Buchtipps

Buch-Empfehlungen aus der Lesezeit-Redaktion

Buch-Cover © randomhouse

Marc Elsberg: „Gier – Wie weit würdest Du gehen?“

Wenn Reichtum für alle möglich wäre, man dafür aber von seinem eigenen Geld abgeben müsste, würdest du teilen? „Stoppt die Gier!“, rufen sie und „Mehr Gerechtigkeit!“.

Auf der ganzen Welt sind die Menschen in Aufruhr. Sie demonstrieren gegen drohende Sparpakete, Massenarbeitslosigkeit und Hunger – die Folgen einer neuen Wirtschaftskrise, die Banken, Unternehmen und Staaten in den Bankrott treibt. Nationale und internationale Konflikte eskalieren. Nur wenige Reiche sind die Gewinner.

Bei einem Sondergipfel in Berlin will man Lösungen finden. Der renommierte Nobelpreisträger Herbert Thompson soll eine Rede halten, die die Welt verändern könnte, denn angeblich hat er die Formel gefunden, mit der Wohlstand für alle möglich ist. Doch dazu wird er nicht mehr kommen. Bei einem Autounfall sterben Thompson und sein Assistent – aber es gibt einen Zeugen, der weiß, dass es Mord war, und der hineingezogen wird in ein gefährliches Spiel. Jan Wutte will wissen, was hinter der Formel steckt, aber die Mörder sind ihm dicht auf den Fersen …

Mirjam Strube

Mirjam Jasmin Strube: „Das kleine Buch über den großen Mut…“

Geboren wurde Mirjam Jasmin Strube 1975 in Holzminden. Heute lebt sie mit ihrem Mann und den drei Kindern in Braunschweig. Es müssen wohl die unzähligen Ausflüge mit ihrer Großmutter ins Grüne gewesen sein, die schon früh ihre Fantasie angeregt haben.

Kleine, selbst gestaltete Theaterstücke standen sonntäglich auf dem Nachmittagsprogramm und sorgten für tobenden Applaus. Allerdings nur aus reiner Gutmütigkeit ihrer Familienmitglieder, wie sich später herausstellte. Der wirkliche Erfolgt zeigte sich erst später in der Schule, als Mirjam mit ihrer blühenden Fantasie und einer stets guten Note in Deutsch (den Aufsätzen sei Dank) einen halbwegs vorzeigbaren Abschluss erzielte. 2018 hat Mirjam auf Facebook und Instagram die Seite „Wunderbare Gedanken für den Alltag“ ins Leben gerufen. Dort haucht sie den Bildern ihrer Freunde durch selbst verfasste Aphorismen ein poetisches Leben ein.

Hörbuch-Cover: Random House

Bernhard Aichner: „Bösland“

Zwei entsetzliche Kindermorde hat er bereits gestanden und die Berliner Polizei zu den grausam entstellten Leichen geführt. Doch jetzt schweigt Guido T., der im Hochsicherheitstrakt der Psychiatrie einsitzt, auf Anraten seiner Anwältin. Die Polizei ist sicher: Er ist auch der Entführer des sechsjährigen Max, der seit drei Monaten spurlos verschwunden ist. Die Ermittler haben jedoch keine belastbaren Beweise, nur Indizien. Und ohne die Aussage des Häftlings werden Max‘ Eltern keine Gewissheit haben und niemals Abschied von ihrem Sohn nehmen können.

Drei Monate nach dem Verschwinden von Max macht ein Ermittler der Mord-Kommission dem verzweifelten Vater ein unglaubliches Angebot: Er schleust ihn in das psychiatrische Gefängnis-Krankenhaus ein, in dessen Hochsicherheitstrakt Guido T. eingesperrt ist. Als falscher Patient, ausgestattet mit einer fingierten Krankenakte. Damit er dem Kindermörder so nahe wie nur irgend möglich ist und ihn zu einem Geständnis zwingen kann. Denn nichts ist schlimmer als die Ungewissheit. Dachte er. Bis er als Insasse die grausame Wahrheit erfährt …

Bernhard Aichner – Bösland, btb, 448 Seiten, 20,- EURO

Buch-Cover - (c) Droemer-Verlag

Sebastian Fitzek: „Der Insasse“

Zwei entsetzliche Kindermorde hat er bereits gestanden und die Berliner Polizei zu den grausam entstellten Leichen geführt. Doch jetzt schweigt Guido T., der im Hochsicherheitstrakt der Psychiatrie einsitzt, auf Anraten seiner Anwältin. Die Polizei ist sicher: Er ist auch der Entführer des sechsjährigen Max, der seit drei Monaten spurlos verschwunden ist. Die Ermittler haben jedoch keine belastbaren Beweise, nur Indizien. Und ohne die Aussage des Häftlings werden Max‘ Eltern keine Gewissheit haben und niemals Abschied von ihrem Sohn nehmen können.

Drei Monate nach dem Verschwinden von Max macht ein Ermittler der Mord-Kommission dem verzweifelten Vater ein unglaubliches Angebot: Er schleust ihn in das psychiatrische Gefängnis-Krankenhaus ein, in dessen Hochsicherheitstrakt Guido T. eingesperrt ist. Als falscher Patient, ausgestattet mit einer fingierten Krankenakte. Damit er dem Kindermörder so nahe wie nur irgend möglich ist und ihn zu einem Geständnis zwingen kann. Denn nichts ist schlimmer als die Ungewissheit. Dachte er. Bis er als Insasse die grausame Wahrheit erfährt …

Sebastuian Fitzek – Der Insasse, Droemer Knauer, 384 Seiten, 22,99 EURO

Die schönsten Routen für Freizeitsportler: „Braunschweig läuft“

Ein neues Buch zeigt die schönsten Routen für Freizeitsportler. Ob Kurz-, Mittel- oder Langstrecke, ob Wald, Wiese oder Großstadt-Dschungel: Jeder Jogger und Freizeitläufer hat so seine ganz speziellen Vorlieben. In und um Braunschweig herum gibt es unzählige Möglichkeiten, sich dynamisch fortzubewegen. Die Sportfreunde Braunschweig haben die schönsten Routen in einem Buch zusammengefasst: „Braunschweig läuft“ ist aber auch für Spaziergänger und Radfahrer geeignet. Das Buch stellt 14 Strecken vor – mit exakter Wegbeschreibung und einer zusätzlichen wasserabweisenden Kartensammlung.

Sportfreunde Braunschweig e.V.: „Braunschweig läuft“

Katarine Engbert: „Blutmond – Blutige Nächte in Kopenhagen“

Es ist ein klirrend kalter Januar. In den prunkvollen Sälen des Geologischen Museums trinken sich die Größen der Modewelt warm für die Copenhagen Fashion Week, als draußen im Schnee der Designer Bartholdy unter Qualen zusammenbricht. Jeppe Kørner und Anette Werner ermitteln in dem Fall. Jeppe ist zurück von einem längeren Urlaub in Australien, doch die Erholung hält nicht lange an. Denn Jeppes bester Freund ist seit dem grausamen Mord an Bartholdy unauffindbar…

Ein Kopenhagen-Thriller, gelesen von Dietmar Bär . Katarine Engbert, die dänische Autorin des Krimis Blutmond, eroberte sich mit Krokodilwächter die Welt des skandinavischen Thrillers. Sie ist am 20. Oktober Gast im Rahmen des diesjährigen Braunschweiger Krimifestivals.

Katrine Engbert: „Blutmond – Blutige Nächte in Kopenhagen“ – Audio Verlag – 7:49 Std. – 22,- EURO.

Hjorth & Rosenfeldt, „Die Opfer, die man bringt“

Kriminalpsychologe Sebastian Bergman hat sich damit abgefunden, dass er Kommissar Höglunds Team bei der Reichsmordkommission verlassen musste. Er widmet sich seinem Buchprojekt und hält Vorträge, einzig zu Tatortanalytikerin Ursula hat er noch Kontakt. Seine Tochter Vanja will ihn weder sehen noch sprechen. Vanja arbeitet inzwischen bei der Polizei in Uppsala, sie ermittelt in einer perfiden Vergewaltigungsserie.

Als die Reichsmordkommission eingeschaltet und auch Sebastian Bergman hinzugezogen wird, trifft das Team von einst wieder zusammen: Alte Konflikte drohen zu eskalieren. Und der brutale Vergewaltiger schlägt weiter zu. Bei der Suche nach ihm verdichten sich die Hinweise, dass er seine Opfer nicht zufällig auswählt. Doch gleich mehrere Personen scheinen verhindern zu wollen, dass die Verbindung zwischen den Frauen ans Licht kommt und der Täter gefasst wird.

Hjorth & Rosenfeldt, „Die Opfer, die man bringt“, rororo, 550 S., 22,95 €.

Buchcover Nanos: © Randomhouse-Verlag

Timo Leibig: Nanos – Sie bestimmen, was du denkst.

Deutschland 2028: Die Bevölkerung ist hörig. Dank Nanoteilchen in Lebensmitteln und im Trinkwasser glauben die Menschen alles, was ihnen die Regierungspartei weismacht. Nur wenige sind »free«, also resistent gegen die manipulativen Nanos – und sammeln sich im Untergrund zu einer Rebellion. Unter ihnen befindet sich der entflohene Sträfling Malek, ein Mann, der nur ein Ziel hat: überleben. Und wer wie er nichts zu verlieren hat, den kümmert auch kein Freiheitskampf – wäre da nicht jenes Versprechen, das er seinem besten Freund auf dem Totenbett gab …

Timo Leibig: Nanos – Sie bestimmen was Du denkst, Penhaligon, 512 S., 16,- €.

Buchcover: (c) M. Reiss

Marianne Reiß (Hrsg.) – „Dame mit Hut“

Mitglieder der Seniorenredaktion von Radio Okerwelle veröffentlichen Radio-Geschichten, alle selbst erlebt und nicht erfunden.

Seit zwei Jahren gibt es aus der Seniorenredaktion die Sendereihe Geschichten aus dem Leben. Da havariert eine Dame mit Hut mit einem Taxi, eine andere entdeckt beim Kelleraufräumen das Wesen des Mannes. Eine kleine Sünde wird sofort geahndet und ein Reisender macht die Erfahrung, dass die Welt auch nur ein Dorf ist. Eine Hochzeitsreise endet auf vielen Umwegen doch noch in Venedig.

Das Leben ist voller Überraschungen. Geschichten passieren oftmals vor unserer Haustür. Man muss nur einkaufen gehen, einen Wasserhahn nicht richtig zudrehen oder mit der Deutschen Bahn reisen.

Marianne Reiß hat ihre eigenen und die Geschichten der Redaktion in einem Buch bei Books on Demand zusammengefasst.

Marianne Reiß – „Dame mit Hut“, Books on Demand, 120 Seiten, 9,60 €

Tilman Thiemig - Ahrenshooper Todholz

Tilman Thiemig – „Ahrenshooper Todholz“

Als Robert Aaron Zimmermann, hoch betagter Kanadier mit deutsch-jüdischen Wurzeln, nach 80 Jahren an den Ort seiner Kindheit auf den Darß zurückkehrt, begegnen ihm gar eigentümliche Einwohner, kuriose Künstler und unheimliche Feriengäste. Sein Auftrag: Er muss die Todesumstände des Landschaftsmalers und Kunstprofessors Alfred Partikel aufklären, der im Herbst 1945 beim Pilzesammeln im Ahrenshooper Holz spurlos verschwand.

Mit Zimmermanns Recherchen beginnt eine Mordserie an den Beteiligten der Untersuchung …

Tilman Thiemig – „Ahrenshooper Todholz“, Hinstorff Verlag, 406 Seiten, 12,99 €

Bild: (c) Piper-Verlag

Stephan Orth– „Couchsurfing in China“

Durch die Wohnzimmer der neuen Supermacht

Er reist mit Vorliebe durch Länder mit einem schlechten Ruf: Drei Monate lang erkundet Bestsellerautor Stephan Orth China um herauszufinden, wie die neue Weltmacht tickt. China wird das 21. Jahrhundert prägen wie kaum ein anderes Land – und ist gleichzeitig für viele Menschen ein Mysterium. Stephan Orth wohnt bei Einheimischen und versucht zu verstehen, was die Menschen antreibt. Er besucht Metropolen, die mit totaler Überwachung experimentieren, und abgeschiedene Dörfer, in denen fürs Willkommensessen der Hund geschlachtet wird. Auf seiner Reise von Couch zu Couch versucht er sich als Wettkampf-Korbflechter, tanzender Englischlehrer und Casino-Glücksritter – und lernt, welche Träume und Ängste die Menschen bewegen. Und mit jedem neuen Abenteuer, mit jedem Gespräch entsteht ein konkreteres Bild davon, wie die Menschen den beispiellosen Aufstieg ihren Landes erleben. Und plötzlich wirkt das schwer durchschaubare China viel weniger fremd, als man vermutet hätte

Stephan Orth – „Couchsurfing in China“, Piper, 256 Seiten, 16,00 €

„Kluftinger“ - Foto: © Ullstein-Verlag

Volker Klüpfel und Michael Kobr – „Kluftingers 10. Fall“

Über fünf Millionen verkaufte Bücher, Live-Shows vor bis zu 3.000 Fans und die Verfilmung ihrer ersten beiden Krimis durch die ARD: Keine Frage, Volker Klüpfel und Michael Kobr sind das erfolgreichste Autorenduo Deutschlands. Und ihr Kommissar Kluftinger ist „Kult von Kempten bis Kiel“. Im vergangenen Jahr ist der mittlerweile 10. Fall erschienen, der, weil der Kommissar ganz persönlich im Mittelpunkt steht, den Titel „Kluftinger“ trägt:Endlich Opa! Kommissar Kluftinger ist immer noch ganz hin und weg, dass ihn Sohn Markus und Schwiegertochter Yumiko zum Großvater gemacht haben. Die Freude über das neue Leben wird jedoch schnell getrübt: Beim Kirchgang mit der Familie entdeckt Kluftinger auf dem Friedhof eine Menschentraube, die ein frisch aufgehäuftes Grab umringt. Darauf ein Holzkreuz – mit seinem Namen. Nach außen hin bleibt er gelassen. Als jedoch eine Todesanzeige für Kluftinger in der Zeitung auftaucht, sind auch die Kollegen alarmiert. Um dem Täter zuvorzukommen, muss Kluftinger tief in seine eigene Vergangenheit eintauchen. Je mehr er herausfindet, desto klarer wird ihm, dass ein Maulwurf in den eigenen Reihen seine Ermittlungen erschwert. Und die Zeit ist knapp, denn alles deutet darauf hin, dass Kluftingers angekündigter Tod unmittelbar bevorsteht…

Volker Klüpfel & Michael Kobr – Kluftingers 10. Fall, Ullstein, 480 Seiten, 22,00 €

Foto: Ullstein Buchverlage

Annette Hess – „Deutsches Haus“

Frankfurt 1963. Eva, gelernte Dolmetscherin und jüngste Tochter der Wirtsleute Bruhns, steht kurz vor ihrer Verlobung. Unvorhergesehen wird sie gebeten, bei einem Prozess die Zeugenaussagen zu übersetzen. Es ist der erste Auschwitz-Prozess, der in der Stadt gerade vorbereitet wird. Evas Eltern und auch ihr Verlobter sind dagegen, doch Eva, die noch nie etwas von diesem Ort gehört hat, folgt ihrem Gefühl und widersetzt sich ihrer Familie. Sie nimmt die Herausforderung an, ohne zu ahnen, dass dieser Jahrhundertprozess nicht nur das Land, sondern auch ihr eigenes Leben unwiderruflich verändern wird.

Annette Hess – „Deutsches Haus“, Ullstein-Verlag, 368 Seiten, 20,00 €

Mittagsstunde von Doerte Hansen - © Penguin - randomhouse

Dörte Hansen – „Mittagsstunde“

Der Roman „Mittagsstunde“ erzählt von dem fiktiven Dorf Brinkebüll in Nordfriesland und von seinen Bewohnern und vom Verschwinden einer bäuerlichen Welt. Das Buch setzt Mitte der 60er Jahre ein, und in stetem Wechsel von Kapitel zu Kapitel wird aus der Gegenwart und der Vergangenheit erzählt – von Verlust, Abschied und Neubeginn.
Dörte Hansen ist eine psychologisch versierte Autorin, deren Buch traumwandlerisch die richtige Balance zwischen Familienroman und Satire findet. ( Denis Scheck, Deutschlandfunk )
Die Autorin ist mit ihrem neuen Buch zurzeit auf Lesereise, so auch in der Buchhandlung Graff. Aus dieser Lesung hören wir heute einige Ausschnitte.

Penguin Verlag – Dörte Hansen: „Mittagsstunde“ , 288 Seiten, ISBN 978-3-328-60003-9, 22,00 €

Romy Fölck - Bluthaus - Foto: Lübbe

Romy Fölck – „Bluthaus“

Nach ihrem letzten Fall erholt sich Frida Paulsen in der Elbmarsch, als sie der Hilferuf ihrer alten Freundin Jo erreicht. Vergangene Nacht fand diese in der Marsch die Leiche einer Frau und ist nun überzeugt, dass man sie des Mordes verdächtigt. Kurz darauf verschwindet Jo spurlos. Besorgt begibt sich Frida auf die Suche nach ihrer Freundin. Die Spur führt auf die Halbinsel Holnis zu einem einsam gelegenen Haus, das die Inselbewohner nur das Bluthus nennen. Vor vielen Jahren wurde dort eine Familie grausam hingerichtet – den Täter hat man nie gefunden …

TOTENWEG, der erste Band ihrer Krimiserie um das Ermittlerduo Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn, wurde für Romy Fölck zu einem sensationellen Erfolg und stand wochenlang auf der Spiegel-Bestsellerliste. Mit BLUTHAUS legt die Autorin nun den zweiten Band der Serie vor, der nach Einschätzung vieler Leser mindestens genauso spannend ist.

Ehrenwirth Verlag – ISBN/EAN: 9783431041118 – 320 S – 20,- EURO

Käßmann - "Schöne Ausssichten auf die besten Jahre" - Cover: Droemer Knauer

Margot Käßmann: „Schöne Aussichten auf die besten Jahre“

„Schöne Aussichten auf die besten Jahre“ ist der Titel des neuen Buches von Margot Käßmann, dass sie kürzlich in der Buchhandlung Graff vorgestellt hat.

Gelassen und voller Zuversicht älter werden – dieser Wunsch wird spätestens ab Mitte 50 immer größer. Das weiß auch Margot Käßmann. In ihrem neuen Lebens-Ratgeber beschreibt die Bestseller-Autorin sehr persönlich den Start in die besten Jahre: Worauf kann man sich freuen? Welche Schwierigkeiten gilt es zu meistern? Was trägt im Leben? Ein Buch, das Lust macht, die Lebensphase ab Mitte fünfzig entschlossen und freudig anzugehen.

Droemer Knauer – Hardcover, bene! , 240 S. – ISBN: 978-3-96340-010-0 – EURO 18,99.

Axel Klingenberg: Die Wahrheit über Wolfenbüttel

Zum 900. Geburtstag der Stadt ist es nun endlich an der Zeit, die Wahrheit über Wolfenbüttel zu verraten. Axel Klingenberg lädt in seinem Buch den Leser zu einem heiteren Spaziergang durch die Geschichte ein.

So berichtet er von einem Fürsten, der seine Geliebte beerdigen ließ, obwohl sie noch lebte, von einem verrückten Herzog, der ein riesiges Schloss aus Holz bauen ließ und – um noch ein weiteres Beispiel zu nennen – von zwei Physikern, die trotz neunmaliger Nominierung niemals einen Nobelpreis bekommen haben.

Katrine Engbert: „Krokodilwächter“

Die emeritierte Professorin Esther de Laurenti ist froh, dem Universitätsbetrieb entkommen zu sein und endlich nach ihrem eigenen Rhythmus leben zu können. Sie lässt sich vom jungen Theatergarderobier Kristoffer bekochen, schläft nach lebhaften Abenden unter Freunden bis mittags – und schreibt an einem Kriminalroman. Zur Aufbesserung der Rente vermietet sie die Wohnungen in ihrem Haus in der Kopenhagener Innenstadt.

Als die junge Julie vom ersten Stock erstochen aufgefunden wird, verliert Esther den Boden unter den Füßen. Ein Zweifel treibt sie um: Kann es sein, dass jemand die grausamste Szene aus ihrem Romanmanuskript in die Realität umsetzen wollte? Und Jeppe Kørner und Anette Werner von der Kopenhagener Mordkommission fragen sich: Wer, wenn nicht sie?

„Krokodilwächter“ ist ein packender Thriller über die Macht des Schreibens und der Phantasie. Ein literarisches Vexierspiel, geschrieben von einer Frau, die weiß, wie man Spannung erzeugt.

Jens Hendrik Jensen: „Oxen. Gefrorene Flammen“

Der dänische Erfolgsautor Jens Hendrik Jensen präsentiert als Gast des 11. Braunschweiger Krimifestivals das letzte Puzzleteil seiner atemberaubenden Trilogie rund um den traumatisierten Elitesoldaten Niels Oxen.

„Oxen. Gefrorene Flammen“ heißt der dritte Teil seines Meisterwerks – gelesen wird es von dem Schauspieler und Synchronsprecher Dietmar Wunder in der Übersetzung von Antje Deistler auf der gerade herausgekommenen CD, die im Mittelpunkt unserer Lesezeit steht: Oxen will nicht länger der Gejagte sein, und setzt zu einem gnadenlosen Rachefeldzug gegen die Killer vom Danehof an…

Autor, Übersetzerin und Sprecher werden am 1. November im Gymnasium Martino Katharineum das große Final der Danehof-Trilogie vorstellen.

Gard Sveen: „Teufelskälte“

Wie sehr kann man sich selbst hassen? Nie war Tommy Bergmann verzweifelter, nie einsamer. Da wird sein schlimmster Albtraum wahr.

Er hielt seinen ersten Fall für gelöst. Doch nun geht das Morden wieder los. Auf die gleiche Weise wie damals. Hat er den Falschen eingesperrt? Ist der wahre Mörder seit Jahren auf freiem Fuß? Hat er als Kommissar auf ganzer Linie versagt?

Bergmanns neue Kollegin entdeckt eine Spur. Sie ist eine Frau nach seinem Geschmack: klug, verletzlich und schön. Doch sie hat einen Hang zu den falschen Männern.

Hardy Crueger: „Der andere Krieg“

Victor ist zehn Jahre alt, als er 1935 zusammen mit seiner »halbjüdischen« Mutter das Deutsche Reich in Richtung USA verlässt. Sein ebenfalls jüdischstämmiger Vater bleibt zurück, um Geschäfte zu regeln, und will ihnen ein paar Monate später folgen. Aber stattdessen kommen nur Briefe.

Jahrelang wartet Victor auf ihn, und als die Mutter stirbt, muss er sich allein durch das fremde Land kämpfen, verliebt sich, wird in Ketten gelegt und ausgepeitscht. Er wird Clochard, Geschäftsmann und Gangster. Und nur die Hoffnung, irgendwann nach Deutschland und zu seinem Vater zurückzukehren, verleiht ihm die Kraft seine Odyssee durchzustehen.

Elke Heidenreich (Hg): „Ein Traum von Musik“

Über ihre Beziehung zur Welt der Töne und Harmonien berichten so unterschiedliche Menschen wie Reinhard Mey, Roger Willemsen, Heiner Geißler, Axel Hacke, Volker Schlöndorff, Christian Brückner, Maren Kroymann, Campino u.a. Sie erzählen mit großer Offenheit erstaunliche, bewegende, abenteuerliche, spannende und amüsante Geschichten rund um die Musik.

An dieser Anthologie, herausgegeben von Elke Heidenreich, haben Autoren unterschiedlichster Professionen mitgewirkt, denen eines gemeinsam ist: Ob Schriftsteller, Politiker, Sänger, Schauspieler oder Journalisten, alle sind leidenschaftlich umgetrieben von der Macht der Töne.

Mascherode – Gesichter einer Ortschaft

Mascherode feiert sein 825-jähriges Bestehen. Zu diesem Jubiläum haben sich die Bürger des Ortes, vor allem Heimatpfleger Henning Habekost, viele über das Jahr verteilte Veranstaltungen ausgedacht, in denen sich der südöstliche Stadtteil in seiner ganzen Bandbreite darstellt. Da gibt es Konzerte, Führungen, Ausstellungen, Vorträge, Gottesdienste und viele andere mehr.

Natürlich darf auch eine Festschrift nicht fehlen, in der auf die Geschichte Mascherodes zurückgeblickt wird. Im Zuge des Jubiläums hat Claudia Taylor ein Buch geschaffen, in dem die Bürger des Stadtteils zu sehen sind und zu Wort kommen: „mascherode – GESICHTER EINER ORTSCHAFT“.

Wolfsburg erleben – Neuer Bildband der VW-Stadt

Wer den Namen Wolfsburg hört, der denkt oft zuerst an eine Industriestadt mit Schornsteinen und langweiligen Wohntürmen für Werksangehörige. Besonders im Ausland ist dieses Bild verbreitet. Nicht gerade eine Einladung für Fachleute aus aller Welt. Und auch für Touristen sind solche Aussichten wenig verlockend. Aber da ein Bild bekanntlich mehr sagt als 1000 Worte, will die städtische Marketinggesellschaft jetzt ein anderes Wolfsburg zeigen, im neuen Bildband „Wolfsburg erleben“.

Holger Stoye, Geschäftsführer der Wolfsburg Wirtschaft und Marketing GmbH (li), überreichte den neuen Bildband „Wolfsburg Erleben“ an Oberbürgermeister Klaus Mohrs und Roswita Lücke, Referat Repräsentation & Internationale Beziehungen der Stadt Wolfsburg (re) (Foto: WMG).