Pandora
Das Kulturmagazin
Donnerstags, 19.00 Uhr
Das Kulturmagazin beleuchtet die Vielfalt des kulturellen Lebens in der Region. Natürlich informieren wir Sie über Höhepunkte wie Theaterpremieren, Ausstellungseröffnungen oder Gastspiele – wichtig ist uns aber auch, darüber zu berichten, was Vereine, Initiativen und engagierte Bürgerinnen und Bürger in Sachen Kultur so alles auf die Beine stellen.
Darüber hinaus möchten wir „jungen“ Künstlern, Autoren und Musikern die Gelegenheit geben, sich mit uns live im Studio über ihre kreative Tätigkeit zu unterhalten und ihre Werke einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen.
Hinweise zu interessanten Ausstellungen und Veranstaltungen finden Sie hier
Die Beiträge des Kulturmagazins Pandora können Sie unter dem Sendetermin auch nachhören – gute Unterhaltung!
THEMEN DER SENDUNG
THEMEN DER SENDUNG:

Probenfoto tanzwärts! (c) Kruse
tanzwärts“ Stadt.Land.Oker
Seit mehr als einem Jahrzehnt gibt es am Staatstheater Braunschweig die
Reihe „tanzwärts!“: Ein Projekt, bei dem genau die Menschen die Bühne des
Theaters bespielen, die sonst eher im Publikum sitzen. Angelehnt an die
jeweils aktuelle Produktion des Tanztheaters entwickeln Laien zusammen mit
den Profis des Staatstheaters einen Abend. Der wird dann unter
professionellen Bedingungen auf der Bühne des Großen Hauses im
Staatstheater aufgeführt. Wie sich das alles entwickelt hat und mehr, erläutert
Projektleiterin Brigitte Uray in einem Gespräch mit unserer Kulturredaktion.

Front Cover
„A Close Look at Germany“
Der in Braunschweig lebende britisch-deutsche Autor Paul Close betreibt schon seit 1980 die Sprachschule PeLS in Braunschweig in der Goslarschen Straße. Nun hat er ein Buch geschrieben: „A Close Look at Germany“.
Es bietet einen humorvollen und zugleich reflektierten Blick auf Deutschland
aus britischer Perspektive und beschäftigt sich mit kulturellen
Beobachtungen, Alltagsbesonderheiten und den kleinen wie großen Unterschieden zwischen britischer und deutscher Lebensweise.

Braune Socken feiern Foto Klaus G. Kohn
Ein Heimatabend: Braune Socken
Am 30. Mai hatte im Rahmen vom Theater Zeitraum eine Satire von Gilbert Holzgang im Gliesmaroder Thurm Premiere: In einer Wohnung treffen sich vier Personen, um ein rechtsextremes Manifest zu schreiben. Sie bringen Texte von Schriftstellern und Politikern mit, die ihnen vorbildlich scheinen: revisionistische und visionäre Texte von Antidemokraten des 20. und 21. Jahrhunderts. Ihr Wunsch nach Heimat und Macht treibt sie an. Sie befolgen Rituale, singen Lieder, überbieten sich gegenseitig und kritisieren sich scharf. Dabei überschätzen sie ihre Fähigkeiten in grotesker Weise… Weitere Vorstellungen sind am 5., 10., 12., 13., 20., Juni sowie am 1. Juli, jeweils um 19.30 Uhr im Theatersaal Gliesmaroder Thurm, Berliner Straße 106 Braunschweig

Foto (c) Droste Verlag
„Blaue Glücksorte in und um Braunschweig“
„Wie ein glitzernder Ring umschließt die Oker Braunschweigs Innenstadt und hält facettenreiche Erlebnisse am, im und auf dem Wasser bereit.“ So heißt es im Klappentext des Buches „Blaue Glücksorte in und um Braunschweig“. Die Kombination aus Bildband und Reiseführer stellt zahlreiche Orte in der Region vor, die in unterschiedlicher Weise mit dem Wasser verknüpft sind.
Moderation: Hans-Otto Kruse
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Filmplakat(c)Wild Bunch Germany
Filmtipp: Verflucht normal
John Davidson wurde 1971 in einer schottischen Kleinstadt geboren. Etwa mit Beginn der Pubertät machten sich bei ihm heftige Tics bemerkbar, allerdings gab es zu der Zeit kaum Wissen über das Tourette-Syndrom. Dank verständnisvollem Umfeld gelang es John, mit dieser Krankheit zu leben. Und er ist unermüdlich aktiv, über Tourette aufzuklären.
Regisseur Kirk Jones hat die Geschichte dieses bemerkenswerten Mannes verfilmt, emotional, unterhaltsam und auch manchmal komisch. Johns mitunter rassistischen und sexistischen Äußerungen sorgen sicher oft für Empörung. Umso wichtiger dieser Film, der darüber aufklärt, dass die neurologischen Impulse nicht zu kontrollieren sind. John Davidson verdient einen Film wie Verflucht normal, „der seine Geschichte erzählt und Mitgefühl fördert.“ (Kirk Jones).
Verflucht normal läuft ab 28. Mai im Universum.

Blickfang Foto (c) Veranstalter
Ausstellungseröffnung der „Donnerstagsmaler“ am 30. Mai im BIZ
Die „Donnerstagmaler“ sind eine künstlerische Gemeinschaft, die sich allwöchentlich in der VHS im Bildungszentrum Landkreis Wolfenbüttel (BIZ) zum Malen trifft. In kreativer Atmosphäre entstehen facettenreiche Werke in
Öl- und Acrylfarbe. Die elf Malerinnen und Maler zeigen ein faszinierendes Spektrum aus Ausdrucksstärke, Motivwahl und Techniken. Ihre Bilder erzählen Geschichten von Ein- und Ausblicken, von Energie und Entspannung, von Konzentration und vom Loslassen. Als feste Gruppe haben sie bereits zahlreiche Ausstellungen realisiert – begleitet und unterstützt von ihrem Kursleiter Hans Manhart. Mit „Blickfang“ präsentieren sie nun ihre aktuellen Werke im BIZ. Die Ausstellung ist vom 30. Mai bis 03. September 2026 zu sehen.

Atelierhaus Schaper
Ein Ausflug zur Kunst
Das Atelierhaus Apelnstedt pflegt, erschließt und präsentiert das künstlerische Werk von Susanne und Karl Schaper. Das ehemalige Schulhaus war für gut vierzig Jahre ihr Wohnsitz und lässt ihren Stil spürbar werden. Das Jahresangebot des Atelierhauses wird durch diverse Veranstaltungen ergänzt. So hatte Hans Schaper, der Sohn des Künstlerpaares zu Pfingsten eingeladen, um unter dem Thema „Wenn Teppiche sprechen könnten“ mehr über die Arbeit der Mutter im Gespräch zu vermitteln. Dazu gehörten Geschichten von Teppichen aus Frankreich und Italien, aber auch aus Hannover, Wolfenbüttel und Rübenländern.
Wer gern mehr über die vielfältigen Werke vor Ort erfahren möchte, sollte sich mit Hans Schaper in Verbindung setzen telefonisch unter 05333 / 752 oder per E-Mail unter h.schaper@web.de.
Das Atelierhaus erreichen Sie in Sickte/Apelnstedt, Kirchweg 2.

Schillstrasse – Nds im Nationalsozialismus
Wanderausstellung „… auf deutschem Boden für die ganze Welt – Niedersachsen im Nationalsozialismus“
Die von der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten erarbeitete Schau beleuchtet multiperspektivisch die historischen Etappen des Nationalsozialismus auf dem Gebiet des heutigen Niedersachsen – von den ideologischen Grundlagen des Regimes über dessen zunehmende Radikalisierung bis hin zu den Handlungsspielräumen der Bevölkerung. Mit dem besonderen Fokus auf Niedersachsen und seine historischen Orte werden lokale und regionale Bezüge zu weltumspannenden Ereignissen sichtbar.
Der Arbeitskreis Andere Geschichte e. V., die Gedenkstätte Schillstraße und die Stadt Braunschweig zeigen in Kooperation mit der Kirchengemeinde St. Magni die Wanderausstellung. Zu sehen bis zum 14. Juni, täglich von 10 bis 18 Uhr in der Sankt Magni Kirche.
Der Eintritt frei.
Moderation: Eileen Schlätel
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Plakat (c) Veranstalter
„Die Toten von Wolfenbüttel“, eine Ausstellung über das Leben in der Frühen Neuzeit
Das Schloss Museum Wolfenbüttel zeigt vom 23. April bis 29. November 2026 die Sonderausstellung „Die Toten von Wolfenbüttel“. Anders, als es der Titel erahnen lässt, handelt die Ausstellung nicht vom Tod in der Frühen Neuzeit.
Vielmehr beleuchtet die Schau das Leben der im 17. und 18. Jahrhundert auf dem Friedhof vor der Hauptkirche begrabenen Wolfenbütteler Oberschicht. Die erstmalige wissenschaftliche Zusammenarbeit und Forschungsarbeit von Archäologie, Anthropologie und Geschichtswissenschaft brachte zum Teil Verblüffendes, Skurriles und Unerwartetes zu Tage – eine sehenswerte Auswahl der Ergebnisse ist im Museum zu sehen.

Kultur unter Glas im (c) Schulgarten am Dowesee
Kultur unter Glas
Vom 5. Juni bis zum 13. September tut sich etwas an den jeweiligen Wochenenden im malerischen Schulgarten am Dowesee (Foto). Kulturell wird ein weiter Bogen gespannt von melodiösen Pianojazz, über kernigen Blues zu feiner Chormusik, Shanty, Folkrock, Soul und weiter zu lyrischen Lesungen.
Das neue Küchenteam bietet nicht nur Kaffee und Kuchen, sondern auch Speisen und Getränke, die bestens zum launigen Zusammensein passen.

Filmplakat (c) X-Verleih
Filmtipp: Vivaldi und ich
In Pièta, einer Einrichtung in Venedig, die Waisenkinder aufnahm und musikalisch ausbildete, lebt die junge, talentierte Geigerin Cecilia. Als sie Antonio Vivaldi begegnet, der als Lehrer in die Einrichtung kommt, ist Cecilia überwältigt von Vivaldis Leidenschaft für die Musik und erkennt ihre wahre Bestimmung. Sie verlässt den ihr vorgezeichneten Weg einer arrangierten Ehe, da sie als verheiratete Frau nicht mehr musizieren dürfte, und lässt die Mauern des Heims hinter sich.
Der Film „Vivaldi und ich“ läuft ab 21. Mai im Universum.

Scharoun Theater WOB – Spielzeit 26-27
Scharoun Theater Wolfsburg: Spielzeit 26-27
Das mit Spannung erwartete Programm der neuen Spielzeit im Scharoun Theater Wolfsburg ist veröffentlicht. Viel Neues, aber auch Bewährtes erwartet die Besucher, und mit dem Ausbau der Eigenproduktionen unter dem Titel „Heim-Spiel“ bekommt das Theater sogar ein kleines Ensemble.
Kulturredakteurin Sylvia Scholz sprach mit dem Intendanten Axel Krauße, der zum ersten Mal allein verantwortlich ist für die Programmgestaltung und der das eine oder andere neu ins Programm genommen hat.
Nun gilt es, das Programm zu studieren, und dabei wird Ihnen sicher auch so manche aus Film oder Fernsehen bekannte Persönlichkeit auffallen.
Für die Braunschweiger bleibt zu hoffen, dass auch unser Staatsorchester im nächsten Jahr wieder in Wolfsburg zu hören sein wird.
Der freie Verkauf startet am Dienstag, den 23.06.
Moderation: Eileen Schlätel
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J.Stühff_J.Fricke__Foto Rieck
Presse und Marketing
Im Sommer 2026 übernimmt der neue Intendant Tobias Wolff die Leitung vom Staatstheater Braunschweig. Mit einem Intendantenwechsel laufen auch immer viele Arbeitsverträge der Mitarbeiter aus. Sie verlassen das Theater, andere kommen neu hinzu.
So wie zum Beispiel Jannika Fricke und Jannick Stühff, sie sind die beiden Neuen in der Presse und Marketingabteilung.
Bei einem Besuch in unserem Studio, durften wir sie näher kennen lernen.

Maikäfer Flieg Expo lr.
„Maikäfer Flieg“
Der in Braunschweig geborene Künstler und Filmemacher Daniel Zerbst präsentiert im Werkschauraum in der Ernst-Amme-Straße 5 in Braunschweig eine Auswahl seiner Werke. Vom 17. bis zum 24.5.2026 können Besucherinnen und Besucher dort die Ausstellung „Maikäfer flieg“ erleben.
Werkschauraum fördert kommerzielle Ausstellungen von Künstlerinnen und Künstlern aus dem Braunschweiger Land, ist unabhängig, arbeitet jedoch selber nicht kommerziell und ehrenamtlich. Werkschauraum existiert seit 2010.

Filmplakat(c)Alamode
Filmtipp: Palästina 36
Palästina 1936: Immer mehr Dörfer erheben sich gegen die britische Kolonialmacht, die ihren Einfluss mit Gewalt durchsetzt.
Gleichzeitig drängen europäische Juden, die vor dem Nationalsozialismus geflohen sind, in die Region. Zwischen seinem ländlichen Heimatdorf und dem zunehmend angespannten Jerusalem pendelt der unparteiische Yusuf. Nach einem folgenschweren Ereignis schlägt sich der junge Mann auf die Seite des Widerstands.
Der Film „Palästina 36“ läuft ab 14. Mai im Universum.

Volker Wendt zu Besuch bei Sylvia Scholz
Volker Wendt-Paramelodias
Seit dem 19. April gibt es ein neues Album der Band Paradogs. „Paramelodias“ heißt das gute Stück. Volker Wendt, Mastermind der Band, berichtet im Gespräch, was es mit dem Albumtitel auf sich hat und dass es sich durchaus lohnt, einen Titel zum ESC-Vorentscheid einzureichen, auch wenn die Aussichten auf Erfolg bescheiden sind.
Alle bisher veröffentlichten Alben von Paradogs sind übrigens im neu eröffneten Plattenladen „Rons Platteneck“ in der Löwenstraße in Wolfenbüttel erhältlich – und natürlich kann man sie auch im wendtselbstverlag.de bestellen.
Das nächste Konzert von Paradogs gibt es dann, wie im Gespräch gehört, am 25. Oktober im Herrenhaus Sickte.
Die Sendung moderieren Sylvia Scholz und Dorothea Rieck
THEMEN DER SENDUNG:

Jannick Stühff_Ira Goldbecher_Foto Scholz
Triple Impact
Im Staatstheater Braunschweig hatte am 01. Mai im Großen Haus ein dreiteiliger Tanzabend mit 3 hochkarätigen Choreografen Premiere. Die Choreografen sind der Grieche Andonis Foniadakis, der 1988 in Hanoi geborene Tú Hoàng sowie der Brite Ihsan Rustem. Sie zeigten ihre Interpretationen von z.Bsp „ungezähmte Energien der Jugend“ oder „Elemente aus Kung Fu, Tai Chi, Hip Hop“.

Fotoprobe für das Theaterstück „Zimmer, Küsse, Bad“ am 15.04.2026 in der Komödie am Altstadtmarkt in Braunschweig. © Dominique Leppin
Komödie am Altstadtmarkt: Raumnot und Liebesschmerz
Ein Zimmer muss her – egal wie! In die gemeinsame Wohnung mit dem Ex setzt Clara jedenfalls keinen Fuß mehr. Und auf dem Gästesofa bei Freundin Sophie, die mit ihrem neuen Freund Dauer turtelt, hält sie es keine Sekunde länger aus. Dann eben doch das absurde Angebot des chaotischen Lebenskünstlers Lars annehmen, der sie eben noch in der Kneipe um die Zeche geprellt hat: Sie kann mit ihm sein Zimmer teilen. Abends und nachts ist es ihres, tagsüber schläft er sich dort nach der Nachtschicht in der Kneipe aus. Na, ob das gut geht? Die freche Komödie „Zimmer, Küsse, Bad“ über vier junge Leute (Foto) sorgt garantiert dafür, dass die Frühlingsgefühle so richtig in Wallung kommen!

Filmplakat(c)Filmwelt
Filmtipp: Der verlorene Mann
Es ist schön, gestandene Darsteller aus dem Fernsehen auch mal auf der großen Leinwand zu sehen. Dagmar Manzel und August Zirner sind Hanne und Bernd, schon lange verheiratet. Harald Krassnitzer ist Kurt, Hannes Ex-Mann. Der steht eines Tages unverhofft vor der Tür, leidet an Alzheimer und denkt, noch mit Hanne verheiratet zu sein und dort zu leben. Mit leichtem und trockenem Humor behandelt „Der verlorene Mann“ das Thema Demenz ohne die üblichen Betroffenheits-Floskeln. „Der verlorene Mann“ läuft ab 7. Mai im Universum.
Moderation: Hans-Otto Kruse
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(c) BBK Kipppunkt
BBK: Jahresausstellung – Kippunkt
Der Bund Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK) Bezirksgruppe Braunschweig e.V. lädt vom 24. April bis zum 24. Mai 2026 zur großen Jahresausstellung in die städtische Galerie halle267 ein.
Unter dem Titel „KIPPPUNKT“ setzen sich die 56 ausstellenden Künstlerinnen und Künstler mit einem der drängendsten Begriffe unserer Zeit auseinander.
Noch bis zum 24. Mai kann das breite Spektrum von künstlerischen Werken als Aushängeschild der professionellen Kunstszene der Region erlebt werden, das die halle267 in ihrer architektonischen Besonderheit nutzt.

Filmplakat (c) Pandora Film
Filmtipp: Der Frosch und das Wasser
Buschi, der junge Mann mit Down-Syndrom, lebt in einer betreuten Wohngemeinschaft. Für Abenteuer ist in seinem Alltag da kein Platz. Doch er ist unternehmungslustig und schließt sich auf einem Ausflug unbemerkt einer Gruppe japanischer Touristen an und wächst in der Gemeinschaft dieser freundlichen Menschen über sich hinaus.
Der zauberhafte Film „Der Frosch und das Wasser“ läuft ab 30.04. im Universum.
Brunsviga im Mai
Wie gewohnt geht es lebendig zu in der Brunsviga und das beginnt mit dem traditionellen Tanz in den Mai. Unsere Kollegin Claudia (Foto) mahlt als DJ Soundschwester durch ihre Zaubermühle Folk, Electronica und Worldbeats. Geslamt wird dann am 2. Mai beim GTD-Bundesfinale mit Deutschlands besten Comedians. Komisch wird’s auch beim Auftritt von Guido Cantz am 9. Mai, wenn er einen humorvollen Blick auf eine Welt wagt, die aus den Angel zu geraten scheint. Und einen Tag später lädt das Braunschweiger Akkordeon-Orchester zum Jahreskonzert „Zwischen Tasten und Knöpfen“ ein.
Weitere Informationen vermittelt das einfallsreich geordnete Programmheft bis zum September 26.

Kaefermetamorphose – Bild von Michael Porzelt
Michael Porzelt: Käfer in der Metamorphosen
Der Braunschweiger Künstler Michael Porzelt studierte mit dem Schwerpunkt Illustration. In diesem Rahmen ist das Projekt „Surreale Metamorphosen“ (Bild) entstanden. Die Inspiration dazu entstand aus dem Buch „Wunderwelt der Käfer“ von Bernhard Klausnitzer, der hier u. a. interessante Begebenheiten zur Nutzung von Käfern in der Menschheitsgeschichte darstellte. Die surrealen Illustrationen wurden mit Airbrush und Mischtechniken angelegt. Ergänzt wird die Ausstellung im Gemeindehaus der ev. Kirche Stöckheim mit Acrylbildern auf Leinwand.
Moderation: Eileen Schlätel
THEMEN DER SENDUNG:
Braunschweiger Domsingschule feiert im Mai 50-jähriges Bestehen
Die Braunschweiger Domsingschule ist eine der größten Einrichtungen für evangelische Kirchenmusik in Deutschland. Anfang Mai feiert sie mit einem umfangreichen Jubiläumsprogramm ihr 50-jähriges Bestehen. Einzelheiten zu diesem Jubiläum gab es bei einer Chorprobe.
Alle Programmdetails und weitere Infos sind der Website dom50.de zu entnehmen.
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Filmplakat(c)Neue Visionen
Filmtipp: Die reichste Frau der Welt
In einem Satz erklärt: Eine unermesslich reiche ältere Frau schenkt einem jungen, schwulen Fotografen, der ihr wieder Lebensfreude schenkt, Hunderte Millionen Euro. Für die Tochter ist das Ausnutzung der Schwäche der Frau, und es kommt zu einem handfesten Skandal, der Frankreich lange beschäftigt.
„Die reichste Frau der Welt“ basiert lose auf das Leben er Hauptanteilseignerin der Kosmetik-Kette L’Oréal, Liliane Bettencourt. Fraglich bleibt, wie weit sich Regisseur Thierry Klifa von der wahren Geschichte entfernt, denn Aspekte wie Bestechungs-, Antisemitismus- oder Steuerhinterziehungsvorwürfe werden kaum erwähnt.
Der Film „Die reichste Frau der Welt“ läuft ab 23.4. im Universum.

Woanders – farbenfrohes Theater – Foto Theater Fadenschein
Grusel und Zauber im Theater Fadenschein
Das Theater für Jung und Alt begeistert in den nächsten Wochen wieder mit einem sehr unterschiedlichen Programm: „Woanders“ lädt ein zum bunten Treiben auf der Müllhalde (Bild) und wem das noch nicht unheimlich genug ist, dem schaudert’s vielleicht bei „Gruselmanie“, einem Hindernislauf in der Geisterbahn des Lebens. In die Welt des Märchens entführt dann die Raupe „Rotbällchen“ sowie ein zauberhafter Blick durch „Lenas Fenster“. Mehr darüber verrät die Theaterleiterin Miriam Paul.

Lothar Osterburg und sein Traum vom HAUM Foto (c) Kruse
HAUM-Ausstellung „Lothar Osterburg -back from Brooklyn“
Das Herzog Anton Ulrich-Museum (HAUM) widmet dem international renommierten Künstler Lothar Osterburg ab dem 24. April 2026 seine erste umfassende Überblicksausstellung in Europa und rückt damit einen international geschätzten Künstler mit Braunschweiger Wurzeln in den Fokus. Seine Arbeiten verbinden Druckgraphik – insbesondere die seltene Heliogravüre –, Fotografie, Skulptur, Modellbau und Video. Ein Highlight ist das Werk „Mein Traum vom Haum“, in dem Osterburg direkten Bezug auf das Museum nimmt und Realität mit Traum verbindet. Ein umfangreiches Begleitprogramm ist Bestandteil dieser äußerst sehenswerten Ausstellung die noch bis zum 30. August zu sehen ist. So gibt es Künstlerführungen mit Osterburg, Kuratorinnenführungen, Vorträge, ein Werkstattgespräch und auch ein Kinderprogramm, in dem die fantastische Bildwelt von Lothar Osterburg gezeigt wird.
Moderation: Sylvia Scholz
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Margarita Wiesner Foto Salzgitter AG
Eisenbahntheater zur Arbeitswelt im Stahlwerk
Theatervorstellungen im Zug. Das ist die Spezialität der Theatergruppe „Das Letzte Kleinod“. Eine weitere Spezialität besteht darin, dass es sich um dokumentarische Theaterstücke handelt, mit denen das Eisenbahntheater auf Tourneen geht. Mit dem aktuellen Stück „Hüttenwerk“, in dem es um die Arbeitswelt in traditionellen Stahlwerken geht, gastiert Das Letzte Kleinod vom 6. bis 8. Juni auf dem Gelände des Stahlwerks Salzgitter.
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Filmplakat(c)Alamode Film
Filmtipp: Vier minus drei
Barbara und Heli arbeiten als professionelle Clowns und haben zwei entzückende Kinder. Sie nehmen das Leben nicht zu ernst und wissen, dass man auch über das lachen kann, was misslingt. Doch dann verliert Barbara durch einen Unfall ihre Familie, ihre Welt bricht zusammen und lässt sie am Lebenssinn zweifeln. Sie stellt sich jedoch ihrem Schicksal und kämpft sich Schritt für Schritt zurück ins Leben. Der Film „Vier minus drei“ läuft ab 16. April im Universum.

Foto(c)Rieck
Beate Wiedemann Kultur im Zelt 2026
Vom 27. August bis zum 27. September zieht die Zeltlandschaft erneut in den Bürgerpark. Wie in jedem Jahr wird das Programm von Kultur im Zelt (KiZ) sehnsüchtig erwartet. Seit dem 10. April ist das Geheimnis gelüftet, und die Besucher können sich auf ein abwechslungsreiches Programm freuen. Es werden Bekannte Künstler auftreten, die im Laufe der Jahre ein Stammpublikum begrüßen können. Aber auch viele Acts werden zum
ersten Mal im Zelt dabei sein. Bei der Preview am Freitagabend hatte Beate Wiedemann ganz kurz Zeit für ein kurzes Gespräch und hat mit dem ersten und letzten Abend des Festivals gleich zwei hochkarätige Veranstaltungen ankündigen können. Sehr zu empfehlen ist auch der gemütliche Biergarten, in dem Sie die Atmosphäre genießen und dem Programm der Newcomer-Bühne bei freiem Eintritt lauschen können. Das vollständige Programm finden Sie unter www.kulturimzelt.de. Der Vorverkauf startet am 15. April um 10 Uhr auf der Homepage sowie telefonisch unter 0531/2801818 oder in der Geschäftsstelle, Frankfurter Straße 3a.

Lugas Elias Plakat
Lugas Elias
Die städtische Begegnungsstätte „Louise–Schroeder–Haus“ hat sich zu einem Zentrum der Freizeit-/Hobbygruppen und Initiativen entwickelt. Neben dem breiten Angebotsspektrum stehen für neue, ehrenamtlich geleitete
Gruppenangebote Raumkapazitäten zur Verfügung. Bis zum 30. Mai ist dort eine Ausstellung des Malers Lugas Elias zu sehen. Weitere Informationen erhalten Sie im Seniorenbüro oder entnehmen Sie dem Wochenplan des Louise-Schroeder-Hauses, Hohetorwall 10, 38118 Braunschweig.
Moderation: Hans-Otto Kruse
