschauer, Tausende Narren und 130 Motivwagen sind am Sonntag, am 15. Februar durch die Braunschweiger Innenstadt gezogen. Der Schoduvel ist Norddeutschlands größter Karnevalsumzug. „Der Schoduvel kommt mit voller Macht, die Sicherheit hält alles sacht“, so lautete das Motto in diesem Jahr. Rund vier Stunden lang zog der etwa fünf Kilometer lange Umzug durch die Stadt. Am Rosenmontag ging es weiter: Im Lindenhoftheater war Georg Renz inzwischen zum vierten Mal mit dem „Fagotto Totale“ zur tierisch-musikalischen Karnevalsfeier zu Gast. Wir haben uns köstlich amüsiert und berichten darüber.

 


Foto (c) Geyso 20

Atelier Geyso 20

Seit über 30 Jahren gibt es das Atelier Geyso 20 der Lebenshilfe in Braunschweig. Das Atelier bietet Menschen mit Beeinträchtigungen einen Freiraum, sich künstlerisch zu betätigen. Dort entsteht Outsider-Kunst, stark individuelle und originelle Kunst außerhalb gängiger Strömungen. Für die Kunstszene einer Stadt bedeutet die Präsenz von Outsider-Kunst eine zeitgemäße Bereicherung und speziell für Braunschweig eine Abrundung des vielfältigen Kulturangebots.


Filmplakat (c)

Filmtipp: Dead of Winter – Eisige stille

Es ist ein trauriger Anlass, der die trauernde Witwe Barb ins tief verschneite Minnesota führt. Sie möchte den letzten Wunsch ihres verstorbenen Mannes erfüllen. Doch sie verfährt sich, trifft auf eine abgelegene Hütte und muss erkennen, dass ein mörderisches Paar eine junge Frau als Geisel hält. Bald befindet sich Barb in einem Kampf ums Überleben – ein Thriller mit Oscar-Preisträgerin Emma Thompson in der Hauptrolle. Dead of winter – Eisige Stille läuft ab 19. 02. im Universum.


Dagmar Glausnitzer vom MOSI (Foto S.Scholz)

Einladung zu einem Wochenende im MOSI.

27.2.2026 9. MOSI Artist in Residence, Genady Arkhipau, Museum of
Superior Installation um 18 Uhr Einführung PIA Kranz

28.2.2026 Exhibition #10 WERFT EYE Skulptur, Zeichnungen, Malerei,
Fotografie, Installation, Video 17-21 Uhr und MOSI geöffnet

1.03.2026 Exhibition #10 WERFT EYE Skulptur, Zeichnungen, Malerei,
Fotografie, Installation, Video 17-21 Uhr und MOSI geöffnet

28.2. 2026 – Projektionen – Offene Ateliers Ina Ockel, Bültenweg 93, 11 –
21 Uhr und Werftraum Dagmar Glausnitzer Wolfenbütteler Straße 31 a, 2.OG 11 – 17 Uhr

1.3. 2026 um 12 Uhr Künstlerinnen Gespräch – Projektionen – im
Werftraum, folgend offene Ateliers
Ina Ockel, Bültenweg 93, 14 – 17 Uhr und Dagmar Glausnitzer 14 – 17 Uhr Wolfenbütteler Straße 31 A, 2. OG, 38102 Braunschweig-Büssinghöfe


Moderation: Dorothea Rieck 

THEMEN DER SENDUNG:


Filmplakat (c) Constantin Film

Filmtipp: Die Ältern

Hannes hat eigentlich alles, was er zum Glücklichsein braucht: eine liebevolle Familie, ein Haus im Grünen und eine solide Karriere als Schriftsteller. Dass die großen Bestsellerjahre vorbei sind, stört ihn nicht, er lebt für seine Familie. Doch seiner Frau und den beiden Kindern gehen seine übermotivierte Fürsorge und Spätboomer-Weisheiten zunehmend auf die Nerven, und für Hannes gibt es ein böses Erwachen.

Der neue Film von Sönke Wortmann „Die Ältern“ läuft ab 12. Februar im Astor.

 


4K-Landscape (c) Tom Tautz

phaeno – Fotoausstellung im Kunstmuseum

Was passiert, wenn man Wissenschaft ganz nah kommt? So nah, dass Formen, Farben und Strukturen ihre gewohnte Bedeutung verlieren – und zu Kunst werden?
„Enjoy the Science – Makroaufnahmen zwischen Ästhetik und Erkenntnis“ ist eine Ausstellung an der Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft. In Kooperation mit dem Wolfsburger Fotografen Tom Tautz zeigt das phaeno Science Center seine Exponate aus einer ungewohnten Perspektive: als großformatige Makroaufnahmen, abstrakt, sinnlich und überraschend.
Eine Ausstellung für alle, die sich für Fotografie, Kunst und die Schönheit des Verborgenen interessieren – und für alle, die Wissenschaft einmal anders erleben möchten.


Foto (c) Kunstverein Wolfenbüttel

Kunstverein WF – 1. Ausstellung 2026

Der Kunstverein in Wolfenbüttel startet mit neuer Geschäftsführung und frischem Konzept in das Ausstellungsjahr 2026. Als erstes zeigt der Verein Arbeiten der Künstlerin Lucila Pacheco Dehne mit dem Titel „a fence is a fence is a fence – to break“. Sie erforscht dabei botanische Motive in Verbindung mit Themen von Migration und Verwurzelung. Der Kunstverein setzt mit den Arbeiten der Künstlerin den ersten Akzent des Jahres, passend zum Thema „Saat“. Die Ausstellung läuft noch bis zum 22. März 2026.


Moderation:  Sylvia Scholz

THEMEN DER SENDUNG:


Madeline Cavelage im Gespräch mit Sylvia Scholz – Foto (c) Richter

Madeline Calvelage über Film „Heldin“

Madeline Calvelage wuchs in einer Kleinstadt in Brandenburg auf. Sie ist examinierte Gesundheits- und Krankenpflegerin. Ihren anstrengenden Alltag hat sie in ihrem ersten Buch „Unser Beruf ist nicht das Problem. Es sind die Umstände.“ Inzwischen ist sie zweifache Mutter, lebt in Berlin und hat bisher vier Bücher geschrieben. Nie hätte sie sich träumen lassen, dass ihr Buch die Vorlage zu einem Film werden wird.
„Heldin“ der Regisseurin Petra Volpe lief in einer BZ-Premiere im Astor und wurde von allen Besuchern zum Film des Jahres gewählt. Am Sonntag wurde der Film noch einmal gezeigt, und Madeline Calvelage ist extra aus Berlin angereist.


Filmplakat (c) Plaion

Filmtipp: No other choice

Man-su, ein Manager mittleren Alters, hat 25 Jahre lang in einer Papierfabrik gearbeitet, als die neuen Chefs auch seinen Arbeitsplatz durch KI ersetzen. Sein bescheidener Wohlstand mit kleinem Haus, Tennisstunden und Zweitwagen ist bedroht. Was also tun, wenn man sich 18 Monate lang erfolglos um einen neuen Job bemüht? Man-su ist verzweifelt – und erledigt sich nach und nach auf sehr kreative Art seiner Mitbewerber. Schwarzer Humor trifft sozialkritische Satire mit überraschendem Ende.

No other Choice, der neue Geniestreich von Park Chan-wook läuft ab 5. Februar im Universum.

 


Foto (c) Andreas Greiner-Napp Museum Wolfenbüttel

„Frauen im geteilten Deutschland“

Mit der von der Bundestiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur herausgegebenen und von Clara Marz kuratierten Sonderausstellung „Frauen im geteilten Deutschland“ leistet das Bürger Museum Wolfenbüttel einen Beitrag zum Thema 35 Jahre deutsche Einheit. Auf 20 Tafeln werden die unterschiedlichen Lebensrealitäten von Frauen in der Bundesrepublik und der DDR der 1970er- und 1980er-Jahre dargestellt.

Zu sehen ist die Schau noch bis zum 4. Oktober 2026 auf der Empore des Bürger Museums.


(c) Flyer BBK Lebenslinien

BBK- Ausstellung „Lebenslinien“

Der Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler in Braunschweig (BBK) setzt mit seiner neuen Ausstellung „Lebenslinien“ ein Zeichen – eine Hommage an die Meisterschaft. Er stellt Werke von dreizehn über 80-jährigen Künstlerinnen und Künstlern in den Fokus. Die Ausstellung, die am 05.02.206 18 Uhr im Kunsthaus BBK eröffnet wird, will zeigen, dass Künstlerinnen und Künstler dieses Alters eine unglaubliche Fülle an Erfahrung, technischen Raffinessen und persönlicher Tiefe in ihre Arbeiten tragen.

Wo? Kunsthaus BBK, Humboldtstraße 34 , 38106 Braunschweig – Ausstellungsdauer: 06.02.-08.03.2026


Moderation:  Hans-Otto Kruse

THEMEN DER SENDUNG:


(c) Kayman

bskunst.de: „Big walls, small sizes“

Die Ausstellung „Big walls, small sizes“ ist noch bis zum 13. Februar im „Separée“ des bskunst.de Alternativen Kunstvereins e. V., Böcklerstraße 7 zu sehen. Der überregional bekannte Urban-Art-Künstler KAYMAN aus Wolfsburg präsentiert erstmals in Braunschweig seine Streetart-Werke. Die Besucher:innen erhalten Einblicke in Techniken, Materialien und Prozesse der Streetart und erfahren, wie große Murals ihren Weg an Fassaden und Wände finden. An folgenden Tagen ist der Künstler von 11 bis 14 Uhr vor Ort: am 31. Januar, am 7. und am 13. Februar. Ansonsten sind die Werke als Fensterausstellung zu betrachten. Der Eintritt ist frei.


Filmplakat (c) Neue Visionen

Filmtipp: Die progressiven Nostalgiker

Willkommen in der Welt von heute. Ein traditionelles Familienidyll im Frankreich der 1950er Jahre gerät aus den Fugen, als die Familie durch einen Kurzschluss der neuen Waschmaschine ins Jahr 2025 katapultiert wird. Während sich Ehefrau und Kinder schnell in der neuen Welt zurechtfinden, wünscht sich der Patriarch die gute alte Zeit sehnlichst zurück.

Der Film „Die progressiven Nostalgiker“ läuft ab 29. Januar im Universum.

 


Plakat (c) Theater Fanferlüsch

Theater Fanferlüsch im Roten Saal des Schlosses

Zwei Frauen im Wald. Mitten in der Nacht. Eine von ihnen trägt ein Brautkleid. Sofort ist klar, dass bei dieser Hochzeit einiges schiefgelaufen ist. Tina (Bettine Schulz), romantisch bis zur Selbstvergessenheit, leidet unter Gedächtnisverlust. Ihre Freundin Lola (Daniela Wartusch) versucht, pragmatisch und kontrolliert, Ordnung in das Chaos zu bringen. Und so erfährt das Publikum nach und nach, wie gefährlich nah Lüge und Wahrheit beieinander liegen können. „I Killed My Ex“ ist eine scharfzüngige, schwarzhumorige, aber auch emotionale Komödie über Freundschaft, gesellschaftliche Gegensätze und die zerstörerische Macht toxischer Beziehungen.


Sabine Dreßler und Wolfram Bäse-Jöbges – Foto (c) Sylvia Scholz

Konzert im Kult

Am Sonntag, den 25.01. gab es im Kult eine Musikalische Lesung unter dem Titel: „Zwischen Sturm und Stille“, von Menschen und Meeren, Hoffnungen und Horizonten, Überfahrten und Entdeckungen.
Zu hören waren literarische und biographische Texte, Musik und Gesang: Sabine Dreßler (Lesung und Gesang), Lothar Brandes (Tasteninstrumente) und Wolfram Bäse-Jöbges (Percussion).


Moderation:  Eileen Schlätel

05.03.2026 um 19:00 Uhr
19:00 — 20:00

pandora@okerwelle.de