SOZIAL SPEZIAL

Die Stimme für sozialen Einrichtungen aus der Region

Alle 14 Tage, Dienstags 19.00 Uhr – Wiederholung Mittwoch um 9 Uhr

Wir geben sozialen Einrichtungen aus der Region eine Stimme.Soziales, Kirche, Minderheiten, Angebote, Service und Information, Hilfe und Selbsthilfe, alle 14 Tage, Dienstags 19.00 Uhr -Wiederholung Mittwoch um 9 Uhr.

THEMEN DER SENDUNG

Mansfeld-Löbbecke-Stiftung von 1833

Die Mansfeld-Löbbecke-Stiftung von 1833 mit Hauptsitz in Wolfenbüttel betreibt ein sozialtherapeutisches Netzwerk der Kinder- und Jugendhilfe.

In den 25 Wohnangeboten werden mehr als 200 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit psychiatrischen Erkrankungen von pädagogischen Fachkräften teil- oder vollstationär betreut. Zusätzlich betreibt die Stiftung Förderschulen für emotionale und soziale Entwicklung in Wolfenbüttel und Goslar, stellt Ausbildungsplätze zur Verfügung und bietet weiterführende Betreuungsleistungen in den Bereichen Familienhilfe, Bildung und Freizeit.
Im Herbst 2020 wurde das Netzwerk durch das „Salm-Studio: Forum für kreatives Miteinander“ im Braunschweiger Siegfriedviertel ergänzt. Geplant waren hier vielfältige Events wie Ausstellungen, Lesungen und Konzerte bei denen junge Menschen aus der Stiftung mit Bürger*innen aus der Nachbarschaft zusammenkommen sollen.

Als der erneute Lockdown dem ganzen einen Strich durch die Rechnung machte, steckte das Team um den Kunstpädagogen Kai-Peter Hain nicht einfach die Köpfe in den Sand, sondern machte das Salm- kurzerhand zum Ton-Studio und produzierte einen Podcast, in welchem die Bewohner*innen der Stiftung aus ihrer Sicht erzählen, wie man sich das Leben in den stationären Wohnangeboten vorstellen kann und wie sie beispielsweise mit der Jugendhilfe in Kontakt kamen.

Foto (c) Nibelungen Wohnbau

Nibelungen Wohnbau GmbH – 10 Jahre Musterwohnung im Heidberg

In der Hallestraße 54 in Braunschweig, ist vor 10 Jahren eine „Musterwohnung für altersgerechtes Wohnen“ in einem Mietkomplex der Nibelungen Wohnbau GmbH im Heidberg eröffnet worden.

In einem Kooperationsmodell von Nibelungen Wohnbau GmbH , Deutschen Roten Kreuz, KV Braunschweig-Salzgitter e.V., TU Braunschweig, Kreishandwerkerschaft, Sponsoren und weiteren Akteuren wurde die Musterwohnung umgebaut und technisch ausgerüstet und steht allen Braunschweiger BürgerInnen offen. Baulich in Teilbereichen angepasst, mit Hilfsmitteln und alltagstauglichen Assistenzprodukten ausgestattet, können sich Interessierte über Möglichkeiten von Wohnungsanpassungen informieren und ausprobieren. Unter der Prämisse, dass die meisten Menschen möglichst lange und selbstbestimmt zu Hause leben möchten, bieten im „Beratungszentrum Wohnen“ die DRK Wohnberaterinnen individuelle Beratungen an.

Die Nibelungen Wohnbau GmbH ist mit dem Sozialmanagement und weiteren MitarbeiterInnen des Mieterservice beratend und informierend im Beratungszentrum aktiv.

Weitere Informationen:

https://www.nibelungen-wohnbau.de/
https://www.drk-kv-bs-sz.de/angebote/beratung/wohnberatung.html

Jennie Schmedt-Barnstorf, Marthe Osterwolth und Lydia Perdomo- Lopez (vl)

Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge in Niedersachsen (NTFN e.V.)

Das Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge in Niedersachsen (NTFN e.V.) setzt sich seit über zehn Jahren für die Versorgung traumatisierter und psychisch erkrankter Flüchtlinge ein. Das Team besteht u.a. aus hauptamtlichen Psychotherapeut*innen, Psycholog*innen und Sozialpädagog*innen und wird auch von Ehrenamtlichen unterstützt. Neben dem Psychosozialen Zentrum in Hannover gibt es weitere Standorte in Braunschweig, Cuxhaven, Göttingen, Lüneburg, Oldenburg und Osnabrück. In Offenen Sprechstunden werden Erstberatungen, Kriseninterventionen sowie stabilisierende Gespräche für Flüchtlinge geführt, zusätzlich finden therapeutische Einzel- und Gruppenangebote (z.B. Frauengruppen, Kunsttherapiegruppen) statt. Dabei steht der Verein im engen Austausch mit staatlichen, nichtstaatlichen und ehrenamtlichen Akteur*innen der Flüchtlingssozialarbeit. Schirmherrin des Vereins ist die Nds. Sozialministerin Daniela Behrens. Im Zuge des refuKey-Projekts (finanziert durch das Nds. Sozialministerium) konnte das Angebot erheblich ausgebaut werden.
Weitere Informationen finden interessierte Hörer*innen auf unserer Website www.ntfn.de.

Foto: Der Bürgerverein Steterburg e.V.

Der Bürgerverein Steterburg e.V.

Der Bürgerverein Steterburg e.V. entstand 2016 aus dem 2012 unter Leitung der Diakonie eingerichteten Trägerverbund für den Stadtteiltreff Steterburg. Der Bürgerverein ist überparteilich und gemeinnützig und hat es sich zur Aufgabe gemacht: Das Leben für alle Steterburger/innen wieder lebens- und liebenswerter
zu gestalten. Sein Kapital sind die vielfältigen Talente und Fähigkeiten seiner Mitglieder. Selbstverständlich ist die Problematik in Steterburg breit gefächert und manchmal gehen die Meinungen zu Problemlösungen auseinander. Aber eines seiner größten Talente ist die Fähigkeit fair und im Sinne des Allgemeinwohls Konflikte zu lösen. Der Bürgerverein veranstaltet alle zwei Jahre abwechselnd Sommerfeste und Seifenkistenrennen. Von Frühling bis Herbst finden monatlich Markt-Treffs statt. Wöchentlich gibt es Treffen von Gruppen und fast täglich Lernförderung für Grundschüler, sowie Hilfestellung bei sozialen oder behördlichen Problemlagen für die Menschen im Stadtteil.

Foto (c) Wolfgang Altstädt. Von links: Michael Reich, Charlotte und Cordula Ast und Brigitte Riedel – Mitglieder der AI Braunschweig Gruppe

60 Jahre Amnesty International

Amnesty International wurde 1961 in London von dem englischen Rechtsanwalt Peter Benenson gegründet. Am 28. Mai 1961 veröffentlichte Benenson in der britischen Zeitung The Observer den Artikel „The Forgotten Prisoners“ („Die vergessenen Gefangenen“), in dem er mehrere Fälle nennt, darunter Constantin Noica, Agostinho Neto und József Mindszenty, und die Leser aufrief, sich durch Briefe an die jeweiligen Regierungen für die Freilassung dieser Gefangenen einzusetzen. ]Er schrieb: „Sie können Ihre Zeitung an jedem beliebigen Tag der Woche aufschlagen und Sie werden in ihr einen Bericht über jemanden finden, der irgendwo in der Welt gefangen genommen, gefoltert oder hingerichtet wird, weil seine Ansichten oder seine Religion seiner Regierung nicht gefallen.“
Die bundesdeutsche Sektion wurde Ende Juni 1961, zwei Monate nach Gründung der internationalen Organisation, von den Journalisten Gerd Ruge, Carola Stern und Felix Rexhausen in Köln gegründet und im Juli 1961 als erste Sektion anerkannt.

Generationenhilfe Lengede e.V.

Sie sind über 75 Jahre alt, wohnen in Lengede und können vielleicht nicht ganz so wie sie möchten? Das Rasen mähen fällt schwer, Reparaturen im Haushalt gehen nicht mehr so recht von der Hand und jeder Arztbesuch ist eine organisatorische Herausforderung? Ganz abgesehen von der Einsamkeit. Dann kann Ihnen geholfen werden.
Genau dafür hat Bernhild Faßmann Hanusch vor nunmehr 13 Jahren die Generationenhilfe in Lengede gegründet.
Eine Vielzahl ehrenamtlicher Helfer kümmert sich um diese Sorgen. Sind für Sie da, um die kleinen Dinge des Alltags zu organisieren, um das Leben vieler Menschen lebenswerter zu machen. Dabei ist ein Kartenspiel am Nachmittag genau so wichtig wie die Fahrt zum Arzt mit einem der vereinseigenen Autos.
Sie meinen: „Das geht mich nichts an. Ich bin jünger, komme gut klar und habe diese Sorgen noch nicht.“
Um so besser. Dann überlegen Sie sich mal, ob Sie die Generationenhilfe Lengede nicht unterstützen können. Werden Sie Mitglied oder helfen Sie mit. Wir würden uns unglaublich freuen.

Unter www.generationenhilfe-lengede.de gibt es weitere Infos.

(c) Kroschke Stiftung

Kroschke Kinderstiftung

Die Kroschke Kinderstiftung setzt sich seit mehr als 25 Jahren für chronisch kranke und behinderte Kinder ein und fördert Initiativen, die das Entstehen von Krankheiten verhindern – engagiert, unbürokratisch, offen für Neues und mit einem ganz großen Herz für die Schwächsten in unserer Gesellschaft. Gegründet wurde die unabhängige und gemeinnützige Kinderstiftung im Jahr 1993 von den beiden Unternehmern Klaus Kroschke aus Braunschweig und Christoph Kroschke aus Ahrensburg. Beide engagieren sich von Beginn an im Vorstand der Stiftung und schaffen mit ihren jährlichen Spenden eine verlässliche und kalkulierbare Basis der Stiftungsarbeit. Geschäftsführender Vorstand in Braunschweig ist seit 2006 Gerd-Ulrich Hartmann.

Insgesamt hat die Kinderstiftung seit ihrer Gründung knapp 1000 Projekte mit einer Summe von knapp sechs Millionen Euro gefördert, viele davon mehrfach. Seit einigen Jahren konzentriert die Stiftung ihre Aktivitäten nur noch auf Norddeutschland, regionale Schwerpunkte sind das Braunschweiger Land und Hamburg..

Weitere Informationen: www.kinderstiftung.de

Foto: Kitawald

Waldkindergarten in Wolfenbüttel

Die Idee der Waldkindergärten hat ihren Ursprung in den skandinavischen Ländern, wo es an Waldangebot nicht mangelt und Waldaufenthalte einen elementaren Stellenwert im kindlichen Alltag einnehmen.
Die Grundidee des Waldkindergartens nach skandinavischem Vorbild hat sich bis heute gehalten und rückt die Betreuung im Einklang mit der Natur in den Fokus.
Über die Niedersächsischen Landesforsten hat sich jetzt eine Waldfläche aufgetan, die für ein solches Projekt geeignet ist. Durch die enge Kommunikation zwischen der Martin-Luther Gemeinde Wolfenbüttel und der Stadt Wolfenbüttel konnten nun in kürzester Zeit Rahmenbedingungen für eine Waldgruppe verbindlich geschaffen werden.

26.10.2021 um 19:00 Uhr
19:00 — 20:00

soziales@okerwelle.de