Filmtipps

Empfehlungen aus der Okerwelle-Redaktion

Risiken und Nebenwirkungen

Bis eben war Kathrins Leben noch perfekt. Ihr Beruf als Pilates-Trainerin macht ihr Spaß, ihr Mann ist ein erfolgreicher Architekt, sie lebt in einem Traumhaus, die Tochter zieht gerade mit ihrer großen Liebe zusammen. Doch dann erhält sie eine Diagnose, die ihr Leben auf den Kopf stellt. Sie benötigt eine Spenderniere, und ihr als Spender geeigneter Ehemann ziert sich, der gemeinsame Freund dagegen zögert nicht. Dessen Frau ist über diese Selbstlosigkeit echauffiert.

Der Film „Risiken und Nebenwirkungen“ läuft ab 09.06. im Universum.

Der schlimmste Mensch der Welt

Wo ist nur die Zeit geblieben? Julie wird bald dreißig und kann es kaum glauben. Während ihr über zehn Jahre älterer Freund Aksel als erfolgreicher Comicbuch-Autor durchstartet, kann sie auf ihre abgebrochenen Studiengänge nicht wirklich stolz sein. Seriöser Familienplanung geht sie lieber aus dem Weg. Zu viel scheint für sie noch möglich. Auf einer Hochzeitsparty trifft sie den charmanten Eivind. Doch ist Eivind wirklich der richtige Mann fürs Leben? Wieder meldet sich Julies wankelmütiges Wesen – sie ist einfach der hoffnungslos schlimmste Mensch der Welt, oder? Ein Jahr nach dem fantastischen Kinoerfolg von „Der Rausch“ beweist Regisseur Joachim Trier mit „Der schlimmste Mensch der Welt“, dass Skandinavien ganz großes Kino kann.

„Der schlimmste Mensch der Welt“ läuft ab 2.6. im Universum

Alles in bester Ordnung

Unsere Urgroßeltern besaßen im Schnitt 57 Dinge, die Großeltern schon 200. Heute besitzt der Durchschnitts-Europäer 10.000 Habseligkeiten.
Und Marlen, die früher die Welt bereiste, besitzt entschieden mehr. Bis unter die Decke vollgestopft ist ihre Wohnung mit Dingen, die man noch gebrauchen, reparieren, verschenken kann oder die einfach zu schade zum Wegwerfen sind. Fynn dagegen möchte mit nur 100 Dingen durch die Welt gehen.
Als beide notgedrungen eine Weile unter einem Dach leben müssen, sind Konflikte vorprogrammiert.

Alles in bester Ordnung läuft ab 26. Mai im Universum.

Leander Haußmanns Stasikomödie

Der in Quedlinburg geborene Leander Haußmann vollendet mit „Leander Haußmanns Stasikomödie“ seine Trilogie über die DDR. Ohne Anspruch auf Allgemeingültigkeit erzählt Haußmann darin von sich und davon, was er erlebt hat.
„Ich denke, der einfachste Weg, Diktaturen, Autokraten und Geheimdienste zu entlarven, zu entwaffnen und letzten Endes zu besiegen, ist das Lachen.“ (Zitat Haußmann)

„Leander Haußmanns Stasikomödie“ läuft ab dem 19. 05. täglich im Astor Filmtheater.

Das Licht, aus dem die Träume sind

Der große Saal, die rauschenden Farben, das Rattern des Filmprojektors – die erste Kinoerfahrung ist eine ganz besondere. Auch die Welt von Samay, der mit seiner Familie in einem kleinen Dorf in Indien lebt, ändert sich schlagartig, als er zum ersten Mal in einem Kinosaal sitzt. Von nun an kann ihn nichts mehr davon abhalten, irgendwann selbst einmal Geschichten zu erzählen und auf die Leinwand zu bringen.
Der indische Regisseur Pan Nalin hat mit seinem aktuellen Film „Das Licht, aus dem die Träume sind“ dem Kino mit dem sanften Rattern aus dem Vorführraum ein Denkmal gesetzt. Gedreht wurde der Film in seiner Heimatregion Kathiawad in der Provinz Gujarat. Schon 2015 begeisterte Pan Nalins Film „7 Göttinnen“ das Publikum im Universum.

„Das Licht, aus dem die Träume sind“ ist ab 12. Mai zu sehen.