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Bürgersingen bei Radio Okerwelle

Mitsummen, Mitsingen, Mitmachen

Beim Bürgersingen der Bürgerstiftung Braunschweig nicht auf dem Magni Kirchplatz, sondern zu Hause im familiären Umfeld.

Stimmen Sie mit ein vom 20. Mai bis 16. September immer Mittwochs um 17 Uhr 15 Uhr in der Sendung Region Aktuell

Schalten Sie Radio Okerwelle ein und singen Sie mit – nicht auf dem Magni Kirchplatz sondern zu Hause vor dem Radio Gerät und im Livestream. Die Texte werden in der Tagespresse und auf okerwelle.de veröffentlicht.

Bürgersingen – Eine Initiative der Bürgerstiftung Braunschweig in Zusammenarbeit mit Radio Okerwelle.

Bergvagabunden

Wenn wir erklimmen schwindelnde Höhen,
Steigen dem Gipfelkreuz zu,
In unsern Herzen brennt eine Sehnsucht
Die lässt uns nimmer in Ruh.

Herrliche Berge, sonnige Höhen,
Bergvagabunden sind wir, ja wir.
Herrliche Berge, sonnige Höhen,
Bergvagabunden sind wir.

Mit Seil und Haken, den Tod im Nacken ,
Hängen wir an der steilen Wand.
Herzen erglühen, Edelweiß blühen
Vorwärts mit sicherer Hand.
Herrliche Berge…

Fels ist bezwungen, frei atmen Lungen,
Ach, wie so schön ist die Welt!
Handschlag, ein Lächeln, Mühen vergessen,
alles aufs Beste bestellt.
Herrliche Berge…

Beim Alpenglühen heimwärts wir ziehen,
Berge, sie leuchten so rot.
Wir kommen wieder, denn wir sind Brüder,
Brüder auf Leben und Tod.

Lebt wohl, ihr Berge, sonnige Höhen
Denn Vagabunden sind treu, ja treu
Lebt wohl, ihr Berge, sonnige Höhen
Denn Vagabunden sind treu.

Wenn alle Brünnlein fließen

Wenn alle Brünnlein fließen,
So muss man trinken,
Wenn ich mein’ Schatz nicht rufen darf,
Tu ich ihm winken.
Wenn ich mein’ Schatz nicht rufen darf,
ju ja rufen darf, tu ich ihm winken.

Ja, winken mit den Äugelein,
Und treten auf den Fuß;
’s ist eine in der Stube drin,
die meine werden muss.
’s ist eine in der Stube drin,
ju ja Stube drin, die meine werden muss.

Warum sollt sie’s nicht werden,
Ich hab’ sie ja so gern;
Sie hat zwei blaue Äugelein,
Die leuchten wie zwei Stern.
Sie hat zwei blaue Äugelein,
ju ja Äugelein, die leuchten wie zwei Stern.

Sie hat zwei rote Wängelein,
Sind röter als der Wein;
Ein solches Mädel findst du nicht
Wohl unterm Sonnenschein.
Ein solches Mädel findst du nicht
ju ja findst du nicht, wohl unterm Sonnenschein.

Dat du min Leevsten büst

Dat du min Leevsten büst,
Dat du woll weesst.
|: Kumm bi de Nacht, Kumm bi de Nacht, Sech wo du heest. :|

Kumm du um Middernacht,
Kumm du Klock een!
|: Vader slöpt, Moder slöpt, Ick slap aleen. :|

Klopp an de Kammerdör,
Fat an de Klink!
|: Vader meent, Moder meent, Dat deit de Wind. :|

Kummt denn de Morgenstund,
Kreiht de ol Hahn.
|: Leevster min, Leevster min, Denn mößt du gahn! :|

Dat du min Leevsten büst,
Dat du woll weesst.
|: Kumm bi de Nacht, Kumm bi de Nacht, Sech wo du heest. :|

Hoch auf dem gelben Wagen

Hoch auf dem gelben Wagen
Sitz ich beim Schwager vorn.
Vorwärts die Rosse traben,
Lustig schmettert das Horn.
Felder und Wiesen und Auen,
Leuchtendes Ährengold.
|: Ich möcht´ ja so gerne noch schauen, Aber der Wagen, der rollt. :|

Postillon in der Schenke
Füttert die Rosse im Flug.
Schäumendes Gerstengetränke
Reicht mir der Wirt im Krug.
Hinter den Fensterscheiben
Lacht ein Gesicht so hold.
: Ich möcht´ ja so gerne noch bleiben, Aber der Wagen, der rollt. :|

Flöten hör ich und Geigen,
Lustiges Bassgebrumm.
Junges Volk im Reigen
Tanzt um die Linde herum,
Wirbelt wie Blätter im Winde,
Jauchzet und lacht und tollt.
|: Ich bliebe ja so gern bei der Linde, Aber der Wagen, der rollt. :|

Geh aus mein Herz und suche Freud

Geh’ aus mein Herz und suche Freud
In dieser schönen Sommerzeit
An deines Gottes Gaben.
Schau an der schönen Gärtenzier
Und siehe wie sie dir und mir
|: Sich ausgeschmücket haben :|.

Die Bäume stehen voller Laub
Das Erdreich decket seinen Staub
Mit einem grünen Kleide.
Narzissen und die Tulipan,
Die ziehen sich viel schöner an
|: Als Salomonis Seide :|.

Die Lerche schwingt sich in die Luft,
Das Täublein fliegt aus seiner Kluft
Und macht sich in die Wälder.
Die hochbegabte Nachtigall
Ergötzt und füllt mit ihrem Schall
|: Berg, Hügel, Tal und Felder :|.

Der Weizen wächset mit Gewalt,
Darüber jauchzet jung und alt
Und rühmt die große Güte.
Des, der so überflüssig labt
Und mit so manchem Gut begabt
|: Das menschliche Gemüte :|.

Ich selber kann und mag nicht ruhn
Des grossen Gottes grosses Tun
Erweckt mir alle Sinnen.
Ich singe mit, wenn alles singt
Und lasse was dem Höchsten klingt
|: Aus meinem Herzen rinnen :|.

Welch hohe Lust, welch heller Schein
Wird wohl in Christi Garten sein!
Wie wird es da wohl klingen?
Da so viel tausend Seraphim
Mit unverdrossnem Mund und Stimm
: Ihr Halleluja singen :|.

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Hoch auf dem gelben Wagen

Hoch auf dem gelben Wagen
Sitz ich beim Schwager vorn.
Vorwärts die Rosse traben,
Lustig schmettert das Horn.
Felder und Wiesen und Auen,
Leuchtendes Ährengold.
|: Ich möcht´ ja so gerne noch schauen, Aber der Wagen, der rollt. :|

Postillon in der Schenke
Füttert die Rosse im Flug.
Schäumendes Gerstengetränke
Reicht mir der Wirt im Krug.
Hinter den Fensterscheiben
Lacht ein Gesicht so hold.
: Ich möcht´ ja so gerne noch bleiben, Aber der Wagen, der rollt. :|

Flöten hör ich und Geigen,
Lustiges Bassgebrumm.
Junges Volk im Reigen
Tanzt um die Linde herum,
Wirbelt wie Blätter im Winde,
Jauchzet und lacht und tollt.
|: Ich bliebe ja so gern bei der Linde, Aber der Wagen, der rollt. :|

Die Gedanken sind frei

Die Gedanken sind frei,
Wer kann sie erraten,
Sie fliehen vorbei,
Wie nächtliche Schatten.
Kein Mensch kann sie wissen,
Kein Jäger erschießen
Mit Pulver und Blei.
Die Gedanken sind frei!

Ich denke was ich will
Und was mich beglücket,
Doch alles in der Still’,
Und wie es sich schicket.
Mein Wunsch, mein Begehren
Kann niemand verwehren,
Es bleibet dabei:
Die Gedanken sind frei!

Und sperrt man mich ein
Im finsteren Kerker,
Das alles sind rein vergebliche Werke.
Denn meine Gedanke
zerreißen die Schranken
Und Mauern entzwei,
Die Gedanken sind frei!

Drum will ich auf immer
Den Sorgen entsagen
Und will mich auch nimmer
mit Grillen mehr plagen.
Man kann ja im Herzen
Stets lachen und scherzen
Und denken dabei:
Die Gedanken sind frei!

Kein schöner Land in dieser Zeit

Kein schöner Land in dieser Zeit,
Als hier das uns’re weit und breit,
|: Wo wir uns finden wohl unter Linden Zur Abendzeit. :|

Da haben wir so manche Stund’,
Gesessen da in froher Rund’.
|: Und taten singen, die Lieder klingen Im Eichengrund. :|

Dass wir uns hier in diesem Tal,
Noch treffen so viel hundertmal,
|: Gott mag es schenken, Gott mag es lenken, Er hat die Gnad’. :|

Nun, Brüder eine gute Nacht,
Der Herr im hohen Himmel wacht.
|: In seiner Güte uns zu behüten, Ist er bedacht. :|