Pandora
Das Kulturmagazin
Donnerstags, 19.00 Uhr
Das Kulturmagazin beleuchtet die Vielfalt des kulturellen Lebens in der Region. Natürlich informieren wir Sie über Höhepunkte wie Theaterpremieren, Ausstellungseröffnungen oder Gastspiele – wichtig ist uns aber auch, darüber zu berichten, was Vereine, Initiativen und engagierte Bürgerinnen und Bürger in Sachen Kultur so alles auf die Beine stellen.
Darüber hinaus möchten wir „jungen“ Künstlern, Autoren und Musikern die Gelegenheit geben, sich mit uns live im Studio über ihre kreative Tätigkeit zu unterhalten und ihre Werke einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen.
Hinweise zu interessanten Ausstellungen und Veranstaltungen finden Sie hier
Die Beiträge des Kulturmagazins Pandora können Sie unter dem Sendetermin auch nachhören – gute Unterhaltung!
THEMEN DER SENDUNG
THEMEN DER SENDUNG:

(c) BBK Kipppunkt
BBK: Jahresausstellung – Kippunkt
Der Bund Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK) Bezirksgruppe Braunschweig e.V. lädt vom 24. April bis zum 24. Mai 2026 zur großen Jahresausstellung in die städtische Galerie halle267 ein.
Unter dem Titel „KIPPPUNKT“ setzen sich die 56 ausstellenden Künstlerinnen und Künstler mit einem der drängendsten Begriffe unserer Zeit auseinander.
Noch bis zum 24. Mai kann das breite Spektrum von künstlerischen Werken als Aushängeschild der professionellen Kunstszene der Region erlebt werden, das die halle267 in ihrer architektonischen Besonderheit nutzt.

Filmplakat (c) Pandora Film
Filmtipp: Der Frosch und das Wasser
Buschi, der junge Mann mit Down-Syndrom, lebt in einer betreuten Wohngemeinschaft. Für Abenteuer ist in seinem Alltag da kein Platz. Doch er ist unternehmungslustig und schließt sich auf einem Ausflug unbemerkt einer Gruppe japanischer Touristen an und wächst in der Gemeinschaft dieser freundlichen Menschen über sich hinaus.
Der zauberhafte Film „Der Frosch und das Wasser“ läuft ab 30.04. im Universum.
Brunsviga im Mai
Wie gewohnt geht es lebendig zu in der Brunsviga und das beginnt mit dem traditionellen Tanz in den Mai. Unsere Kollegin Claudia (Foto) mahlt als DJ Soundschwester durch ihre Zaubermühle Folk, Electronica und Worldbeats. Geslamt wird dann am 2. Mai beim GTD-Bundesfinale mit Deutschlands besten Comedians. Komisch wird’s auch beim Auftritt von Guido Cantz am 9. Mai, wenn er einen humorvollen Blick auf eine Welt wagt, die aus den Angel zu geraten scheint. Und einen Tag später lädt das Braunschweiger Akkordeon-Orchester zum Jahreskonzert „Zwischen Tasten und Knöpfen“ ein.
Weitere Informationen vermittelt das einfallsreich geordnete Programmheft bis zum September 26.

Kaefermetamorphose – Bild von Michael Porzelt
Michael Porzelt: Käfer in der Metamorphosen
Der Braunschweiger Künstler Michael Porzelt studierte mit dem Schwerpunkt Illustration. In diesem Rahmen ist das Projekt „Surreale Metamorphosen“ (Bild) entstanden. Die Inspiration dazu entstand aus dem Buch „Wunderwelt der Käfer“ von Bernhard Klausnitzer, der hier u. a. interessante Begebenheiten zur Nutzung von Käfern in der Menschheitsgeschichte darstellte. Die surrealen Illustrationen wurden mit Airbrush und Mischtechniken angelegt. Ergänzt wird die Ausstellung im Gemeindehaus der ev. Kirche Stöckheim mit Acrylbildern auf Leinwand.
Wiederholung am Freitag, den 1. Mai um 12 Uhr
Moderation: Eileen Schlätel
THEMEN DER SENDUNG:
Braunschweiger Domsingschule feiert im Mai 50-jähriges Bestehen
Die Braunschweiger Domsingschule ist eine der größten Einrichtungen für evangelische Kirchenmusik in Deutschland. Anfang Mai feiert sie mit einem umfangreichen Jubiläumsprogramm ihr 50-jähriges Bestehen. Einzelheiten zu diesem Jubiläum gab es bei einer Chorprobe.
Alle Programmdetails und weitere Infos sind der Website dom50.de zu entnehmen.
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Filmplakat(c)Neue Visionen
Filmtipp: Die reichste Frau der Welt
In einem Satz erklärt: Eine unermesslich reiche ältere Frau schenkt einem jungen, schwulen Fotografen, der ihr wieder Lebensfreude schenkt, Hunderte Millionen Euro. Für die Tochter ist das Ausnutzung der Schwäche der Frau, und es kommt zu einem handfesten Skandal, der Frankreich lange beschäftigt.
„Die reichste Frau der Welt“ basiert lose auf das Leben er Hauptanteilseignerin der Kosmetik-Kette L’Oréal, Liliane Bettencourt. Fraglich bleibt, wie weit sich Regisseur Thierry Klifa von der wahren Geschichte entfernt, denn Aspekte wie Bestechungs-, Antisemitismus- oder Steuerhinterziehungsvorwürfe werden kaum erwähnt.
Der Film „Die reichste Frau der Welt“ läuft ab 23.4. im Universum.

Woanders – farbenfrohes Theater – Foto Theater Fadenschein
Grusel und Zauber im Theater Fadenschein
Das Theater für Jung und Alt begeistert in den nächsten Wochen wieder mit einem sehr unterschiedlichen Programm: „Woanders“ lädt ein zum bunten Treiben auf der Müllhalde (Bild) und wem das noch nicht unheimlich genug ist, dem schaudert’s vielleicht bei „Gruselmanie“, einem Hindernislauf in der Geisterbahn des Lebens. In die Welt des Märchens entführt dann die Raupe „Rotbällchen“ sowie ein zauberhafter Blick durch „Lenas Fenster“. Mehr darüber verrät die Theaterleiterin Miriam Paul.

Lothar Osterburg und sein Traum vom HAUM Foto (c) Kruse
HAUM-Ausstellung „Lothar Osterburg -back from Brooklyn“
Das Herzog Anton Ulrich-Museum (HAUM) widmet dem international renommierten Künstler Lothar Osterburg ab dem 24. April 2026 seine erste umfassende Überblicksausstellung in Europa und rückt damit einen international geschätzten Künstler mit Braunschweiger Wurzeln in den Fokus. Seine Arbeiten verbinden Druckgraphik – insbesondere die seltene Heliogravüre –, Fotografie, Skulptur, Modellbau und Video. Ein Highlight ist das Werk „Mein Traum vom Haum“, in dem Osterburg direkten Bezug auf das Museum nimmt und Realität mit Traum verbindet. Ein umfangreiches Begleitprogramm ist Bestandteil dieser äußerst sehenswerten Ausstellung die noch bis zum 30. August zu sehen ist. So gibt es Künstlerführungen mit Osterburg, Kuratorinnenführungen, Vorträge, ein Werkstattgespräch und auch ein Kinderprogramm, in dem die fantastische Bildwelt von Lothar Osterburg gezeigt wird.
Moderation: Sylvia Scholz
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Margarita Wiesner Foto Salzgitter AG
Eisenbahntheater zur Arbeitswelt im Stahlwerk
Theatervorstellungen im Zug. Das ist die Spezialität der Theatergruppe „Das Letzte Kleinod“. Eine weitere Spezialität besteht darin, dass es sich um dokumentarische Theaterstücke handelt, mit denen das Eisenbahntheater auf Tourneen geht. Mit dem aktuellen Stück „Hüttenwerk“, in dem es um die Arbeitswelt in traditionellen Stahlwerken geht, gastiert Das Letzte Kleinod vom 6. bis 8. Juni auf dem Gelände des Stahlwerks Salzgitter.
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Filmplakat(c)Alamode Film
Filmtipp: Vier minus drei
Barbara und Heli arbeiten als professionelle Clowns und haben zwei entzückende Kinder. Sie nehmen das Leben nicht zu ernst und wissen, dass man auch über das lachen kann, was misslingt. Doch dann verliert Barbara durch einen Unfall ihre Familie, ihre Welt bricht zusammen und lässt sie am Lebenssinn zweifeln. Sie stellt sich jedoch ihrem Schicksal und kämpft sich Schritt für Schritt zurück ins Leben. Der Film „Vier minus drei“ läuft ab 16. April im Universum.

Foto(c)Rieck
Beate Wiedemann Kultur im Zelt 2026
Vom 27. August bis zum 27. September zieht die Zeltlandschaft erneut in den Bürgerpark. Wie in jedem Jahr wird das Programm von Kultur im Zelt (KiZ) sehnsüchtig erwartet. Seit dem 10. April ist das Geheimnis gelüftet, und die Besucher können sich auf ein abwechslungsreiches Programm freuen. Es werden Bekannte Künstler auftreten, die im Laufe der Jahre ein Stammpublikum begrüßen können. Aber auch viele Acts werden zum
ersten Mal im Zelt dabei sein. Bei der Preview am Freitagabend hatte Beate Wiedemann ganz kurz Zeit für ein kurzes Gespräch und hat mit dem ersten und letzten Abend des Festivals gleich zwei hochkarätige Veranstaltungen ankündigen können. Sehr zu empfehlen ist auch der gemütliche Biergarten, in dem Sie die Atmosphäre genießen und dem Programm der Newcomer-Bühne bei freiem Eintritt lauschen können. Das vollständige Programm finden Sie unter www.kulturimzelt.de. Der Vorverkauf startet am 15. April um 10 Uhr auf der Homepage sowie telefonisch unter 0531/2801818 oder in der Geschäftsstelle, Frankfurter Straße 3a.

Lugas Elias Plakat
Lugas Elias
Die städtische Begegnungsstätte „Louise–Schroeder–Haus“ hat sich zu einem Zentrum der Freizeit-/Hobbygruppen und Initiativen entwickelt. Neben dem breiten Angebotsspektrum stehen für neue, ehrenamtlich geleitete
Gruppenangebote Raumkapazitäten zur Verfügung. Bis zum 30. Mai ist dort eine Ausstellung des Malers Lugas Elias zu sehen. Weitere Informationen erhalten Sie im Seniorenbüro oder entnehmen Sie dem Wochenplan des Louise-Schroeder-Hauses, Hohetorwall 10, 38118 Braunschweig.
Moderation: Hans-Otto Kruse
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Filmplakat (c) MUBI
Filmtipp: La Grazia
In wenigen Monaten wird er amtierende Präsident der italienischen Republik in den Ruhestand gehen. Doch noch warten schwer wiegende Entscheidungen auf ihn, die ihn als gläubigen Katholiken in ein Dilemma stürzen. Es geht um Sterbehilfe und um Gnadengesuch zweier Mörder, deren Motive jedoch durchaus als mildernd zu bezeichnen sind. Wie soll sich Mariano De Santis entscheiden, ohne seine Reputation aufs Spiel zu setzen?
Der Film „La Grazia“ läuft ab 9. April im Universum.

Hogen Besöök – (c) Niederdeutsches Theater
Hoher Besuch im Niederdeutschen Theater
Unter dem Titel „Hogen Besöök“ ist eine alte Dame zu Besuch im Niederdeutschen Theater in Braunschweig und da fällt einem natürlich schnell „Der Besuch der alten Dame“ von Friedrich Dürrenmatt ein.
Claire Zachanassian ist zurück. Der Besuch der alten Dame, die ihren Heimatort Güllen vor vielen Jahren unter dubiosen Umständen verlassen hatte und in der weiten Welt schließlich zu Macht und Reichtum kam, wird mit Sehnsucht erwartet. Güllen ist nämlich pleite. Aus dem einst florierenden Städtchen ist ein heruntergekommenes Kaff geworden.Von Claires Rückkehr erhoffen sich die Güllener Aufschwung und neuen Wohlstand. Alfred III, seinerzeit Claires Liebhaber, soll den Boden bereiten und das Herz der Milliardärin erweichen. Regisseur Ronald Schober und seinem Ensemble ist es gelungen, diesen modernen Klassiker im Kult-Theater auf die Bühne zu bringen.

Vorstellung der Radfahrkarte Foto (C) Landesmuseum
Kulinarische Radfahrkarte Braunschweig und Region
Wie schmeckt eigentlich die Region Braunschweig? Im Rahmen der Sonderausstellung „Essen und Trinken. Eine Erlebnisreise durch Körper und Zeit“ stellt das Braunschweigische Landesmuseum eine kulinarische Radfahrkarte für Braunschweig und die Region vor. Die Karte knüpft an zentrale Themen der Ausstellung an und erweitert den Museumsbesuch in den Stadtraum und in die Umgebung: Eine Fahrradtour führt zu vielen Stationen in Braunschweig und Umgebung – von traditionsreichen Hofläden über inklusive Cafés bis hin zu moderner Esskultur. Wenn Sie nach dem Museumsbesuch – oder einfach nur so – mit der kulinarischen Radfahrkarte auf´s Fahrrad steigen, können Sie auf ihrer eigenen Entdeckungsreise in den 13 Stationen der Karte das im Museum Erfahrene vielleicht auch unterwegs bei einem Stück Kuchen genießen.
Zugänge zur Sammlung im Schlossmuseum
Museen sind lebendige Orte des Erinnerns und Entdeckens. Auch die Sammlung im Schlossmuseum Braunschweig wächst stetig. Die Ausstellung „Zugänge zur
Sammlung“ widmet sich den jüngsten Zugängen in unser Haus. Objekte, die Geschichten erzählen – von Menschen, Zeiten und Orten. Die Führung durch die
Ausstellung „Zugänge zur Sammlung“ ist wieder am 16.4. jeweils 16.00 Uhr zu sehen. Die Ausstellung ist noch bis zum 3.Mai zu sehen.
Moderation: Sylvia Scholz
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Plakat (c) Staatstheater
Der Freischütz
Mit großer Spannung blickt das Staatstheater Braunschweig auf den Sommer 2026: dann wird »Der Freischütz« von Carl Maria von Weber die Bühne des Burgplatz Open Air erobern. Die Premiere markiert zugleich den feierlichen Auftakt der Intendanz von Tobias Wolff, der zur Spielzeit 2026/27 die Leitung des Staatstheaters übernehmen wird. Die Premiere findet am 22. August 2026 statt. Insgesamt sind rund 18 Vorstellungen bis Mitte September 2026 geplant.

Osterküken 2026 – 3Landesmuseen Braunschweig – Foto (c) Leonard Schwarz
Kleine Osterwunder im Museum
Mit dem Frühling kehrt auch eine liebgewonnene Tradition in das Staatliche Naturhistorische Museum zurück: die Osterküken. Vom 24. März bis 7. April können die frisch geschlüpften Küken im Museum aus nächster Nähe beobachtet werden – ein Erlebnis, das besonders bei Familien für Begeisterung sorgt. Begleitet wird die Aktion von einer kleinen Präsentation, die in diesem Jahr unter dem Titel „Federn“ steht. Sie widmet sich der faszinierenden Welt der Vogelfedern und informiert dabei über Formen, Farben und Funktionen. Neben anschaulichen Beispielen vermittelt die Ausstellung außerdem Wissenswertes über die Verwendung und Besonderheiten. In diesem Jahr gibt es außerdem einen besonderen Anlass zum Feiern: Das Staatliche Naturhistorische Museum begeht das Jubiläum „30 Jahre Osterküken“ und blickt damit auf drei Jahrzehnte erfolgreicher Naturvermittlung rund um ein kleines Frühlingswunder zurück.

Filmplakat (c) Happy Entertainment
Filmtipp: Les Misérables – Die Geschichte von Jean Valjean
Wir schreiben das Jahr 1815: Nach 19 Jahren harter Arbeit, Gewalt und Leid wird Jean Valjean aus dem Gefängnis entlassen. Fünf Jahre hatte er bekommen, weil er Brot für die fünf hungernden Kinder seiner Schwester stahl, die restlichen Jahre als Strafe für Fluchtversuche. Er ist erfüllt von Wut, wird immer wieder abgewiesen. Aber im Haus des örtlichen Priesters wird er aufgenommen als Gast und bewirtet. Wird ihm diese schicksalhafte Begegnung helfen, ein anderer Mensch zu werden?
„Les Misérables – Die Geschichte von Jean Valjean“ läuft ab 2. April im Universum.

Dann träum ich mir die Welt – Foto (c) Veranstalter
Tanztheater „Dann träum ich mir die Welt“ von G. Brodmann-Raudonikis
Das Tanztheaterstück “Dann träum ich mir die Welt“ der esistso!company der Lebenshilfe Braunschweig feiert am Donnerstag, den 16. April Premiere in der Petrikirche. Das Stück zeigt die kreativen und künstlerischen Fähigkeiten von Menschen mit Beeinträchtigungen und setzt sich mit Themen wie Träumen, Wünschen und den Herausforderungen des Alltags zusammen.
Die Regisseurin und Choreografin Gerda Brodmann-Raudonikis ist die künstlerische Leiterin der esistso!company. In der Petrikirche Braunschweig gibt es drei Aufführungen von „Dann träum ich mir die Welt“ und zwar am 16. und 18 April um 19:30 Uhr und am 17. April um 11 Uhr.
Moderation: Hans-Otto Kruse – Wiederholung KARFREITAG um 12 Uhr.
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Kunstverein BS Foto (c) Maverick
Kunstverein Braunschweig: „Let it R.I.P.“
Der Kunstverein Braunschweig freut sich, mit Let it R.I.P. die erste institutionelle Einzelausstellung der US-amerikanischen Künstlerin D’ETTE NOGLE (*1974, La Mirada, lebt und arbeitet in Los Angeles) zu präsentieren.
Erstmals in der jüngeren Geschichte des Kunstvereins sind sämtliche Ausstellungsräume einer einzelnen künstlerischen Position gewidmet. Die Ausstellung versammelt nahezu ausschließlich Neuproduktionen, darunter raumgreifende Installationen sowie eine neue Videoarbeit. Sie ist noch bis zum 31. Mai 2026 zu sehen.

Midnight Zone (c) The Artist: Julian Charriere
Kunstmuseum Wolfsburg: „Midnight Zone“
Am 14. März wurde die Ausstellung „Midnight Zone“ des französisch-schweizerischen Künstlers Julian Charrière (*1987) im Kunstmuseum Wolfsburg eröffnet. Sie ist in Kooperation mit dem Museum Tinguely in Basel entstanden. In der großen Halle des Museums werden die beeindruckenden multimedialen Werke des Künstlers präsentiert. Sie zeigen in großformatigen Videoinstallationen und Fotos eine faszinierende Auseinandersetzung mit der geheimnisvollen Welt des Wassers als gefährdeter Lebensraum unzähliger Organismen und zugleich hart umkämpfte Ressource.

Filmplakat (c) Sony Pictures
Filmtipp: Blue Moon
Vielen wird der Name Lorenz Hart nichts sagen. Aber zusammen mit dem Komponisten Richard Rogers bildete er in den 20er bis 40er Jahren ein Duo, das Musicals und Filmklassiker schuf. Doch Hart verliert sich zunehmend im Alkoholkonsum, seine Ausfälle werden häufiger, und Rogers sucht sich einen neuen Partner. Mit dem feiert er gleich mit dem ersten Musical „Oklahoma“ einen großen Erfolg, was Hart in eine tiefe Krise stürzt.
Regisseur Richard Linklater lässt den Premierenabend in einer Bar Revue passieren, wo Hart eine Pointe nach der anderen preisgibt, aber auch erkennen muss, dass seine Zeit abgelaufen ist.
Der Film „Blue Moon“ läuft ab 26. März im Universum.

Ronald Schober – Foto (c) privat
Hoher Besuch im Niederdeutschen Theater
Unter dem Titel „Hogen Besöök“ ist eine alte Dame zu Besuch im Niederdeutschen Theater in Braunschweig und da fällt einem natürlich schnell „Der Besuch der alten Dame“ von Friedrich Dürrenmatt ein.
In dieser tragischen Komödie geht es um eine rachsüchtige Milliardärin, im Original von 1956 noch Multimillionärin, die in ihre kleine Heimatgemeinde zurückkehrt, um sich Gerechtigkeit zu erkaufen…
Seien wir gespannt, wie es dem Regisseur Ronald Schober (Foto) und seinem Ensemble gelingt, diesen modernen Klassiker ab 28. März im Kult-Theater auf die Bühne zu bringen.

Frühlingsevent in der Autostadt – Foto (c) Rieck
Frühlingsevent in der Autostadt
Dieser Frühling steht in der Autostadt Wolfsburg ganz im Zeichen der Urban Art. Man kann die Piazza durchstreifen und Künstlerinnen und Künstler treffen, die den Themenpark derzeit in ein großes Urban-Art-Gesamtkunstwerk verwandeln. Insgesamt werden rund 15 Künstlerinnen und Künstler in der Autostadt aktiv sein.
Die Strickkünstlerin Magda Sayeg arbeitet an den Bäumen vor dem Kunden Center und Mentalgassi gestaltet die beiden großen Drehtüren zwischen Piazza und Park mit markanten Bildmontagen. Cuboliquido realisiert auf dem Piazza-Vorplatz eine großformatige 3D-Bodenmalerei. Und der niederländische Künstler Leon Keer wird sein riesiges Werk aus 3D Street Art auf einem der insgesamt 13 Monolithen zeigen. Zu sehen bis zum 07. April.
Moderation: Dorothea Rieck
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Julius Lipinski und Julian Knigge bei der Erweiterung des Kunststoffkometen Foto (c) Matthias Leitzke
Neues Ausstellungsforum „Zukunftsstoff“ im phaeno
Kunststoff hat unser Leben revolutioniert – als unverzichtbarer Wertstoff in Medizin, Mobilität und Alltag. Ebenso ist Kunststoff auch eine große globale Umweltherausforderung. Im neuen „Forum“ des Themenclusters „Planet A“ beleuchtet phaeno in enger Kooperation mit der Ostfalia-Hochschule beide Seiten und richtet den Blick konsequent nach vorn: Wie gestalten wir den Umgang mit Kunststoff nachhaltig und zirkulär?
Drei interaktive Stationen widmen sich Vielfalt, Beständigkeit und Geschichte des Materials. An einer multimedialen Infostation wird das Kooperationsprojekt „REVFIN“ vorgestellt, das gemeinsam mit Universitäten in Vietnam zirkuläre Lösungen für Fischernetze entwickelt.

Foto (c) Kathrin Ulrich
„Rendezvous mit dem Löwen. Spitzenstücke aus der Burg Dankwarderode zu Gast“
Mit der Ausstellung „Rendezvous mit dem Löwen. Spitzenstücke aus der Burg Dankwarderode zu Gast“ präsentiert das Herzog Anton Ulrich-Museum ab dem 6. März 2026 die bedeutendsten Meisterwerke der mittelalterlichen Sammlung aus der Burg Dankwarderode in einer neu konzipierten Schau in der Museumstraße. Zuletzt konnten Besucher*innen die Sammlung im Jahr 2023 am Burgplatz besichtigen. Der Ausstellungsrundgang beginnt mit kurzen Einführungen in die Geschichte der Burg Dankwarderode und zur Stellung Braunschweigs im Mittelalter, bevor er die Besucher*innen in die Welt des welfischen Hofes und Heinrichs des Löwen führt. In acht Kapiteln entfaltet sich so ein vielschichtiges Bild der politischen, religiösen und gesellschaftlichen Zusammenhänge des Mittelalters, das Macht und Frömmigkeit in ihrem Verhältnis beleuchtet.

Raub der Sabinerinnen Szenenauschnitt – Foto (c) Komödie am Altstadtmarkt
Raub der Sabinerinnen
Die Komödie am Altstadtmarkt lädt ein zu einer Liebeserklärung an das Theater:
Professor Gollwitz, den finanzielle und familiäre Sorgen plagen, ist seit seiner Jugend der Theaterleidenschaft verfallen, was er jedoch geheim hält. Eines Tages trifft er unverhofft auf Theaterdirektor Striese, der gerade auf Tournee ist. Während eines Gesprächs erzählt Gollwitz, dass er in seiner Jugend das Drama „DER RAUB DER SABINERINNEN“ verfasst hat, welches er bis heute versteckt hält. Striese gelingt es, dem sich zunächst weigernden Autor das Werk aus den Rippen zu leiern. Das ungleiche Duo macht sich sofort an die Proben…

Filmplakat (c) Neue Visionen
Filmtipp: DJ AHMED
Es gibt Filme, die kann man sehen, solche, die sollte man sehen – und dann gibt es Filme, die man unbedingt gesehen haben muss!
DJ AHMED ist solch ein Film, den man nicht vergisst, der verzaubert, bewegt, voller Herzenswärme und Humor.
Wenn der 15-jährige Schafhirte Ahmed mit seinem Traktor durch die nordmazedonische Hügellandschaft tuckert, wummern basslastige Songs aus seiner selbstgebauten Anlage. Sein kleiner stummer Bruder teilt seine Leidenschaft. Und dann ist da noch die schöne Nachbarstochter Aya…
„Die Welt ist seltsamer und schöner als wir denken, und ich wünsche mir, dass DJ AHMED die Menschen daran erinnert.“
(Reg. Unkovski)
Der Film DJ AHMED läuft ab 19. März im Universum.
Am Freitag, den 20. März ist um 19:00 Uhr der Regisseur Georgi M. Unkovski zu Gast im Universum. Und im Anschluss lädt das Kino zu einer After Show Party ins Kinobistro Abspann ein mit Musik zum Film von DJ Soundschwester.
Moderation: Eileen Schlätel und Izabela Mike
THEMEN DER SENDUNG:

Filmplakat – (c) Plaion Pictures
Filmtipp: Nouvelle Vague
AUSSER ATEM gehört zweifellos zu den großen Filmklassikern. Doch was ist die Geschichte dahinter? Regisseur Richard Linklater hat mit „Nouvelle Vague“ einen Film über die Entstehung dieses Klassikers gedreht, ganz im Stil seines großen Vorbilds: in schwarz-weiß, im Format 1:1,37, mit viel Liebe zum Detail und einer gehörigen Portion Humor – frech und charmant.
„Nouvelle Vague“, Richard Linklaters Hommage an Jean-Luc Godard, läuft ab 12. März im Universum.

Frühjahrslese 2026 – (c) Plakat
Leseflair: Bücherfest im März
Vom 23. bis 29. März 2026 lädt die zweite Leseflair Frühjahrslese erneut zu einer Woche voller Literatur, Begegnungen und besonderer Veranstaltungsformate ein. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf regionalen Autorinnen und Autoren. Am 28. März findet in der Brunsviga die Leseflair Buchmesse Regio statt (Bild), bei der Ausstellende aus der Region ihre Bücher präsentieren und Besucherinnen und Besucher zum direkten Austausch einladen.
Zu den programmatischen Höhepunkten zählen die Lesung von Henrik Szántó am 23. März sowie die Lesung von Annika Strauss, die mit dem Horrorthriller REM einen gemeinsamen Roman mit Sebastian Fitzek veröffentlicht hat. Ergänzt wird das Programm durch die dritte Ausgabe des Leseflair Poetry Slams, der sich inzwischen als feste Größe etabliert hat. Mit diesem Format wird Braunschweig im Mai zudem bei den Niedersächsischen Poetry Meisterschaften in Meppen vertreten sein.

David Hellmers und Kai Spintzyk – Foto (c) Scholz)
Verein Kulturraum Jakobi e.V.
Dank aktiver und kreativer Köpfe wird es in Braunschweig demnächst einen neuen Raum für Kultur geben. Vor kurzem hat sich der Verein Kulturraum Jakobi e.V. gegründet. Vorsitzender David Hellmers und Kai Spintzyk berichten, wie es zu der Idee kam, in der Kirche einen Kulturraum zu etablieren und was die Besucher erwarten können.
Offiziell eröffnet wird der Kulturraum am 10. April um 16 Uhr, zunächst zum Kennlernen und für Gespräche interessierter Gäste, ab 18:30 Uhr dann mit Programm. Adresse: Goslarsche Straße 31-33.

Graphik Tyll – Foto (c) Staatstheater BS
Staatstheater Braunschweig: „Tyll“
Ein Schritt. Ein Innehalten. Die Menge hält die Luft an. Der nächste Fuß folgt – und Tyll scheint zu schweben auf dem gespannten Seil, Tyll, der Meister der Lüfte. Er spielt mit dem Publikum, macht sich lustig über die, die so schwer auf der Erde stehen. Daniel Kehlmann hat der niedersächsischen Sagenfigur Till Eulenspiegel die Narrenkappe entrissen und sie auf eine superhelden-ähnliche Zeitreise geschickt. In seinem Roman wird Tyll zum scharfen Beobachter einer Welt ohne zivilisatorischen Kitt. Kehlmanns Roman kommt in Braunschweig in der Bearbeitung von Markus Heinzelmann und Holger Schröder als großes, vielstimmiges Ensemble-Stück auf die Bühne des Staatstheaters.
Moderation: Sylvia Scholz

Zugänge zur Sammlung im Schlossmuseum