Pandora

Das Kulturmagazin

Donnerstags, 19.00 Uhr

Das Kulturmagazin beleuchtet die Vielfalt des kulturellen Lebens in der Region. Natürlich informieren wir Sie über Höhepunkte wie Theaterpremieren, Ausstellungseröffnungen oder Gastspiele – wichtig ist uns aber auch, darüber zu berichten, was Vereine, Initiativen und engagierte Bürgerinnen und Bürger in Sachen Kultur so alles auf die Beine stellen.

Darüber hinaus möchten wir „jungen“ Künstlern, Autoren und Musikern die Gelegenheit geben, sich mit uns live im Studio über ihre kreative Tätigkeit zu unterhalten und ihre Werke einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen.

Hinweise zu interessanten Ausstellungen und Veranstaltungen finden Sie hier

Die Beiträge des Kulturmagazins Pandora können Sie unter dem Sendetermin auch nachhören – gute Unterhaltung!

THEMEN DER SENDUNG

THEMEN DER SENDUNG:


„Choreografisches Labor“ Foto (c) Uwe Brodmann

„Choreografisches Labor“ im Lessingtheater Wolfenbüttel

Für tanzinteressierte und tanzbegeisterte Personen jeden Alters bietet das Lessingtheater Wolfenbüttel im sogenannten „Choreografischen Labor“ eine Möglichkeit, sich unter der Leitung der Choreografin Gerda Brodmann-Raudonikis tänzerisch und kreativ auszuprobieren. Gemeinsam wird ein Tanzstück erarbeitet und zur Aufführung gebracht.

Ist ihr Interesse geweckt? Ab November wird wieder getanzt, und zwar samstags von 11 bis 13 Uhr. Kontakt, Anmeldung und weitere Informationen unter Anke.Potrykus@Wolfenbüttel.de oder einfach im Lessingtheater nachfragen.


„Die andere Seite“ Filmplakat(c)X-Verleih

Filmtipp: Die andere Seite

Nina Hoss fühlte sich beim Lesen des Drehbuchs von „Die andere Seite“ zurückversetzt in die Zeit der Corona-Epidemie. Zitat: Was wäre, wenn es tatsächlich so eine Situation gäbe, in der Hanna ist, in der Menschen ausgegrenzt werden, weil sie das Virus weiterhin in sich tragen und damit weiterleben können, aber ansteckend sind? Was bedeutet es für uns, aus einer Gemeinschaft ausgeschlossen zu werden, und zwar so weit, dass man niemandem in irgendeiner Form nahekommen kann? Regisseurin Mariko Minoguchi hat sich mit diesem Thema beschäftigt und einen beklemmenden Film gedreht. Der Film „Die andere Seite“ läuft ab 22. Oktober im Universum.


Auf dem Sofa mit Hannah Lühmann, Autorin von Heimat, Foto(c)Blümel

Interview Hannah Lühmann Buch „Heimat“

In Kooperation mit der Gedenkstätte KZ-Außenlager Braunschweig Schillstraße fand am 18. September in der DRK-Kaufbar die erste Lesung der Reihe „Let’s talk about: Heimat“ statt. Der Begriff Heimat wird in dieser Reihe aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Den Anfang machte die Berliner Autorin Hannah Lühmann, die sich in ihrem Buch „Heimat“ mit dem idealisierten Bild der Hausfrau und Mutter sowie der Inszenierung in den sozialen Medien als sogenannte „Tradwife“ beschäftigt. Kompetent moderiert wurde der Abend von Feridun Öztoprak. Vor der Lesung hatte Kulturredakteurin Sylvia Scholz Gelegenheit, mit Hannah Lühmann zu sprechen. Das Buch „Heimat“ von Hannah Lühmann ist im Hanser-Verlag erschienen und kostet als TB 14,00€. Am 23. Oktober findet die zweite Lesung der Lesereihe „Let’s talk about:Heimat“ statt. Zu Gast ist dann Markus Thielemann mit seinem Roman „Von Norden rollt ein Donner“.


Nele Neuhaus und Tim Bergmann im Staatstheater (c) Privat

Hochspannung wird garantiert

Das 19. Braunschweiger Krimifestival startete offiziell am 18. Oktober mit einer Veranstaltung im Staatstheater: Im Mittelpunkt des neuen Krimis „Alles nur Asche“, den die Autorin Nele Neuhaus vorstellt, stehen ein tödlicher Unfall und eine eiskalte Mordserie. Die Schriftstellerin zählt zu den erfolgreichsten deutschen Krimiautorinnen. Mit ihren Taunuskrimis um Pia Sander und Oliver von Bodenstein begeistert sie seit Jahren ein Millionenpublikum im In- und Ausland. Begleitet wurde sie vom bekannten Schauspieler Tim Bergmann, der in der ZDF-Reihe „Der Taunuskrimi“ in die Rolle des beliebten Ermittlers schlüpft.


Moderation:  Hans-Otto Kruse

THEMEN DER SENDUNG:


Mehravan (c)Scholz

Burkhard Wittlief Mehravan

Eine feste Größe in der lokalen Musikszene ist die Band Mehravan – und das seit 50 Jahren! Und nun endlich ist auch ihr neuestes Album erschienen, „Wurzeln und Flügel“, und wartet auf interessierte Käufer.
Gründungsmitglied Burkhard Wittlief war zu Gast bei Kulturredakteurin Sylvia Scholz und sprach mit ihr über neue und alte Musik und wie es zum Titel der CD kam.
Die CD „Wurzeln und Flügel“ von Mehravan kann direkt bei Burkhard Wittlief bestellt werden unter der Mail-Adresse wittlief@freenet.de.


Ausstellungsflyer Foto (c) R. Kruse

Geyso20 Ausstellung „La Galleria“

In der Galerie Geyso20 ist seit dem 26. September 2026 die neue Ausstellung mit dem Titel „La Galleria“ zu sehen. Dabei stehen im Mittelpunkt die Arbeiten aus einer der bedeutendsten Outsider-Art-Sammlungen Italiens aus Turin. Kulturredakteurin Roswitha Kruse hat vor der Eröffnung dieser Ausstellung mit der Leiterin von Geyso20, Nina Roskamp, ein Interview geführt. Zu entdecken sind die wirklich sehenswerten Arbeiten dieser Ausstellung noch bis zum 18.12.2026 und zwar Mo – Fr jeweils von 13 -17 Uhr.


Dina Berkefeld Dorothea Rieck (c) privat

Dina Berkefeld Autorin

Die Autorin Dina Berkefeld ist 1987 geboren, sie lebt in Hamburg.
Aufgewachsen auf dem Land, erwachsen geworden in Hannover und schließlich in der Hansestadt, hat sie durch ihre Yogapraxis gelernt, im Alltag zur Ruhe zu kommen.
In 21 Kurzgeschichten erzählt das Buch „Reiseboutique Solo“ von Frauen, die sich allein auf den Weg machen und oft über ihre eigenen Grenzen hinaus gehen.


Filmplakat(c)StudioCanal

Filmtipp: Heimsuchung – Eine Jahrhundertgeschichte

„Ein eindringliches Panorama deutscher Geschichte, das Schrecken und Verlust ebenso zeigt wie seltene Momente von Glück und Menschlichkeit.“ (DPA)
Ein malerisches Grundstück an einem See nahe Berlin, Schauplatz für Geschichten und Lebenswege der wechselnden Besitzer und ihrer Schicksale, geprägt von den historischen Erschütterungen des 20. Jahrhunderts
„Regisseur Volker Schlöndorff zeigt seinen besten Film seit Langem.“
(Süddeutsche Zeitung)
Der Film „Heimsuchung – Eine Jahrhundertgeschichte“ läuft ab 15. Oktober im Universum.


Moderation:  Eileen Schlätel

THEMEN DER SENDUNG:


Filmplakat(c)Pandora Filmverleih

Filmtipp: Alte Liebe

„Lore, ich liebe dich!“ „Harry, was ist in dich gefahren – ist dir nicht gut?“ „Ich möchte mich bei dir entschuldigen, dass ich neben dir ein sturer alter Zausel geworden bin.“ „Ich nehme die Entschuldigung an. Und – ist denn Besserung in Sicht?“

In „Alte Liebe“ beschreiben Elke Heidenreich und Bernd Schroeder Szenen einer 40-jährigen Ehe. Jetzt kommt der Film von Regisseur Andreas Dresen ins Kino, mit Dagmar Manzel und Joachim Król in den Hauptrollen.

Vor vielen Jahren waren Elke Heidenreich und Bernd Schroeder zu Gast im Kleinen Haus und haben gemeinsam aus „Alte Liebe“ gelesen. Nun kommt die berührende Verfilmung ab 8. Oktober ins Universum.


(c) Privat

Unterwegs die Reise GmbH

Vor einigen Jahren erfolgte der Zusammenschluss zwischen den Gesellschaften „Unterwegs“ und „Kunst und Kulturreisen Henning Lange“ zum neuen Anbieter „Unterwegs die Reise GmbH“. Ihr Sitz ist am Bültenweg 93, nahe dem Botanischen Garten und dem Theater Fadenschein. Am 11. Oktober findet der Reisetag, an dem das Programm des nächsten Jahres vorgestellt wird, von 13 bis 18 Uhr in der Brunsviga statt.


Foto(c)Rieck

Claudia Michelsen auf Lesetour 2026

Dorothy Parker ist die Königin der witzigen, klugen Kurzgeschichte. Mit ihrer schonungslosen, frechen, geistreichen und scharfzüngigen Art schafft sie in ihren Geschichten eine Balance zwischen den Tapferen und dem Schäbigen, dem Sehnsüchtigen und dem Verlogenen.

Claudia Michelsen ist eine der meistgefragten deutschen Schauspielerinnen der Gegenwart. In atemberaubender Weise ließ sie die Geschichten von Dorothy Parker bei ihrer Lesung im Astor Filmtheater lebendig werden.

In unserer Region haben Sie die Gelegenheit, Claudia Michelsen gemeinsam mit Devid Striesow zu erleben, und zwar am 28. November in der Stadthalle Gifhorn mit ihrem Programm „Nervensägen“.


(c) Privat

„Lachen ist gesund“ mit Hans W. Fechtel

Musik gibt nicht nur Gelegenheit zu kreativen Reflexionen über die Zeitläufe, sondern ist auch gut für Körper und Seele, meint Hans Fechtel (Foto). Eigentlich ist er beruflich Stadt-planer gewesen, aber seit vielen Jahren schon im norddeutschen Raum vor allem als Mu-siker, Rezitator und Kulturschaffender bekannt. Das Motto „Lachen bis die Balken kra-chen“ bei seinen Auftritten gilt der Gesundheit und alle, die wissen möchten, ob das klappt, haben aktuell zweifach dazu Gelegenheit: Am 9. Oktober um 19 Uhr mit Ot-to-Reuter-Couplets in der Dankeskirche am Tostmannplatz 8 sowie im KULT am 18. Ok-tober um 16 Uhr bei einer Lesung mit witzigen Kurzgeschichten und Gedichten vorgetra-gen von „stadtbekannten älteren Herren“, zu denen auch Fechtel gehört mit Liedern und Chansons.


Moderation:  Sylvia Scholz

THEMEN DER SENDUNG:


Jubiläum: 20 Jahre jakob-kemenate

Die jakob-kemenate, ein Gebäude unweit der Martinikirche in Braunschweig und das wohl älteste erhaltene weltliche Gebäude der Stadt, nach ihrer
Restaurierung und dem Umbau vor 20 Jahren mittlerweile zu einem Ort für Kunst und Kultur geworden, hat das 20jährige Jubiläum am 19. und 20.
September mit einem Tag der offenen Tür begangen.Unser Tipp: Entdecken auch Sie die vielfältigen und sehr interessanten Räume der jakob-kemenate am Eiermarkt 1 B in Braunschweig. Die Kemenate ist täglich geöffnet von 11 – 17 Uhr, Sonntag ab 12 Uhr. Ein Besuch, der sich auch der zahlreichen Ausstellungen und Veranstaltungen wegen immer lohnt!


Sybille Schnehage im Interview mit Dorothea Rieck – Foto (privat)

Interview mit Sybille Schnehage

Sybille Schnehage Jahrgang 1950 ist eine bekannte deutsche Entwicklungshelferin, Buchautorin und Trägerin des Bundesverdienstkreuzes. Zur ihrer Lebensaufgabe gehört seit über 32 Jahren die humanitäre Hilfe in Afghanistan. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt in der Unterstützung von Witwen mit Kindern und Behinderten. Auch der Bau von Schulen geht auf ihren Einsatz zurück. Sybille Schnehage lebt im niedersächsischen Bergfeld im Landkreis Gifhorn. Wir haben mit ihr über die aktuelle Situation in Afghanistan gesprochen.

Wenn sie die Arbeit des Vereins: „Katachel e.V., Verein für humanitäre Hilfe in Afghanistan“ unterstützen möchten, gehen sie bitte auf die Homepage von Sybille Schnehage.


Filmplakat (c) Leonine

Filmtipp: Corpus Delicti

Ein hochspannendes Thema verarbeitet Autorin und Regisseurin Lena Stahl in ihrem Film „Corpus Delicti“. Was passiert, wenn die Bevölkerung sich darauf verlässt, dass ein KI-System keine Fehler macht?
Die sogenannte „Methode“ erklärt Gesundheit zum höchsten Gut, was vollständige Kontrolle und Überwachung zur Folge hat. Der Preis ist hoch, denn  Privatsphäre oder Recht auf Selbstbestimmung gibt es nicht. Widersprüche sind nicht erlaubt, Zweifel werden als Bedrohung betrachtet. Als der Bruder der Neurologin Mia Holl des Mordes beschuldigt wird, beginnt ein gefährlicher Kampf gegen ein schier unfehlbares System.

Der Film „Corpus Delicti“ nach dem Roman von Juli Zeh läuft ab 1. Oktober im Astor Braunschweig. Einen Tag vorher, also am 30. September gibt es um 20:00 Uhr schon eine Vorpremiere.


David Hellmers und Kai Spintzyk – Foto (c) Scholz

Interview zum Kulturraum Jakobi

Ein neuer Veranstaltungsort hat sich in Braunschweig etabliert: der Kulturraum Jakobi in der Jakobi Kirche. Es ist kein klassischer Veranstaltungsort, aber auch keine religiöse Einrichtung. Die Kirchengemeinde stellt diesen Raum zur Verfügung, was dort angeboten wird, entsteht in den Händen der Menschen, die diesen Ort nutzen. Im Gespräch berichten David Hillmers und Kai Spintzyk über das Ziel dieses Vereins, was regelmäßig stattfindet und was geplant ist.

Der Kulturraum Jakobi befindet sich in der Jakobi Kirche in der Goslarschen Straße. Genaueres zu den Aktivitäten erfährt man auf der Homepage kulturraum-jakobi.de.


Moderation:  Eileen Schlätel

THEMEN DER SENDUNG:


Heike Hidalgo Foto (c) R. Kruse

Kunsttour BS 26

Kunst entdecken, wo sie entsteht, das möchte die „Kunsttour Braunschweig 26“ Kunstinteressierten aus unserer Region bieten. Rund 130 Kunstschaffende öffnen an über 50 Orten an zwei Wochenenden ihre Türen und Ateliers, und zwar am 26./27. September im Norden und am 3./4. Oktober im Süden der Stadt, jeweils von 11 bis 18 Uhr. Eine der teilnehmenden Künstlerinnen ist am 3./4. Oktober Heike Hidalgo. Sie lebt und arbeitet in Wolfenbüttel, studierte unter anderem an der HBK und ist seit 1993 Mitglied im BBK Braunschweig.


(c) Veranstaltungsposter

Anamorphische Realitäten

Anfang September wurden im Rahmen der Sommernacht im Schloss Wolfsburg vier Ausstellungen eröffnet: im Verein Junge Kunst, im Kunstverein Wolfsburg, in der Städtischen Galerie und im Verein CREARTE. Unter dem Titel „Anamorphische Realitäten“ werden dort Werke des Wolfsburger Urban-Art Künstlers Kayman gezeigt. Die Ausstellung ist noch bis zum 18. Oktober im Westflügel des Wolfsburger Schlosses zu sehen.


Filmplakat (c) Wild Bunch Germany

Filmtipp: Frau Winkler verlässt das Haus

Die meisten Unfälle passieren im Haushalt. Als Frau Winkler von der Leiter stürzt, muss sie gepflegt werden – von einem Pflegeroboter, denn die Tochter ist überfordert. Frau Winkler gewöhnt sich irgendwann an die Maschine, allerdings soll er sie auch umbringen, wenn es ihr noch schlechter geht.

Der neue Film von Doris Dörrie, „Frau Winkler verlässt das Haus“, läuft ab 24. September im Universum.


Foto (c) Staatstheater Braunschweig

Playlist Braunschweig – Neues Format im Staatstheater

Ein Projekt von Braunschweiger Bürgern für Braunschweiger – im Mittelpunkt stehen nicht erfundene Figuren oder vorgegebene Texte, sondern Menschen der Stadt und ihre Geschichten, ihre Musik und die damit verknüpften Erinnerungen, die vorgelesen bzw. vorgetragen werden. Jeder Vorstellungsabend ist anders und wird ergänzt durch einen Überraschungsgast aus dem Schauspielensemble. Premiere und damit Uraufführung ist am Freitag, den 25. September um 19:30 Uhr im Kleinen Haus, 30 Minuten vorher findet jeweils eine Einführung statt.


Kunstmuseum Wolfsburg Foto (c) Cristina de Middel-Magnum Photos

„Tell Me Where Home Is“ Kunstmuseum Wolfsburg

Was verstehen Menschen heute unter Heimat? Existiert der umstrittene Heimatbegriff noch in der Einzahl oder hat „Heimat“ als Ort im 21. Jahrhundert ausgedient? Das Kunstmuseum Wolfsburg widmet sich in der großen Themenausstellung „Tell Me Where Home Is“ den aktuell so dringlich diskutierten Fragen nach Heimaten, Migration und Zugehörigkeit. Mit rund 160 Werken von 61 zeitgenössischen Künstler*innen lädt die Ausstellung zum Nachdenken über Heimatkonzepte in unseren Kulturen der Vielfalt ein: Heimaten überall für alle.


Moderation:  Hans-Otto Kruse

THEMEN DER SENDUNG:


Plakat (c) Antiquariatsmarkt

Braunschweiger Antiquariat lädt ein

Zum 9. Mal präsentieren neun Braunschweiger Antiquarinnen und Antiquare gemeinsam mit drei Gast-Ausstellern aus Bargfeld/Celle, Hannover und Hildesheim einen Teil ihrer vielfältigen Bücherschätze – auch diesmal im restaurierten, barrierefrei zugänglichen Dormitorium-Saal im 1. OG des Museums Hinter Aegidien.
Darüber hinaus gibt es einen zusätzlichen Stand der fast 75 Jahre bestehenden Buchbinderei Zerbst, die einen Einblick in ihr traditionsreiches und für Bibliophile so wichtiges Handwerk geben wird.
Empfohlen wird außerdem der Besuch der eindrucksvollen Dauerausstellung Ein Teil von uns. Deutsch-jüdische Geschichten aus Niedersachsen sowie die zeitweilige Präsentation Aufbruch im Umbruch. Das Braunschweigische Land 1946 bis 1972, erarbeitet von der AG Heimatpflege der Braunschweigischen Landschaft e.V. Beides ist im Erdgeschoss des Museums Hinter Aegidien zu sehen.


Brigitte Uray – Foto (c) Staatstheater

tanzwärts! mit Brigitte Uray

Die zentrale Projektleiterin und Tanzvermittlerin am Tanztheater des Staatstheater Braunschweig, Brigitte Uray, leitet das Projekt tanzwärts! seit der Spielzeit  2019/20 mit großer Leidenschaft. In diesem Projekt erarbeiten Amateure und Tanzlaien gemeinsam mit dem professionellen Tanzensemble in einer intensiven, rund fünf- bis sechswöchigen Probenphase einen vollständigen Tanzabend, der schließlich unter professionellen Bedingungen auf der Bühne des Staatstheaters aufgeführt wird.
Mitmachen kann jede und jeder mit Freude an der Bewegung, es findet kein Casting statt, sondern eine offene Anmeldung. Jede Ausgabe von »tanzwärts!« lehnt sich inhaltlich und künstlerisch an eine aktuelle Produktion des regulären Tanztheaters Braunschweig an. Wenn Sie mitmachen wollen: Die Anmeldung ist ganz einfach unter www.staatstheater-braunschweig.de.


Filmplakat (c) Alamode

Filmtipp: Gentle Monster

Es gibt wohl nichts Schlimmeres, als wenn dem geliebten Ehemann der Besitz von Kinderpornographie vorgeworfen wird. Noch sind die Anschuldigungen vage, die Auswertung der beschlagnahmten Festplatten dauert Monate. Aber allein der Verdacht – kann Lucy ihrem Mann Philip noch vertrauen, seinen Beteuerungen glauben? „Gentle Monster“ konzentriert sich fast ausschließlich auf die Ehefrau und wie sie mit dem Verdacht umzugehen versucht.

Der Film „Gentle Monster“ läuft ab 17. September im Universum.


Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 6 a-Moll »Tragische«

Das Staatsorchester Braunschweig eröffnet die neue Konzertsaison mit einem gigantischen Werk: Gustav Mahlers 6. Sinfonie. Das Konzert findet wie immer an 2 Terminen statt : am Sonntag, den 20.9. 11 Uhr und am Montag 21.9. um 20 Uhr jeweils im Großen Haus des Staatstheaters Braunschweig. Die Leitung hat GMD Friedrich Praetorius» Heftig aber markig«: So ist der erste Satz von Gustav Mahlers 6. Sinfonie überschrieben.


Moderation:  Dorothea Rieck und Sylvia Scholz

THEMEN DER SENDUNG:


(c) Staatstheater Braunschweig feiert ein Fest

Theaterfest im Rahmen der Kulturmeile

Am Sonntag, den 13.09.2026 um 14:00 Uhr findet passend zum Auftakt der Spielzeit 2026/27 das diesjährige Fest des Staatstheaters statt. Im und vor dem Theater präsentieren neue und vertraute Künstler:innen ein abwechslungsreiches Programm. Krönender Abschluss ist dann eine Operngala im Großen Haus.Bei freiem Eintritt laden neben dem Staatstheater die Städtische Musikschule, das Herzog Anton Ulrich-Museum, das Museum für Photographie Braunschweig sowie das Städtische Museum Braunschweig/Haus am Löwenwall Groß und Klein dazu ein, die kulturelle Vielfalt Braunschweigs zu entdecken.


(c) Heiße Kartoffel 2026

Heiße Kost auf der Bühne und davor

Wenn die Tage im Spätsommer kürzer werden, erwacht im Landkreis Gifhorn die Veranstaltungsreihe „Heiße Kartoffeln“ zum Leben – ein Kabarett-Festival, das im September und Oktober 2026 wieder zahlreiche Kulturbegeisterte anlockt. Ein Zusammenschluss aus insgesamt fünf regionalen Kulturvereinen hat ein hochkarätiges Programm auf die Beine gestellt, das Satire, scharfsinnige Gesellschaftskritik und humorvolle Unterhaltung gekonnt miteinander verknüpft.Und was wäre eine Veranstaltungsreihe mit dem Namen „Heiße Kartoffeln“ im traditionsreichen „Land der Heidekartoffel“ ohne den passenden kulinarischen Rahmen? Die örtlichen Gastronomen verwöhnen mit einem passenden Speiseangebot.


Filmplakat (c) Majestic Filmverleih

Filmtipp: Adams Acht

Eine beispiellose Erfolgsgeschichte: 5x Europa-Meister, 2x Weltmeister und 1960 und 1968 Gold bei den Olympischen Spielen, der sogenannte Deutschland-Achter unter seinem Trainer Karl Adam hat Geschichte geschrieben. Regisseur Hannu Salonen hat sich bei seiner Verfilmung nah an der historischen Realität bewegt und spart auch Adams problematische Vergangenheit nicht völlig aus.

Der Film „Adams Acht“ läuft ab 17. September im Astor.


Jörg Hartmann und Sylvia Scholz – Foto (c) Oppermann

Interview Jörg Hartmann „Der Lärm des Lebens“

In seinem Buch „Der Lärm des Lebens“ erzählt Jörg Hartmann auf hinreißende Weise seine Geschichte und die seiner Eltern und seiner gehörlosen Großeltern. Es geht um die Lebensklugheit seiner Mutter, die Demenzerkrankung seines Vaters, ein leidenschaftlicher Handballer mit großem sozialen Engagement und um eigene Schlüsselerlebnisse auf dem Weg zum Schauspieler. Und letztendlich ist „Der Lärm des Lebens“ eine Liebeserklärung an den Ruhrpott. Einen begnadeten Schauspieler und äußerst sympathischen Menschen konnte man bei der Lesung am vergangenen Sonntag im Astor erleben. Und der Büchertisch der Buchhandlung Graff war danach leer gekauft.

Sein Buch „Der Lärm des Lebens“ gibt es als Taschenbuch bei Rowohlt zum Preis von 14,00€.


Moderation:  Hans-Otto Kruse

THEMEN DER SENDUNG:


Filmplakat (c) NeueVisionen

Filmtipp: Vaterland

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs begeben sich Literaturnobelpreisträger Thomas Mann und seine Tochter Erika auf eine Reise durch Deutschland in Trümmern – von Frankfurt in der amerikanischen Besatzungszone bis ins sowjetisch kontrollierte Weimar. Auf beiden Seiten wünscht man sich Worte des Trostes und der Vergebung vom großen Thomas Mann, der auf seiner Reise hofiert und manchmal auch beschimpft wird.

„Vaterland“ läuft am 2. September in einer Vorpremiere im Astor und ab 3. September dann täglich sowohl im Astor als auch im Universum.


Deckelpokal Foto (c) Städt. Museum, Dirk Scherer

Vergoldeter Pokal für das Städtische Museum Braunschweig

Ein Hauch von Geschichte wehte durch das Braunschweiger Altstadtrathaus: Auf dem Tisch funkelt ein prachtvoller, historischer Deckelpokal aus vergoldetem Silber der vor fast 140 Jahren in der renommierten Bremer Silberwarenmanufaktur Koch und Bergfeld gefertigt worden war. Der Pokal war einst im Besitz des Direktors der früheren Braunschweigischen Jute- und Flachsindustrie.
Finanziert hat das wertvolle Stück die Fielmann AG, um es dem Städtischen Museum zu schenken. Museumsdirektor Joch kündigte an, dass dieser wertvolle Pokal beim nächsten Umbau der Ausstellung Mensch-Maschine im Altstadtrathaus auch an prominenter Stelle zu sehen sein wird.


Fotoausstellung Mal deine Welt (c) Gemeindehaus der ev. Kirche Stöckheim

Street Art-Projekt in Stöckheim

Unter dem Motto „Mal deine Welt“ haben Anfang Juni 20 Kinder der Grundschule Stöckheim-Leiferde und 10 Jugendliche des Jugendzentrums unter der Anleitung des Braunschweiger Künstlers Ferdinand Georg auf dem Stöckheimer Markt mit Farbkreide gemalt und gezeichnet, wie sie sich ihre Zukunft vorstellen. Auf einem gut besuchten Familiennachmittag wurden die Ergebnisse vorgestellt. Nun werden die fantasievollen Ergebnisse in einer Fotoausstellung im Gemeindehaus der ev. Kirche Stöckheim präsentiert, ergänzt durch die originalen Entwurfszeichnungen.

Ausstellung bis 09.11.2026, Eintritt frei


(c) Atelier tigraLAB

tigraLAB – ein Raum für Kunst und Experimente

Im tigraLAB werden wechselnde Ausstellungen von regionalen und überregionalen Künstler/innen gezeigt. Daria und Ferdinand führen Kunstworkshops zu unterschiedlichen Themen und in unterschiedlichen Medien durch. Im tigraFORUM finden regelmäßige Gespräche über Kunst, Philosophie und Ästhetik statt. Der Raum und die Initiatoren sind offen für weitere interessante Experimente und spannende Begegnungen.
Aktuell findet am 5. September um 18 Uhr die Vernissage der Ausstellung mit Werken des Braunschweiger Künstlers Jürgen Mennecke statt.


Moderation:  Eileen Schlätel

21.01.2021 um 19:00 Uhr
19:00 — 20:00

pandora@okerwelle.de