Treffpunkt Garten

Das Magazin für Naturliebhaber

Alle 4 Wochen, Dienstag 19.00 Uhr – Wdh. Mittwoch 9.00 Uhr

Im Mittelpunkt stehen Themen wie die jahreszeitlichen Arbeiten im Garten, Rasen-und Rosenschnitt, Nützlinge/Schädlinge, Anlegen eines Kräuterbeetes oder Tipps zur Auswahl bei der Pflanzung eines neuen Obstgehölzes – regelmäßige kompetente Gesprächspartner sind u.a  Claudia Heger, Fachberaterin des Landesverbandes der Gartenfreunde in Braunschweig, sowie Gärtnermeister Burkhard Bohne vom Arzneipflanzengarten der TU Braunschweig.

Beiträge zu Themen aus Natur und Umwelt ergänzen die Sendung von und mit Ines Rahaus.

Feste Rubriken in Zusammenarbeit mit:

– Claudia Heger vom Landesverband der Gartenfreunde e.V.

– Burkhard Bohne vom Arzneipflanzengarten der TU Braunschweig

– Kalle Weber vom FEMO – Freilicht- und Erlebnismuseum Ostfalen

THEMEN DER SENDUNG

Schneerose/Christrose (Helleborus niger) - Foto (c) Rahaus

Schneerose/Christrose (Helleborus niger) – Foto (c) Rahaus

Pflanzzeit Herbst, Gerätepflege, Pflegetipps

Buntes Herbstlaub strahlt, aber auch die blühende Schneerose/Christrose (Helleborus niger) erfreut uns mit ihrer frühen, auffälligen Blüte und den grünen Blättern im Winterhalbjahr während wir letzte Arbeiten im Garten mit Gärtnermeister Burkhard Bohne verrichten. Immer noch ist Pflanzzeit für wurzelnackte Gehölze jeder Art. Bitte keinen Dünger, sagt der Fachmann. Schnell noch mehr Blumenzwiebeln setzen für ein buntes Frühjahr. Im Beet wächst das Wintergemüse, langsam, aber stetig.

Außerdem geht es ums Aufräumen. Die Geräte, die die Gartenarbeit erleichtern, wie Rasenmäher, Spaten, Harken, die kleine Pflanzschaufel oder Amoßschere, all diese Helfer sollten gereinigt, eventuell geschärft und ganz leicht geölt werden. An einem geschützten trockenen Ort warten sie ordentlich verstaut auf den Einsatz im nächsten Jahr.

Karl-Friedrich Weber vom Erlebnis-und Freilichtmuseum Ostfalen e.V. ist als ehemaliger Forstmann ein anerkannter Experte für Fragen des Naturschutzes. „Die grüne Stimme Königslutters“ wird er auch genannt. Die Veränderungen des Klimas werden auch bei uns sicht- und spürbar. Das Wasser unserer Region kommt aus dem Harz. Der Wald spielt eine wichtige Rolle. Es gilt ihn zu schützen, aber die Meinungen wie, gehen auseinander.

Fachberaterin Claudia Heger vom Landesverband der Gartenfreunde in Braunschweig greift ein Thema auf, dass sicher jeder kennt. Ein gekaufter Basilikumstrauch im Topf, ein paar Blättchen genutzt….. dann welkt der Busch so langsam vor sich hin und landet schließlich im Biomülleimer. Schade! Ungefähr 20-25 Pflanzen sind in so einem Topf, der im beheizten Gewächshaus unter besten Bedingungen heranwuchs. Claudia gibt uns Tipps, wie wir zu Hause länger Freude an den frischen aromatischen Blättern haben.

Wiederholung: Mittwoch um 9 Uhr

Herbstbepflanzung - Foto (c) Rahaus

Herbstbepflanzung – Foto (c) Rahaus

Herbstbepflanzung und Frühjahrsplanung

Die warme Herbstsonne fällt auf die Herbstbepflanzung. Farbtupfer bringt das Korallenbäumchen mit roten Früchten oder Schneebeere und Skimmie mit rosa Beeren. Als Strukturpflanze bietet sich die silbrige Stacheldrahtpflanze mit bizarrer Wuchsform oder das rauhblättrige Silberblatt an. Und natürlich Heide, doch aufgepasst, es gibt Knospen-, Schnee-, und Glockenheide, klärt Fachberaterin Claudia Heger vom Landesverband der Gartenfreunde Braunschweig auf.

Außerdem rät sie dazu, jetzt bald mit dem Setzen der Frühlingsblumen zu beginnen. Dann erfreuen uns schon im Februar gelbe Winterlinge, gefolgt von Schneeglöckchen und Krokussen. Bei guter Planung geht es bis in den Mai weiter mit Narzissen und Tulpen. Die Auswahl ist groß. All diese Pflanzen sind Geophyten, sie ziehen nach der Blüte das Blattgrün in die Zwiebel ein und gehen in die Ruhephase.

Kalle Weber vom Freilicht- und Erlebnismuseum Ostfalen e.V. stellt für den herbstlichen Ausflug den Butterberg bei Bad Harzburg vor. Zwischen uralten Buchen, Ulmen, Eschen und Ahornb舫men kann man herrliche Ausblicke auf den Harz und das Harzvorland genießen. Der Wanderweg führt auf dem schmalen Kamm des Berges entlang, an Felsformationen und Baumriesen vorbei. Der Pfad ist mit Informationstafeln zu Geologie und Pflanzenwelt sowie einigen Ruhebänken ausgestattet.

Gärtnermeister Burkhard Bohne bereitet alles für das Winterquartier der Kübelpflanzen vor. Kühl sollen sie stehen und auch hell. Gar nicht so einfach den richtigen Ort zu finden, wenn kein Gewächshaus da ist. Zurükschneiden ist eine Maßnahme, um Raum zu schaffen, umtopfen besser erst im Früling, sagt der Fachmann. Gießen nicht zu viel, düngen nur schwach. Der grüne Daumen ist gefragt.

Wiederholung: Mittwoch um 9 Uhr

Bunte Ernte (c) Rahaus

Das große Reinemachen im Garten, der 3. Braunschweiger Apfeltag, der Ausflugstipp, die Pflanzzeit für Gehölzer

Prächtige Herbstfarben strahlen im Erntekorb und erleichtern den Abschied vom Sommer. Zeit für das große Reinemachen, sagt Gärtnermeister Burkhard Bohne. Vergilbte und bereits abgestorbene Blätter sollten entfernt, aber Rückzugsmöglichkeiten für Igel&Co berücksichtigt werden. Stauden teilen, Blumenzwiebeln setzen, damit sind wir in Gedanken schon im nächsten Jahr.

Der 3. Braunschweiger Apfeltag findet am 25.09.2022 statt. Auf einer Fahrrad-Sternfahrt mit vier Startpunkten werden Äpfel im öffentlichen Raum gesammelt, die später auf dem Magnikirchplatz gemostet werden. Veranstalter ist der Verein „reka“. Ebenfalls dabei das rollende Mostwerk mit Sascha Beil, sowie Ute Koopmann, die auch im Ruhestand dem Gedanken der Nachhaltigkeit die Treue hält. Mehr Infos gibt’s über apfeltag@web.de.

Claudia Heger ist Fachberaterin des Landesverbandes der Gartenfreunde in Braunschweig. Der Herbst ist die ideale Zeit, Gehölze jeder Art zu pflanzen. Obstbäume, Rosen, Zier-und Beerensträucher gehören dazu. Der Boden sollte gut gelockert und bei Bedarf mit einem Korb gegen Wühlmausfraß geschützt werden. Einmal gut angießen reicht in der Regel aus, der Herbst kennt keine große Hitze und Trockenheit.

Die Braunschweiger Landschaft ist uns ein vertrauter Begriff. Dazu gehören die Landkreise Wolfenbüttel, Helmstedt und Peine, als Städte Braunschweig, Salzgitter und Wolfsburg. Blickt man sich um, sieht man wenig Spektakuläres. Keine Küste, keine schroffen Berge oder Schluchten. Spannend und interessant ist die Entstehung unserer Region, klärt uns Karl-Friedrich Weber vom Freilicht-und Erlebnismuseum Ostfalen e.V. „FEMO“ auf. Mit diesem Wissen sieht man mehr.

Apfel (c) Rahaus

Gepresster Saft von Äpfel und Birnen, Renaturierter Flusslauf der Schunter, Nach der Erdbeerernte, Nachwuchs der Igel und Tipps zur Saatguternte

Äpfel und Birnen reifen. Nicht alles kann gegessen, zu Kompott oder Kuchen verarbeitet werden. Most kann die Lösung sein. Sascha Beil bastelte zunächst für den Eigenbedarf eine Saftpresse. Er bekam so viele Anfragen, so dass er nun in seinem Nebenerwerb „Most-wanted“ leckere Säfte herstellt. Mit mindestens einer Karre voller Äpfel oder Birnen ist man dabei.

Ohne Wasser kein Leben, sagt Karl-Friedrich Weber, die grüne Stimme Königlutters. Mit 58 km ist die Schunter der längste Nebenfluss der Oker. Im 18. Jh versuchte man die Schunter schiffbar zu machen, auch Holz aus dem Elm flößte man. Mittlerweile ist der Flusslauf überwiegend renaturiert. So entstanden wieder Überschwemmungsflächen und Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen.

Claudia Heger vom Landesverband der Gartenfreunde Braunschweig hat viele leckere Erdbeeren geerntet, doch nun ist Zeit weiter zu denken. Die alten Blätter der Erdbeerpflanzen werden zurückgeschnitten, die jeweils ersten bewurzelten Absenker jeder Pflanze in frisch gedüngte Beete umgesetzt. Alle 3 Jahre sollte man allerdings in neue Pflanzen aus dem Fachhandel investieren.

Familie Igel bekommt dieser Tage Nachwuchs. Die kleinen Igelchen trinken zunächst Milch von der Mutter, doch erkunden auch ihre Umwelt. Viele kleine Igel werden zu Bärbel Rogoschick ins NABU-Artenschutz-Zentrum in Leiferde gebracht. Sie erklärt, wie man Igel zunächst schützen kann. Kellerschächte, Rasenroboter oder Teiche ohne Ausstieghilfe können zu tödlichen Fallen werden.

Der Spätsommer ist da und mit ihm die Samenreife vieler Pflanzen. Gärtnermeister Burkhard Bohne gibt Tipps zur Saatguternte, der Reinigung und fachgerechten Lagerung bis zum nächsten Gartenjahr. Saatgut aus dem eigenen Garten ist dem Standort besonders gut angepasst, mit jedem Jahr mehr. Das gilt für Blumen, Kräuter und Gemüse. Wie sinnvoll. Ein gutes Gefühl.

Schmetterling (c) Rahaus

Blütenduft im Garten, Arbeit der Kulturpaten in Riddagshausen, Stecklingsvermehrung Schritt für Schritt und Diskussion um den Wald und seine Rettung

Lavendel, Rosen, Lilien blühen, Schmetterlinge und Insekten überall bei Claudia Heger im Garten. Die Fachberaterin des Landesverbandes der Gartenfreunde in Braunschweig schwelgt im Blütenduft. Doch auch das Gemüsebeet verlangt nach Aufmerksamkeit. Die erste Ernte ist im Korb, es reifen Tomaten und Zucchini im Beet. Für späte Aussaat eignen sich: Endivie, Chinakohl, Kohlrabi….Salat geht immer, sagt die Expertin.

Seit 20 Jahren ist Birgit Jäckel aktiv in der Gruppe der ehrenamtlichen Kulturpaten in Riddagshausen. Hinter der Klosterkirche entstand unter Anleitung von Burkhard Bohne ein Klostergarten nach Vorlage der Landgüterverordnung Karls des Großen. Neben der Streuobstwiese gibt es Hochbeete mit Gemüse und Kräutern nach historischem Vorbild. Die Kulturpaten bewirtschaften den Klostergarten und verarbeiten die Ernte.

Als ehemaliger Revierförster verfolgt Karl-Friedrich Weber die Diskussion um den Wald und seine Rettung sehr aufmerksam. Der Harz ist ein spezielles Thema, sagt er. Durch Anpflanzung von Fichtenmonokulturen war es Fachleuten schon lange klar, dass es Probleme geben wird. Das veränderte Klima beschleunigt den Verfall und gefährdet so auch den Wasserhaushalt des Waldes. Was ist zu tun? Verschiedene Meinungen stehen im Raum. Ein Erklärungsversuch.

Zurück vom großen Wald in unserer kleines Refugium-den Garten. Gärtnermeister Burkhard Bohne vom Arzneipflanzengarten erklärt Schritt für Schritt die Stecklingsvermehrung. Sie eignet sich besonders für Pflanzen, die sehr kleine Samen haben. Aber ein anderer ganz wichtiger Aspekt der vegetativen Vermehrung ist, dass die neuen Pflänzchen genau die selben Eigenschaften haben, wie die Mutterpflanze. Man braucht ein scharfes sauberes Messer und Anzuchterde.

Erdbeere Malwina – Foto (c) Rahaus

Erdbeerzeit, Waldwahrheiten, Mundraubtouren im Stadtbegiet und Kräuterernte

Es ist Erdbeerzeit! Die späte Sorte „Malwina“ bildet große leckere tiefrote Früchte. Als reine Gourmetfrucht wird die „Mieze Nova“ gehandelt, eine Weiterentwicklung der alten Sorte „Mieze Schindler“. Aber auch die zweimal tragende Sorte „Orata“ sollte im Sortiment nicht fehlen, ebenfalls die immertragende „Mara de Bois“. Mehr zu Auswahl, Pflege und Kultivierung zum Thema Erdbeeren von Fachberaterin Claudia Heger.

Der Zustand der Laubwälder im Braunschweiger Land macht auch uns Bürgern zunehmend Sorge. Karl Friedrich Weber ist Diplom Forstingenieur. Als Revierleiter war er viele Jahre in der Region tätig. Seit 1974 ist er für BUND und NABU im aktiven Naturschutz tätig. Auf Facebook betreibt er eine sehr lesenswerte Seite „Waldwahrheit“. Informationen, Analysen und Einordnungen vom Fachmann.

Seit 2015 gibt es den Gemeinschaftsgarten Bebelhof in der Schefflerstr.34. Initiiert von der hiesigen Volkshochschule, unterstützte die Stadt Braunschweig das Projekt. Saskia Bothe ist als Umweltpädagogin dort Ansprechpartnerin. Tomaten, Kräuter, Erbsen, Buschbohnen, Mangold, aber auch Zierpflanzen werden in den 120 Hochbeeten kultiviert. Sehr beliebt ist das Angebot „Mundraubtouren“ im Stadtgebiet.

Im Arzneipflanzengarten der Technischen Universität berichtet Burkhard Bohne von einem viel zu trockenen Frühjahr und kalten Nächten im Mai. Doch nun steht die Kräuterernte an. Vor der Blüte werden die Blätter geerntet. Doch gewusst wie, der Teufel liegt im Detail. Ganz wichtig die Tageszeit der Ernte. Die Aroma gebenden ätherischen Öle der Kräuter verfliegen in der Mittagssonne, also….unbedingt früher aufstehen, auch wenn’s schwerfällt.

Garten-Cartoons im Kulturhaus in Dettum, Genussmonate im Gartenjahr, Naturschutzprojekt “Grünes Band Deutschland”, Pflanzen-und Bücherflohmarkt im Erweiterungsteil des Botanischen Gartens

Das Thema Garten mal ganz anders! „Unkraut vergeht nicht-Garten-Cartoons“ heißt es im Galerie Kulturhaus in Dettum und in der Töpferei vom Rittergut Lucklum bis zum 19.06.2022. Fünf CartoonistInnen zeigen schräge Werke zum Schmunzeln und Lachen, gemalt, gezeichnet, als Collage oder am Computer animiert. Ein Begleitprogramm ergänzt die Ausstellung. Initiator der Galerie in Dettum ist Klaus Kämpfe-Burghardt.
Die Monate Mai und Juni sind echte Genussmonate im Gartenjahr. Mal im Sonnenschein gemütlich auf der Bank sitzen, das üppige Grün, angenehme Temperaturen, die bunten Blüten und ihren Duft genießen, jedes Jahr wieder. Doch dann fällt der Blick ……….auf die „Taube Trespe“, eine Pflanzenart aus der Familie der Süßgräser. Sie erobert den Garten! Die Gelassenheit ist dahin für Claudia Heger vom Landesverband der Gartenfreunde Braunschweig.
Durch unsere Region verläuft das Grüne Band Deutschland. Es ist das erste gesamtdeutsche Naturschutzprojekt. Es bezeichnet den Geländestreifen zwischen ehemaliger innerdeutscher Grenze und den Grenzanlagen auf östlicher Seite. Das Grüne Band ist der größte Biotopverbund Deutschlands. Auf seinen Flächen mit den dazugehörigen 150 Naturschutzgebieten kommen mehr als 1200 in Deutschland bedrohte Tier- und Pflanzenarten vor. Mehr von Karl-Friedrich Weber von FEMO.
Endlich wieder Pflanzen-und Bücherflohmarkt im Erweiterungsteil des Botanischen Gartens. Am Sonntag, 29.05.2022 organisierte der Föderverein Freunde des Braunschweiger Botanischen Gartens den beliebten Klassiker. Waffelduft lag in der Luft. Jede Menge Pflanzen, auch exotischer Natur und eine Riesen Auswahl an Büchern warteten auf LiebhaberInnen. Emeritus Prof. Ulrich H. Reimers, der Vorstand des Födervereins, freute sich, ebenso wie der Leiter des Botanischen Gartens Michael Kraft und vor allem die BesucherInnen natürlich, die mit glücklichem Gesicht und Armen voller Pflanzen und Büchern in der Tasche nach Hause strebten.

Veranstaltungstipp: Botanischer Garten, ein Blick auf die Dahlien, über Hilfe zum Schutz von Vögeln und den Arzneipflanzengarten der TU Braunschweig

Michael Kraft ist Leiter des Botanischen Gartens in Braunschweig. Er freut sich, dass der Garten wieder öffnen konnte. Und auch die erste Veranstaltung seit Pandemiebeginn ist fest geplant. Am Sonntag, 29.05.2022 findet der beliebte Pflanzen-und Bücherflohmarkt statt. Bis dahin laden Frühjahrsblüher, blühende Obstbäume und frische grüne Knospen die Besucher ein.

Claudia Heger ist Fachberaterin des Landesverbandes der Gartenfreunde Braunschweig. Ihr Thema heute: die Dahlien. Ursprünglich beheimatet in Südamerika mögen sie milde Temperaturen. Werden die Knollen jetzt in die Erde gebracht, kommen die ersten Blättchen ans Tageslicht, wenn es warm genug ist.

Bärbel Rogoschick ist Leiterin des NABU Artenschutz Zentrums Leiferde, Schwerpunkt Vögel. Die Brutzeit hat begonnen. Schon im Vorfeld kann man die Vogelwelt unterstützen, in dem schützende Hecken wie Weißdorn oder Schlehen die Vogelnester vor Beutegreifern schützen. Auf den Einsatz von Chemie im Garten sollte unbedingt verzichtet werden, denn die Jungvögel werden mit Insekten gefüttert.

Karl-Friedrich Weber ist FEMO Gründungsmitglied und darüber hinaus Präsident der Stiftung Naturlandschaft. Zusammen mit dem Grabungsleiter Dr. Jordi Serangeli hat er ein Konzept für die Nachnutzung des ehemaligen Tagebaugebiets Schöningen/Südfeld erarbeitet „Wildnis wagen“.Vom Menschen möglichst unbeeinflußt soll sich Pflanzen- und Tierwelt entwickeln können.

Burkhard Bohne ist Leiter des Arzneipflanzengartens der TU Braunschweig. Der Gärtnermeister kümmert sich um die    Aussaaten im Gewächshaus und im Freiland. Die Kübelpflanzen verlassen das schützende Gewächshaus, werden versorgt mit Schnitt und frischer Erde. Für alle, die das Gewächshaus nun verlassen, ob groß oder klein, gilt eine langsame Abhärtung im Schatten, sonst gibt es Sonnenbrand.

07.02.2023 um 19:00 Uhr
19:00 — 20:00

TREFFPUNKTGARTEN@OKERWELLE.DE