Blickpunkt Glaube

 

Sonntag 16.00 Uhr, Wdh. Montag 9.00 Uhr

Blickpunkt Glaube stellt Ihnen Gäste, Themen und Veranstaltungen aus dem weiten Feld der Religionen, Kirchen und Glaubensgemeinschaften des Sendegebiets vor. Die aktuellen Themen sind im Monatsprogramm zu finden, das Sie per E-Mail kostenfrei anfordern oder sich per Mausklick als PDF ansehen/downloaden können.

Neben den Beiträgen und Gesprächen zum Thema steht im Mittelpunkt der Sendungen die „Botschaft des Sonntags“, meist ein kurzer Abschnitt aus der Bibel oder einer anderen heiligen Schrift der Religionen.

Die letzte Viertelstunde enthält den Kurzbeitrag „Aus den Religionen“ mit einem Stichwort oder einem Kalenderblatt sowie unsere Veranstaltungstipps aus dem Angebot der Kirchen und Religionsgemeinschaften der Region. Abgerundet wird das Magazin mit ausgewählter Musik.

Chronik der Redaktion

Am 27. September 2015 wurde die 1000. Ausgabe von Blickpunkt Glaube gesendet – aus disem Anlass hat die Redaktion eine kleine Chronik zusammen gestellt, die Sie hier als PDF einsehen können.

VERANSTALTUNGSTIPPS

Veranstaltungstipps der Redaktion für die Kalenderwoche 28 vom 8. Juli bis 14. Juli.

Veranstaltungstipp der Redaktion für die Kalenderwoche 29 vom 15. Juli bis 21. Juli.

THEMEN DER SENDUNG

Barbara Zehnpfennig beim Vortrag im Kongress Zentrum Dresden. Foto: Peter Temme

Barbara Zehnpfennig beim Vortrag im Kongress Zentrum Dresden. Foto: Peter Temme

Sommerkolleg (3): Religion und die Suche nach Orientierung

Das Sommerkolleg von Blickpunkt Glaube hat für Sie den Vortrag „Die Suche nach Orientierung. Religion – ein Irrweg oder der Weg“ von Professorin Dr. Barbara Zehnpfennig ausgewählt. Die Politikwissenschaftlerin aus Passau sprach beim Jubiläumskongress 70 Jahre „Christ in der Gegenwart“ in Dresden. Im Heft 37 dieser Zeitschrift vom 16.9.2018 schreiben dazu Jürgen Springer und Stephan Langer:

„Barbara Zehnpfennig, die in Passau Politikwissenschaft lehrt, skizzierte eine Gesellschaft im Wandel. Sie lenkte den Blick auf die Freiheit, die eine liberale Gesellschaft wie die unsrige mit ihren vielfältigen Entscheidungsmöglichkeiten bietet. Doch zugleich verlange das moderne Sein existenziell „ungemein viel von uns“: die Qual der Wahl bei Lebensform, Freunden, Lebensort, Beruf und Partnerschaft.

Barbara Zehnpfennig sprach eindrucksvoll als „Laiin in Sachen Theologie“. Ihr Vortrag wurde zu einem einfühlsamen und klugen Appell, den Sinn der Religion im Horizont der Moderne nicht zu verlieren. Religion leite zunächst zur Selbstbesinnung an, führe dann zur Selbstüberschreitung. Ihr sei keine Kultur der Menschheitsgeschichte bekannt, die nicht auf den Gedanken kam, „eine übermenschliche Sphäre anzunehmen“. Dieses Überschreiten – Transzendieren – sei grundgelegt in der das gesamte Leben anhaltenden Erfahrung des Mangels: geistig, körperlich, sozial „(www.cig.de).

Foto: Barbara Zehnpfennig beim Vortrag im Kongress Zentrum Dresden. Foto: Peter Temme

Wiederholung: Montag – 9 Uhr.

Carolin Zeller - Foto André Kreye

Carolin Zeller – Foto André Kreye

Sommerkolleg (2): Moderne Kommunikation der Institution Kirche

Wie muss Kirche heute auf ihre Zielgruppen zugehen, das fragen sich Verantwortliche in den Kirchen angesichts zurückgehender Zahlen aktiver Christen. Zu einer Fachtagung „Vor Ort sein – Schlaglichter auf Kirchenentwicklung“ hatte die Akademie St. Jakobushaus Goslar am 7. März 2019 eingeladen. In einem Vortrag fragte Prof. Dr. Carolin Zeller, wie die Kirche heute im Zeitalter der Fragmentierung der Kommunikation glaubwürdig ihre Zielgruppen erreichen kann und untersucht dabei Chancen und Risiken sozialer Medien. Den gesamten Vortrag hören Sie im zweiten Sommerkolleg 2019 von Blickpunkt Glaube. (Foto: Carolin Zeller – Foto von André Kreye, St. Jakobushaus Goslar.)

Wiederholung: Montag – 9 Uhr.

Foto: Karen Hartmann

Auftakt Sommerkolleg: Christliches Weltbild im Zeitalter der Digitalisierung.

Die Herausforderungen des christlichen Weltbildes im Zeitalter der Digitalisierung beschreibt Dr. Karl Teille auf einem Vortragsabend des AEU (Arbeitskreis Evangelischer Unternehmer e.V.) und der AutoUni Wolfsburg am 28. März 2019. Ausgehend von der Stellung des Menschen in der Natur reflektiert Dr. Teille in seinem Vortrag zunächst die Entwicklung und Brüche des menschlichen Selbstverständnisses. Er betrachtet die Zehn Gebote des Alten Testaments, anschließend die Gebote des Neuen Testaments im Fokus des digitalen Wandels. Die Zehn Gebote werden durch keine noch so ausgefeilten Unternehmensleitlinien übertroffen.

Hören Sie Forderungen und Antworten aus christlicher Perspektive zur Frage: „Was sind unsere Götter?“ Der Vortrag informiert, wie sich die Digitalisierung auf Gesellschaft, Arbeitswelt, Kommunikation und Selbstbild des Menschen auswirkt. Eine Anregung, unsere eine Welt verantwortungsbewußt und gemeinsam zu gestalten und die Spielregeln des Digitalen zu prüfen.

Karen Hartmann, Redaktion Religion

Wiederholung: Montag – 9 Uhr.

Bildunterschrift:
Dr. Karl Teille (re.), AutoUni Wolfsburg, mit Pastor Peer Schladebusch (li.) und EKD-Digitalexperte Christian Sterzik (Mitte). Vortragsabend mit dem AEU am 28. März 2019 (Foto: kh)

Dr. Karl Teille - Foto: AutoUni

Dr. Karl Teille – Foto: AutoUni

Gesellschaftliche Herausforderungen der Digitalisierung – Dr. Karl Teille im Interview mit Redakteurin Karen Hartmann

Über die gesellschaftlichen Herausforderungen der Digitalisierung spricht Dr. Karl Teille (Foto: AutoUni) im Interview mit Redakteurin Karen Hartmann. „Dr. Karl Teille hat am heutigen Helmholtz Zentrum für Gesundheit und Umwelt in München über Objektorientierte Informationssysteme promoviert. Er leitet seit 2013 das Institut für Informatik der AutoUni des Volkswagen Konzerns in Wolfsburg (www.autouni.de) und ist Mitglied im Arbeitskreis Evangelischer Unternehmer (AEU).

In der Sendung berichtet Dr. Karl Teille von Suchalgorithmen und Veränderungen im Wissenserwerb, vom „Kampf um die 24 Stunden des Menschen“ und vom Punkt der Singularität – ein Begriff, den der US-amerikanische Forscher Raymond „Ray“ Kurzweil prägte. Kurzweil, Jahrgang 1948, ausgebildet am Massachussetts Institute of Technology MIT, ist Pionier der optischen Texterkennung, Sprachsynthese und Spracherkennung.

Kurzweil vertritt in seinem Bestseller „Menschheit 2.0: Die Singularität naht“ aus dem Jahr 2005 die These, dass technologisches Wachstum in allen Bereichen, sobald diese der Informationstechnologie unterliegen, nicht linear, sondern exponentiell vonstatten geht. Exponentielles Wachstum kennt einen „Punkt in der Kurve“, ab dem der scheinbar langsame Zuwachs explosionsartig ansteigt. Dieser Punkt wird laut Kurzweil voraussichtlich im Jahr 2045 erreicht und führt dazu, dass Wissen und technische Möglichkeiten der Menschheit explosionsartig zunehmen werden – auch weil die IT gegenwärtig in die Biologie und Neurowissenschaften vordringt. Dieses von Kurzweil technologische Singularität genannte Ereignis wird die Menschheit grundlegend verändern. Das Konzept der technologischen Singularität hat Kurzweil der Mathematik und Physik entlehnt.

Eine Sendung für alle, die mehr über Digitalisierung erfahren und diese verantwortungsbewußt mitgestalten wollen. Empfohlen seien an dieser Stelle auch Ray Kurzweils Filme Transcendent Man, The Singularity is Near, Plug&Pray und How to Live Forever.

Wiederholung: Montag – 9 Uhr.

Foto: Dr. Karl Teille, Leiter Institut für Informatik der AutoUni des Volkswagen Konzerns (Foto: AutoUni)

Neues Angebot der Evangelischen Allianz

Unter dem Motto „Mach das Beste aus Deinem Leben“ lädt die Evangelische Allianz, ein Netzwerk christlicher Kirchen und Werke in Braunschweig, in der Schmiede in der Hildesheimer Straße 27 (Hilde 27) am Sonntag, 30. Juni um 16.00 Uhr wieder zu einem Programm mit Musik, Impuls, Talk und einem abschließenden Konzert ab 18.00 Uhr ein. Special Guests ab 16.00 Uhr: YMI. Mit der Schmiede hat man eine dynamische und moderne Plattform geschaffen, die mit ihren Werten für Offenheit und Zusammenhalt steht: „Als Kollektiv möchten wir das Beste aus unserem Leben machen und mit Gott an unserer Seite lockere, unterhaltsame und auch herausfordernde Zeiten erleben und meistern,“ schreiben die Initiatoren auf ihrer Webseite. Ingrid Neuhaus hat mit dem Initiator Steven Burek gesprochen.

Wiederholung: Montag – 9 Uhr.

Gerd Winner und Mechthild von Veltheim vor dem Reformationsparament - Foto: Peter Temme

Gerd Winner und Mechthild von Veltheim vor dem Reformationsparament – Foto: Peter Temme

Reformationsparament im Braunschweiger Dom

Das Reformationsparament des Malers und Grafikers Gerd Winner ist im Juni im Braunschweiger Dom ausgestellt, bevor es im Sommer im Kloster Walkenried zu sehen ist. Winner hat aus den Wortbildern der Bibel eine Figuration des Heiligen Geistes als Feuervogel geschaffen, die in der Paramentenwerkstatt der von Veltheim Stiftung beim Kloster St. Marienberg als Textilarbeit gewebt wurde. Es wurde in einem Festgottesdienst am Pfingstsonntag 9. Juni vorgestellt. Ausschnitte der Ansprachen von Gerd Winner und aus der Predigt von Landesbischof Dr. Christoph Meyns hören Sie in dieser Sendung. Aus dem Gottesdienst hören sie auch Teile des Feuervogels von Igor Strawinsky mit Carola Bethge, Querflöte, und Gerd-Peter Münden, Klavier. Mit der Entstehungsgeschichte des Reformationsparament kommt Domina Mechthild von Veltheim von der Paramentenwerkstatt zu Wort.

Hinweise: Den Entstehungsprozess zeigt das Video von Günther Wulff, auf das Gerd Winner empfehlend hinwies, zu finden unter https://www.die-braunschweigische.de/projekte/beispielhafte-projekte.
In einer Führung durch die Ausstellung „Veni Creator Spiritus – Komm, Geist der Schöpfung“ am Dienstag, 18. Juni um 18.00 Uhr erläutert Gerd Winner das Reformationsparament. Zu sehen sind seine Entwürfe für die Figuaration des Feuervogels.

Wiederholung: Montag – 9 Uhr.

Foto: Redaktion

Foto: Redaktion

Dr. Tillmann Krüger, neuer Pastor in der Friedenskirche

Ein Porträt von Hartmut Bienmüller

Das Pastorenteam der Braunschweiger Friedenskirche verstärkt Dr. Tillmann Krüger seit dem 1. April. Zuvor war er langjähriger Leitender Pastor der evangelischen Anskar-Freikirche in Hamburg. Hartmut Bienmüller hat mit ihm gesprochen (bs-friedenskirche.de).

Bild: Pastorenehepaar Dr. Tillmann und Ute Krüger am 28. April 2019 beim Einführungsgottesdienst in der Braunschweiger Friedenskirche (Foto: Redaktion)

Wiederholung: Montag – 9 Uhr.

Foto: BDKJ-Bundesstelle / Philipp Jetschina

Foto: BDKJ-Bundesstelle / Philipp Jetschina

72-Stunden-Aktion in Braunschweig

Jugendliche machen die Welt ein bisschen besser
In Rahmen der bundesweiten 72-Stunden-Aktion der katholischen Jugend haben sich vom 23. bis 26. Mai auch Kinder und Jugendliche in Braunschweig für ein soziales oder ökologisches Projekt engagiert. So wurde zum Beispiel eine stabile Ritterburg auf dem Aktivspielplatz Schwarzer Berg gebaut.

Wiederholung: Montag – 9 Uhr.

21.07.2019 um 16:00 Uhr
16:00 — 17:00

religion@okerwelle.de