Pandora
Das Kulturmagazin
Donnerstags, 19.00 Uhr
Das Kulturmagazin beleuchtet die Vielfalt des kulturellen Lebens in der Region. Natürlich informieren wir Sie über Höhepunkte wie Theaterpremieren, Ausstellungseröffnungen oder Gastspiele – wichtig ist uns aber auch, darüber zu berichten, was Vereine, Initiativen und engagierte Bürgerinnen und Bürger in Sachen Kultur so alles auf die Beine stellen.
Darüber hinaus möchten wir „jungen“ Künstlern, Autoren und Musikern die Gelegenheit geben, sich mit uns live im Studio über ihre kreative Tätigkeit zu unterhalten und ihre Werke einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen.
Hinweise zu interessanten Ausstellungen und Veranstaltungen finden Sie hier
Die Beiträge des Kulturmagazins Pandora können Sie unter dem Sendetermin auch nachhören – gute Unterhaltung!
THEMEN DER SENDUNG
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Jubiläum: 20 Jahre jakob-kemenate
Die jakob-kemenate, ein Gebäude unweit der Martinikirche in Braunschweig und das wohl älteste erhaltene weltliche Gebäude der Stadt, nach ihrer
Restaurierung und dem Umbau vor 20 Jahren mittlerweile zu einem Ort für Kunst und Kultur geworden, hat das 20jährige Jubiläum am 19. und 20.
September mit einem Tag der offenen Tür begangen.Unser Tipp: Entdecken auch Sie die vielfältigen und sehr interessanten Räume der jakob-kemenate am Eiermarkt 1 B in Braunschweig. Die Kemenate ist täglich geöffnet von 11 – 17 Uhr, Sonntag ab 12 Uhr. Ein Besuch, der sich auch der zahlreichen Ausstellungen und Veranstaltungen wegen immer lohnt!

Sybille Schnehage im Interview mit Dorothea Rieck – Foto (privat)
Interview mit Sybille Schnehage
Sybille Schnehage Jahrgang 1950 ist eine bekannte deutsche Entwicklungshelferin, Buchautorin und Trägerin des Bundesverdienstkreuzes. Zur ihrer Lebensaufgabe gehört seit über 32 Jahren die humanitäre Hilfe in Afghanistan. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt in der Unterstützung von Witwen mit Kindern und Behinderten. Auch der Bau von Schulen geht auf ihren Einsatz zurück. Sybille Schnehage lebt im niedersächsischen Bergfeld im Landkreis Gifhorn. Wir haben mit ihr über die aktuelle Situation in Afghanistan gesprochen.
Wenn sie die Arbeit des Vereins: „Katachel e.V., Verein für humanitäre Hilfe in Afghanistan“ unterstützen möchten, gehen sie bitte auf die Homepage von Sybille Schnehage.

Filmplakat (c) Leonine
Filmtipp: Corpus Delicti
Ein hochspannendes Thema verarbeitet Autorin und Regisseurin Lena Stahl in ihrem Film „Corpus Delicti“. Was passiert, wenn die Bevölkerung sich darauf verlässt, dass ein KI-System keine Fehler macht?
Die sogenannte „Methode“ erklärt Gesundheit zum höchsten Gut, was vollständige Kontrolle und Überwachung zur Folge hat. Der Preis ist hoch, denn Privatsphäre oder Recht auf Selbstbestimmung gibt es nicht. Widersprüche sind nicht erlaubt, Zweifel werden als Bedrohung betrachtet. Als der Bruder der Neurologin Mia Holl des Mordes beschuldigt wird, beginnt ein gefährlicher Kampf gegen ein schier unfehlbares System.
Der Film „Corpus Delicti“ nach dem Roman von Juli Zeh läuft ab 1. Oktober im Astor Braunschweig. Einen Tag vorher, also am 30. September gibt es um 20:00 Uhr schon eine Vorpremiere.

David Hellmers und Kai Spintzyk – Foto (c) Scholz
Interview zum Kulturraum Jakobi
Ein neuer Veranstaltungsort hat sich in Braunschweig etabliert: der Kulturraum Jakobi in der Jakobi Kirche. Es ist kein klassischer Veranstaltungsort, aber auch keine religiöse Einrichtung. Die Kirchengemeinde stellt diesen Raum zur Verfügung, was dort angeboten wird, entsteht in den Händen der Menschen, die diesen Ort nutzen. Im Gespräch berichten David Hillmers und Kai Spintzyk über das Ziel dieses Vereins, was regelmäßig stattfindet und was geplant ist.
Der Kulturraum Jakobi befindet sich in der Jakobi Kirche in der Goslarschen Straße. Genaueres zu den Aktivitäten erfährt man auf der Homepage kulturraum-jakobi.de.
Moderation: Eileen Schlätel
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Heike Hidalgo Foto (c) R. Kruse
Kunsttour BS 26
Kunst entdecken, wo sie entsteht, das möchte die „Kunsttour Braunschweig 26“ Kunstinteressierten aus unserer Region bieten. Rund 130 Kunstschaffende öffnen an über 50 Orten an zwei Wochenenden ihre Türen und Ateliers, und zwar am 26./27. September im Norden und am 3./4. Oktober im Süden der Stadt, jeweils von 11 bis 18 Uhr. Eine der teilnehmenden Künstlerinnen ist am 3./4. Oktober Heike Hidalgo. Sie lebt und arbeitet in Wolfenbüttel, studierte unter anderem an der HBK und ist seit 1993 Mitglied im BBK Braunschweig.

(c) Veranstaltungsposter
Anamorphische Realitäten
Anfang September wurden im Rahmen der Sommernacht im Schloss Wolfsburg vier Ausstellungen eröffnet: im Verein Junge Kunst, im Kunstverein Wolfsburg, in der Städtischen Galerie und im Verein CREARTE. Unter dem Titel „Anamorphische Realitäten“ werden dort Werke des Wolfsburger Urban-Art Künstlers Kayman gezeigt. Die Ausstellung ist noch bis zum 18. Oktober im Westflügel des Wolfsburger Schlosses zu sehen.

Filmplakat (c) Wild Bunch Germany
Filmtipp: Frau Winkler verlässt das Haus
Die meisten Unfälle passieren im Haushalt. Als Frau Winkler von der Leiter stürzt, muss sie gepflegt werden – von einem Pflegeroboter, denn die Tochter ist überfordert. Frau Winkler gewöhnt sich irgendwann an die Maschine, allerdings soll er sie auch umbringen, wenn es ihr noch schlechter geht.
Der neue Film von Doris Dörrie, „Frau Winkler verlässt das Haus“, läuft ab 24. September im Universum.

Foto (c) Staatstheater Braunschweig
Playlist Braunschweig – Neues Format im Staatstheater
Ein Projekt von Braunschweiger Bürgern für Braunschweiger – im Mittelpunkt stehen nicht erfundene Figuren oder vorgegebene Texte, sondern Menschen der Stadt und ihre Geschichten, ihre Musik und die damit verknüpften Erinnerungen, die vorgelesen bzw. vorgetragen werden. Jeder Vorstellungsabend ist anders und wird ergänzt durch einen Überraschungsgast aus dem Schauspielensemble. Premiere und damit Uraufführung ist am Freitag, den 25. September um 19:30 Uhr im Kleinen Haus, 30 Minuten vorher findet jeweils eine Einführung statt.

Kunstmuseum Wolfsburg Foto (c) Cristina de Middel-Magnum Photos
„Tell Me Where Home Is“ Kunstmuseum Wolfsburg
Was verstehen Menschen heute unter Heimat? Existiert der umstrittene Heimatbegriff noch in der Einzahl oder hat „Heimat“ als Ort im 21. Jahrhundert ausgedient? Das Kunstmuseum Wolfsburg widmet sich in der großen Themenausstellung „Tell Me Where Home Is“ den aktuell so dringlich diskutierten Fragen nach Heimaten, Migration und Zugehörigkeit. Mit rund 160 Werken von 61 zeitgenössischen Künstler*innen lädt die Ausstellung zum Nachdenken über Heimatkonzepte in unseren Kulturen der Vielfalt ein: Heimaten überall für alle.
Moderation: Hans-Otto Kruse
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Plakat (c) Antiquariatsmarkt
Braunschweiger Antiquariat lädt ein
Zum 9. Mal präsentieren neun Braunschweiger Antiquarinnen und Antiquare gemeinsam mit drei Gast-Ausstellern aus Bargfeld/Celle, Hannover und Hildesheim einen Teil ihrer vielfältigen Bücherschätze – auch diesmal im restaurierten, barrierefrei zugänglichen Dormitorium-Saal im 1. OG des Museums Hinter Aegidien.
Darüber hinaus gibt es einen zusätzlichen Stand der fast 75 Jahre bestehenden Buchbinderei Zerbst, die einen Einblick in ihr traditionsreiches und für Bibliophile so wichtiges Handwerk geben wird.
Empfohlen wird außerdem der Besuch der eindrucksvollen Dauerausstellung Ein Teil von uns. Deutsch-jüdische Geschichten aus Niedersachsen sowie die zeitweilige Präsentation Aufbruch im Umbruch. Das Braunschweigische Land 1946 bis 1972, erarbeitet von der AG Heimatpflege der Braunschweigischen Landschaft e.V. Beides ist im Erdgeschoss des Museums Hinter Aegidien zu sehen.

Brigitte Uray – Foto (c) Staatstheater
tanzwärts! mit Brigitte Uray
Die zentrale Projektleiterin und Tanzvermittlerin am Tanztheater des Staatstheater Braunschweig, Brigitte Uray, leitet das Projekt tanzwärts! seit der Spielzeit 2019/20 mit großer Leidenschaft. In diesem Projekt erarbeiten Amateure und Tanzlaien gemeinsam mit dem professionellen Tanzensemble in einer intensiven, rund fünf- bis sechswöchigen Probenphase einen vollständigen Tanzabend, der schließlich unter professionellen Bedingungen auf der Bühne des Staatstheaters aufgeführt wird.
Mitmachen kann jede und jeder mit Freude an der Bewegung, es findet kein Casting statt, sondern eine offene Anmeldung. Jede Ausgabe von »tanzwärts!« lehnt sich inhaltlich und künstlerisch an eine aktuelle Produktion des regulären Tanztheaters Braunschweig an. Wenn Sie mitmachen wollen: Die Anmeldung ist ganz einfach unter www.staatstheater-braunschweig.de.

Filmplakat (c) Alamode
Filmtipp: Gentle Monster
Es gibt wohl nichts Schlimmeres, als wenn dem geliebten Ehemann der Besitz von Kinderpornographie vorgeworfen wird. Noch sind die Anschuldigungen vage, die Auswertung der beschlagnahmten Festplatten dauert Monate. Aber allein der Verdacht – kann Lucy ihrem Mann Philip noch vertrauen, seinen Beteuerungen glauben? „Gentle Monster“ konzentriert sich fast ausschließlich auf die Ehefrau und wie sie mit dem Verdacht umzugehen versucht.
Der Film „Gentle Monster“ läuft ab 17. September im Universum.
Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 6 a-Moll »Tragische«
Das Staatsorchester Braunschweig eröffnet die neue Konzertsaison mit einem gigantischen Werk: Gustav Mahlers 6. Sinfonie. Das Konzert findet wie immer an 2 Terminen statt : am Sonntag, den 20.9. 11 Uhr und am Montag 21.9. um 20 Uhr jeweils im Großen Haus des Staatstheaters Braunschweig. Die Leitung hat GMD Friedrich Praetorius» Heftig aber markig«: So ist der erste Satz von Gustav Mahlers 6. Sinfonie überschrieben.
Moderation: Dorothea Rieck und Sylvia Scholz
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(c) Staatstheater Braunschweig feiert ein Fest
Theaterfest im Rahmen der Kulturmeile
Am Sonntag, den 13.09.2026 um 14:00 Uhr findet passend zum Auftakt der Spielzeit 2026/27 das diesjährige Fest des Staatstheaters statt. Im und vor dem Theater präsentieren neue und vertraute Künstler:innen ein abwechslungsreiches Programm. Krönender Abschluss ist dann eine Operngala im Großen Haus.Bei freiem Eintritt laden neben dem Staatstheater die Städtische Musikschule, das Herzog Anton Ulrich-Museum, das Museum für Photographie Braunschweig sowie das Städtische Museum Braunschweig/Haus am Löwenwall Groß und Klein dazu ein, die kulturelle Vielfalt Braunschweigs zu entdecken.

(c) Heiße Kartoffel 2026
Heiße Kost auf der Bühne und davor
Wenn die Tage im Spätsommer kürzer werden, erwacht im Landkreis Gifhorn die Veranstaltungsreihe „Heiße Kartoffeln“ zum Leben – ein Kabarett-Festival, das im September und Oktober 2026 wieder zahlreiche Kulturbegeisterte anlockt. Ein Zusammenschluss aus insgesamt fünf regionalen Kulturvereinen hat ein hochkarätiges Programm auf die Beine gestellt, das Satire, scharfsinnige Gesellschaftskritik und humorvolle Unterhaltung gekonnt miteinander verknüpft.Und was wäre eine Veranstaltungsreihe mit dem Namen „Heiße Kartoffeln“ im traditionsreichen „Land der Heidekartoffel“ ohne den passenden kulinarischen Rahmen? Die örtlichen Gastronomen verwöhnen mit einem passenden Speiseangebot.

Filmplakat (c) Majestic Filmverleih
Filmtipp: Adams Acht
Eine beispiellose Erfolgsgeschichte: 5x Europa-Meister, 2x Weltmeister und 1960 und 1968 Gold bei den Olympischen Spielen, der sogenannte Deutschland-Achter unter seinem Trainer Karl Adam hat Geschichte geschrieben. Regisseur Hannu Salonen hat sich bei seiner Verfilmung nah an der historischen Realität bewegt und spart auch Adams problematische Vergangenheit nicht völlig aus.
Der Film „Adams Acht“ läuft ab 17. September im Astor.

Jörg Hartmann und Sylvia Scholz – Foto (c) Oppermann
Interview Jörg Hartmann „Der Lärm des Lebens“
In seinem Buch „Der Lärm des Lebens“ erzählt Jörg Hartmann auf hinreißende Weise seine Geschichte und die seiner Eltern und seiner gehörlosen Großeltern. Es geht um die Lebensklugheit seiner Mutter, die Demenzerkrankung seines Vaters, ein leidenschaftlicher Handballer mit großem sozialen Engagement und um eigene Schlüsselerlebnisse auf dem Weg zum Schauspieler. Und letztendlich ist „Der Lärm des Lebens“ eine Liebeserklärung an den Ruhrpott. Einen begnadeten Schauspieler und äußerst sympathischen Menschen konnte man bei der Lesung am vergangenen Sonntag im Astor erleben. Und der Büchertisch der Buchhandlung Graff war danach leer gekauft.
Sein Buch „Der Lärm des Lebens“ gibt es als Taschenbuch bei Rowohlt zum Preis von 14,00€.
Moderation: Hans-Otto Kruse
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Filmplakat (c) NeueVisionen
Filmtipp: Vaterland
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs begeben sich Literaturnobelpreisträger Thomas Mann und seine Tochter Erika auf eine Reise durch Deutschland in Trümmern – von Frankfurt in der amerikanischen Besatzungszone bis ins sowjetisch kontrollierte Weimar. Auf beiden Seiten wünscht man sich Worte des Trostes und der Vergebung vom großen Thomas Mann, der auf seiner Reise hofiert und manchmal auch beschimpft wird.
„Vaterland“ läuft am 2. September in einer Vorpremiere im Astor und ab 3. September dann täglich sowohl im Astor als auch im Universum.

Deckelpokal Foto (c) Städt. Museum, Dirk Scherer
Vergoldeter Pokal für das Städtische Museum Braunschweig
Ein Hauch von Geschichte wehte durch das Braunschweiger Altstadtrathaus: Auf dem Tisch funkelt ein prachtvoller, historischer Deckelpokal aus vergoldetem Silber der vor fast 140 Jahren in der renommierten Bremer Silberwarenmanufaktur Koch und Bergfeld gefertigt worden war. Der Pokal war einst im Besitz des Direktors der früheren Braunschweigischen Jute- und Flachsindustrie.
Finanziert hat das wertvolle Stück die Fielmann AG, um es dem Städtischen Museum zu schenken. Museumsdirektor Joch kündigte an, dass dieser wertvolle Pokal beim nächsten Umbau der Ausstellung Mensch-Maschine im Altstadtrathaus auch an prominenter Stelle zu sehen sein wird.

Fotoausstellung Mal deine Welt (c) Gemeindehaus der ev. Kirche Stöckheim
Street Art-Projekt in Stöckheim
Unter dem Motto „Mal deine Welt“ haben Anfang Juni 20 Kinder der Grundschule Stöckheim-Leiferde und 10 Jugendliche des Jugendzentrums unter der Anleitung des Braunschweiger Künstlers Ferdinand Georg auf dem Stöckheimer Markt mit Farbkreide gemalt und gezeichnet, wie sie sich ihre Zukunft vorstellen. Auf einem gut besuchten Familiennachmittag wurden die Ergebnisse vorgestellt. Nun werden die fantasievollen Ergebnisse in einer Fotoausstellung im Gemeindehaus der ev. Kirche Stöckheim präsentiert, ergänzt durch die originalen Entwurfszeichnungen.
Ausstellung bis 09.11.2026, Eintritt frei

(c) Atelier tigraLAB
tigraLAB – ein Raum für Kunst und Experimente
Im tigraLAB werden wechselnde Ausstellungen von regionalen und überregionalen Künstler/innen gezeigt. Daria und Ferdinand führen Kunstworkshops zu unterschiedlichen Themen und in unterschiedlichen Medien durch. Im tigraFORUM finden regelmäßige Gespräche über Kunst, Philosophie und Ästhetik statt. Der Raum und die Initiatoren sind offen für weitere interessante Experimente und spannende Begegnungen.
Aktuell findet am 5. September um 18 Uhr die Vernissage der Ausstellung mit Werken des Braunschweiger Künstlers Jürgen Mennecke statt.
Moderation: Eileen Schlätel
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Filmplakat(c)Plaion Pictures
Filmtipp: Staatsschutz
Nach einem rassistischen Anschlag auf ihr Leben zieht die Staatsanwältin Seyo Kim in eigener Sache vor Gericht – und nimmt es mit einem System auf, das Rechtsextremismus verharmlost. Regisseur Faraz Shariat hat einen Film gedreht, er an Dringlichkeit und Wucht seinesgleichen sucht. Die junge Staatsanwältin kämpft unter ständiger Bedrohung für die Integrität des Rechts – mit allen Mitteln und nicht nur vor Gericht.
Der Film „Staatsschutz“ läuft ab 27. August im Universum.
Klaus Hoffmann bei Kultur im Zelt
Der Liedermacher, Sänger und Schauspieler Klaus Hoffmann tritt am Samstag, den 5. September 2026, um 20:00 Uhr beim Festival KulturImZelt im Bürgerpark in Braunschweig auf. Er stellt uns sein aktuelles Programm „Ich bin“ vor. Am Flügel begleitet ihn Nikolai Orloff.

Poster(c)Staatstheater
Burgplatz Open-Air: Freischütz
Am vergangenen Sonnabend eröffnete das Staatstheater Braunschweig die Open-Air-Saison auf dem Burgplatz mit Carl-Maria von Webers „Freischütz“. Dieses Werk kehrt nach 16 Jahren wieder in die Arena um den Löwen zurück. Radio Okerwelle besuchte die gefeierte Premiere. Die nächsten Vorstellungen gibt es am 25.8.,26.8., 27.8. bis zum 9.9.2026, nähere Informationen dazu auf der Homepage des Staatstheaters.

Andreas-Doering-Foto-Klaus-G-Kohn (1)
Von Braunschweig in die weite Welt
Der promovierte Anglist, ehemalige NDR-Redakteur und Reisebegleiter in Sachen Literatur Andreas Döring (Bild) hat seine Erlebnisse jahrelang in Kolumnen veröffentlicht. Nun hat er in dem Buch „In 80 Zeilen um die Welt – Reise-Miniaturen“ mit vielen Bildern aus dem Nähkästchen geplaudert als Literaturexperte auf kleinen feinen Expeditionsschiffen. Natürlich blieb es nicht dabei, denn die Texte wucherten zu Berichten über mehr als 50 Reisejahre, auch mit einigen längeren Erzählungen. Sein Reisebuch stellt er in den nächsten Wochen bei Veranstaltungen von Musik begleitet vor sowie in unserem Kulturmagazin.
Moderation: Sylvia Scholz
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Tlman Tiemig – (c) Pressefoto
Hommage an Tilman Thiemig
12 Kulturschaffende aus der Region haben sich zusammengetan, um ihren langjährigen Weggefährten Tilman Thiemig zu würdigen. Thiemig, sprachgewaltiger Tausendsassa, der über Jahrzehnte in unzähligen Performances, Lesungen, Hörbüchern und Romanen die lokale Kulturszene prägte, war im vergangenen Jahr gestorben. Höchste Zeit, noch einmal Rückschau auf sein Werk zu halten, sagen die Weggefährten.
So haben sich zahlreiche Musiker, Autoren, bildende Kunstschaffende und ein Theaterbesitzer zusammen getan, um dem Wirken von Tilman Thiemig, in einem würdigen Rahmen, eine Hommage zu widmen. Das Theater „Das Kult“ besteht nicht nur aus dem Theatersaal, sondern auch aus verschiedenen zusätzlichen Räumlichkeiten in den darüber liegenden Stockwerken. Jeder Raum wird mit Tilman´s Werken belebt.
Mittwoch 26.08. um 18.00 Uhr – ALLE FÜR EINEN – Hommage an Tilman Thiemig im KULT.

Plakat (c) Studio31
Fotoausstellung: „Studio31 stellt sich vor“
Fünf Fotobegeisterte aus Braunschweig präsentieren derzeit ihre erste gemeinsame Ausstellung. Unter dem Titel „Studio31 stellt sich vor“ sind Porträts zu sehen, die mit Licht und Schatten spielen und oft eine besondere Stimmung erzeugen.
Die Ausstellung ist noch bis zum 22. September jeden Dienstag von 18 bis 20 Uhr in der Böcklerstraße 7 zu sehen. Weitere Informationen gibt es unter studio31-bs.de.

Filmplakat (c) Pandora Film
Filmtipp: Spaziergang nach Syrakus
65 Jahre nach dem Bau der Mauer kommt ein Film über die Flucht aus der ehemaligen DDR ins Kino, die eigentlich keine ist. Paul träumt davon, einmal bis ans Ende von Europa zu wandern und danach zurück in seine Heimat zu kommen. Alle Versuche, seinen Traum auf legalem Weg zu realisieren, scheitern. Also wird Paul erfinderisch.
Die besten Geschichten schreibt doch das Leben. „Spaziergang nach Syrakus“ beruht auf der realen Flucht von Klaus Müller, Inspiration für das Buch „Der Spaziergang von Rostock nach Syrakus“ von Friedrich Christian Delius. Die einfühlsame Musik zum Film stammt von Jakob Ilja, Gründungsmitglied von Element of Crime.
„Spaziergang nach Syrakus“ läuft ab 20. August im Universum.

Kunstverein Wolfenbüttel Foto (c) Kruse
Ausstellung „Present Perfect“ im Kunstverein Wolfenbüttel
Der Kunstverein Wolfenbüttel bringt seit 1975 bildende Kunst in die Stadt Wolfenbüttel und zwar in die historischen Räume des Prinzenpalais in der Reichsstraße 1. Zurzeit wird die Ausstellung „Present Perfect“ mit Arbeiten des Künstlers Björn Drenkwtz gezeigt. Trotz durchaus nachdenkenswerter Arbeiten von Björn Drenkwitz können sich die Besucher auf eine sehr ästhetische Ausstellung freuen. “Present Perfect“ ist noch bis zum 4.
Oktober bei freiem Eintritt zu sehen und wird durch Führungen, Workshops, Künstlergespäche und Vorträge ergänzt. Alle Informationen dazu sowie die genauen Öffnungszeiten erfahren Sie unter: https://www.kunstverein-wf.de/
Moderation: Dorothea Rieck und Sylvia Scholz
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Jürgen Neumann – Foto (c) Andreas Greiner-Napp
Kunsthaus BBK: Jürgen Neumann
Das Kunsthaus BBK in der Humboldtstraße präsentiert nach seiner Sommerpause eine neue Ausstellung: „Alles ist irgendwie anders“. Gezeigt werden Werke des Künstlers Jürgen Neumann, der durch seine grob mit der Kettensäge geformten und farbintensiv bemalten Holzskulpturen bekannt ist.
Noch bis zum 13. September ist die Ausstellung in der Humboldtstraße 34 ,
38106 Braunschweig zu erleben.

Filmplakat (c) X-Verleih
Filmtipp: Im Spiegel meiner Mutter
Für die Regisseurin Jutta Brückner wird Geschichte nur als Biographie erfahrbar, ein roter Faden, der sich durch ihr Filmschaffen zieht. In „Im Spiegel meiner Mutter“ setzen sich drei Frauen aus drei Generationen mit Gegenwart und Vergangenheit auseinander und stellen sich den Fragen nach Liebe und Ablehnung, nach Abhängigkeit und Freiheit.
Der Film „Im Spiegel meiner Mutter“ läuft ab 13. August im Universum.

(c) Braunschweiger Krimifestival 2026
Der Herbst wird mörderisch
Es ist wieder soweit: Der Herbst naht und die Buchhandlung Graff hat nationale und internationale Autorinnen und Autoren eingeladen, plant mörderisch-musikalische Abende, Live-Podcasts und spannende Führungen zu realen Fällen an außergewöhnlichen Orten. Und das alles vom 18. Oktober – 1. November 2026 im 19. Braunschweiger Krimifestival.
Ist ja noch lange hin, meinen Sie? Kleiner Hinweis: Der Ticketverkauf hat schon begonnen!

Heißer Mädelsabend – (c) Komödie am Alstadtmarkt
Ein lustiger Mädelsabend in der Komödie
Die Sommerpause nähert sich dem Ende und die Komödie am Altstadtmarkt nimmt das zum Anlass, den August mit einem bunten, urkomischen Programm zu starten:
Open -Air wird auf dem Dorfplatz des Gifhorner Mühlenmuseums von einer Tanzlehrerin krampfhaft ein Mann gesucht, den sie möglichst hasst und in der Komödie in Braunschweig knallen bei der Premiere am 14. August die Sektkorken, als drei Mädchen kräftig feiern. Ja und dann passierts…
Wir laden ein zu einer lustigen Vorausschau gespickt mit viel Musik von Ina Müller bis zu Udo Jürgens.
Moderation: Eileen Schlätel
