Blickpunkt Glaube

 

Sonntag 16.00 Uhr, Wdh. Montag 9.00 Uhr

Blickpunkt Glaube stellt Ihnen Gäste, Themen und Veranstaltungen aus dem weiten Feld der Religionen, Kirchen und Glaubensgemeinschaften des Sendegebiets vor.

Neben den Beiträgen und Gesprächen wird das Magazin mit ausgewählter Musik abgerundet.

Chronik der Redaktion

Am 27. September 2015 wurde die 1000. Ausgabe von Blickpunkt Glaube gesendet – aus disem Anlass hat die Redaktion eine kleine Chronik zusammen gestellt, die Sie hier als PDF einsehen können.

VERANSTALTUNGSTIPPS

Zur Eindämmung der Corona-Pandemie:

Wir informieren Sie hier auf unserer Homepage über Änderungen des Lockdown und Nachholtermine abgesagter Veranstaltungen. Achten wir gut auf uns und unsere Lieben und alle, die unsere Solidarität benötigen.

Alles Gute wünscht das Redaktionsteam Religion


Kirchen sollen offenbleiben

Niedersächsische Bischöfe wollen in der Corona-Pandemie „Trosträume” erhalten

Braunschweig/Hannover. Die niedersächsischen Kirchen haben angekündigt, ihre Kirchengebäude wegen der Corona-Pandemie nicht mehr zu schließen, sondern in Zukunft als „Trosträume für alle” zur Besinnung und zum Gebet offenzuhalten. „Wir sind beeindruckt und dankbar, mit welcher Sorgfalt die Verantwortlichen in unseren Gemeinden die notwendigen Regelungen zum Schutz aller umsetzen”, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der acht römisch-katholischen und evangelischen Bischöfe in Niedersachsen, die am Montag, 26. Oktober, von Landesbischof Ralf Meister (Hannover) und Bischof Dr. Heiner Wilmer (Hildesheim) vorgestellt wurde.

Angesichts von coronabedingten Kirchenschließungen im Frühjahr hatte es teilweise Kritik an dem Vorgehen der Kirchen gegeben. „Wir wollen Gemeinschaft erfahrbar machen, Messen und Gottesdienste feiern”, heißt es nun, insbesondere mit Blick auf Advent und Weihnachten.

Außerdem bitten die Kirchen darum, trotz der geltenden Hygieneregeln die Kontaktmöglichkeiten in Pflegeheimen und Krankenhäusern für Angehörige, nahestehende Personen und Seelsorgende zu erhalten. Sie zollen den Pflegerinnen und Pflegern Respekt und loben die Hilfsbereitschaft von Menschen an vielen Orten: „Ohne die Mitsorge für den Nächsten können wir die Pandemie nicht bewältigen.”

Darüber hinaus müsse dafür gesorgt werden, dass Kinder und Jugendliche den Sozialkontakt zu Gleichaltrigen halten können: „Sie brauchen Möglichkeiten, sich eigenständig zu treffen und sich ehrenamtlich zu engagieren.”


“Geschmückte Gräber zu Allerheiligen”- Gräbersegnung auf dem katholischen Friedhof

Zum Fest Allerheiligen am Sonntag, 1. November, versammeln sich Menschen auf dem katholischen Friedhof in Braunschweig, um ihrer verstorbenen Angehörigen zu gedenken. Propst Reinhard Heine und weitere Geistliche aus Braunschweiger Gemeinden werden nach einer kurzen Andacht die frisch geschmückten Gräber segnen. Die Gläubigen treffen sich in diesem Jahr um 15 Uhr erstmals vor der Auferstehungskapelle (Franz-Frese-Weg 2). Die Menschen werden gebeten, Abstände einzuhalten und sich nach der Andacht unmittelbar zu den Gräbern zu begeben.

Die Gräbersegnung auf dem katholischen Friedhof ist die zentrale Gedenkveranstaltung der katholischen Kirche in Braunschweig. Darüber hinaus werden die Geistlichen rund um Allerheiligen auf weiteren Friedhöfen in und um Braunschweig zahlreiche Gräber segnen.

Die Verkündigung der Kirche für das Fest am 1. November ist vom Glauben daran geprägt, dass viele Menschen nach ihrem Tod die höchste Vollendung ihres Lebens in der Gemeinschaft mit Gott erreicht haben und deswegen Heilige genannt werden. Allerheiligen ist also nicht nur das Fest jener Christen, die von der Kirche offiziell heilig gesprochen wurden.

Der Gräbergang am Nachmittag des Allerheiligenfestes weist schon auf Allerseelen hin, den Gedenktag am 2. November. Am Tag nach Allerheiligen erinnern katholische Christen sich der Verstorbenen (Allerseelen) und legen Fürbitte für sie ein. Der Allerseelentag geht auf den Abt Odilo von Cluny zurück, der 998 das Gedächtnis aller verstorbenen Gläubigen anordnete.

Katholischer Friedhof in Braunschweig, Franz-Frese-Weg 2, Sonntag, der 1. November um 15 Uhr


Reformationstag, der Ev.-luth. Kirchenkreis Wolfsburg-Wittingen und der Ev.-luth. Propstei Vorsfelde, live und auf Youtube

Am diesjährigen Reformationstag 31. Oktober laden der Evangelisch-lutherische Kirchenkreis Wolfsburg-Wittingen und die Evangelisch-lutherische Propstei Vorsfelde zu einem ganz besonderen Ereignis ein: Simultan und zeitgleich in drei Kirchen und online über YouTube. Los geht es am Samstag, 31. Oktober 2020 um 18 Uhr – in der Wolfsburger Christuskirche, in der Reislinger St. Markus-Kirche, in der Wittinger St. Stephanus-Kirche und online bei YouTube.

Wolfsburger Christuskirche, Reislinger St. Markus-Kirche, Wittinger St. Stephanus-Kirche als auch online bei YouTube am Samstag, den 31. Oktober um 18 Uhr


Gottesdienst am Reformationsfeiertag, der Ev.-luth. Kirchengemeinde St. Thomas

“Auf festem Grund”
Unter diesem Motto lädt die Ev.-luth. Kirchengemeinde St. Thomas im Heidberg ein zum Gottesdienst am Reformationsfeiertag am Samstag, den 31. Oktober, um 11.00 Uhr. Aufgrund der Corona-Situation findet er draußen im Innenhof statt, der laut Wettervorhersage von der Sonne beschienenen sein wird. Warme Decken stehen zur Verfügung. Die Gemeinde darf singen. Der Gottesdienst wird gehalten von Pfarrer Eckehard Binder.

Innenhof der Ev.-luth. St.Thomas-Kirche, Heidberg, Samstag, 31. Oktober 2020 um 11:00 Uhr


Scharoun Theater Wolfsburg

Der Mann, der nicht aufhörte zu schlafen. Schauspiel nach dem gleichnamigen Roman von Aharon Appelfeld, ab 14 Jahre, y-Produktion Berlin-Basel, in Kooperation mit der Liberalen Jüdischen Gemeinde Wolfsburg, gefördert vom Zentralrat der Juden in Deutschland, anschließend Publikumsgespräch.
Ein unbegleiteter minderjähriger Flüchtling, der nach dem Krieg von den anderen Flüchtlingen mitgeschleppt wurde, auf verschiedenen Fahrzeugen, durch verschiedene Regionen, während er immer nur schlief. Die Inszenierung berührt jenseits des politischen und historischen Kontextes. Die einen mögen einen Flüchtling in einem heutigen Lager sehen, die anderen einen Holocaust-Überlebenden. Doch weit davon entfernt, Fluchtursachen vergleichen zu wollen, wird hier der Schwerpunkt auf die Ungeheuerlichkeit des Willens zum Weiterleben gelegt.

Kartenvorverkauf nur in der Theaterkasse, Porschestraße 41D, per Mail unter: karten@theater.wolfsburg.de oder telefonisch unter 05361 2673-38 Di bis Fr 10 bis 18 Uhr, Sa 10 bis 14 Uhr

Scharoun Theater Wolfsburg, Do., 29. Oktober um 19 Uhr


Gesprächskreis St. Katharinen / Fritz-Bauer-Freundeskreis

Nach seinem plötzlichen Tod 1968 geriet Fritz Bauer weitgehend in Vergessenheit. Seit einigen Jahren setzt eine verstärkte Erinnerung an sein Wirken ein. Es ist ein besonderes Anliegen des Fritz Bauer Freundeskreises, das Andenken an Fritz Bauer in Braunschweig und darüber hinaus zu fördern. Darüber hinaus setzt sich der Freundeskreis dafür ein, dass weitere Schriften von Fritz Bauer herausgegeben werden.

Der Fritz Bauer Freundeskreis versteht sich nicht nur als historischer Arbeitskreis, sondern sieht in Fritz Bauers Kampf um des Menschen Rechte einen aktuellen Impuls, der auch heute noch Gültigkeit hat.

Udo Dittmann vom Fritz Bauer Freundeskreis wird uns in die geschichtlichen Hintergründe von Fritz Bauer einführen.

Gemeindehaus St. Katharinen, An der Katharinenkirche 4, 38100 Braunschweig
Die Treffen sind jeweils Mittwoch um 16.00 Uhr. Gäste sind, wie immer, herzlichst willkommen. Der Eintritt ist frei.

THEMEN DER SENDUNG

Bemalte Urne – Foto: Redaktion

Rund um das Thema Trauerbegleitung

In der aktuellen Sendung sind Christian Anton, Pastoral Psychologe und Pfarrer im Ruhestand sowie Ina Rieger Trauer- und Pilgerbegleiterin zu Gast. Ina Rieger ist auch Künstlerin und bemalt u.a. Urnen. Wolfram Bäse-Jöbges unterhält sich mit seinen Gästen über das weite Thema der Trauerbegleitung und findet heraus welche Bedeutung beispielsweise eine bemalte Urne haben kann.

Moderation:Wolfram Bäse-Jöbges

Musikalischer Rahmen:

Robert Schumann-Das Schnitterliedchen
Gisbert zu Knyphausen-Das Licht dieser Welt
Herbert Grönemeyer-Mensch
Joris-Du
Duo Hausboot-Im Fluss der Zeit
Wolfgang Amadeus Mozart-Klaviersonate Nr.11

Große Synagoge von Rom, Kuppel auf rechteckigem Grundriss - Foto (c) K.Hartmann

Große Synagoge von Rom, Kuppel auf rechteckigem Grundriss – Foto (c) K.Hartmann

Was bewegt Juden und Jüdinnen?

Die Unterschiede zwischen Judentum und Christentum sind überschaubar und sorgen dennoch für Unsicherheit. Renate Wagner-Redding ist zu Gast in “Blickpunkt Glaube”. Die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Braunschweig spricht mit Wolfram Bäse-Jöbges über jüdisches Leben und jüdische Kultur. Mehr voneinander lernen, Verständnis füreinander, Respekt und Neugier – darum geht es in diesem Gespräch.

Moderation:Wolfram Bäse-Jöbges

Musikalischer Rahmen:

1) Robert Schumann, Scherzo aus Fantasiebilder op. 26, gespielt von Marina Baranova, Piano
2) Leonard Cohen, Halleluja
3) Svetlana Kundish mit den Voices of Ashkenaz, Eins, das weis ich (Ekhol mi yudea)
4) Chava Alberstein and the Klezmatics, The Wall – Zayt Gezund

Zentrum Würde

In der ehemaligen Kapelle des Marienstifts wird das ‘Zentrum Würde’ eingerichtet. Es soll Austausch und Informationen im Umgang mit Würde, insbesondere für Menschen mit schweren, unheilbaren Krankheitsverläufen geben. Dr. Rainer Prönneke, Chefarzt und Palliativ-Mediziner am Marienstift erläutert in der Sendung die Inhalte und Bedeutung des “Zentrum-Würde”, wesentliches zur Palliativ-Medizin und die entsprechenden Leitlinien im Krankenhaus Marienstift.

Moderation:Wolfram Bäse-Jöbges
Technik: Alexander Kollo

Musikalischer Rahmen:

Beth Hart – Without words in my way
Leonard Cohen – Suzanne
Edward Grieg – Peer Gynt/ Morgenstimmung

Judith Jungk, Foto: Scharoun Theater Wolfsburg

Themen der Sendung:

Neues Mitglied im Ethikrat: Dr. Petra Bahr, Singen und Aerosole: Musikwissenschaftler Prof. Dr. Eckart Altenmüller im Gespräch,  Aktivitäten der Seebrücke, Strandkorb-Seelsorge, Landesbischof Ralf Meister zur Mitgliederentwicklung der Kirche, Einblicke in die neue Spielzeit 2020/21 des Scharoun Theater Wolfsburg: Bernd Upadek, Leiter Junges Theater, und Judith Jungk, Theaterpädagogin, im Interview

Themen und Gesprächspartner der aktuellen Ausgabe von Blickpunkt Glaube: Regionalbischöfin Dr. Petra Bahr ist neues Mitglied im Ethikrat. Bestattung in Corona-Zeiten. Sicher singen trotz Corona? Musikwissenschaftler Prof. Dr. Eckart Altenmüller über das Singen und Aerosole. Aktivitäten der Seebrücke. Pfarrerin Karola Wehmeier praktiziert Strandkorb-Seelsorge an der Nordsee. Der Hannoveraner Landesbischof Ralf Meister über die Mitgliederentwicklung der Kirchen. Judith Jungk und Bernd Upadek geben Einblicke in die neue Spielzeit 2020/21 des Scharoun Theater Wolfsburg, aktuelle Informationen sind zu finden unter www.theater.wolfsburg.de Unser Theatertipp: Do., 29. Oktober 2020, 19 Uhr, Der Mann, der nicht aufhörte zu schlafen. Schauspiel nach dem gleichnamigen Roman von Aharon Appelfeld, ab 14 Jahre, y-Produktion Berlin-Basel, in Kooperation mit der Liberalen Jüdischen Gemeinde Wolfsburg, gefördert vom Zentralrat der Juden in Deutschland, anschließend Publikumsgespräch. Kartenvorverkauf nur in der Theaterkasse, Porschestraße 41D, per Mail unter: karten@theater.wolfsburg.de oder telefonisch unter 05361 2673-38 Di bis Fr 10 bis 18 Uhr, Sa 10 bis 14 Uhr.

Moderation: Karen Hartmann und Wolfram Bäse-Jöbges

Musikalischer Rahmen:

Herbert Grönemeyer, Demo (Letzter Tag)
Annie Lennox, Fragile
Herbert Grönemeyer, Der Weg
ZAZ, Port Coton
Billie Holiday, Summertime
Aretha Franklin & Frank Sinatra, What now my love
Annie Lennox, Here comes the Rain again
Amanda Martinez, Hasta que pueda
Kenny Barron, Pataty (Album: Canta Brazil 2002)

Cover (c) EXIL Media

Im Himmel und auf Erden

In der aktuellen Sendung ist Michael Strauss zu Gast bei Blickpunkt Glaube und stellt sein neues Buch ‘Im Himmel und auf Erden’ vor. Es ist ein Wegweiser durch die Bibel.
Michael Strauss begibt sich in seinem neuen Buch auf die Suche nach den religiösen Spuren unserer Kultur und zeichnet auf anschauliche und anregende Weise nach, was biblische Autoren über zentrale Gestalten des sogenannten Alten und Neuen Testamentes überliefert haben. Strauss verbindet damit die Absicht, Spurensuche zu betreiben, nämlich nach Zeugen und Zeuginnen der Gegenwart Gottes oder, wie er im Titel theologisch thematisiert, Zeugnissen über die „Geschichte Gottes mit den Menschen“.

Moderation: Wolfram Bäse-Jöbges, Technik: Alexander Kollo

Musikalischer Rahmen:

Die letzten heiligen Dinge – Hausboot
When you leave – Mark Knopfler
Summer breeze – Till Brönner
Mittlerweile Josephine – Niedeckens BAP

Klostergarten Riddagshausen

Gelebte Inklusion – ein Gebot der Nächstenliebe

Die gemeinnützige Gesellschaft ‘Mehrwerk’ ist ein Unternehmen der Evangelischen-Stiftung-Neuerkerode. Werkstattleiter Maximilian Pink und der Leiter des grünen Zentrums im Klostergarten Riddagshausen, Olaf Redlin, sind Gäste bei Blickpunkt Glaube und geben Einblicke in die alltägliche Arbeit mit behinderten Menschen.

Moderation: Wolfram Bäse-Jöbges

Musikalischer Rahmen:

The Mix – Alles Egal
John Lee Hooker – The Healer
Jim Croce – I got a name
Third World – Now that we found love
Chritina Lux – Leise Bilder
Heinrich Schütz – Bläserinterpretation für Posaune

Friedrich Magirius (re.) und Co-Autor Wolfgang Kenntemich

Blickpunkt Glaube Extra

Im Gespräch: Friedrich Magirius, Pfarrer, Politiker und Protagonist der Friedlichen Revolution 1989 in Leipzig (Teil 2)

Tage der Entscheidung. Oktober 1989 in Leipzig: Als die Angst die Seiten wechselte

In Leipzig entschied sich am 9. und 16. Oktober 1989 die Friedliche Revolution. Friedrich Magirius trug maßgeblich dazu bei, dass friedliche Montagsdemonstrationen das SED-Regime erschütterten. Die NVA-Panzer blieben in den Kasernen. Die Demonstrierenden trugen Kerzen. „Wir waren auf alles vorbereitet, nur nicht auf Gebete und Kerzen“, resümierte Horst Sintermann, Mitglied des Zentralkomitee der SED. Es gab keinen Anlass zum Schießbefehl. Die Hardliner wurden von der SED-Führung abgesetzt. Die Mauer fiel.

Über die Leitung des Runden Tisches Leipzig 1990 fand Friedrich Magirius in die aktive Politik. Als Leipzigs Stadtpräsident 1990 bis 1994 konnte er hochrangigen Gästen der Stadt die Lage erklären und jenen Menschen Hilfestellung anbieten, die an der Transformation in Wirtschaft und Gesellschaft verzweifelten. Friedrich Magirius ist Träger des Gustav-Heinemann-Bürgerpreises 1990, Grenadier der französischen Ehrenlegion, Vorsitzender des „Kuratoriums der Gesellschaft der Europäischen Akademien e.V.“ und seit 62 Jahren mit Christel Magirius verheiratet, das Paar hat drei Kinder.

(Bildnachweis: Friedrich Magirius (re.) bei der Vorstellung seines Buches “Gelebte Versöhnung” mit dem Journalisten und Co-Autor Wolfgang Kenntemich im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig)

Moderation: Karen Hartmann

Musikalischer Rahmen:

1) Puhdys, Wenn ein Mensch lebt („Alles hat seine Zeit: Steine sammeln, Steine zerstreu’n…“)
2) Läuten der neuen Glocken der Nikolaikirche in Leipzig
3) Johann Sebastian Bach, Der Geist hilft unserer Schwachheit auf („Oh Herr, durch deine Kraft uns bereit’. Und stärk’ des Fleisches Blödigkeit“)
4) Johann Sebastian Bach, Weihnachtsoratorium: Jauchzet, frohlocket. Leipzig mit Pauken und Trompeten, Gewandshausorchester und Thomanerchor Leipzig

Foto: Privat

Blickpunkt Glaube Extra

Im Gespräch: Friedrich Magirius, Pfarrer, Politiker und Protagonist der Friedlichen Revolution 1989 in Leipzig (Teil 1)

Verständigung mit den Nachbarländern, Schwerter zu Pflugscharen

Friedrich Magirius, Jahrgang 1930, Ehrenbürger von Leipzig und Krakau, Leiter der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste in der DDR 1974 bis 1982, berichtet über die Ausgangssituation, die ab 1980 in der DDR zum Beginn der Friedensgebete führt. Die Versöhnungsarbeit setzt Friedrich Magirius fort, als Leiter der christlich-jüdischen Arbeitsgemeinschaft und Superintendent der Leipziger Nikolaikirche von 1982 bis 1990. Zusammen mit Pfarrer Führer und Pfarrer Wonneberger von der Leipziger Nikolaikirche gelang es Magirius in politisch hochbrisanten Zeiten, die berechtigten Interessen der Kirche sowohl gegenüber den staatlichen Stellen wie auch den Oppositionsgruppen durchzusetzen.

Moderation: Karen Hartmann

Musikalischer Rahmen:

1. Bettina Wegener, Sind so kleine Hände („G’rade klare Menschen wär’n ein schönes Ziel, Menschen ohne Rückgrat hab’n wir schon zu viel“)

2. Karat / Peter Maffay, Über sieben Brücken musst du geh’n

29.11.2020 um 16:00 Uhr
16:00 — 17:00

religion@okerwelle.de