SOZIAL SPEZIAL

Die Stimme für sozialen Einrichtungen aus der Region

Alle 14 Tage, Dienstags 19.00 Uhr – Wiederholung Mittwoch um 9 Uhr

Wir geben sozialen Einrichtungen aus der Region eine Stimme.Soziales, Kirche, Minderheiten, Angebote, Service und Information, Hilfe und Selbsthilfe, alle 14 Tage, Dienstags 19.00 Uhr -Wiederholung Mittwoch um 9 Uhr.

THEMEN DER SENDUNG

Foto: Nachbarschaftshilfen

30 Jahre Nachbarschaftshilfen vom Paritätischen und dem Deutschen Roten Kreuz in Braunschweig

Auch im Alter und mit Einschränkungen lange in den eigenen vier Wänden und im vertrauten Umfeld wohnen bleiben… die 12 Nachbarschaftshilfen in Braunschweig sind seit z.Z. mehr als 30 Jahren mit ihrem Beratungsangebot und der Vermittlung von ehrenamtlichen Helfer*innen in den jeweiligen Stadtgebieten ein fester ambulanter Baustein in der Versorgung älterer und hilfebedürftiger Bürger*innen und Bestandteil der kommunalen Altenhilfeplanung. Durch eine Neukonzeptionierung öffnen sich die Nachbarschaftshilfen seit 2016 verstärkt für Menschen, die sich für und mit Anderen engagieren möchten. Die Ausrichtung zu einer stadtteilbezogenen Quartiersarbeit bildet seitdem einen weiteren Arbeitsschwerpunkt in beiden Einrichtungen. Konkret bedeutet dies, dass die Koordinatorinnen neben der Förderung von Kontakten bedarfsgerechte Angebote und Möglichkeiten des Bürgerengagements entwickeln, vernetzen und begleiten. Sie sind Wegbegleiter bei der Umsetzung von Projektideen, die anhand von Bedarfen der Stadtteilbewohner*innen initiiert werden können.

Logo (c) PPTZ e.V.

Hof BeiAnanda

Seit November 2019 bietet das PPTZ e.V. mit Hof BeiAnanda ein neues Jugendhilfeangebot an. Hof BeiAnanda ist eine wohnortnahe, ambulante Familienhilfe, die zusätzlich die Kapazität hat, Kinder für eine kurze Zeit stationär aufzunehmen. Die Hilfe ist für Familien geeignet, die im Raum Braunschweig wohnen. Das Haus befindet sich in der Weststadt. Das Angebot eignet sich besonders für Familien, die im Gesamtsystem Unterstützung benötigen. Der Fokus der Arbeit liegt auf dem Verbleib eines Kindes in seiner Familie. Es werden demnach Familiensysteme aufgenommen, die einen starken Wunsch am Verbleib ihrer Kinder in der Familie zeigen. Wir stärken die Eltern in ihrer Erziehungskompetenz und unterstützen sie bei der Betreuung und Versorgung ihrer Kinder, so dass sie weiter in der Verantwortung für ihre Kinder bleiben. Die Unterstützung orientiert sich an den aktuellen Hilfebedarfen der Familie. Im Team arbeiten Pädagog*innen aus verschiedensten Fachrichtungen mit unterschiedlichen Schwerpunkten zusammen. Ergänzt wird die Arbeit durch die fachliche Unterstützung vom Psychologischen Dienst des PPTZ.

Foto (c) Schrill

Schrill: Recht auf Stadt für Alle + die Betrachtung der gesamten Stadt als Möglichkeitsraum

„Seit nun fast vier Jahren untersuchen wir mit unserer Arbeit das Gebilde Stadt mitsamt ihrer Bewohner*innen an den Schnittstellen zwischen Architektur, Stadtplanung, Kunst und Kultur und entwickeln daraus Formate, Projekte und Möglichkeiten die eine dynamische und nachhaltige Entwicklung der Stadt fördern. Bewusst arbeiten wir mit dem was da ist, gestalterisch ansprechend und kommunikativ, eine Prise Humor nicht vergessend. Durch unsere Aktivitäten haben wir einen neuen Dialog und Entwicklungsraum in der Stadt geöffnet. Die niedrigschwellige Kontaktaufnahme und Kooperationsbereitschaft führt zu einem immer stetigen Zuwachs von Interessierten, aktiv die eigene Stadt mitzugestalten.“

Logo (c) Integrationsfachdienst

Das Budget für Arbeit – Miteinander Arbeiten und gewinnen

Eine Chance für Menschen mit Behinderungen und für Unternehmen

In der Vergangenheit ist der Schritt auf den allgemeinen Arbeitsmarkt für viele Menschen mit Behinderungen ein großer, fast unerreichbarer Traum gewesen. Dabei gibt es durchaus Möglichkeiten, ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis einzugehen. Ein Instrument dafür ist das Budget für Arbeit.
Das Land Niedersachsen verfolgt mit dem Budget für Arbeit zwei Ziele: Zum einen, Menschen mit Behinderungen den Weg aus einer Werkstatteinrichtung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt und damit in ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Zum anderen, interessierten Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern Vorbehalte gegen die Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen zu nehmen. In unserer Region wird das „Budget für Arbeit“ durch zwei Modellvorhaben unterstützt. Das Modellprojekt „Übergang Werkstatt allgemeiner Arbeitsmarkt“ und die Modellregion Salzgitter/Wolfsburg widmen sich dem Thema. Damit das Budget für Arbeit zu einer Brücke von der Werkstatt auf den allgemeinen Arbeitsmarkt wird, hat das Land Niedersachsen dieses für Unternehmen attraktiv ausgestaltet: Kontakte Uwe Kohnke und Cerstin Töllner, Integrationsfachdienst Braunschweig

Geld (c) pixabay

Geld (c) pixabay

Aktionstag gegen Glücksspielsucht

Der bundesweite Aktionstag gegen die Glücksspielsucht findet am 30. September 2020 zum 10. Mal statt. Unter dem Motto „Behalte das Glück in deiner Hand – schütze dich selbst.“ soll auf die Gefahren des Glücksspiels aufmerksam gemacht werden. Allein in Deutschland sind über 250.000 Menschen glücksspielsüchtig.

Bei einer Gewinnwahrscheinlichkeit von z.B. 1:140 Millionen beim Eurojackpot denkt manch Einer „Da kann ich mein Geld doch gleich in den Schredder stecken“ Wie es aber dazu kommt, dass Betroffene immer häufiger eine Spielhalle aufsuchen, immer höhere Beträge in Automaten oder an Spieltischen einsetzen und sich schließlich extrem verschulden (ca. 16 Prozent der Spielenden sind mit mehr als 25.000 Euro verschuldet) darüber reden wir in unserer Sendung mit Vertretern der Braunschweiger Suchtberatungsstellen der Lukas-Werk Gesundheitsdienste, einer Einrichtung der evangelischen Stiftung Neuerkerode und der Jugend- und Drogenberatung des Paritätischen Braunschweig. Sowohl im Lukas-Werk als auch bei der Jugend- und Drogenberatung in Braunschweig bieten Fachkräfte für Glücksspielsuchtprävention- und Beratung, gefördert durch das Land Niedersachsen, Information, Prävention und Beratung für Betroffene und deren Angehörige an.

Foto: (c) Sportfreunde Braunschweig

Willkommen bei den Sportfreunden Braunschweig

Die Sportfreunde haben es sich zum Ziel gesetzt, über den sportlichen Bereich, Menschen mit und ohne Behinderung in und um Braunschweig zusammenzubringen, zu fördern und zu begeistern. Fußball spielt dabei eine ganz wesentliche Rolle.

Die Sportart Nummer eins in Deutschland wird mit Begeisterung von Alt und Jung betrieben. Menschen mit einer geistigen, körperlichen oder seelischen Behinderung sind dabei leider oftmals in den sogenannten „normalen“ Fußballvereinen nicht zu finden. Berührungsängste, Leistungsanforderungen im Spielbetrieb oder auch fehlende Ressourcen sorgen hier für einen Ausschluss. Die Sportfreunde Braunschweig e.V. möchten genau an diesem Punkt ansetzen.

Die Zielsetzungen innerhalb der Vereinsarbeit sind die Folgenden:

Die Sportfreunde möchten fußballbegeisterten Menschen mit Behinderung neue Möglichkeiten eröffnen aktiv sein zu können.
Die Sportfreunde möchten als inklusiver Impuls- und Ideengeber fungieren.
Die Sportfreunde möchten die vorhandenen Fußballsparten im Bereich des Fußballs für Menschen mit Behinderung unterstützen und weiterentwickeln.
Die Sportfreunde möchten Spaß am Sport vermitteln.

Logo (c) VAMV

Verband alleinerziehender Mütter und Väter Braunschweig

Der Verband alleinerziehender Mütter und Väter Braunschweig ist eine Selbsthilfegruppe! Der VAMV will Erfahrungen austauschen, informieren, beraten, Isolation abbauen, gesellig sein. Es werden geboten Gesprächskreise, Referate, Seminare, Klönabende, Ausflüge, Interessengruppen, spielen, gegenseitige Kinderbetreuung.

Selbstverständlich mit Kindern!

Einelternfamilien haben es auch heute noch viel schwerer als die sogenannte Vollfamilie, da sie in der Gesetzgebung und Sozialplanung oft benachteiligt oder einfach vergessen werden.

Der VAMV will auf Missstände aufmerksam machen und gegen solche enachteiligungen kämpfen. Dies geschieht durch Ihre Mithilfe z.B. im Ortsverband. Der Ortsverband ist aber vorwiegend da, um dem Einzelnen zu helfen. Als weitere Ebenen setzen sich die Landes- und Bundesverbände direkt bei den Ministerien und Parteien für Ihre Interessen ein. Dies geschieht auch in Zusammenarbeit mit anderen Gruppen, die ähnliche Ziele haben.

Braunschweiger Pflegebündnis

Das Braunschweiger Pflegebündnis ist ein freier Zusammenschluss von Pflegekräften. Die selbst gewählte Aufgabe ist es, die Situation der professionellen Pflege zu analysieren, Aktionen herauszuarbeiten und durchzuführen. Jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin arbeitet im Rahmen seiner/ihrer individuellen Möglichkeiten mit. Die Situation in der Pflege – eigentlich in der gesamten Gesundheitsfürsorge – ist prekär und längst nicht mehr tragbar. Weder für Menschen mit Pflegebedarf und deren Angehörige, noch für die Mitarbeiter*innen der unterschiedlichsten Anbieter und Einrichtungen. Pflegenotstand ist kein Reizwort, welches möglichst große Aufmerksamkeit generieren soll, sondern die tägliche und von den Verantwortlichen weithin geduldete Realität für tausende Bürger dieses Landes. Der freie und ungefilterte Austausch ist die Basis unserer Zusammenarbeit.

08.12.2020 um 19:00 Uhr
19:00 — 20:00

soziales@okerwelle.de