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Treffpunkt Garten2019-03-10T18:42:49+00:00

Treffpunkt Garten

Das Magazin für Naturliebhaber

Alle 4 Wochen, Dienstag 19.00 Uhr – Wdh. Mittwoch 9.00 Uhr

Im Mittelpunkt stehen Themen wie die jahreszeitlichen Arbeiten im Garten, Rasen-und Rosenschnitt, Nützlinge/Schädlinge, Anlegen eines Kräuterbeetes oder Tipps zur Auswahl bei der Pflanzung eines neuen Obstgehölzes – regelmäßige kompetente Gesprächspartner sind u.a  Claudia Heger, Fachberaterin des Landesverbandes der Gartenfreunde in Braunschweig, sowie Gärtnermeister Burkhard Bohne vom Arzneipflanzengarten der TU Braunschweig.

Beiträge zu Themen aus Natur und Umwelt ergänzen die Sendung.

Feste Rubriken in Zusammenarbeit mit:

– Verband der Gartenfreunde e.V.

– Burkhard Bohne

– FEMO – Freilicht- und Erlebnismuseum Ostfalen

THEMEN DER SENDUNG

Die Sendung muss heute leider entfallen.

Nächste Ausgabe: 9. April – 19 Uhr.

Frühlingbote Krokus - Foto: I. Rahaus

Frühlingbote Krokus – Foto: I. Rahaus

Wir warten auf die Frühlingsboten

Wir warten auf die Frühlingsboten, wie zum Beispiel den Krokus. In der Zwischenzeit müssen wir noch auf der Fensterbank gärtnern. Zum Beispiel Kresse aussäen, das geht schnell, schmeckt gut und ist gesund sagt Claudia Heger vom Landesverband der Gartenfreunde in Braunschweig.

Gärtnermeister Burkhard Bohne sortiert das Saatgut vom vergangenen Jahr und bereitet alles für die Aussaat von Chili, Paprika und Basilikum vor. Anzuchterde wird benötigt und unbedingt saubere Pflanzgefäße, damit der Pilz, der für die Umfallkrankheit bei Keimlingen verantwortlich ist, keine Chance hat.

FEMO Gründungsmitglied Karl-Friedrich Weber bringt uns die Region näher, diesmal schlägt er einen Ausflug zum Erlebnissteinbruch Hainholz bei Königslutter vor. Ein Fossilier Klopfplatz lädt zur Suche nach interessantes Fundstücken ein. Eine Schutzbrille ist dann allerdings erforderlich.

Foto: Rahaus

Advendschmuck, Saatgut, Nordmanntannen und der FEMO Freizeittipp

Laub gefegt, Blumenzwiebeln gesetzt, Wasser abgestellt- die Ruhezeit im Garten beginnt. Mit Winterheide (Foto) kann man jedoch in Beet, Kübel oder Balkonkasten farbige Akzente setzten. Als Adventschmuck können Buchsbaumzweige, rot leuchtende Hagebutten oder wollige Fruchtstände der Clematis aus dem Garten ins Haus geholt werden, sagt Fachberaterin Claudia Heger vom Landesverband der Gartenfreunde in Braunschweig.

Bei Gärtnermeister Burkhard Bohne steht eine wichtige Tätigkeit an, die am Besten gemütlich im Warmen stattfindet. Die Saatgutreinigung. 10% der Gemüse-und Salatpflanzen sollten stehen bleiben, blühen und fruchten. So erhält man immer besser an den Standort angepasstes Saatgut und später Pflanzen.

FEMO Gründungsmitglied Karl Friedrich Weber ist Forstmann, wie er sagt. Der Wald sein großes Interesse. Nur kleine Parzellen ehemals großer zusammenhängender Waldgebiete finden wir heute vor. Waldgebiete zum Teil aus der wirtschaftlichen Nutzung zu nehmen, um naturnahe Waldgebiete zu schaffen, wo sich Fauna und Flora ohne menschliches Eingreifen entwickeln können, sein Ziel.

Weihnachten ohne Weihnachtsbaum? Für viele undenkbar. Der Erwerb eine emotionale Sache, hat Andres Lenge beobachtet. Er bietet auf „Lenges Hof“ im Dezember Nordmanntannen mit zertifiziertem BIO- Siegel an. Ohne künstlichen Dünger, Pflanzen-und Schädlingsbekämpfungsmittel wachsen sie im Sauerland heran. Shropshire Schafe übernehmen die Bodenpflege.

Nächste Ausgabe: Nach der Winterpause am 12. Februar 2019

Blumenzwiebeln, Herbstlaub, und Kastanien im Oktober.

Osterglocken im Oktober?? Ja, heute schon an morgen denken ….oder übermorgen! Mit dem Setzten von Narzissenzwiebeln wie „More and More, Cann Can Girl oder Snow Baby“ ist der Kopf schon im nächsten Frühling. Fachberaterin Claudia Heger vom Landesverband der Gartenfreunde in Braunschweig gibt Tipps rund um das Thema Blumenzwiebeln.

Bis zu 11 Meter lange Schiffe sollten einst auf der Schunter Lasten transportieren. Das ist lange her und war kein Erfolg. 2011 startete das Renaturierungprojekt „Stemmwiese“. Das alte Flußbett entsteht wieder mit Überschwemmungsflächen als Hochwasserschutz, Tier-und Pflanzenwelt soll sich wieder vielfältig entwickeln können. FEMO Mitglied Karl-Friedrich Weber empfiehlt einen Besuch.

Herbst – Zeit fallender Blätter. Der Rechen muss her, doch wohin mit dem ganzen Laub? Auf dem Rasen hat er nichts zu suchen, gut zu gebrauchen jedoch zum Mulchen unter Büschen und Bäumen, auch als Schutz vor Wind und Kälte auf den Beeten oder als Füllung für ein neues Hochbeet. Gärtnermeister Burkhard Bohne hat jede Menge Ideen.

Um Laub geht es auch beim NABU Braunschweig mit der Aktion „Rettet unsere Kastanien“. Die Kastanienmeniermotte hat sich auf weißblühende Kastanien spezialisiert und schädigt sie nachhaltig. Ihre Larven überwintern in dem abgefallenen Laub. Durch die Aktion soll es möglichst flächendeckend gesammelt und entsorgt werden. Alle können mithelfen. Koordinator ist der 1. Vorsitzende des NABU Braunschweig Carlo Fuchs.

Pilze, Gemüse, Kübelpflanzen der Freizeittipp im September.

Sieht hübsch aus, ist aber giftig! Den Fliegenpilz kennt jedes Kind. Wer mehr Pilze kennenlernen möchte, ist eingeladen die Frischpilzausstellung im Staatlich Naturhistorischen Museum Braunschweig am 20./21.Oktober zu besuchen. Francois Bao ist Mitglied des Pilzkreises, der die Pilze im Braunschweiger Umland sammeln und auch an beiden Tagen vor Ort sein wird.

Gärtnermeister Burkhard Bohne gibt Tipps wie man sich auch im Winter mit Gemüse aus dem eigenen Garten versorgen kann. Die bekannten Kohlsorten, das ist klar, aber auch das asiatische Blattgemüse Pac Choi eignet sich gut, Radieschen gehen immer, Feldsalat sowieso. Für starken Frost sollte ein Vlies aber bereitliegen.

Kalle Weber vom Freilicht- und Erlebnismuseum Ostfalen v.V. führt uns im September zum Naturschutzgebiet Rieseberg im Naturpark Elm-Lappwald. Das Waldgebiet ist von Laubmischwald geprägt und bietet Lebensraum für zahlreiche in ihrem Bestand bedrohte Tier-und Pflanzenarten.

Claudia Heger vom Landesverband der Gartenfreunde in Braunschweig kümmert sich um den Fortbestand der Kübelpflanzen. Werden die Pflanzen im Topf zu schwer und auch zu groß für die Überwinterung im Haus, kann man mit Stecklingen wieder „klein anfangen“. Das funktioniert gut, ein wenig Aufmerksamkeit erfordert es aber schon.

Rosen, Wespen, Gartenfrust und Gartenfest

Die Rose ist die Königin der Blumen sagt Heiner Stielau von der Baum-und Rosenschule Stielau in Braunschweig Rüningen.Sie blüht zu jeder Jahreszeit bis zum Frost. Vom Bodendecker bis zur rankenden Rammblerrose, mit und ohne Duft in großer Farbauswahl, hat der Kunde und Gartenfreund die Qual der Wahl.

Von Mücken blieben wir dieses Jahr nahezu verschont. Jetzt aber – Wespen überall. Einerseits verlassen sie so langsam den Bau, nur die Königin bleibt über, andererseits lockt das Fallobst. Claudia Heger rät zu einer gewissen Hygiene im Garten und ansonsten zu Gelassenheit, bei entsprechnender Vorsicht natürlich. Ebenfalls unterwegs sind Hummeln und Horrissen.

Gärtnermeister Burkhard Bohne teilt den Gartenfrust so manches Gartenbesitzers, der vor steppenartigen Rasenflächen, struppigen kleinen Stauden und vertrocknetem Gemüse steht. Bei großer Hitze entwickelten sich einzig die wärme liebenden Tomaten, Paprika und Chili prächtig bei entsprechender Wassergabe. Doch Apfel- und Birnbäume hängen voller Früchte.

Das Felsenfest nahe Königslutter hat sich seit vielen Jahres etabliert. Zwischen 400 und 600 Besucher kommen jährlich in den Findlingsgarten zu einem kurzweiligen Fest mit verschiedenen Aktivitäten und Führungen. Am Sonntag, den 16.September ist es wieder so weit. Von 11-18 Uhr organisiert das Freilicht und Erlebnismuseum Ostfalen e.V. das Fest. Mit Freude dabei ist Karl-Friedrich Weber, FEMO Gründungsmitglied.

Der Sommer heiß und trocken, die Gießkanne im Dauereinsatz! Nach dem ersten Blütenflor blühen jetzt Schmetterlingsflieder und Goldrute in Claudia Hegers Garten. Die Fachberaterin des Landesverbandes der Gartenfreunde warnt jedoch vor der äußert wüchsigen invasiven Art, der Kanadischen Goldrute.

Auf dem Obsthof Riess reifen jetzt Aprikosen und Zwetschen, Äpfel und Birnen heran. Vom Erzeuger direkt zum Verbraucher lautet die Devise. Frisches gesundes Obst gibt es aus regionalem Anbau im Hofladen, zum Teil auch zum Selbstpflücken. In dritter Generation bewirtschaften Matthias Riess und seine Frau Renate den Hof in Geitelde.

Karl-Friedrich Weber vom Freilicht-und Erlebnismuseum Ostfalen e.V. stellt den Abt Fabricius Weg nahe Königslutter vor. Von der Lutterquelle führt er in den Elm. Einst wurden die Eichen dort geschneitelt, dienten sie doch als Mastbäume für das Vieh. Heute spenden sie den Spaziergängern Schatten.

Neben der Aussaat ist die Stecklingsvermehrung eine sehr effiziente Methode zur Pflanzenneugewinnung. Der Vorteil der sogenannten vegetativen Vermehrung ist auch, dass es genau identische Nachkommen der Mutterpflanze gibt, sagt Gärtnermeister Burkhard Bohne vom Arzneipflanzengarten der Technischen Universität Braunschweig.

Johannisbeeren, Kirschen, Himbeeren. Aromatische Früchte laden im Juligarten zum Naschen und Verwerten ein. Kennen Sie „Kasseler Strünkchen“ oder „Schlupperkohl“? Eine Salatsorte bei der die Strünke der schießenden Salatpflanze gegessen werden. Fachberaterin Claudia Heger denkt auch schon an die Aussaat von Endivie und diversen Kohlsorten im Gemüsegarten nach.

FEMO-Gründungsmitglied Kalle Weber führt uns zu den 700 Jahre alten Kampstüh-Eichen im Beienroder Holz. Außerdem gibt es die ehemalige Munitionsanstalt „Muna“ mit ihren Fledermausbunkern zu entdecken. Auf dem früher militärisch genutztem Gelände konnte sich die Natur und viele Tierarten ungestört entwickeln.

Gärtnermeister Burkhard Bohnes Thema ist das richtige oder besser gesagt-sinnvolle Gießen. Beregnen ist besser als punktuelle Wassergaben. Nicht gießen in der Mittagshitze das ist klar, und wenn, dann durchdringend, das heißt 20-30 cm tief, also 2-3 Stunden! Dann reicht zweimal die Woche.

Das Herzog-Anton-Ulrich Museum präsentiert die Ausstellung „In voller Blüte“. Die Künstlerin Johanna Helena Herold wurde von ihrer Mutter Maria Sybilla Merian in dessen Werkstatt ausgebildet. Walderdbeeren, Blüten und Blumensträuße, Ameisen, Raupen und Falter sind detailgetreu in differenzierter Farbigkeit und feinem Pinselstrich auf Pergament gebracht. Dr. Andreas Uhr erläutert die Besonderheiten der Ausstellung.

09.04.2019 um 19:00 Uhr
19:00 — 20:00

TREFFPUNKTGARTEN@OKERWELLE.DE