Treffpunkt Garten

Das Magazin für Naturliebhaber

Alle 4 Wochen, Dienstag 19.00 Uhr – Wdh. Mittwoch 9.00 Uhr

Im Mittelpunkt stehen Themen wie die jahreszeitlichen Arbeiten im Garten, Rasen-und Rosenschnitt, Nützlinge/Schädlinge, Anlegen eines Kräuterbeetes oder Tipps zur Auswahl bei der Pflanzung eines neuen Obstgehölzes – regelmäßige kompetente Gesprächspartner sind u.a  Claudia Heger, Fachberaterin des Landesverbandes der Gartenfreunde in Braunschweig, sowie Gärtnermeister Burkhard Bohne vom Arzneipflanzengarten der TU Braunschweig.

Beiträge zu Themen aus Natur und Umwelt ergänzen die Sendung von und mit Ines Rahaus.

Feste Rubriken in Zusammenarbeit mit:

– Claudia Heger vom Landesverband der Gartenfreunde e.V.

– Burkhard Bohne vom Arzneipflanzengarten der TU Braunschweig

– Kalle Weber vom FEMO – Freilicht- und Erlebnismuseum Ostfalen

THEMEN DER SENDUNG

Wiesenflockenblume mit Kragenbär am Kurt-Seeleke-Platz (c) Rahaus

Wiesenflockenblume mit Kragenbär am Kurt-Seeleke-Platz (c) Rahaus

Der Kragenbär gegenüber vom Städtischen Museum, Zeit zur Blütenernte und das Großsteingrab nahe Groß Steinum

Der Kragenbär auf dem Kurt-Seeleke-Platz gegenüber dem Städtischen Museum hat seit etwa 2 Jahren noch mehr Grund innig zu lächeln. Die ihn umgebende artenarme Rasenfläche wurde in eine mehrjährige Staudenpflanzung umgewandelt. Wiesen-Flockenblume, Klatschmohn, gewöhnliches Ferkelkraut und andere blühen um die Wette. Ein Projekt des Landes Niedersachsen zur Förderung der Biodiversität macht es möglich. Fachbereichsleiter der Stadt Braunschweig, Abteilung Stadtgrün und Sport, Michael Loose spricht über die Hintergründe und wer die Kooperationspartner sind.

„Es gibt Säufer und solche, die mit weniger auskommen“, wie, wer, wo? Gemeint sind Kübelpflanzen. Fachberaterin Claudia Heger beschäftigt sich mit den Säufern, den sonnenliebenden Engelstrompeten, die großen Durst haben und mit den Fuchsien, die schattige Lagen mögen, aber keine feuchten „Füße“. Oleander,und Agapanthus halten sich im Mittelfeld. Tipps von der Expertin.
Blütenernte ist dran.

Gärtnermeister Burkhard Bohne erntet Blüten mit ätherischen Ölen, wie Lavendel und Rosen. Wir lieben ihren Duft. Man soll sie morgens pflücken, bevor Sonne und Wärme kommen. Andere, wie die Blüten der Ringelblumen eher mittags, wenn sie voll aufgeblüht sind. Verwendung finden sie in Tees und Salben. Allen gleich ist die Trocknung auf Papier bei ca. 30 Grad. Aufbewahrung trocken in Papiertüten oder Blechdosen. Die ersten Früchte warten auch schon.

Geologie, Botanik und Geschichte, bei FEMO Gründungsmitglied Karl-Friedrich Weber gehört das zusammen. Dieses Mal wirbt er für einen Besuch der Lübbensteine. Die beiden Steingräber liegen westlich von Helmstadt auf dem St.Annenberg. Ihre Entstehung kann in die Zeit um 3500v.Chr. datiert werden. Wie haben es die Trichterbecherleute in der Jungsteinzeit nun geschafft, so große Steine zu Megalithgräbern aufzubauen? Antworten gibt die Baustelle „Großsteingrab“ an 6 Stationen in der Nähe von Groß Steinum.

Rittersporn – Foto (c) Michael Kraft

Dunkelblauer Rittersporn im Botanischen Garten, Stecklingsvermehrung im Kräutergarten und die Sofaklippen

Dunkelblauer Rittersporn im Botanischen Garten. Michael Kraft freut sich, dass nun wieder Gäste den Garten an der Humboldtstraße besuchen können. Führungen dürfen leider noch nicht stattfinden. Auch wird es keine öffentlichen „Viktoria-Nächte“ geben, aber man kann die großen Seerosenblätter durch die Panoramascheiben des Tropenhauses sehen. Der Bauerngarten mit dem üppigem Rosenbogen, die parkähnliche Anlage mit altem Baumbestand, der kleine Wasserfall, Bänke laden zum Verweilen ein. Die Tür zum Grün steht weit auf.

Gärtnermeister Burkhard Bohne beschäftigt sich mit der Stecklingsvermehrung. Minze, Salbei, Thymian und Lavendel sind die Kandidaten des Kräuterexperten. Haben Pflanzen sehr kleine oder keine keimfähigen Samen, ist das die Methode der Wahl. Außerdem bekommt man genetisch identische Nachkommen. Unbedingt nötig ist ein scharfes, möglichst einseitig geschliffenes Messer, sauber sollte es sein. Anzuchterde und ein bisschen Geduld führen zuverlässig zum Ziel. Der Arzneipflanzengarten ist ebenfalls wieder für Besucher geöffnet.

Zwischen Salzgitter-Bad und Bockenem liegt der Hainberg. FEMO-Gründungsmitglied Kalle Weber stellt den Höhenzug vor. Die Härte des Sandsteins ist dort recht gut, weshalb die Bodensteiner Klippen durch Verwitterungsprozesse in ihrer heutigen Form heraus präpariert wurden. Sie erstrecken sich auf einer Länge von etwa vier Kilometern zwischen Bodenstein und dem Jägerhaus am Hainberg. Ein beliebtes Naturdenkmal sind die Sofaklippen.

Claudia Heger vom Landesverband der Gartenfreunde Braunschweig freut sich über den üppigen Blütenflor ihrer Stauden im Garten. Mit den richtigen Pflegemaßnahmen gelingt es, die Blühfreude erneut anzuregen und lange von bunten Blüten wie an Lupinen, Rittersporn und natürlich Rosen Freude zu haben. Zurückschneiden und ausputzen, so die Devise. Im Gemüsebeet können noch Bohnen gelegt werden, Pflücksalat geht immer, Kohlrabi und Radieschen auch, aber gießen nicht vergessen, sonst reißen sie auf und werden holzig.

Rhododendron – Foto (c) Rahaus

Rhododendren, Erdbeeren, Kräuter und ein Ausflugstipp

Die Rhododendren, von griechisch = rhodon „Rose“ und = dendron „Baum“ sind eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Heidekrautgewächse, der Ericaceaen. Sie ist mit über 1000 Arten eine vergleichsweise große Gattung. Zur Zeit blühen sie üppig in unseren Gärten. Fachberaterin Claudia Heger vom Landesverband der Gartenfreunde Braunschweig gibt Tipps zur Pflege. Ganz wichtig ist der richtige Boden, leicht sauer sollte er sein.

Erdbeeren gehören zur Familie der Rosengewächse, der Rosaceaen und zum Monat Juni unbedingt dazu. Unzählige Sorten gibt es, auch für Balkon und Hängeampel. Weiße Blüten und bald rote Früchte leuchten im Beet bei Claudia Heger. Sie pflanzt frühe, mittelfrühe und späte Sorten, um die Genusszeit zu verlängern. Sonnenwarm direkt vom Busch in den Mund oder für selbstgemachte Marmeladen, immer Mmmmmmh.

Kräutergärtner Burkhard Bohne liebt Thymian als Gewürz in der Küche, jetzt gesellt sich der Fruchtsalbei zu seinem Favoriten. Mit feinen Orangen- oder Zitrusaromen lassen sich Obstsalate, Salatdressing und natürlich Kräutertees zubereiten. Apropos Kräutertee, die Zeit ist reif für die Blatternte. Morgens gepflückt und gebündelt trocknen Rosmarin, Salbei, Pfefferminz und Lavendel für die Vorratsdosen.

Es gibt immer wieder weiße Flecken auf der Landkarte, weiß Kalle Weber vom Freilicht- und Erlebnismuseum Königslutter. Jeder hat seine, soll heißen, Gegenden, die bisher nicht entdeckt wurden. Der Huy (sprich „Hüh“) im nördlichen Harzvorland in Sachsen Anhalt gehört vielleicht dazu. Jenseits der touristischen Anlaufpunkte Kloster Huysburg und Schloß Röderhof ist der Huywald ein Refugium für Wanderer, Walker, Radfahrer und Reiter.

Foto (c) Rahaus

Üppige Blütenflor, Säen und Pflanzen im kalten Frühjahr und ein Ausflugstipp

Tulpen aus den fernen Steppen und Bergregionen Mittelasiens zieren im Mai unsere Gärten. Für üppigen Blütenflor im Sommer stehen Zwiebeln, Rhizome und Knollen von Pflanzen, die eines gemeinsam haben, sie kommen aus tropischen und subtropischen Regionen der Welt. Dazu gehören Dahlien, Canna (Indisches Blumenrohr) und Knollenbegonien. Die Welt zu Gast in unserem Garten. Fachberaterin Claudia Heger vom Landesverband der Gartenfreunde in Braunschweig gibt Tipps zur Kultivierung der wärmeliebenden Pflanzen.
Burkhard Bohne stellt fest, es war bisher ein kaltes kaltes Frühjahr. Er rät mit dem Säen und Pflanzen erst langsam zu starten, vorgezogene Kulturen vorsichtig abhärten. Besser warten bis sich der Boden erwärmt hat, dann entwickeln sich sich die Saat gut und holt in der Regel den vermeintlich späten Start rasch auf. Empfindliche Gemüsepflanzen, wie Tomaten und Gurken erst nach den Eisheiligen ins Beet pflanzen.
Eine weiterer Beitrag vom Gärtnermeister des Arzneipflanzengartens der TU Braunschweig ist das Gießen. Auch wenn wir nach Sonne dürsten, unsere Natur braucht Regen. Überall und natürlich auch in unseren Gärten. Besonders die Obstbäume, allen voran der Apfelbaum, sollte regelmäßig gewässert werden, damit er vital wächst, Schädlingen besser widersteht und guten Fruchtansatz bilden kann.
Karl-Friedrich Weber vom Freilicht- und Erlebnis Museum Ostfalen e.V. kurz FEMO, lädt zur Erkundung des Erholungsraums Wohld zwischen Braunschweig, Wolfsburg und Königslutter ein. Drei Zielpunkte hebt er heraus, den kleinen Tierpark in Essehof, den Geopunkt Schandelah Jurameer und den Gedenkstein der ehemaligen Außenstelle des Konzentrationslagers Schandelah/Wohld.

Foto (c) Rahaus

Frühblüherpflege, Rosenschnitt und Freizeitipp

Die Osterglocke oder Gelbe Narzisse ist eine Art innerhalb der Gattung der Narzissen, die zur Familie der Amaryllisgewächse gehört. Ganz pünktlich zu Ostern ist sie dieses Jahr aufgeblüht. Sollten solche Frühblüher auch gedüngt werden? Eine Frage, die Gärtnermeister Burkhard Bohne beantwortet.

Außerdem im April schnell noch Buchsbaum und Lavendel schneiden, sagt er.
Laut Phänologischem Kalender ist mit der Blüte der Forsythie der Erstfrühling bei uns eingetroffen. Jetzt spätestens die Rosen zurückzuschneiden! Es gilt: der Rosenschnitt ist für ein kräftiges Wachstum, einen lockeren, gut durchlüfteten Wuchs und für einen großen Blütenreichtum der Rosen sehr wichtig. Tipps von der Fachberaterin der Gartenfreunde Braunschweig Claudia Heger.

Das Anliegen von FEMO Gründungsmitglied Kalle Weber ist es, uns über unsere Region zu informieren, ihren Wert zu erkennen, schätzen und bewahren zu wollen. Nicht einen einzigen Weg, sondern der südliche Salzgittersche Höhenzug will mit 8 Geopark-Erlebnispfaden erkundet werden. Er ist sowohl aus Sicht des Naturschutzes als auch der Geologie und der Landeskunde eine Besonderheit und sehr schutzwürdig.

Über die ursprüngliche Gartenanlage der Klosterkirche in Riddagshausen gibt es nur wenige Informationen. Die heutige Anlage im Osten der Klosterkirche entstand neu im Jahr 2004. Mit dem Ziel möglichst alte, in Klostergärten kultivierte Sorten aufzuspüren, wurde der Garten in Zusammenarbeit mit dem Institut für Pharmazeutische Biologie der TU Braunschweig unter Leitung von Burkhard Bohne eingerichtet und seitdem auch erweitert. Mit der Anlage von Hochbeeten wurde eine im Mittelalter verbreitete Kulturmethode wieder aufgegriffen. 5 Themengärten gibt es seit 2009, einer davon ist der Garten der Liebe und des Eheglücks auf der Südseite der Klosterkirche. Der Klostergarten wird gepflegt und betreut von den Kulturpaten, einer Gruppe liebenswerter Menschen mit grünem Daumen.

Krokusse mit Biene – Foto (c) Rahaus

Frühlingsboten

Krokusse blühen, Bienen summen. Die ersten Anzeichen des Frühlings sind da. Doch noch ist es nachts kalt, tagsüber kühl sagt Fachberaterin Claudia Heger vom Landesverband der Gartenfreunde Braunschweig. Laut Phänologischem Kalender sind wir im Vorfrühling, Anzeigepflanzen sind Schneeglöckchen und Winterlinge. Also, langsam starten und den Erstfrühling mit der Forsythienblüte abwarten.

Gärtnermeister Burkhard Bohne empfiehlt im Frühling eine Bodenprobe untersuchen zu lassen, dann kann nach dessen Ergebnis gezielt gedüngt werden. Da er im Herbst Kompost verteilt, fehlt es am Anfang der Saison meist nur an Stickstoff, Abhilfe schaffen Hornspäne. Der sogenannte Bio-Dünger gilt als begehrter organischer Stickstofflieferant mit bodenaktivierender Langzeitwirkung.

Kalle Weber vom Freilicht-und Erlebnis Museum „FEMO“ führt uns heute in die Erholungs-Landschafts zwischen den Großstädten Wolfsburg und Braunschweig. Der Geopunkt Cremlingen „Jurameer Schandelah“ ist mittendrin und erklärt die Bedeutung der Region. Zusammenhängende, nicht zersiedelte Landschaft sind wichtig für uns Menschen als Erholungsraum,vor allem aber für die Tier-und Pflanzenwelt eine wertvolle Ressource als ungestörter Entwicklungsort.

Kräuter sind aus unserer Küche nicht wegzudenken. Ihre ätherische Öle würzen unsere Speisen und sind wohltuend wirksam für unsere Gesundheit. Die Kräuterspirale hat 3 Ebenen, oben sandig trocken sonnig für mediterrane Pflanzen wie Rosmarin und Thymian, in der Mitte halbschattig mit guter Gartenerde wie es Liebstöckel und Petersilie mögen, im unteren feuchtesten Bereich wächst z.B.Brunnenkresse, erklärt Kräutergärtner Burkhard Bohne.

Foto: I.Rauhaus

Mit Saatgut in die neue Gartensaison starten, Ausflugstipp in den Erlebnis-Steinbruch Hainholz im Elm und alles über Narzissen, Hyazinthen und Tulpen

Geophythen haben unterirdische Speicherorgane wie Zwiebeln oder Rhizome mit denen sie ungünstige Jahreszeiten überdauern. Wenn die Sonne dann den Boden erwärmt und die Bäume noch keine Blätter haben, blühen Lerchensporn, Buschwindröschen, Leberblümchen und Himmelschlüsselchen. Rund um die Elmsburg im Ost-Elm breitet sich ein großer Blütenteppich aus. Ein lohnendes Ziel in unserer Region für einen Ausflug im Frühling meint FEMO-Mitglied Karl-Friedrich Weber. Mit gereinigtem, sortiertem, getauscht oder gekauftem Saatgut in die neue Gartensaison starten. Die Kulturzeit von Chili, Paprika oder Basilikum ist lang, deshalb geht es früh los mit der Aussaat im Haus. Saubere Töpfe, Anzuchterde, je eine Prise Aufmerksamkeit und liebevolle Zuwendung sind nötig. Wasser nicht vergessen, nicht zu viel, nicht zu wenig. Mehr braucht es nicht, sagt Gärtnermeister Burkhard Bohne. Und noch einen Ausflugstipp von Karl-Friedrich Weber. Diesmal in den Erlebnis-Steinbruch Hainholz im Elm. Früher bauten Steinbrecher hier Baumaterial für Braunschweig und Königslutter ab. Heute kann man dort selber nach Fossilien suchen. In einem großen Berg Muschelkalkschutt können kleine und große Geologen Steine suchen. Am besten nimmt man einen kleinen Hammer und eine Schutzbrille mit zum Steinbruch. Mit ein bisschen Glück und Geschick findet man sicher ein kleines Fossil, zum Mitnehmen als Andenken für zu Hause. Vorgetriebe Frühblüher werden in den Geschäften angeboten. Narzissen, Hyazinthen, Tulpen sind verführerisch schön in ihrer bunten Vielfalt, doch eignen sie sich nicht fürs warme Zimmer und für draußen ist es noch zu kalt. Ein Dilemma. Ein unbeheizter Flur, ein kühles Zimmer sind der geeignete Standort. Nach der Blüte können die Zwiebeln in den Garten gepflanzt werden, sagt Fachberaterin Claudia Heger vom Landesverband der Gartenfreunde Braunschweig.

Foto (c) I.Rauhaus

Leuchtende Blattfarben im Winter, Planung des nächsten Gartenjahres und der Ausflugstipp für die Teufelsmauer

Der Garten kommt zur Ruhe. Zierkohl und Skimmie schmücken Beet und Pflanzschale. Wir genießen die bunte Laubfärbung. Claudia Heger vom Landesverband der Gartenfreunde in Braunschweig stellt Pflanzen, Büsche und Bäume vor, die jetzt mit leuchtenden Blattfarben in vielen Nuancen von grün, gelb und rot strahlen. Rieselt das Laub zu Boden, sollte es vom Rasen entfernt werden, auf Beeten bildet es einen wärmenden Wintermantel für die Erde. Burkhard Bohne nutzt die manchmal auch trüben Novembertage, um das Saatgut 2020 aus den Fruchtständen zu lösen. Manchmal nicht so einfach, bei der Mariendistel empfiehlt er eine Pinzette. Bei anderen wie dem Mohn geht es ganz einfach, umdrehen, leicht schütteln. Zum Schluß landen die Samen in Papiertütchen und warten an einem trockenen Platz auf die Aussaat im nächsten Jahr. Ein weiteres Thema des Gärtnermeisters des Arzneipflanzengartens der TU Braunschweig schließt thematisch an, es geht um die Planung für das nächste Gartenjahr. Es fängt an mit dem Rückblick auf 2020, was war gut, was könnte verbessert werden. Auch für strukturelle Veränderungen, wie die Wegeführung ist jetzt eine gute Zeit, neben den allerletzten Schnitt- und Pflegemaßnahmen….vielleicht noch mal Rasen mähen, Laub harken, Gartengeräte säubern und pflegen. Für einen kleinen Orts- und Taptetenwechsel sorgt Kalle Weber vom FEMO mit seinem Ausflugstipp. Die Teufelsmauer im nördlichen Harzvorland ist eine bizarre Felsformation in der Nähe von Blankenburg. Kleine und große Rundwege laden ein, die Gegend zu erkunden. Steile Anstiege gibt es nicht, aber immer wieder spektakuläre Ausblicke, die schon 1784 Johann Wolfgang von Goethe beeindruckten. Der Großvaterfelsen ist die höchste Erhebung der Teufelsmauer.

24.08.2021 um 19:00 Uhr
19:00 — 20:00

TREFFPUNKTGARTEN@OKERWELLE.DE