Pandora

Das Kulturmagazin

Donnerstags, 19.00 Uhr

Das Kulturmagazin beleuchtet die Vielfalt des kulturellen Lebens in der Region. Natürlich informieren wir Sie über Höhepunkte wie Theaterpremieren, Ausstellungseröffnungen oder Gastspiele – wichtig ist uns aber auch, darüber zu berichten, was Vereine, Initiativen und engagierte Bürgerinnen und Bürger in Sachen Kultur so alles auf die Beine stellen.

Darüber hinaus möchten wir „jungen“ Künstlern, Autoren und Musikern die Gelegenheit geben, sich mit uns live im Studio über ihre kreative Tätigkeit zu unterhalten und ihre Werke einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen.

Hinweise zu interessanten Ausstellungen und Veranstaltungen finden Sie hier

Die Beiträge des Kulturmagazins Pandora können Sie unter dem Sendetermin auch nachhören – gute Unterhaltung!

THEMEN DER SENDUNG

THEMEN DER SENDUNG:


(c) Kayman

bskunst.de: „Big walls, small sizes“

Die Ausstellung „Big walls, small sizes“ ist noch bis zum 13. Februar im „Separée“ des bskunst.de Alternativen Kunstvereins e. V., Böcklerstraße 7 zu sehen. Der überregional bekannte Urban-Art-Künstler KAYMAN aus Wolfsburg präsentiert erstmals in Braunschweig seine Streetart-Werke. Die Besucher:innen erhalten Einblicke in Techniken, Materialien und Prozesse der Streetart und erfahren, wie große Murals ihren Weg an Fassaden und Wände finden. An folgenden Tagen ist der Künstler von 11 bis 14 Uhr vor Ort: am 31. Januar, am 7. und am 13. Februar. Ansonsten sind die Werke als Fensterausstellung zu betrachten. Der Eintritt ist frei.


Filmplakat (c) Neue Visionen

Filmtipp: Die progressiven Nostalgiker

Willkommen in der Welt von heute. Ein traditionelles Familienidyll im Frankreich der 1950er Jahre gerät aus den Fugen, als die Familie durch einen Kurzschluss der neuen Waschmaschine ins Jahr 2025 katapultiert wird. Während sich Ehefrau und Kinder schnell in der neuen Welt zurechtfinden, wünscht sich der Patriarch die gute alte Zeit sehnlichst zurück.

Der Film „Die progressiven Nostalgiker“ läuft ab 29. Januar im Universum.

 


Plakat (c) Theater Fanferlüsch

Theater Fanferlüsch im Roten Saal des Schlosses

Zwei Frauen im Wald. Mitten in der Nacht. Eine von ihnen trägt ein Brautkleid. Sofort ist klar, dass bei dieser Hochzeit einiges schiefgelaufen ist. Tina (Bettine Schulz), romantisch bis zur Selbstvergessenheit, leidet unter Gedächtnisverlust. Ihre Freundin Lola (Daniela Wartusch) versucht, pragmatisch und kontrolliert, Ordnung in das Chaos zu bringen. Und so erfährt das Publikum nach und nach, wie gefährlich nah Lüge und Wahrheit beieinander liegen können. „I Killed My Ex“ ist eine scharfzüngige, schwarzhumorige, aber auch emotionale Komödie über Freundschaft, gesellschaftliche Gegensätze und die zerstörerische Macht toxischer Beziehungen.


Sabine Dreßler und Wolfram Bäse-Jöbges – Foto (c) Sylvia Scholz

Konzert im Kult

Am Sonntag, den 25.01. gab es im Kult eine Musikalische Lesung unter dem Titel: „Zwischen Sturm und Stille“, von Menschen und Meeren, Hoffnungen und Horizonten, Überfahrten und Entdeckungen.
Zu hören waren literarische und biographische Texte, Musik und Gesang: Sabine Dreßler (Lesung und Gesang), Lothar Brandes (Tasteninstrumente) und Wolfram Bäse-Jöbges (Percussion).


Moderation:  Eileen Schlätel

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Filmplakat (c) Realfictionfilme

Seit 100 Jahren Zuflucht für Erschöpfte – Klinik Dr. Barner in Braunlage

In Braunlage im Harz befindet sich das letzte Sanatorium Deutschlands, die Klinik Dr. Barner, wo seit mehr als 125 Jahren erschöpfte Menschen nach Ruhe und Heilung suchen. Im dokumentarischen Spielfilm FORMEN MODERNER ERSCHÖPFUNG taucht Regisseur Sascha Hilpert tief in die Geschichte des Sanatoriums und Jahrzehnte der Erschöpfung ein.
Die Erzählung von zwei Menschen, die ihre Krise durchleben, trifft auf die Realität im letzten Sanatorium seiner Art. Seit über hundert Jahren kommen Menschen an diesen Ort, die auf Heilung hoffen.
Die dritte Hauptrolle im Film spielt das Klinikgebäude selber. Anfang des 20. Jahrhunderts entwarf der Architekt Albin Müller den Mittelbau und gesamten Innenraum der Klinik. Der Film dokumentiert dieses bis heute erhaltene Jugendstil-Werk Albin Müllers, in welchem sich auch 100 Jahre später noch der reguläre Klinikalltag abspielt.


Filmplakat (c) Universal

Filmtipp: Hamnet

„Ich habe vier Filme gemacht über Figuren, die einen schrecklichen Verlust erlitten haben und durch Akzeptanz zu sich selbst finden.“, sagt Regisseurin Chloé Zhao, die für Nomadland 2021als erste ostasiatische Regisseurin zahlreiche Preise gewann, darunter zwei Oscars.
Ihr aktueller Film Hamnet ist die Verfilmung des gefeierten gleichnamigen Romans vonMaggie O’Farrell über die Geschichte von William Shakespeares Familie. Und wenn man den Vorab-Kritiken glauben schenkt, erwartet die Zuschauer ein Kinomeisterwerk.
Überzeugen Sie sich bitte unbedingt selbst, ob man schon im Januar vom vielleicht besten Film des Jahres sprechen kann.
Hamnet läuft ab 22. Januar im Universum.

 


(c) Plakat Ausstellung Bahri

Ausstellung MATERIALSCHNITTE

Bernhardine Bahri eröffnet im Gemeindehaus Stöckheim mit Schnitten in Papier und Linoleum einen besonderen Blickwinkel auf Menschen und Natur. Die Künstlerin sagt zu ihrer Ausstellung: Auch im Zeitalter des raschen Mausklicks bietet der Umgang mit Papier- oder Linolmesser immer noch eine Herausforderung. Indem ich mich mit grafischen Elementen beschäftige (weiß-schwarz, Spannung und Balance, Umsetzung von Erde, Wasser, Rinde usw.) komme ich zur Ruhe, kann mich vom Tagesgeschehen zurückziehen und erlebe eine Form von meditativem Tun.

Gemeindehaus der ev. Kirche Stöckheim, Kirchenbrink 3C, 38124 Braunschweig
montags 9-13 Uhr und donnerstags 15-17 Uhr – Ausstellung bis 13.04.2026, Eintritt frei


Moderation:  Dorothea Rieck

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Filmplakat (c) Studiocanal

Filmtipp: Extrawurst

Wer wissen möchte, wie die Deutschen ticken, sollte mal an der Sitzung eines Vereins teilnehmen. Jeder hat zu allem eine Meinung, und eine anfangs harmlose Diskussion kann schnell ausarten und fast in einer Schlacht enden.
Wie soll man ein Grillfest organisieren, damit auch ein muslimisches Vereinsmitglied teilnehmen kann? Muss es für ihn eine „Extrawurst“ geben?
Die Verfilmung des Theaterstücks „Extrawurst“ ist eine respektlose Komödie, in der den Besuchern dank des herausragenden Ensembles die Pointen wie Tennisbälle nur so um die Ohren fliegen.
Der Film „Extrawurst“ läuft am 14. 01. in einer Vorpremiere im Astor und ab 15.01. dann regulär im Programm.


Mehravan – Foto (c) Scholz

50 Jahre MEHRAVAN

Exakt vor 50 Jahren, am Freitag, den 13. Februar 1976, war die Geburtsstunde der Band Mehravan. Wenn das kein Grund zum Feiern ist! Und deshalb gibt es am Freitag, den 13. Februar 2026 ein großes Jubiläumskonzert mit zahlreichen Gästen im Hotel Nord. Burkhard Wittlief und Rainer Guth waren zu Gast im Studio, berichten von ihren Anfängen und Projekten und machen Lust auf das Jubiläumskonzert – und es gibt sogar brandaktuelle neue Songs.


Foto (c) Wallstein Verlag

Walter Heinemann – Lebenserinnerungen eines jüdischen Arztes

New York, Ende der 1950er Jahre. Der aus Braunschweig stammende Arzt Walter Heinemann, der von 1883 bis 1968 lebte, sitzt an seinem Schreibtisch, blickt auf sein Leben zurück und schreibt seine Memoiren. Darin schildert er seinen persönlichen und beruflichen Werdegang. Das Manuskript dieser Lebenserinnerungen lagerte jahrzehntelang in einem New Yorker Institut, bis das Braunschweiger Stadtarchiv jetzt die Memoiren Heinemanns ausführlich kommentiert und reich bebildert als Buch herausgegeben hat. Es ist unter dem Titel „Auf dem Schreibtisch der Braunschweiger Löwe“ im Göttinger Wallstein Verlag erschienen, hat 256 Seiten und ist im Buchhandel für 20 € erhältlich. Die Memoiren des jüdischen Arztes Heinemann sind medizinhistorisch bedeutsam und stellen für seine Heimatstadt Braunschweig ein wertvolles Stück Zeitgeschichte dar.


Moderation:  Sylvia Scholz

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Staatstheater BS Foto (c) AxelHH

Das 5.Sinfoniekonzert

Das 5.Sinfoniekonzert des Staatsorchesters Braunschweig steht unter dem Motto „Unvollendet“. Der hier bestens bekannte Bruckner-Spezialist Gerd Schaller dirigiert Anton Bruckners 9.Sinfonie mit der von ihm verfassten Neubearbeitung des 4.Satzes.
»Ich hab’ auf Erden meine Schuldigkeit getan; ich tat, was ich konnte, und nur eines möchte ich mir noch wünschen: Wär’s mir doch vergönnt, meine 9. Sinfonie zu vollenden!« Die Erfüllung dieses frommen Wunsches erlebte Bruckner jedoch nicht mehr, denn er starb, ohne den vierten Satz fertiggestellt zu haben.
Zu hören am 9. Januar um 11.00 Uhr und 11. Januar um 20.00 Uhr 2026 im Staatstheater.


Filmplakat(c)Searchlight Pictures

Filmtipp: Rental Family

Philipp ist ein in Tokio lebender, ziemlich erfolgloser US-Schauspieler, der auf Sinnsuche ist. Ein ungewöhnlicher Job bringt dann die Wende. Für eine japanische „Rental Family-Agentur“ schlüpft er in unterschiedliche Rollen und spielt je nach Bedarf Sohn, Ehemann oder Vater. Und wider Erwarten beginnt er, echte Bindungen aufzubauen, die die Grenzen zwischen Schauspiel und Realität verschwimmen lassen.

Eine Paraderolle für Brendan Fraser, die wieder mal beweist, dass die leisen Auftritte die stärksten sind.
„Rental Family“ läuft ab 8. Januar im Universum.


Radio Okerwelle Interview – Phantoms Blauwal – Tobias Ahlbrecht-2

BLAU-WAL Kulturzentrum

Das Kunst- und Kulturzentrum BLAU-WAL ist ein kreativer Begegnungsort in Braunschweig, Hagenring 90 / Ecke Roonstr. „Ziel ist es, einen Ort zu schaffen, an dem Menschen sich durch kreative Prozesse ausdrücken, weiterentwickeln und in Gemeinschaft wachsen können“. Zurzeit stellt dort der Fotograf Tobias Ahlbrecht unter dem Titel: „Phantoms“ eine Auswahl seiner Fotoarbeiten aus aller Welt aus. Die Arbeit ist kuratiert von Sören Berg. Zu sehen bis zum 16. Januar 2026, der Eintritt ist frei – Contact @TobiasAhlbrecht.com.


Der Rufer (Rieck)

Bodo Kampmann

Mit der Ausstellung „Bodo Kampmann: Bildhauer und Goldschmied“ dankt das Städtische Museum Braunschweig der Tochter Karoline Kampmann. Sie stiftete dem Museum im Herbst 2024 ein umfangreiches Konvolut an Goldschmiedearbeiten sowie Skulpturen und kunstgewerbliche Arbeiten ihres Vaters, die die seit den 1960er Jahren zusammen getragene Sammlung des Museums an Arbeiten Bodo Kampmanns um wichtige Facetten erweitert. Wegen des großen Interesses ist die Ausstellung bis zum 28.Februar verlängert worden.


Moderation:  Eileen Schlätel

THEMEN DER HEUTIGEN SENDUNG:


Foto (c) privat

Das Ringgleis als Tatort

Ein Mord in der Kaffeerösterei. Eine Leiche im Sauerkrautfass. Ein Übergriff in der Roggenmühle – Braunschweigs Industriedenkmäler werden zu düsteren Tatorten. Neun Autorinnen und Autoren der KrimiWerkstatt Braunschweig haben fesselnde Geschichten geschrieben, die Vergangenheit und Gegenwart auf spannende Weise verbinden. Sie wurden in dem Buch „Tatorte am Ringgleis“ im Rahmen einer Veranstaltung im Haus der Stiftungen unter dem Motto „Industriekultur trifft auf lokale Krimis“ vorgestellt. Dazu gehörte auch ein berührender Nachruf auf Hardy Crueger (Foto), den Gründer und Leiter der Krimiwerkstatt, der vor wenigen Monaten gestorben ist. Eingeladen zu der Buchveröffentlichung hatte als Förderer der Verein Forum Industriekultur e.V., der eine Lesereihe direkt an den Schauplätzen der Geschichten plant – ergänzt durch Einblicke in die industrielle Vergangenheit Braunschweigs.


Foto (c) Kruse

Musiksalon 2026 in der Seeliger Villa

Wie in jedem Jahr veranstaltet die Landesmusikakademie Wolfenbüttel auch im Jahr 2026 eine kleine, feine Musiksalon-Konzertreihe in der historischen Seeliger Villa im Seeligerpark. Auch wurde für das kommende Jahr ein Programm erarbeitet, das wieder namhafte Künstlerinnen und Künstler präsentiert. Es gibt ein gedrucktes Programmheft in allen bekannten Vorverkaufsstellen und im Internet unter www.lma-nds.de.Online-Reservierungen unter reservix.de


Tanzwärts – Foto (c) Lioba Schöneck

tanzwärts! Kiss me good night

Ende November des vergangenen Jahres wurde im Kleinen Haus des Staatstheaters Braunschweig das Projekt tanzwärts! „Kiss me Good Night“ aufgeführt. Gemeinsam mit rund 51 Teilnehmenden unterschiedlicher Alters- und Bevölkerungsgruppen aus der Stadt und Region Braunschweig setzen sich die Choreografinnen mit den verschiedenen Facetten der Einsamkeit auseinander. In Bewegung und über die eigene Körpersprache nähern sie sich einem Gefühl, das uns alle betrifft und verbindet. Ein Hintergrundbericht.


Filmplakat (c) Weltkino

Filmtipp: Der Fremde

„Jeder Mensch, der bei der Beerdigung seiner Mutter nicht weint, läuft Gefahr, zum Tode verurteilt zu werden.“ So fasste Albert Camus, Nobelpreisträger für Literatur, sein Werk „Der Fremde“ zusammen, als er gebeten wurde, ein Vorwort für die amerikanische Übersetzung zu schreiben.
Das Werk hat Epochen überdauert und Generationen fasziniert und gehört zu den meistgelesenen französischsprachigen Romane der Welt. Nun kommt eine Neuinterpretation des Romans unter der Regie von François Ozon in die Kinos.
Der Film „Der Fremde“ läuft ab 1. Januar im Universum.


Pressefoto_Jaaber-ohne-mich

Rheinischer Humor mit sozialem Engagement

Die Kabarettistin Ingrid Kühne ist auf Stippvisite in Braunschweig. Ihre Bühnen-Karriere begann einst als Kind im Karneval. Inzwischen hat sich Ingrid Kühne längst als Kabarettistin mit sozialem Engagement einen Namen gemacht. Vor kurzem war sie in Braunschweig zu Gast, um ihr aktuelles Programm vorzustellen. Die Veranstaltung in der Brunsviga war bereits seit Monaten ausverkauft. Vor ihrem Auftritt hat sich die Rheinländerin mit Sylvia Scholz getroffen und unter anderem verraten, was es mit dem Programmtitel „Ja, aber ohne mich“ auf sich hat.
Wer die Kabarettistin auch mal live erleben möchte, sollte sich den 12. Mai 2026 vormerken – dann ist sie in der Lindenhalle in Wolfenbüttel zu Gast.


Moderation:  Hans-Otto Kruse

THEMEN DER HEUTIGEN SENDUNG:


Filmplakat (c) Neue Visionen

Filmtipp: Therapie für Wikinger

Es ist ein Geschenk, dass ein Weltstar wie Mads Mikkelsen regelmäßig in dänischen Produktionen mitwirkt. Wobei die Welt von Regisseur Anders Thomas Jensen eine ganz besondere ist.
„Es gibt keine andere Welt wie diese. Er ist der einzige, der ein solches Universum mit großer Poesie gepaart mit Wahnsinn erschafft. Mir fällt kein anderer ein.“, sagt Mikkelsen.
Therapie für Wikinger ist eine abgründige Krimi-Komödie über konfuse Identitäten und zwei Brüder, die sich lieben.
Beim Braunschweiger Filmfest im November war Therapie für Wikinger in Windeseile ausverkauft. Nun startet der Film regulär im Kino, und zwar ab 25. Dezember im Universum.


© Amit Eshel, Wildlife Photographer of the Year

Naturhistorisches Museum: „Wildlife Photographer of the Year 2025“

Seit dem 19. Dezember 2025 zeigt das Staatliche Naturhistorische Museum in Braunschweig ausgewählte Fotografien aus dem international renommierten Wettbewerb „Wildlife Photographer of the Year“ – als erster Standort in Niedersachsen. Die Ausstellung präsentiert die 100 besten Naturfotografien des Jahres und lädt Besucher*innen dazu ein, die eindrucksvollen Aufnahmen von Tieren, Pflanzen und ganzen Ökosystemen zu entdecken. Die Ausstellung ist noch bis zum 31. Mai 2026 zu sehen.


Pressefoto (c) Staatstheater Braunschweig

Pippi Langstrumpf im Staatstheater

Weihnachten steht fast schon vor der Tür und damit das traditionelle Theaterstück für die ganze Familie. Vorwiegend aber für die Jüngeren und da ist die Geschichte des Mädchens mit Sommersprossen, roten Zöpfen und den Ringelstrümpfen doch genau richtig oder?
Die Premiere war zwar schon Mitte November, da die Vorstellungen aber noch bis zum 17. laufen, stellen wir im Gespräch mit der Dramaturgin Judith Sünderhauf die Inszenierung vor und schauen zurück auf die Wochen vor Weihnachten.


Moderation:  Sylvia Scholz

THEMEN DER HEUTIGEN SENDUNG:


Flipper (c) phaeno

Phaeno präsentiert sich zum 20jährigen Jubiläum ganz neu

Das Science Center phaeno hat nach einer umfassenden Neugestaltung seine Tore wieder geöffnet und feiert zugleich sein 20-jähriges Bestehen. Nach zwei Jahren Projektzeit und einer siebenwöchigen Schließphase präsentiert sich das Haus heller, moderner und klarer strukturiert als je zuvor. Die Neugestaltung umfasst 12 neu strukturierte Themenbereiche, 200 überarbeitete und 50 neue Exponate, darunter 8 ikonische Großexponate. Ziel war es, die Ausstellung konsequent auf die Zukunft auszurichten und das Besuchserlebnis spürbar zu verbessern.


Filmplakat (c) DCM

Filmtipp: Sorry, Baby

Ein beeindruckendes Debüt liefert Eva Victor mit ihrem Film „Sorry, Baby“. Es ist eine Geschichte stiller, aber kraftvoller Selbstbehauptung und wie man wieder ins unbeschwerte Leben zurückfindet nach einem sexuellen Übergriff durch eine Vertrauensperson.
„Es ging mir weniger darum, Gewalt oder den Übergriff selbst zu erzählen, als vielmehr darum, wie ein Mensch heilt.“, sagt Autorin, Regisseurin und Hauptdarstellerin Eva Victor. Und das erzählt sie bei aller Brisanz mit trockenem Humor.

Der Film „Sorry, Baby“ läuft ab 18. Dezember im Universum.


Die Wichtelmänner – Pressefoto Theater Fadenschein

Morgen Kinder, wird’s was geben…

Ein Lied, das gern zur Weihnachtszeit gesungen wird, aber auf der Bühne im Theater Fadenschein das ganze Jahr über gilt. So gibt es „Lichtgestöber Schneegefunkel“ kurz vor den Festtagen und gleich im neuen Jahr startet das Programm mit der Geschichte des kleinen Bären, der auf der Suche nach dem Sommer ist und stattdessen den Weihnachtsmann trifft.
Ganz geheimnisvoll geht es anschließen in der Woche danach im Spiel von Miriam Paul (Bild) und Stefan Damm zu. Schuster Otto ist nämlich in heller Aufregung, weil in seiner Werkstatt ständig Missgeschicke passieren: Können „Die Wichtelmänner“ ihm vielleicht in seiner Verzweiflung helfen?


Bild (c) Axel Grüner

Photomuseum: Mitgliederausstellung 2025

Mit der diesjährigen Mitgliederausstellung zum Thema Wasser stellt das Museum für Photographie Braunschweig fotografische und filmische Arbeiten von Fotografinnen und Fotografen des Museumsvereins vor und schließt damit das Jahresprogramm mit einem weiteren Beitrag zum gleichnamigen Themenjahr der Braunschweigischen Landschaft ab. Wurden zu Beginn des Jahres die Wettbewerbsbeiträge von vier Künstlerinnen und Künstlern mit einer Ausstellung der Braunschweigischen Landschaft vorgestellt, sind es nun, zum Abschluss des Ausstellungsjahres, insgesamt 52 Mitglieder, die sich mit dem Thema bildnerisch auseinandergesetzt haben.


Moderation:  Dorothea Rieck

THEMEN DER HEUTIGEN SENDUNG:


Veranstaltungsplakat (c) Creative Kirche

Weihnachtsmusical „Bethlehem“ kommt nach Braunschweig

Wenn über 1.000 Stimmen von der Geburt Jesu singen, dann ist das ein musikalisches Großereignis. Weihnachten ist das Fest der Liebe und des Friedens. „Bethlehem“ holt die Weihnachtsgeschichte ins Hier und Jetzt: Eine junge Familie erlebt Abneigung und Ausgrenzung in einer fremden Stadt. Ein machtgieriger
Herrscher sichert seine Position durch Gewalt. Doch der Glaube an Gott und die Kraft der Liebe geben der Familie Hoffnung und Mut, sich stark zu machen für den Frieden.
Mit einer Kombination aus Gospelmusik und bekannten Weihnachtsmelodien wird die Weihnachtsgeschichte lebendiges Geschehen, das verbindet, die
Herzen berührt und unvergessliche Momente beschert. „Bethlehem“ 20.12.2025 | Volkswagen Halle Braunschweig


Filmplakat (c) X-Verleih

Filmtipp: Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße

Eine Paraderolle für Charly Hübner: Micha Hartung ist Besitzer einer Videothek im Berliner Kiez und steht kurz vor der Pleite. Ein Journalist ist auf der Suche nach einer großen Story und macht Micha anlässlich des 30. Jahrestags des Mauerfalls zum Drahtzieher der größten Massenflucht der DDR. Und plötzlich steht Michas Leben Kopf.

Als der Autor Maxim Leo zum ersten Mal auf Wolfgang Becker traf, war er überrascht, wie sehr der Regisseur sich bereits in seine Arbeit gestürzt hatte, ohne die Filmrechte zu besitzen. Darauf angesprochen, sagte Becker: „Wer soll es denn sonst machen?“ Es ist ein großes Glück, dass Becker diesen Film noch fertigstellen
konnte, bevor er kurz nach den Dreharbeiten starb.

Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße läuft ab 11. Dezember in beiden Kinos. Am Samstag, den 13. Dezember um 20 Uhr wird Charly Hübner den Film persönlich im Astor vorstellen!


Foto (c) Kruse

Musiksalon 2026 in der Seeliger Villa

Wie in jedem Jahr veranstaltet die Landesmusikakademie Wolfenbüttel auch im Jahr 2026 eine kleine, feine Musiksalon-Konzertreihe in der historischen
Seeliger Villa im Seeligerpark. Auch wurde für das kommende Jahr ein Programm erarbeitet, das wieder namhafte Künstlerinnen und Künstler präsentiert. Es gibt ein gedrucktes Programmheft in allen bekannten Vorverkaufsstellen und im Internet unter www.lma-nds.de. Online-Reservierungen unter reservix.de


Staatstheater Braunschweig – Szenenfoto Fledermaus (c) Thomas M. Jauk

Staatstheater Braunschweig: Die Fledermaus

In Johann Strauss’ dritter Operette »Die Fledermaus« – die für viele als die Operette schlechthin gelten dürfte – entspinnt sich aus den Plänen des Dr. Falke ein rasantes Verwechslungsspiel voller beißender Ironie, schwelgerischem Walzer und rauschender Feste. Jener Falke wurde von seinem Freund Eisenstein nach einem Karnevalsfest allein in einem Wäldchen zurückgelassen, sodass er zum Gespött der Leute noch im Fledermauskostüm nach Hause laufen musste. Solche Schmach lässt er nicht auf sich sitzen und plant nun die »Rache der Fledermaus«.

Zu sehen im Großen Haus des Staatstheaters, alle Termine findet man im Internet.


Moderation:  Eileen Schlätel

21.01.2021 um 19:00 Uhr
19:00 — 20:00

pandora@okerwelle.de