DIE WUNSCHKISTE

Der Sendeplatz für Gruppen, Vereine etc.

Donnerstags um 20.00 Uhr (Offener Sendeplatz)

Jede Art von Verein, Institution, Einrichtung oder Einzelperson kann sich in einer Wunschkiste präsentieren.

Ein Vorgespräch in der Einrichtung oder im Sender ist nützlich. Die Moderatorin/Moderator erläutert mit Ihnen den Sendeablauf der Wunschkiste. Diese wird live gefahren. Teilnehmen können bis zu sieben Personen. Erfahrungsgemäß werden neun Gesprächsblöcke gestaltet und die Wunschmusiktitel dazwischen platziert.

Benötigt wird eine Selbstdarstellung der Einrichtung, des Vereins, etc. ca. 1/3 DINA4 Seite für die Internetdarstellung und ein Foto für den Programmhinweis im Vormonat des Sendetermins.

Ansprechpartner bei Radio Okerwelle sind:

Wolfgang Altstädt, Tel.: 0175 8808 464, E-Mail: wunschkiste@okerwelle.de

Oder das Sekretariat von Radio Okerwelle in der Karlstrasse 35, 38106 Braunschweig – Tel.: 0531 / 2 44 41 0.

Foto: Mandy und Mathias (c) frischnaturnah

Autark in der Stadt

Wir, Mandy und Mathias von Frischnaturnah, reisen seit zehn Jahren auf Muttererde gemeinsam durch die Zeit.

Unser Zuhause ist hier in Braunschweig: Eine kleine Wohnung mit einem Büro und einem Lager für unseren Online Shop. Die meiste Zeit verbringen wir im Einklang mit der Natur. Genauer gesagt, in unserem Garten mit einem kleinem Steinhaus.

Dort bauen wir selbst Gemüse an, haben eine eigene Stromversorgung aufgebaut und eine Trockentoilette eingerichtet. Auch unser Trinkwasser gewinnen wir selber. Mehrere Regentonnen dienen zum Auffangen des Regenwassers, wobei wir das Wasser zum Trinken zusätzlich durch einen Filter laufen lassen. Somit wird es sauber und genießbar.

Unser Wohnzimmer ist ein großes “Tipizelt” mit einem integrierten Holzofen. In dieser Wohlfühl-Höhle gestalten wir regelmäßige Morgenrituale wie Yoga und Mediation, gebettet auf wärmenden Fellen. Hier feilen wir auch an unseren Coachings, ziehen in Handarbeit Ritualkerzen, binden selbst gesammelte Kräuter aus der Region zu Bündeln und studieren die Lehren des alten Wissens.

Durch unsere “Sandoase“ haben wir uns dieses gewisse “Strandgefühl“ nach Hause geholt, was einen sonst eher am Meer ergreift. Hier befindet sich auch unsere heilige Feuerstelle, an der wir Feuerrituale zelebrieren. Auf der Terrasse haben wir eine Außenküche eingerichtet, unter Anderem mit einem selbstgebauten Holz-Dreibein, der Topf oder Rost über der heißen Glut schwenkt.

Titelblatt Kolloquium (c) Ossietzky-Verlag

Biografien aus der NS-Zeit

Wenn ich Helmut Kramer frage, warum er sein Lebenswerk, nämlich die Ermittlungen der Tatbeiträge der NS-Juristen für den Massenmord bis ins hohe Alter betreibt, dann bekomme ich zur Antwort: “Ich kann Ungerechtigkeit nicht ertragen.” Das Buch, dass seine Lebensarbeit beschreibt, ist im Ossietzky-Verlag erschienen und heißt: Der Schreibtischtäter und ihre vergessenen Opfer”. Darüber berichten Dr. Uwe Meier und Dr. Kerstin Lindner bei Radio Okerwelle.

Uwe Meier

Petra Engel (c) privat

Petra Engel-Höhfeld

Die Diagnose, chronisch mit Rheuma erkrank zu sein, ließ meine Welt mit Anfang 40 zusammen brechen. Ich sah die Welt nur noch in düsteren Perspektiven. Heute bin ich mit „meinem“ Rheuma ausgesöhnt, nehme es als Freund an und stelle fest, dass ich Rheuma bekommen habe, war eine gute Sache.

Es war ein sehr langer Weg bis zu dieser Erkenntnis, der geprägt war, von Schmerzen, Tränen, Verzweiflung, Wut und diversen Neuanfängen. Es gibt auch jetzt Situationen oder Tage, wo ich schon sehr lange und sehr genau überlegen muss, ob das wirklich so ist, Rheuma als Glück zu empfinden.

Doch dann fange ich mich wieder. Rheuma ist mein Weg oder anders : Rheuma ist so wie ein imaginärer Freund. Wie das so ist mit Freunden: Manchmal kann man sich nicht leiden, dann verträgt man sich wieder, dann hilft ein Freund auch wieder, manchmal „sieht“ man sich viel, manchmal gar nicht.

Hätte ich kein Rheuma bekommen, wäre mein Leben heute ganz anders und ich weiß, dass es nicht so wäre wie jetzt : Spannend, fröhlich, von vielen schönen Momenten und Möglichkeiten für mich , mich stetig und stets neu zu erfinden und weiterzuentwickeln.

Alles kam anders und so kann ich heute so viele tolle Dinge machen, lerne immer wieder Neues , habe ein erfülltes, glückliches Leben – trotz der chronischen Erkrankung und natürlich auch den nicht so guten Tagen, die mich dann auch einmal umhauen. Mein Leben ist durch die Krankheit bunt, lässt mich niemals in Langeweile verfallen und irgendwie passiert immer was Neues.

Petra Engel-Höhfeld

Logo: (c) Freimaurerloge Wilhelm zu den drei Säulen

Freimaurerloge Wilhelm zu den drei Säulen

»Freimaurerei ist nichts Willkürliches, nichts Entbehrliches, sondern etwas Notwendiges, das im Wesen des Menschen und der bürgerlichen Gesellschaft begründet ist.«

So schrieb im Jahr 1778 der Freimaurer Gotthold Ephraim Lessing, der rund 70 Jahre vor Gründung der Loge in Wolfenbüttel als Bibliothekar der damals europaweit gerühmten „Herzog August Bibliothek“ wirkte. Damit traf er vorausschauend recht gut die Funktion der Freimaurerloge „Wilhelm zu den drei Säulen“, die sie seit nunmehr 175 Jahren in der ehemaligen Residenzstadt und Lessingstadt Wolfenbüttel wahrnimmt. Ganz im Sinne Lessings ist sie seit Jahrzehnten in die Mitte der Stadtgesellschaft integriert.

Die „Installation“ der Loge erfolgte am 8. September 1847. Der regierende Herzog Wilhelm von Braunschweig (daher der Name der Loge) hatte die Genehmigung zur Logengründung erteilt und deren Protektion übernommen. Mit ihren zunächst 21 Stiftungsmitgliedern entwickelte sich die Loge rasch zu einem Nukleus gesellschaftlichen bürgerlichen Lebens. Bis zum 25. Stiftungsfest im Jahre 1872 wurden insgesamt 108 weitere Mitglieder aufgenommen.

Bürgerservice für Migranten in Salzgitter (c) privat

Bürgerservice für Migranten in Salzgitter besteht seit 15 Jahren

Die Anfangsidee der Verwaltung war Menschen zu animieren sich sozial zu engagieren und dem Integrationsprozess in der Stadtgesellschaft einen neuen Impuls zu geben war.

Die Ausbildung 2007 dauerte mehrere Wochen und war die Geburtsstunde des Bürgerservice für Migranten. Im Mai 2009 wurde unser Büro eröffnet, Kurt-Schumacher-Ring 4 in 38228 Fredenberg. Von 09:00 Uhr bis 15:00 Uhr gehen wir 2x wöchentlich unserem Ehrenamt nach.

Es war anfangs sehr mühsam die Akzeptanz bei den Behörden, Institutionen und Schulen sich zu erarbeiten. Wir haben uns immer als Vermittler verstanden. Nie als die Anwälte unserer Hilfesuchenden. Formulare ausfüllen, Schreiben übersetzen, Konflikte schlichten und das Begleiten zu den Behörden gehören zu unseren Hauptkernaufgaben. Der BSfM genießt einen tadellosen Ruf unparteiisch und objektiv zu sein. Man schätzt unsere Diskretion. Wir haben im Büro schnell unsere Grenzen ausgelotet und fanden, dass es noch genügend Spielraum für “noch viel mehr gab”. So konnten wir uns kreativ entfalten und durften uns auch um kulturelle Veranstaltungen bemühen. Comedy-, Poetry Slam-, Lyrik Gedichtabende sowie Theatervorstellungen, Kochkurse und die Verleihung der Bunten Sole gehören zu unserem Repertoire. Fazit nach 15 Jahren Bürgerservice für Migranten: Wir sind angekommen.

AviSON (c) Landesfachgruppe der NABU Niedersachsen

AviSON (Avifauna SüdOstNiedersachsen)

…ist eine auf die Erfassung des Vorkommens von Vögeln spezialisierte Landesfachgruppe im NABU Niedersachsen, die es seit dem Sommer 2006 gibt (Avifauna = Gesamtheit aller in einer Region vorkommenden Vogelarten).

In AviSON sind mittlerweile etwa 100 Frauen und Männer aktiv. Sie gehen der Freizeitbeschäftigung ‚Vogelbeobachtung’ nach – und zwar in einem Gebiet, das in etwa durch Brome im Norden, den Harz im Süden, Peine im Westen und die Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt im Osten begrenzt wird. Tagesaktuelle Beobachtungsberichte aus häufig aufgesuchten Beobachtungsgebieten gehören ebenso zu ihren Tätigkeiten wie auch Landes-oder bundesweite wissenschaftliche Vogelerfassungen, die beispielsweise von der Staatlichen Vogelschutzwarte oder vom Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) koordiniert werden.

So erfasste AviSON beispielsweise die Vogelbestände in der Region Braunschweig und stellte ihre Daten für den Atlas deutscher Brutvogelarten (ADEBAR) zur Verfügung. „AvisonIsten“ beteiligen sich aber auch im Biotopschutz, zum Beispiel an der Gestaltung der Okeraue nördlich Braunschweigs, oder arbeiten für den Erhalt der ehemaligen Zuckerfabrik-Klärteiche in Wierthe westlich Braunschweigs. AviSON gibt jährlich „AVES Braunschweig“ heraus, eine Publikation, in der die Beobachtungsdaten des Vorjahres und zahlreiche Einzelarbeiten veröffentlicht werden: https://niedersachsen.nabu.de/wir-ueber-uns/organisation/landesfachgruppen/avison/index.html

(c) Interessengemeinschaft zum Erhalt der Förderschulen „Lernen“ (Initiatoren)

Interessengemeinschaft zum Erhalt der Förderschulen „Lernen“

Geht es nach den aktuellen Plänen der Regierung wird die Astrid-Lindgren-Schule in Braunschweig und alle anderen Förderschulen in Niedersachsen mit dem Schwerpunkt „Lernen“ 2028 geschlossen. Dieses Jahr wurden zum letzten Mal neue Schülerinnen und Schüler aufgenommen.

Melanie Linde und Michael Vierke, Vorsitzende des Schulelternrats der Astrid-Lindgren-Schule versuchen, gemeinsam mit anderen Elternvertretern, dieses zu verhindern. Hierzu haben sie sich zu einer Interessengemeinschaft zum Erhalt der Förderschulen „Lernen“ zusammengeschlossen. „Unsere Kinder brauchen mehr als die drei Förderstunden pro Woche, die Sie in einer Regelschule erhalten!“, und „Es ist extrem wichtig, dass auch in den kommenden Jahren die Eltern entscheiden können, auf welche Schule ihr Kind gehen wird!“ sind zwei Ihrer Forderungen, die sie gemeinsam mit einer niedersachsenweiten Gruppierung gemeinsam vertreten. Genau dieses Wahlrecht wird den Eltern künftig genommen, wenn es nach den Plänen der SPD und der Grünen geht. „Wir Kinder brauchen unsere Astrid-Lindgren-Schule!“ und „Inklusion ist nicht für jeden die richtige Entscheidung!“ ist auch die Meinung der Schüler der Astrid-Lindgren-Schule.

(c) Narild Fellows

Narild Fellows

Die Band Narild Fellows besteht in der jetzigen Besetzung seit 2021 aus den vier Musikern Karin (Gesang, Flöten, Harp und Djembe), Kerstin (Geige und Gesang), Uwe (Gesang, Gitarre, Harp, Banjo) und Peter (Cajon, Bodhran, diverses Schlagwerk, Gesang, Akkordeon). Aus Spielfreude und besonderer Vorliebe für keltische Volksmusik interpretieren die Bandmitglieder Balladen, schwungvolle Lieder über Freud und Leid, zum Tanz einladende Instrumentalstücke und Gassenhauer zum Schunkeln und Mitsingen.

Narild Fellows haben sich zum Ziel gesetzt, eigene Variationen und Interpretationen irischen und schottischen Folks vorzutragen, sie mit Instrumentalteilen auszuschmücken und durch Mehrstimmigkeit zum Klingen zu bringen. Letztendlich sollen die Zuhörer genauso viel Spaß an der Musik haben wie die Musiker selbst.

Zu Hören und zu sehen waren Narild Fellows bei zahlreichen Auftritten u.a. in Braunschweig, Wolfsburg, Salzgitter, Flechtorf, Essenrode, Gifhorn und Königslutter. Obwohl Narild Fellows sich auf Life Performances festgelegt hatten, spielten sie 2015 eine CD mit dem Titel “fourtyseven minutes” ein.

24.11.2022 um 20:00 Uhr
20:00 — 21:00

WUNSCHKISTE@OKERWELLE.DE