SOZIAL SPEZIAL

Die Stimme für sozialen Einrichtungen aus der Region

Alle 14 Tage, Dienstags 19.00 Uhr – Wiederholung Mittwoch um 9 Uhr

Wir geben sozialen Einrichtungen aus der Region eine Stimme.Soziales, Kirche, Minderheiten, Angebote, Service und Information, Hilfe und Selbsthilfe, alle 14 Tage, Dienstags 19.00 Uhr -Wiederholung Mittwoch um 9 Uhr.

THEMEN DER SENDUNG

Das Budget für Arbeit – Miteinander arbeiten und gewinnen

Eine Chance für Menschen mit Behinderungen und für Unternehmen

In der Vergangenheit ist der Schritt auf den allgemeinen Arbeitsmarkt für viele Menschen mit Behinderungen ein großer, fast unerreichbarer Traum gewesen. Dabei gibt es durchaus Möglichkeiten, ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis einzugehen. Ein Instrument dafür ist das Budget für Arbeit.
Das Land Niedersachsen verfolgt mit dem Budget für Arbeit zwei Ziele: Zum einen, Menschen mit Behinderungen den Weg aus einer Werkstatteinrichtung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt und damit in ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Zum anderen, interessierten Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern Vorbehalte gegen die Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen zu nehmen. In unserer Region wird das „Budget für Arbeit“ durch zwei Modellvorhaben unterstützt. Das Modellprojekt „Übergang Werkstatt allgemeiner Arbeitsmarkt“ und die Modellregion Salzgitter/Wolfsburg widmen sich dem Thema.
Damit das Budget für Arbeit zu einer Brücke von der Werkstatt auf den allgemeinen Arbeitsmarkt wird, hat das Land Niedersachsen dieses für Unternehmen attraktiv ausgestaltet:
Kontakte Uwe Kohnke und Cerstin Töllner, Integrationsfachdienst Braunschweig

Zu Gast: Cura e.V. – Anlaufstelle für Straffällige in Braunschweig

„Der eingetragene gemeinnützige Verein Cura Braunschweig ist Träger der Anlaufstelle für Straffällige in Braunschweig. (…) Sie dient straffällig gewordenen Mitbürgern als Anlaufstelle bei Problemen, die sich typischerweise aus einer strafrechtlichen Verurteilung, ob nun mit oder ohne Freiheitsentzug ergeben. Dazu zählen insbesondere finanzielle Probleme, die Wohnungssuche, Organisatorisches im Bezug auf Behörden oder die Kontoerstellung, Arbeitssuche und innerfamiliäre Konflikte.

Bei der Lösung dieser Probleme unterstützen die Mitarbeiter der Anlaufstelle die Hilfesuchenden kurzfristig und problemorientiert oder auch langfristig und in allen Lebensbereichen.“

Foto: Freie Waldorfschule Braunschweig e.V.

Zu Gast: Die Freie Waldorfschule Braunschweig e.V

Die Freie Waldorfschule Braunschweig e.V. ist einzügig und besteht seit über 40 Jahren. An der Waldorfschule Braunschweig werden Kinder von der 1. bis zur 13. Klasse unterrichtet. Die Schüler können, neben dem Waldorfabschluss nach der 12. Klasse, alle regulären Abschlüsse bis hin zum Abitur nach der 13. Klasse ablegen. Darüber hinaus werden im heilpädagogischen Schulzweig Schüler mit besonderem Förderbedarf unterrichtet.

Die Waldorfpädagogik ist geprägt durch einen hohen Anteil an lebenspraktischen Unterricht, an unterschiedlichen Künsten, rhythmischen Elementen sowie bildhafter Darstellung der Unterrichtsthemen. Das Erlernen von sozialen Fähigkeiten hat eine gleiche Gewichtung wie prüfungsrelevante Unterrichtsinhalte. In Zeiten von Corona müssen Lehrer, Eltern und Schüler sich mit neuen Unterrichtsbedingungen auseinandersetzen. Die Vorgaben des Kultusministeriums müssen in der Schule umgesetzt werden und beeinflussen massiv den Unterricht, der in der gewohnten Form nicht mehr stattfinden kann.

Für immer Freitag – ein Klima-Blog für Braunschweig

Anfang März ging das gemeinsame Projekt an den Start. Die Braunschweiger Bloggerinnen Paula und Frieda veröffentlichten ihren ersten Blogbeitrag auf der neugegründeten Seite „Für immer Freitag – Der Wandel, den wir wollen“.

Was bietet der Blog? Gut recherchierte Artikel zu aktuellen klimapolitischen Themen, Informationen über Klimaschutz-Aktionen in Braunschweig und Tipps und Tricks für einen nachhaltigen Alltag. Der Titel ist Programm. Es liegt den beiden Klimaaktivistinnen am Herzen, die Aufbruchsstimmung, die die Fridays for Future in die Gesellschaft hineingetragen haben, über den Blog weiter zu verbreiten, Menschen zu erreichen und mitzunehmen.

Die Klimakatastrophe abzuwenden ist eine der größten Herausforderungen für die Menschheit. Mit ihrem Blog wollen Frieda und Paula zeigen, dass es trotzdem keinen Grund gibt, den Mut zu verlieren. Denn Klimaschutz bedeutet nicht nur Verzicht und Einschränkung, sondern öffnet zugleich die Tür für eine ganz neue Lebensqualität!

Der Gifhorner Tagestreff „Moin, Moin“

Der Gifhorner Tagestreff in der Braunschweiger Str. 56 bietet seit 1991 Hilfen für Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten an. Zu unseren durchschnittlich mehr als 50 Besuchern täglich zählen hauptsächlich Menschen, die ohne gesicherte wirtschaftliche Lebensgrundlage umherziehen, wohnungslose Menschen und auch Gifhorner Bürger*innen, die unterhalb der Armutsgrenze leben.

Der Tagestreff geht in seiner Angebotsstruktur in erster Linie auf die Grundbedürfnisse wohnungsloser und in ihrer Existenz bedrohter Menschen ein. Zu diesen Grundbedürfnissen zählen die Körperpflege, Wäsche waschen, Schutz vor Kälte und Nässe, soziale Kontakte knüpfen und erhalten sowie regelmäßige Mahlzeiten in Form von Frühstück und Mittagessen. Darüber hinaus können die Besucher*innen Beratung durch Sozialarbeit in Anspruch nehmen, unter anderem auch mit dem Ziel einer Weitervermittlung zu Fachdiensten.

Diakonische Gesellschaft Wohnen und Beraten
Im Verbund der Dachstiftung Diakonie
Braunschweiger Str. 56, 38518 Gifhorn
Tel: 05371-17 28 6 fax: -13 12 9
mobil: : 0171 – 1768918
eMail: Tagestreff.MoinMoin@diakonie-dwb.de
www.diakonie-dwb.de

Über Ihre Unterstützung freuen wir uns sehr. Vielen Dank! Spendenkonto: DE88 2695 1311 0161 1761 28

Ihre Wohnung – ein Neuanfang – werden Sie Vermieter

Preisgünstiger Wohnraum ist in Braunschweig knapp. Für Haushalte mit geringem Einkommen und insbesondere für Menschen für Menschen mit zusätzlicher erschwerender Problemlage ist es sehr schwierig, sich mit Wohnraum zu versorgen.

Das Bündnis für Wohnen in der Stadt Braunschweig hat sich für die Schaffung einer „Zentralen Stelle für Wohnraumhilfe“ – kurz ZSW – ausgesprochen und die Stadt hat reagiert. Die ZSW unterstützt bei der Beschaffung und dem Erhalt des neuen Zuhauses.

Es werden Vermieterinnen und Vermieter gesucht, die an Braunschweiger Mitbürger geeigneten Wohnraum vermieten oder für ein Probewohnen zur Verfügung stellen. Die Stadt Braunschweig honoriert dieses Engagement mit Anerkennungsbeträgen bzw. Zuschüssen und steht als zentraler Ansprechpartner zur Verfügung.

Foto: frauen-BUNT e.V.

Foto: frauen-BUNT e.V.

Der Verein “frauen-BUNT e.V

Am 6. April 2017 wurde der Verein “frauen-BUNT e.V.” in Braunschweig gegründet.
Zweck  des Vereins:
Der Verein frauen BUNT e.V. steht für die Begegnung und den Dialog, ungeachtet der konfessionellen, sprachlichen, politischen, ethnischen, sozialen, rechtlichen, bildungs- oder herkunftsbezogenen Zugehörigkeit sowie der sexuellen Identität oder des Alters.
Ein besonderes Anliegen des Vereins ist es:
–        Förderung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern
–        Förderung der internationalen Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur
–        Förderung der Hilfe für politisch, rassisch oder religiös Verfolgte, für Flüchtlinge usw.
Er wendet sich gegen jegliche Form von Diskriminierung sowie nationalistische und rassistische Anschauungen. Er fördert das inter- und transkulturelle gesellschaftliche Zusammenleben.
Der Verein versteht sich als Interessenvertretung auch von Menschen mit
Zuwanderungsgeschichte mit dem Ziel, deren Perspektiven sicht- und hörbar zu machen und sie als Akteur*innen für eigenen Belange zu stärken.
Der Verein setzt sich für ein selbstbestimmtes und freies Leben, für ein partnerschaftliches und gleichberechtigtes Zusammenleben sowie die Förderung einer demokratischen Kultur in Braunschweig ein.

Schlau Braunschweig

Schlau Braunschweig ist ein ehrenamtliches Bildungs- und Antidiskriminierungsprojekt, das sich mit der Vielfalt von geschlechtlichen Identitäten und sexuellen Orientierungen befasst. In Workshops mit Schulklassen, jugendlichen und jungen Erwachsenen bieten ehrenamtliche Teams die Möglichkeit, mit jungen lesbischen, schwulen, bi, trans*, inter* und queeren Menschen ins Gespräch zu kommen.
Dabei führen wir nicht nur mittels pädagogischer Methoden und evaluierter Konzepte niedrigschwellig und unaufgeregt in die Themengebiete ein, sondern bieten darüber hinaus die Möglichkeit Fragen zu stellen.

Viele der Teilnehmenden hatten bis zu dem Workshop keinen (bewussten) Kontakt zu queeren Menschen und übernehmen entsprechende Vorurteile aus den Medien oder dem Bekanntenkreis. Schlau Braunschweig ermöglicht (anonym) die Fragen zu stellen, die den Teilnehmenden schon lange unter den Nägeln brennen: „Wann hast du gemerkt, dass du anders bist?“, „Wie hast du es deinem Umfeld erzählt?“, „Wurdest du schon einmal beleidigt?“, „Willst du später Kinder haben?“, „Tragen Schwule Kleider?“ und auch Fragen nach dem Lieblingsfilm oder der Lieblingsmusik sind nur ein Ausschnitt aus der anonymen Fragerunde, mit der wir meist unseren Workshop beenden.

21.07.2020 um 19:00 Uhr
19:00 — 20:00

soziales@okerwelle.de