Blickpunkt Glaube

 

Sonntag 16.00 Uhr, Wdh. Montag 9.00 Uhr

Blickpunkt Glaube stellt Ihnen Gäste, Themen und Veranstaltungen aus dem weiten Feld der Religionen, Kirchen und Glaubensgemeinschaften des Sendegebiets vor.

Neben den Beiträgen und Gesprächen wird das Magazin mit ausgewählter Musik abgerundet.

THEMEN DER SENDUNG

Friedrich Magirius (re.) und Co-Autor Wolfgang Kenntemich

Blickpunkt Glaube zum 2. Advent
Im Gespräch mit Pfarrer Friedrich Magirius, Politiker und Protagonist der Friedlichen Revolution 1989 in Leipzig

Teil 2: Tage der Entscheidung – Als die Angst die Seiten wechselte.
In Leipzig entschied sich am 9. und 16. Oktober 1989 die Friedliche Revolution. Friedrich Magirius trug maßgeblich dazu bei, dass friedliche Montagsdemonstrationen das SED-Regime erschütterten. Die NVA-Panzer blieben in den Kasernen. Die Demonstrierenden trugen Kerzen. „Wir waren auf alles vorbereitet, nur nicht auf Gebete und Kerzen“, resümierte Horst Sintermann, Mitglied des Zentralkomitee der SED. Es gab keinen Anlass zum Schießbefehl. Die Hardliner wurden von der SED-Führung abgesetzt. Die Mauer fiel.

Über die Leitung des Runden Tisches Leipzig 1990 fand Friedrich Magirius in die aktive Politik. Als Leipzigs Stadtpräsident 1990 bis 1994 konnte er hochrangigen Gästen der Stadt die Lage erklären und jenen Menschen Hilfestellung anbieten, die an der Transformation in Wirtschaft und Gesellschaft verzweifelten. Friedrich Magirius ist Träger des Gustav-Heinemann-Bürgerpreises 1990, Grenadier der französischen Ehrenlegion, Vorsitzender des „Kuratoriums der Gesellschaft der Europäischen Akademien e.V.“ und seit 63 Jahren mit Christel Magirius verheiratet, das Paar hat drei Kinder.

Moderation: Karen Hartmann
Studiotechnik: Marvin Giesemann

Musikalischer Rahmen:

1) Puhdys, Wenn ein Mensch lebt („Alles hat seine Zeit: Steine sammeln, Steine zerstreu’n…“)
2) Läuten der neuen Glocken der Nikolaikirche in Leipzig
3) Johann Sebastian Bach, Der Geist hilft unserer Schwachheit auf („Oh Herr, durch deine Kraft uns bereit’. Und stärk’ des Fleisches Blödigkeit“)
4) Johann Sebastian Bach, Weihnachtsoratorium: Jauchzet, frohlocket. Leipzig mit Pauken und Trompeten, Gewandshausorchester und Thomanerchor Leipzig

Wiederholung: Montag, 5.12.2022 um 9 Uhr

Friedrich Magirius – Foto (c) privat

Blickpunkt Glaube zum 1. Advent:
Im Gespräch mit Pfarrer Friedrich Magirius, Politiker und Protagonist der Friedlichen Revolution 1989 in Leipzig

Teil 1: Schwerter zu Pflugscharen – Verständigung mit den Nachbarländern
Friedrich Magirius, Jahrgang 1930, Ehrenbürger von Leipzig und Krakau, Leiter der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste in der DDR 1974 bis 1982, berichtet über die Ausgangssituation, die ab 1980 in der DDR zum Beginn der Friedensgebete führt. Die Versöhnungsarbeit setzt Friedrich Magirius fort, als Leiter der christlich-jüdischen Arbeitsgemeinschaft und Superintendent der Leipziger Nikolaikirche von 1982 bis 1990. Zusammen mit Pfarrer Führer und Pfarrer Wonneberger von der Leipziger Nikolaikirche gelang es Magirius in politisch hochbrisanten Zeiten, die berechtigten Interessen der Kirche sowohl gegenüber den staatlichen Stellen wie auch den Oppositionsgruppen durchzusetzen.

Moderation: Karen Hartmann
Studiotechnik: Marvin Giesemann

Musikalischer Rahmen

1. Bettina Wegener, Sind so kleine Hände („G’rade klare Menschen wär’n ein schönes Ziel, Menschen ohne Rückgrat hab’n wir schon zu viel“)
2. Karat / Peter Maffay, Über sieben Brücken musst du geh’n

Teil 2: Sonntag, 4.12.2022 16.00 Uhr (Wdh. Mo., 5.12. 2022 9 Uhr)

(c) Privat

Trauerbegleitung

In der aktuellen Ausgabe von “Blickpunkt Glaube” sind Christian Anton, Pastoral-Psychologe und Pfarrer im Ruhestand sowie Ina Rieger, Trauer-und Pilgerbegleiterin zu Gast. Ina Rieger ist auch Künstlerin und bemalt Urnen. Wolfram Bäse-Jöbges unterhält sich mit seinen Gästen über das weite Feld der Trauerbegleitung.

Moderation: Wolfram Bäse-Jöbges
Studiotechnik: Martin Renke

Musikalischer Rahmen:
Robert Schumann – Das Schnitterliedchen
Gisbert zu Knyphausen – Das Licht dieser Welt
Joris – Du
Duo Hausboot – Fluss der Zeit

Wolf Biermann und Radiopastor Marco Voigt im Dezember 2021 in Hamburg. Foto: Redaktion

Ein unbequemer Mahner: Wolf Biermann

Auch mit 85 Jahren bleibt Wolf Biermann ein unbequemer Mahner, der zu seiner Meinung steht. Auch und gerade dann, wenn er anderen damit widerspricht. In seinem neuen Buch “Mensch Gott!” (Suhrkamp Verlag, Berlin 2021) hat der Liedermacher und Poet Texte aus sechs Jahrzehnten versammelt: Lieder, Balladen, Prosatexte und Gedichte. Es rückt Fragen nach dem Sinn des Lebens, nach Bekenntnis und Judentum ins Zentrum.

Das Gedicht “Heimweh” – es war erstmals in Biermanns Autobiografie “Warte nicht auf bessere Zeiten” zu finden – beschließt das Kapitel “Gebenedeit”. Es bietet neue Töne: “Die heile Heimat Utopie hab ich verloren / Dafür und ganz kaputt die halbe Welt gewonnen / Als Kommunistenketzer ward ich neu geboren / Als Mann erst ist mein Kinderglaube mir zerronnen.”

Wolf Biermann und Radiopastor Oliver Voigt sprechen in der neuen NDR-Podcast-Reihe “SinnSuche” über das Buch “Mensch Gott!”, über Ermutigung, Glaube und Unglaube und Toleranz. Und ab jetzt auch hier bei Radio Okerwelle: Bei Blickpunkt Glaube werden wir auch Folgen aus der Reihe SinnSuche ausstrahlen.

Moderation und Musikauswahl: Karen Hartmann
Studiotechnik: Martin Renke

“Marx war kein Messias und nie nicht Marxist. Ob Christ kommt, oder gekommen is – wir bleiben doch die, die wir werdn.” (Wolf Biermann, Berliner Osterlied, in Anlehnung an Heinrich Heine).

Musikalischer Rahmen – Lieder von Wolf Biermann:
1. Ermutigung
2. Warte nicht auf bess’re Zeiten
3. Ballade vom preußischen Ikarus

Von Oliver Voigt
Aufzeichnung: 15.12.2021 in Hamburg.
Erstsendung: 22.5.2022

Foto (c) Volkswagen AG

Im Gespräch: Braunschweigs Ehrenbürger Sally Perel, Tel Aviv

Er war “Hitlerjunge Salomon” aus dem gleichnamigen Film von Regisseurin Agnieszka Holland. Die Verfilmung seines Lebens, 1990 von Artur Brauner produziert, mit internationalen Preisen ausgezeichnet, wurde von der amerikanischen Oscar-Jury für das beste Drehbuch nominiert. Sally Perel, geboren am 21. April 1925 in Peine, floh 1935 mit seiner Familie ins polnische Lodz, gab sich 1941 als „Volksdeutscher” aus und überlebte so die Nazizeit.

Als Jupp Perjell lebte Sally Perel drei Jahre in einer Elite-Anstalt der Hitlerjugend in Braunschweig, absolvierte eine Lehre als Werkzeugmacher im Volkswagen Vorwerk Braunschweig. 1948 emigrierte er nach Israel. Als Zeitzeuge liest und spricht der heute 97jährige Autor regelmäßig vor Schülerinnen und Schülern, vor allem in Deutschland und Israel, zuletzt in Südafrika und Japan.

Sally Perel erhielt 1999 das Bundesverdienstkreuz, im Jahr 2020 wurde er mit der Ehrenbürgerwürde der Stadt Braunschweig ausgezeichnet. Volkswagen verleiht seit 2013 den „Sally-Perel-Preis für Respekt und Toleranz“ für beispielhafte Initiativen an Jugendliche. Zwei Schulen in Braunschweig und Meinersen tragen seinen Namen.

Sally Perel hielt sich während der Corona-Pandemie an seinem Wohnort Givataim in der Nähe von Tel Aviv auf. Im Gespräch mit Karen Hartmann am 12. Mai 2020 berichtet der israelische Autor, was ihn zu Beginn der 80er Jahre zur Niederschrift seiner Autobiographie bewog und wie er in den 90er Jahren wieder in Kontakt mit dem Volkswagen Konzern kam.

Moderation: Karen Hartmann
Studiotechnik: Marvin Giesemann

Playlist:
1. Matt Munro, From Russia with Love
2. Suliko, ein georgisches Volkslied
3. Shirley Bassey, Moon Raker
4. Giora Feidman, Give me a lift

Interview: 12.05.2022, Wolfsburg
Erstsendung: 06. 11. / 07.11.2022

Dr Frederic Theis und Karen Hartmann (c) Foto Redaktion

Ein Stück TITANIC in Bremerhaven.
Im Gespräch mit Dr. Frederic Theis über Mensch und Meer

In der aktuellen Ausgabe von Blickpunkt Glaube geht es um das Thema „Mensch und Meer“ und den Untergang der Titanic vor 110 Jahren. Karen Hartmann unterhält sich dazu mit Dr. Frederic Theis vom Deutschen Schifffahrtsmuseum Bremerhaven, er ist Spezialist für historische Navigation und Research Associate im Projekt „Karten Wissen Meer“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).

Im Gespräch geht es um die Sicherheitsvorkehrungen an Bord von Ozeanriesen und wie sich die Techniken zur Vermessung der See gewandelt haben, um Einblicke in die Kuratierung von maritimen Ausstellungen und ein besonderes Exponat: im Deutschen Schifffahrtsmuseum Bremerhaven ist seit April 2022 das Seefahrtsbuch des überlebenden Titanic-Stewards Alfred Theissinger ausgestellt, das wir uns in der Sendung genauer ansehen.

Theissinger betreute als Steward auf der Titanic Passagiere der Upper Class wie den amerikanischen Geschäftsmann Benjamin Guggenheim, der in den eiskalten Fluten des Atlantiks im April 1912 erfror. Welche Einblicke in die Arbeitsbedingungen auf Schiffen erlaubt uns Theissingers Seefahrtsbuch heute?
Die Sendung wird am 11. September 2022 wiederholt.

Moderation: Karen Hartmann
Studiotechnik: Martin Renke

Playlist:
1. Paolo Conte, Epoca
2. Eternal Father, Strong to Save (Wells Cathedral 1986)
3. Herbert Grönemeyer, Roter Mond
4. Ray Charles, America the Beautiful
5. Aretha Franklin, I say a little prayer
6. US Navy Band, Somewhere over the rainbow
7. Aretha Franklin, Bridge over troubled water

Interview: 29.04.2022, Bremerhaven
Erstsendung: 31.07./01.08.2022

Deutsches Schifffahrtsmuseum, Leibniz Institut für Maritime Geschichte, www.dsm.museum – Artikel: Seefahrtsbuch des TITANIC-Stewards im DSM ausgestellt. Das Magazin „Blickpunkt Glaube“ ist Kooperationspartner der Evangelischen Landeskirche Braunschweig zu hören auf der Frequenz 104,6 im Sendegebiet und überall mit der Okerwelle App oder über den Livestream der Homepage www.okerwelle.de

Dr. Felix Ruther © privat

Glück finden in unruhigen Zeiten

Dr. Felix Ruther ist Naturwissenschaftler und Theologe. Er ist ehemaliger Leiter und heute freier Mitarbeiter bei den Vereinigten Bibelgruppen (VBG). Er betätigt sich in der christlichen Erwachsenenbildung, insbesondere als Referent im Bereich „Apologetik“ und „Bibelauslegung“. Dr. Ruther spricht auch aus eigenen Erfahrungen hinsichtlich der vielfältigen Möglichkeiten zur Stabilität in unruhigen Zeiten zu gelangen.

Erstsendung: 14. August 2022

Moderation: Iris Fanger
Technik: Martin Renke

Buch Dr. Wettern

Entwicklung von Antisemitismus im Braunschweiger Land – Dr. Michael Wettern stellt sein neues Buch vor

In der aktuellen Ausgabe von Blickpunkt Glaube stellt Dr. Michael Wettern sein neues Buch vor: “Entwicklung von Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit in Braunschweig”. Das Buch richtet sich an Interessierte der Braunschweiger Geschichte. Wettern beschreibt die Wurzeln von Antisemitismus und Fremdenhass, zeigt aber auch Möglichkeiten der Eindämmung auf. Die Ursachen von Antisemitismus in weit zurückliegenden Zeiten sind ebenso Thema des Buches wie die aktuellen Erscheinungsformen.

Erstsendung: 30./31.1.2022

Moderation: Wolfram Bäse-Jöbges
Technik: Arne Wolff

Musikalischer Rahmen: Jüdische Kinderlieder von den Sixteenth Lamb

Friedrich Magirius (re.) und Co-Autor Wolfgang Kenntemich

Blickpunkt Glaube zum Jahrestag der Deutschen Einheit
Im Gespräch mit Pfarrer Friedrich Magirius, Politiker und Protagonist der Friedlichen Revolution 1989 in Leipzig

Teil 2: Tage der Entscheidung – Als die Angst die Seiten wechselte.
In Leipzig entschied sich am 9. und 16. Oktober 1989 die Friedliche Revolution. Friedrich Magirius trug maßgeblich dazu bei, dass friedliche Montagsdemonstrationen das SED-Regime erschütterten. Die NVA-Panzer blieben in den Kasernen. Die Demonstrierenden trugen Kerzen. „Wir waren auf alles vorbereitet, nur nicht auf Gebete und Kerzen“, resümierte Horst Sintermann, Mitglied des Zentralkomitee der SED. Es gab keinen Anlass zum Schießbefehl. Die Hardliner wurden von der SED-Führung abgesetzt. Die Mauer fiel.

Über die Leitung des Runden Tisches Leipzig 1990 fand Friedrich Magirius in die aktive Politik. Als Leipzigs Stadtpräsident 1990 bis 1994 konnte er hochrangigen Gästen der Stadt die Lage erklären und jenen Menschen Hilfestellung anbieten, die an der Transformation in Wirtschaft und Gesellschaft verzweifelten. Friedrich Magirius ist Träger des Gustav-Heinemann-Bürgerpreises 1990, Grenadier der französischen Ehrenlegion, Vorsitzender des „Kuratoriums der Gesellschaft der Europäischen Akademien e.V.“ und seit 63 Jahren mit Christel Magirius verheiratet, das Paar hat drei Kinder.

Moderation: Karen Hartmann
Studiotechnik: Marvin Giesemann

Musikalischer Rahmen:

1) Puhdys, Wenn ein Mensch lebt („Alles hat seine Zeit: Steine sammeln, Steine zerstreu’n…“)
2) Läuten der neuen Glocken der Nikolaikirche in Leipzig
3) Johann Sebastian Bach, Der Geist hilft unserer Schwachheit auf („Oh Herr, durch deine Kraft uns bereit’. Und stärk’ des Fleisches Blödigkeit“)
4) Johann Sebastian Bach, Weihnachtsoratorium: Jauchzet, frohlocket. Leipzig mit Pauken und Trompeten, Gewandshausorchester und Thomanerchor Leipzig

Wiederholung: Montag, 10.10.2022 um 9 Uhr

VERANSTALTUNGSTIPPS

Zur Eindämmung der Corona-Pandemie:

Wir informieren Sie hier auf unserer Homepage über Änderungen des Lockdown und Nachholtermine abgesagter Veranstaltungen. Achten wir gut auf uns und unsere Lieben und alle, die unsere Solidarität benötigen.

Alles Gute wünscht das Redaktionsteam Religion


Gottesdienste in der Klosterkirche Riddagshausen

Informationen über kurzfristige Änderungen bzgl. aller Veranstaltungen und Gottesdienste finden sie auf der Homepage www.klosterkirche-riddagshausen.de oder rufen Sie im Gemendebüro unter der Telefonnummer 0531/372900 an.


Kirchen sollen offenbleiben

Niedersächsische Bischöfe wollen in der Corona-Pandemie „Trosträume” erhalten

Braunschweig/Hannover. Die niedersächsischen Kirchen haben angekündigt, ihre Kirchengebäude wegen der Corona-Pandemie nicht mehr zu schließen, sondern in Zukunft als „Trosträume für alle” zur Besinnung und zum Gebet offenzuhalten. „Wir sind beeindruckt und dankbar, mit welcher Sorgfalt die Verantwortlichen in unseren Gemeinden die notwendigen Regelungen zum Schutz aller umsetzen”, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der acht römisch-katholischen und evangelischen Bischöfe in Niedersachsen, die am Montag, 26. Oktober, von Landesbischof Ralf Meister (Hannover) und Bischof Dr. Heiner Wilmer (Hildesheim) vorgestellt wurde.

Angesichts von coronabedingten Kirchenschließungen im Frühjahr hatte es teilweise Kritik an dem Vorgehen der Kirchen gegeben. „Wir wollen Gemeinschaft erfahrbar machen, Messen und Gottesdienste feiern”, heißt es nun, insbesondere mit Blick auf Advent und Weihnachten.

Außerdem bitten die Kirchen darum, trotz der geltenden Hygieneregeln die Kontaktmöglichkeiten in Pflegeheimen und Krankenhäusern für Angehörige, nahestehende Personen und Seelsorgende zu erhalten. Sie zollen den Pflegerinnen und Pflegern Respekt und loben die Hilfsbereitschaft von Menschen an vielen Orten: „Ohne die Mitsorge für den Nächsten können wir die Pandemie nicht bewältigen.”

Darüber hinaus müsse dafür gesorgt werden, dass Kinder und Jugendliche den Sozialkontakt zu Gleichaltrigen halten können: „Sie brauchen Möglichkeiten, sich eigenständig zu treffen und sich ehrenamtlich zu engagieren.”


Scharoun Theater Wolfsburg

Ukraine Benefizkonzert
Mit einem außerplanmäßigen und hochkarätig besetzten Benefizkonzert bekundet das Scharoun Theater Wolfsburg zusammen mit dem delian::quartett am Samstag, 23. April um 19.30 Uhr seine Solidarität mit den Opfern des Krieges in der Ukraine. Die Eintrittsgelder werden in Zusammenarbeit mit UNICEF zu 100% für die Opfer des Krieges in der Ukraine gespendet!
Tickets 14,- € bis 40,- € in der Theaterkasse Porschestraße 41 D, dienstags bis freitags 10 bis 18 Uhr, sonnabends 10 bis 14 Uhr, Tel 05361 2673-38, und an den bekannten Vorverkaufsstellen oder online unter www.theater.wolfsburg.de (weitere Infos im Veranstaltungskalender)

Der Mann, der nicht aufhörte zu schlafen. Schauspiel nach dem gleichnamigen Roman von Aharon Appelfeld, ab 14 Jahre, y-Produktion Berlin-Basel, in Kooperation mit der Liberalen Jüdischen Gemeinde Wolfsburg, gefördert vom Zentralrat der Juden in Deutschland, anschließend Publikumsgespräch.
Ein unbegleiteter minderjähriger Flüchtling, der nach dem Krieg von den anderen Flüchtlingen mitgeschleppt wurde, auf verschiedenen Fahrzeugen, durch verschiedene Regionen, während er immer nur schlief. Die Inszenierung berührt jenseits des politischen und historischen Kontextes. Die einen mögen einen Flüchtling in einem heutigen Lager sehen, die anderen einen Holocaust-Überlebenden. Doch weit davon entfernt, Fluchtursachen vergleichen zu wollen, wird hier der Schwerpunkt auf die Ungeheuerlichkeit des Willens zum Weiterleben gelegt.

Kartenvorverkauf nur in der Theaterkasse, Porschestraße 41D, per Mail unter: karten@theater.wolfsburg.de oder telefonisch unter 05361 2673-38 Di bis Fr 10 bis 18 Uhr, Sa 10 bis 14 Uhr


Gesprächskreis St. Katharinen / Fritz-Bauer-Freundeskreis

Nach seinem plötzlichen Tod 1968 geriet Fritz Bauer weitgehend in Vergessenheit. Seit einigen Jahren setzt eine verstärkte Erinnerung an sein Wirken ein. Es ist ein besonderes Anliegen des Fritz Bauer Freundeskreises, das Andenken an Fritz Bauer in Braunschweig und darüber hinaus zu fördern. Darüber hinaus setzt sich der Freundeskreis dafür ein, dass weitere Schriften von Fritz Bauer herausgegeben werden.

Der Fritz Bauer Freundeskreis versteht sich nicht nur als historischer Arbeitskreis, sondern sieht in Fritz Bauers Kampf um des Menschen Rechte einen aktuellen Impuls, der auch heute noch Gültigkeit hat.

Udo Dittmann vom Fritz Bauer Freundeskreis wird uns in die geschichtlichen Hintergründe von Fritz Bauer einführen.

Gemeindehaus St. Katharinen, An der Katharinenkirche 4, 38100 Braunschweig
Neue Termine werden bekannt gegeben. Gäste sind, wie immer, herzlichst willkommen. Der Eintritt ist frei.


Ev.-luth. Kirchengemeinde St. Katharinen am Hagenmarkt: neue Gottesdienstreihe ab September 2021

Ab 5. September beginnt in St. Katharinen am Braunschweiger Hagenmarkt eine neue Gottesdienstreihe. Sonntags um 10.30 Uhr können Sie in St. Katharinen eine „gute Stunde” im doppelten Sinne erleben. Einige Hinweise zur Art der Gottesdienste, wie wir sie seit Mai 2020 in St. Katharinen feiern, finden Sie in unserem Newsletter St. Katharinen Sept 2021 und natürlich Näheres zur neuen Themenreihe “Kopfüber in die Freiheit?” Oder: Der lange Weg in die Zukunft.

Die Musiker Hanno Schiefner und Wolfgang Bretschneider stellen sich mit teils besonderer Musikauswahl auf die Themenreihe ein. “Wir wollen nicht nur mit vertrauter geistlicher Musik die Botschaft des Sonntags vertiefen und umkreisen. Auch schöne Musiken mit säkularem Hintergrund werden manchmal zum Nach- und Weiterdenken anregen. Und unsere Kantorei unter der neuen Leitung von Frau Christine Strubel wird wieder regelmäßig Gottesdienste mitgestalten, wie auch die mixed voices”, so Katharinenpfarrer Werner Busch. In Kürze werden wir hier bei den Veranstaltungstipps von “Blickpunkt Glaube” den „Hagenbrief” veröffentlichen, der Sie noch ausführlicher informiert.

Ein bewährtes Hygienekonzept ist nach wie vor in Geltung. Gemeinsames Singen ist wieder erlaubt. Maskenpflicht bei Ein- und Ausgang, am Sitzplatz kann sie abgesetzt werden.

Katharinenpfarrer Werner Busch freut sich auf die Gottesdienste und lädt Sie im Namen des Kirchenvorstandes herzlich ein.

04.12.2022 um 16:00 Uhr
16:00 — 17:00

religion@okerwelle.de