Filmtipps

Empfehlungen aus der Okerwelle-Redaktion

Filmtipp: “Home”

Kann man einem Mörder, der eine 17-jährige Freiheitsstrafe verbüßt hat und wieder in die Gemeinschaft entlassen wird, vergeben? Verdient dieser ein Mensch eine zweite Chance?
Marvin kehrt nach seiner Entlassung ganz bewusst in seinen Heimatort zurück, erträgt alle Anfeindungen, akzeptiert sie als Konsequenzen seiner Tat und stellt sich den Dämonen seiner Vergangenheit. Kann er den Bewohnern beweisen, dass er ein besserer Mensch geworden ist?
Home, der erste Langfilm von Franka Potente über Schuld und Vergebung, läuft ab 29.07. im Universum Filmtheater.

Filmtipp: “Der Rausch”

Wer kennt das nicht – das Leben ist langweilig geworden, höchstens noch mittelmäßig, die Leidenschaft von früher nur noch blasse Erinnerung, Monotonie bestimmt den Alltag, und der Tod rückt näher. Der Lehrer Martin muss sich auf einer Schulkonferenz rechtfertigen, weil sowohl Schüler als auch Eltern mit seinem langweiligen Unterricht nicht mehr einverstanden sind. Da schmiedet er mit drei Kollegen und Freunden einen gewagten Plan: nach dem Vorbild vieler Künstler und Denker wollen sie von nun an unter einem Blutalkoholwert von 0,5 Promille ihrer Arbeit und ihrem Leben wieder einen Rausch verpassen, so wie früher einmal.

Filmtipp: “So weit”

„Der Satz, „Du kannst alles schaffen, was du willst“ ist totaler Quatsch. Aber man kann in der Tat mehr schaffen als man denkt. Und ich wollte in einem Jahr, in dem für so viele Leute alles stillstand, nicht mehr stillstehen und einfach probieren, was geht“, sagt der 28-jährige Singer-Songwriter Till Seifert. Entstanden ist ein Film über einen Musiker, der 1 400 km durch ganz Deutschland radelt, von Flensburg bis zur Zugspitze.

Till Seifert stellte seinen Film „So weit“ im Astor Filmtheater persönlich vor, für den gebürtigen Braunschweiger eine ganz besondere Veranstaltung.

Die Doku „So weit“ läuft aktuell im Astor Filmtheater.

Filmtipp: “Nebenan”

Daniel ist ein Filmstar. Er hat Erfolg, Geld und eine traumhafte Wohnung in Berlin. Dort lebt er mit seiner Frau, zwei kleinen Söhnen und dem Kindermädchen. Auchder Durchbruch in Hollywood scheint nicht mehr fern, soll er doch für eine große Rolle vorsprechen. Auf dem Weg zum Flughafen macht er in einer Eckkneipe halt. Dort ist es vormittags ruhig, dort stören keine Fans, dort will er noch einmal seine Rolle lernen. Doch an der Theke sitzt ein fremder Mann: Bruno verwickelt Daniel in einen Small Talk. Er kennt nicht nur alle Filme des Schauspielers, er kennt sich auch erschreckend gut in Daniels Privatleben aus. Mit viel Selbstironie verkörpert Daniel Brühl in seiner ersten Regiearbeit „Nebenan“ einen Schauspieler, der den Bezug zum echten Leben verloren hat. Gemeinsam mit dem wunderbaren Peter Kurth gelingt es ihm, trotz der Kammerspielartigkeit des Films den Zuschauer in seinen Bann zu ziehen.

„Nebenan“ läuft seit 15. 07. im Universum Filmtheater.

Filmtipp: “Minari – Wo wir Wurzeln schlagen”

Jacob beschließt, mit seiner koreanisch-amerikanischen Familie aus Los Angeles nach Arkansas zu ziehen, um sich seinen Traum von einer eigenen Farm zu erfüllen. Er betrachtet die wilden Ozarks als das gelobte Land, schuftet rund um die Uhr, damit die Arbeit an der Farm buchstäblich Früchte tragen kann. Doch seine Frau Monica ist unglücklich, die Kinder fühlen sich fremd in er neuen Heimat. Als die lebenslustige Großmutter aus Korea zu ihnen kommt, wird das Zusammenleben der Familie auf den Kopf gestellt. Der anfangs skeptische, aufmüpfige kleine Sohn der Familie findet in seiner Oma eine Verbündete. Gemeinsam schaffen sie es immer wieder, Rückschläge und Schwierigkeiten zu überwinden. Doch dann schlägt das Schicksal zu.

„Minari gehört zu jenen Filmen, die ungeheuer bewegen, ohne ins Sentimentale oder Emotionale zu verfallen, so dass man am Ende gar nicht genau sagen kann, weshalb man so ergriffen ist. Aber man möchte unbedingt mehr über das titelgebende Kraut, den „Wasserfenchel“ erfahren.“ (epd Film)

Minari – Wo wir Wurzeln schlagen läuft ab 8. Juli im Universum Filmtheater Braunschweig

Filmtipp: “Judas and the Black Messiah”

Fred Hampton, ein US-amerikanischer Bürgerrechtler und Aktivist der Black Panther Party, wurde bei einem angeblichen Festnahmeversuch einer Polizei-Eliteeinheit in seinem Appartement in der Nacht des 4. Dezember 1969 im Schlaf erschossen. Eine Ermordung durch die örtliche Polizei mit Unterstützung des FBI, der den Informanten William O’Neal in die Nähe von Hampton einschleuste. Regisseur Shaka King erzählt die grausame Ermordung des sozialistischen Anführers des Chicagoer Ortsverbandes der Black Panther Party durch die Augen von O’Neal, der zunehmend an seinem Auftrag zweifelt.

Auch über 50 Jahre später ist die Geschichte brandaktuell. Der aufrüttelnde Film „Judas and the Black Messiah” läuft ab 01.07. im Universum Filmtheater.

Filmtipp: “Ich bin dein Mensch”

Alma ist Wissenschaftlerin am berühmten Pergamon-Museum in Berlin. Um an Forschungsgelder zu kommen, lässt sie sich zur Teilnahme an einer außergewöhnlichen Studie überreden. Drei Wochen lang soll sie mit einem ganz auf ihren Charakter und ihre Bedürfnisse zugeschnittenen humanoiden Roboter verbringen. Alma trifft auf Tom, eine hochentwickelte Maschine in Menschengestalt, einzig dafür geschaffen, sie glücklich zu machen.

Filmtipp: “Der Rausch”

Wer kennt das nicht – das Leben ist langweilig geworden, höchstens noch mittelmäßig, die Leidenschaft von früher nur noch blasse Erinnerung, Monotonie bestimmt den Alltag, und der Tod rückt näher.

Der Lehrer Martin muss sich auf einer Schulkonferenz rechtfertigen, weil sowohl Schüler als auch Eltern mit seinem langweiligen Unterricht nicht mehr einverstanden sind. Da schmiedet er mit drei Kollegen und Freunden einen gewagten Plan: nach dem Vorbild vieler Künstler und Denker wollen sie von nun an unter einem Blutalkoholwert von 0,5 Promille ihrer Arbeit und ihrem Leben wieder einen Rausch verpassen, so wie früher einmal.

Wir dürfen, können wieder ins Kino!!!! Ab Donnerstag, den 17. Juni zeigt das Universum Filmtheater den Film „Der Rausch“ mit dem dänischen Dream-Team Thomas Vinterberg (Regie) und Mads Mikkelsen! Der Film wurde zum besten europäischen Film des Jahres 2020 gekürt und gewann den Oscar 2021 für den besten internationalen Film!

Filmtipp: “Rosas Hochzeit”

Immer hat Rosa für die anderen gelebt. Kurz vor ihrem 45. Geburtstag beschließt sie nun, dass es Zeit für einen radikalen Wandel sei. Aber es ist nicht so leicht, sein Leben in die eigenen Hände zu nehmen. Rosa entscheidet sich zu heiraten. Und diese Hochzeit wird eine ganz besondere sein…

Regisseurin „Iciar Bollain hat eine der inspirierendsten, lebendigsten und strahlendsten Frauenfiguren der letzten Jahre erschaffen. „Rosas Hochzeit“ ist ein Stärkungsmittel in schwierigen Zeiten, ein Film in der besten Tradition des spanischen Kinos, unterhaltsam, mediterran, fröhlich.“ (PUBLICO)

Filmtipp: “Nomadland”

Nach dem wirtschaftlichen Zusammenbruch der Bergbaustadt Empire in der Nähe der Black Rock Desert in Nevada, durch den sie selbst alles verloren hat, packt die 60-jährige Witwe Fern ihr Hab und Gut in ihren Van und macht sich auf den Weg, um als moderne Nomadin im Westen der USA ein Leben außerhalb der konventionellen Gesellschaft zu erkunden. Unterwegs nimmt sie jegliche Arbeit an und verzichtet auf materiellen Komfort. Doch Fern ist nicht allein, immer wieder macht sie die Bekanntschaft von Menschen, die aus ähnlichen Gründen unterwegs sind, die auch ihre Häuser, ihre Arbeit oder einen geliebten Menschen verloren haben. Der Film Nomadland wurde bei der diesjährigen Oscarverleihung gleich dreimal ausgezeichnet:- Bester Film- Beste Regie für Chloé Zhao- Beste Hauptdarstellerin Frances McDormand. Am Donnerstag, den 03.06. öffnet das Universum Filmtheater wieder und startet mit dem preisgekrönten Film „Nomadland“.