Blickpunkt Glaube

 

Sonntag 16.00 Uhr, Wdh. Montag 9.00 Uhr

Blickpunkt Glaube stellt Ihnen Gäste, Themen und Veranstaltungen aus dem weiten Feld der Religionen, Kirchen und Glaubensgemeinschaften des Sendegebiets vor.

Neben den Beiträgen und Gesprächen wird das Magazin mit ausgewählter Musik abgerundet.

Chronik der Redaktion

Am 27. September 2015 wurde die 1000. Ausgabe von Blickpunkt Glaube gesendet – aus disem Anlass hat die Redaktion eine kleine Chronik zusammen gestellt, die Sie hier als PDF einsehen können.

VERANSTALTUNGSTIPPS

Zur Eindämmung der Corona-Pandemie:

Wir informieren Sie hier auf unserer Homepage über Änderungen des “Lockdown” und Nachholtermine abgesagter Veranstaltungen. Achten wir gut auf uns und unsere Lieben und alle, die unsere Solidarität benötigen.

Alles Gute wünscht das Redaktionsteam Religion


Abend der Offenen Kirchen

Am kommenden Samstag, 19.9., laden die Braunschweiger Innenstadtkirchen zum „Abend der Offenen Kirchen” ein. Auch St. Katharinen öffnet die Türen.

19 Uhr: Eröffnung mit Gebet und Orgelmusik (Landeskirchenmusikdirektor Claus-Eduard Hecker)

19.30 Uhr: „Orgel plus” – eine geistliche Stunde mit Musik und guter Botschaft
Anita Dulska (Sopran), LKMD Claus-Eduard Hecker (Orgel) und Werner Busch.
Mit Werken von G. F. Händel, A. Vivaldi, A. Dvorak, J. S. Bach u.a.

21.00 Uhr: „Piano plus” – eine geistliche Stunde mit moderner Musik und guter Botschaft
Thema: Nacht und Finsternis
Mit Jeanette Finke (Gesang), Daniel Wilke (Piano und Gesang), Werner Busch

Sie sind herzlich eingeladen. Das Gesamtprogramm finden Sie Hier


Gesprächskreis St. Katharinen / Fritz-Bauer-Freundeskreis

Nach seinem plötzlichen Tod 1968 geriet Fritz Bauer weitgehend in Vergessenheit. Seit einigen Jahren setzt eine verstärkte Erinnerung an sein Wirken ein. Es ist ein besonderes Anliegen des Fritz Bauer Freundeskreises, das Andenken an Fritz Bauer in Braunschweig und darüber hinaus zu fördern. Darüber hinaus setzt sich der Freundeskreis dafür ein, dass weitere Schriften von Fritz Bauer herausgegeben werden.

Der Fritz Bauer Freundeskreis versteht sich nicht nur als historischer Arbeitskreis, sondern sieht in Fritz Bauers Kampf um des Menschen Rechte einen aktuellen Impuls, der auch heute noch Gültigkeit hat.

Udo Dittmann vom Fritz Bauer Freundeskreis wird uns in die geschichtlichen Hintergründe von Fritz Bauer einführen.

Gemeindehaus St. Katharinen, An der Katharinenkirche 4, 38100 Braunschweig
Die Treffen sind jeweils Mittwoch um 16.00 Uhr – unter anderem 16.09.2020. Gäste sind, wie immer, herzlichst willkommen. Der Eintritt ist frei.

THEMEN DER SENDUNG

Tsedakah (Charity) Box, um 1900, Rom. Foto (c) kh

Jüdischer Neujahrstag: Rosch ha-Schana

Jüdisches Leben. Im Gespräch: Renate Wagner-Redding

Was bewegt Juden und Jüdinnen? Die Unterschiede zwischen Judentum und Christentum sind überschaubar und sorgen dennoch für Unsicherheit.
Bundesverdienstkreuzträgerin Renate Wagner-Redding ist zu Gast in “Blickpunkt Glaube” am Sonntag, 20. September 2020 um 16 Uhr. Die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Braunschweig spricht mit Wolfram Bäse-Jöbges über jüdisches Leben und jüdische Kultur. Mehr voneinander lernen, Verständnis füreinander, Respekt und Neugier – darum geht es in diesem Gespräch, das wir aus Anlass des jüdischen Neujahrsfestes Rosch ha-Schana senden, das 2020 am Freitag Abend, 18. September beginnt und Sonntag Abend, 20. September endet. Mit Rosch ha-Schana, auf hebräisch “Kopf des Jahres”, beginnen die “ehrfurchtsvollen Tage”, diese enden zehn Tage später mit dem Versöhnungsfest Jom Kippur.

Um den Wunch nach einem “süßen Jahr” voller Segen und Fülle zum Ausdruck zu bringen, ist es Brauch, an Rosch ha-Schana ein in Honig eingetauchtes Apfelstück zu essen. Als Höhepunkt des Neujahrsfestes gilt traditionell das Blasen des Schofars, eines Widderhorns. Es soll die Gläubigen an ihre Pflichten erinnern.

Moderation: Wolfram Bäse-Jöbges

Musikalischer Rahmen:

1) Robert Schumann, Scherzo aus Fantasiebbilder op.26, gespielt von Maria Baranova, Piano
2) Leonard Cohen, Halleluja
3) Svetlana Kundish and the Voices of Ashkenaz, Eins, das weiß ich (Ekhol mi yudea)
4) Chava Alberstein and the Klezmatics, The Wall – Zayt gezund

Drei Krippot

Foto (c) kh

Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) und Seemannschaft in Corona-Zeiten, Antisemitismus heute, die Polizei und die Rassismusdebatte, der Rocksänger Heinz Rudolph Kunze über die Entstehung seines neuen Songs

Mit den Auswirkungen der Corona-Krise auf das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) hat sich Julian Westerkamp vom Evangelischen Kirchenfunk Niedersachsen beschäftigt. Antje Zeller von der Seemannsmission Bremerhaven berichtet über die Situation der Seeleute, die wegen der Corona-Schutzbestimmungen in Europa nicht von Bord ihrer Schiffe gehen dürfen. Neuer Anlass, alte Argumentationsmuster: Rechtsextremisten versuchen, die Corona-Pandemie zu nutzen, um Judenhass zu verbreiten. Zum Umgang mit Antisemitismus im Alltag haben wir Konstantin Seidler, Sozialwissenschaftler aus Hannover befragt.

Der tödliche Polizeieinsatz in den USA gegen den Afroamerikaner George Floyd hat auch in Deutschland die Debatte über Rassismus neu entfacht. Inwieweit das bei unserer Polizei hierzulande ein Thema ist, darüber sprechen wir mit Uwe Köster, Polizeiseelsorger und Vorsitzender der Konferenz evangelischer Polizeipfarrer und -pfarrerinnen in Deutschland.

Viele von uns kennen ihn als Liedermacher und Rocksänger: Heinz Rudolph Kunze. Was nur wenige wissen: er wurde in einem Flüchtlingslager bei Minden geboren und setzt sich schon lange für Flüchtlinge ein. Bei einem Video-Online-Gottesdienst für die Landeskirche Hannover hat Kunze auch einen neuen Song eingespielt: „Die Dunkelheit hat nicht das letzte Wort“. Über den Grund für den Song spricht er in der Sendung.

Moderation: Karen Hartmann

Musikalischer Rahmen:

1) Takes two to tango – Louis Armstrong
2) Somewhere over the rainbow – United States Navy Band
3) Don’t fence me in – Louis Armstrong im Duett mit Velma Middleton
4) Mäckie Messer – Die Berliner Staatskapelle, Leitung: Otto Klemperer (1931)
5) Soré – Diogal (Senegal)
6) Heinz Rudolph Kunze, Die Dunkelheit hat nicht das letzte Wort
7) Maria – West Side Story, Leonard Bernstein / Stephen Sondheim – Oscar Peterson Trio
8) I feel pretty – West Side Story, Leonard Bernstein / Stephen Sondheim – Oscar Peterson Trio

Große Synagoge von Rom, Kuppel auf rechteckigem Grundriss - Foto (c) Karen Hartmann

Große Synagoge von Rom, Kuppel auf rechteckigem Grundriss – Foto (c) Karen Hartmann

Im Gespräch: Renate Wagner-Redding

Was bewegt Juden und Jüdinnen? Die Unterschiede zwischen Judentum und Christentum sind überschaubar und sorgen dennoch für Unsicherheit. Renate Wagner-Redding ist zu Gast in “Blickpunkt Glaube” am Sonntag, 30. August 2020 um 16 Uhr. Die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Braunschweig spricht mit Wolfram Bäse-Jöbges über jüdisches Leben und jüdische Kultur. Mehr voneinander lernen, Verständnis füreinander, Respekt und Neugier – darum geht es in diesem Gespräch.

Moderation: Wolfram Bäse-Jöbges

Musikalischer Rahmen:

1) Robert Schumann, Scherzo aus Fantasiebilder op. 26, gespielt von Marina Baranova, Piano
2) Leonard Cohen, Halleluja
3) Svetlana Kundish mit den Voices of Ashkenaz, Eins, das weis ich (Ekhol mi yudea)
4) Chava Alberstein and the Klezmatics, The Wall – Zayt Gezund

Bernd Upadek – Foto_(c)Gene Glover

Themenübersicht

Singen und Aerosole: ein Gespräch mit Prof. Dr. Eckart Altenmüller, Neurologe und Konzertmusiker – Zur Seebrücke Braunschweig: Magni-Pastor Henning Böger – Landesbischof Ralf Meister zur Mitgliederentwicklung der Evangelischen Kirche – Einblicke in die neue Spielzeit 2020/21 des Scharoun Theater Wolfsburg: Bernd Upadek, Leiter Junges Theater, und Judith Jungk, Theaterpädagogin, im Interview

Moderation: Karen Hartmann und Wolfram Bäse-Jöbges

Die Themen und Gesprächspartner*innen der aktuellen Ausgabe von Blickpunkt Glaube: Regionalbischöfin Dr. Petra Bahr ist neues Mitglied im Deutschen Ethikrat. – Bestattung in Corona-Zeiten: ein Interview mit Bestatter René Gerhard. – Sicher singen in Zeiten der Pandemie? Über dasSingen und Aerosole spricht Prof. Dr. Eckart Altenmüller. Der forschende und praktizierende Neurologe und Konzertmusiker zählt zu den weltweit renommiertesten Forschern im Bereich der Musikermedizin und Neuromusikologie. Seine jüngste Veröffentlichung: „Vom Neandertal in die Philharmonie“.

Über das Bündnis Seebrücke berichtet Braunschweigs Magni-Pastor Henning Böger. – Pfarrerin Karola Wehmeier aus „Mainhattan“ praktiziert Strandkorb-Seelsorge an der Nordsee. – Der Hannoveraner Landesbischof Ralf Meister spricht über die Mitgliederentwicklung der Evangelischen Kirche.

Engagiert und zeitgemäß politisch: Einblicke in die neue Spielzeit 2020/21 des Scharoun Theater Wolfsburg geben Bernd Upadek, Leiter Junges Theater, und Judith Jungk, Theaterpädagogin. Der Karten-Freiverkauf für alle Vorstellungen der Spielzeit 2020/21 startet am Dienstag, 25. August. Aufgrund der Abstandsregelungen und der verfügbaren Plätze können Karten auch weiterhin nicht online erworben werden, sondern ausschließlich in der Theaterkasse, Porschestraße 41 D zu den üblichen Öffnungszeiten. Unser Veranstaltungstipp für September, ab 14 Jahre: das Theaterstück „Anne Frank“ am Dienstag, 29. September, 19.00 Uhr und Mittwoch, 30. September 2020 um 09.00 Uhr und 11.30 Uhr im Scharoun Theater Wolfsburg, Spielstätte Hallenbad.- – www.theater.wolfsburg.de

Musikalischer Rahmen:
1. Herbert Grönemeyer, Demo (Letzter Tag)
2. Annie Lennox, Fragile
3. Herbert Grönemeyer, Der Weg
4 . ZAZ, Port Coton 5.Billie Holiday, Summertime
6. Aretha Franklin & Frank Sinatra, What now my love
7. Annie Lennox, Here comes the Rain again
8. Amanda Martinez, Hasta que pueda

Erst-Sendung: 12./13.07.2020

Aufgrund eines technischen Fehlers wird die Sendung wiederholt…

Bemalte Urne – Foto: Redaktion

Trauerbegleitung

In der aktuellen Sendung sind Christian Anton, Pastoral Psychologe und Pfarrer im Ruhestand sowie Ina Rieger Trauer- und Pilgerbegleiterin zu Gast. Ina Rieger ist auch Künstlerin und bemalt u.a. Urnen.

Wolfram Bäse-Jöbges unterhält sich mit seinen Gästen über das weite Thema der Trauerbegleitung und findet heraus welche Bedeutung beispielsweise eine bemalte Urne haben kann.

Musikalischer Rahmen:

Robert Schumann – Das Schnitterliedchen
Gisbert zu Knyphausen – Das Licht dieser Welt
Herbert Grönemeyer – Mensch
Joris – Du
Duo Hausboot – Im Fluss der Zeit
Wolfgang Amadeus Mozart – Klaviersonate Nr.11

Bemalte Urne – Foto: Redaktion

Trauerbegleitung

In der aktuellen Sendung sind Christian Anton, Pastoral Psychologe und Pfarrer im Ruhestand sowie Ina Rieger Trauer- und Pilgerbegleiterin zu Gast. Ina Rieger ist auch Künstlerin und bemalt u.a. Urnen.

Wolfram Bäse-Jöbges unterhält sich mit seinen Gästen über das weite Thema der Trauerbegleitung und findet heraus welche Bedeutung beispielsweise eine bemalte Urne haben kann.

Musikalischer Rahmen:

Robert Schumann – Das Schnitterliedchen
Gisbert zu Knyphausen – Das Licht dieser Welt
Herbert Grönemeyer – Mensch
Joris – Du
Duo Hausboot – Im Fluss der Zeit
Wolfgang Amadeus Mozart – Klaviersonate Nr.11

Sally Perel im Forum des Konzernarchivs im Volkswagen Werk Wolfsburg. Quelle: Volkswagen AG

Im Gespräch: Der israelische Autor Sally Perel

Er war “Hitlerjunge Salomon” aus dem gleichnamigen Film von Regisseurin Agnieszka Holland. Die Verfilmung seines Lebens, 1990 von Artur Brauner produziert, mit internationalen Preisen ausgezeichnet, wurde von der amerikanischen Oscar-Jury für das beste Drehbuch nominiert. Sally Perel, geboren 1925 in Peine, floh 1935 mit seiner Familie ins polnische Lodz, gab sich 1941 als “Volksdeutscher” aus und überlebte so die Nazizeit.

Als Jupp Perjell lebte Sally Perel drei Jahre in einer Elite-Anstalt der Hitlerjugend in Braunschweig, absolvierte eine Lehre als Werkzeugmacher im Volkswagen Vorwerk Braunschweig. 1948 emigrierte er nach Israel. Als Zeitzeuge liest und spricht der heute 95jährige Autor regelmäßig vor Schülerinnen und Schülern, vor allem in Deutschland und Israel, zuletzt in Südafrika und Japan.

Sally Perel wurde 1999 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Volkswagen verleiht seit 2013 den „Sally-Perel-Preis für Respekt und Toleranz“ für beispielhafte Initiativen an Jugendliche. Zwei Schulen in Braunschweig und Meinersen tragen seinen Namen.

Seit Beginn der Corona-Krise befindet sich Sally Perel an seinem Wohnort Givataim in der Nähe von Tel Aviv. Im Gespräch mit Karen Hartmann berichtet der israelische Autor, was ihn zu Beginn der 80er Jahre zur Niederschrift seiner Autobiographie bewog und wie er in den 90er Jahren wieder in Kontakt mit dem Volkswagen Konzern kam.

Musikalischer Rahmen:

1. Matt Munro, From Russia with Love
2. Suliko, ein georgisches Volkslied
3. Shirley Bassey, Moon Raker
4. Giora Feidman, Give me a lift

Heinrich Bedford Strohm

Heinrich Bedford Strohm

Gemeinsinn und Glück – Festrede von Dr. Heinrich Bedford-Strohm

Auszüge aus der Festrede des Ratsvorsitzenden der EKD, Dr. Heinrich Bedford-Strohm, anlässlich des Abends der Begegnung am 25. Februar 2020 im Braunschweiger Dom. Moderation: Karen Hartmann und Wolfram Bäse-Jöbges

Musikalischer Rahmen:

Heinz Rudolph Kunze – Die Zeit ist reif
Hausboot – Die letzten heiligen Dinge
Julian Dawson – I’m going to miss you
Christina Lux – Leise Bilder
Niedeckens BAP – Chippendale Desch

20.09.2020 um 16:00 Uhr
16:00 — 17:00

religion@okerwelle.de