Woche 41/2026

Tokunbo

Lost & Found (Yoruba Girl Records)

Mit ihrem vierten Soloalbum „Lost & Found“ (VÖ 25.09.2026) verbindet Tokunbo erneut Singer-Songwriter-Sensibilität, Jazz und Folk-Pop mit müheloser Eleganz . Die Songs klingen offen und strahlend, durchdrungen von subtilen Anklängen an die 1970er Jahre, irgendwo zwischen Burt Bacharach und Fleetwood Mac.

Sie beschwören die Wärme und Leichtigkeit des Sommers herauf. Durch warme, erdige Klanglandschaften schafft Tokunbo für jeden Song eine neue Miniaturwelt. In einem Moment befinden wir uns in der Stadt, im nächsten am Meer.
Das Album erzählt Geschichten vom Suchen und Ankommen – persönlich, vielschichtig und voller Anmut. Ausgehend von ihren Erfahrungen, zwischen zwei Kulturen – Nigeria und Deutschland – aufgewachsen zu sein, beschäftigen sich die Songs mit Themen wie Identität, Herkunft und dem lebenslangen Prozess, sich selbst zu finden.

Mit der musikalischen Umsetzung gelingt Tokunbo ein kleines Meisterwerk (unterstützt von großartigen Mitmusikern) – „Lost & Found“ kommt trotz der Vielfalt der klanglichen Bezüge in sich geschlossen, eigenstädig und mit einer faszinierenden Leichtfüpgkeit daher – ein typischer Tokunbo-Sound. Anspieltipps: „On The Corner Of Oak Street“ und „When The Summer End“.