Bandstory

Freitag, 21.00 Uhr / alle 2 Wochen

Unsere Sendung befasst sich, wie der Name schon sagt, mit dem Werdegang und der Geschichte von Bands, die das Rockgeschehen der letzten 40 Jahre mitbestimmt haben.

Darunter sind Gruppen, die noch heute auf den Bühnen der Welt zu Hause sind, aber auch Interpreten, die nach einer kurzen und heftigen Karriere vollständig in der Versenkung verschwunden sind, aus der wir sie noch einmal heraus holen wollen…

Dabei bildet die zeitliche Abfolge von Tonträgerveröffentlichungen und Bandumbesetzungen ein wichtiges Hilfsmittel, um die anfallenden Datenmengen zu ordnen und in eine für die Hörer nachvollziehbare Reihenfolge zu bringen. Die Moderatoren widmen jede Sendung vollständig einer Band bzw. einem Interpreten. Manchmal werden je nach Umfang des Materials auch zwei oder drei Sendungen daraus.

THEMEN DER SENDUNG

Dr. John, The Night Tripper (Teil 2)

Malcom „Mac“ John Rebenack Jr. zählte zu den kulturellen Säulenheiligen von New Orleans, der Stadt im Mississippi-Delta. Er war einer der besten und produktivsten Musiker dieser Stadt und hat den New Orleans-Groove bis über die Grenzen seiner Heimat spürbar gemacht. Am 6. Juni ist der als Dr. John weltberühmt gewordene Musiker aus New Orleans in seiner Heimatstadt verstorben.

Dieser geheimnisvolle Doktor hat den Federnumhang, den Schamanenkopfschmuck und den Totenschädel auf seinem Klavier zelebriert. Zusammen mit seinem musikalischen Gebräu aus Blues, Funk, Jazz, Rock und New Orleans-Folklore hat er sich in seiner über 50jährigen Karriere die Titel als „Voodoo-Großmeister“ oder auch „Hohepriester des Voodoo-Rock“ redlich verdient.
Bandstory wird heute im 2. Teil dieser Story den musikalischen Spuren von Malcom „Mac“ John Rebenack Jr. alias Dr. John folgen und Ausschnitte aus seiner Lebensgeschichte präsentieren.

Playlist:

1. I’ll Be Glad When You’re Dead, You Rascal You; 2. Thank You (Falletin Me Be Mice Elf Again); 3. Sweet Home New Orleans; 4. Right Place Wrong Time; 5. It Don’t Mean A Thing (If It Ain’t Got That Swing); 6. Food For That; 7. Makin‘ Whoopee; 8. When I’m Right (I’m Wrong); 9. Revolution; 10. New Orleans; 11. Ice Age; 12. Do You Call That A Buddy.

Dr. John, The Night Tripper

Malcom „Mac“ John Rebenack Jr. zählte zu den kulturellen Säulenheiligen von New Orleans, der Stadt im Mississippi-Delta. Er war einer der besten und produktivsten Musiker dieser Stadt und hat den New Orleans – Groove bis über die Grenzen seiner Heimat spürbar gemacht. Am 6. Juni ist der als Dr. John weltberühmt gewordene Musiker aus New Orleans in seiner Heimatstadt verstorben.
Dieser geheimnisvolle Doktor hat den Federnumhang, den Schamanenkopfschmuck und den Totenschädel auf seinem Klavier zelebriert. Zusammen mit seinem musikalischen Gebräu aus Blues, Funk, Jazz, Rock und New Orleans-Folklore hat er sich in seiner 50jährigen Karriere den Titel als „Voodoo-Großmeister“ oder auch „Hohepriester des Voodoo-Rock“ redlich verdient.
Bandstory wird in 2 aufeinander folgenden Sendungen seine musikalischen Spuren verfolgen und Ausschnitte aus seiner Lebensgeschichte präsentieren.

Playlist:

1.There Must Be A Better World Somewhere; 2. I Walk On Guilted Splinters; 3. Black Widow Spider; 4. Loop Garou; 5. Black John The Conqueror; 6. Iko Iko; 7. I Been Hoodood; 8. Such A Night; 9. Quitters Never Win; 10. Basin Street Blues; 11. Voices In My Head

Eddie Hinton, der „Hard Luck Guy“

Wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten. Heute Abend steht ein Musiker bei Bandstory im Mittelpunkt, der stets im Schatten stand. Dabei ist es gut möglich, dass man ihm seit Jahren zuhört, ohne es zu wissen. Eddie Hinton, Musiker, Songwriter und Sänger gehörte in seinen erfolgreichen Zeiten zu der Szene rund um das Muscle Shoals Recording Studio, ein Hotspot für Soulmusik in Alabama Ende der 60er und Anfang der 70er Jahre. Später wurden die Schatten jedoch immer länger und immer dunkler. Vom Erfolg ging es in die Depression; von dort in die Obdachlosigkeit, gestorben ist 1995 er in der Badewanne seiner Mutter; er war nur 51 Jahre alt geworden. Seine letzte, posthum veröffentlichte, Platte hieß dann auch „Hard Luck Guy“
Im Jahr 2018 erschien der Sampler „Cover Me – The Eddie Hinton Songbook“. Er versammelte jede Menge Hinton-Songs, eingesungen von Stars wie Aretha Franklin, Percy Sledge, Bobby Womack, Cher, Mink DeVille, Dusty Springfield u.a.
Bandstory stellt Ausschnitte aus diesem Sampler mit einigen Informationen zum Leben von Eddie Hinton vor.

Playlist:
1. Down In Texas – Oscar Toney Jr. 2. Everybody Needs Love – Eddie Hinton 3. Breakfast In Bed – Dusty Springfield 4. Masquerade – Don Varner 5. Cover Me – Jackie Moore 6. Sure As Sin – Candi Staton 7. A Little Bit Salty – Bobby Womack 8. A Natural Thing – Aretha Franklin 9. 300 Pounds Of Hongry – Tony Joe White 10. Standing On The Mountain – Percy Sledge 11. It’s All Wrong, But It’s Allright – Eddie Hinton 12. Save The Children – Cher 13. Help Me Make It (Through The Night) – Mink DeVille 14. Where You Come From – Bonnie Delaney 15. Seventeen Year Old Girl – Mickey Buckins 16. I Got The Feeling – The Amazing Rhythm Aces

Gord Downie + Gord Sinclair - Foto: Aven Hoffarth thehip.com

Gord Downie + Gord Sinclair – Foto: Aven Hoffarth thehip.com

The Tragically Hip

Heute Abend laden wir die Hörerinnen und Hörer von Bandstory nach Kanada ein. Sie haben noch nie von der kanadische Band The Tragically Hip gehört? In Kanada war die Band eine Institution, vielleicht DIE beliebteste Band des Landes. Die in den 80er Jahren gegründete Band eroberte die Herzen der Kanadier und fand im Lauf der Jahre auch viele Fans weltweit.

„The Tragically Hip ist ein unvermeidlicher und essenzieller Teil dessen, was uns als Menschen und als Land ausmacht.“ Das waren die Worte von Justin Trudeau, dem kanadischen Ministerpräsidenten. Und es waren Abschiedsworte beim letzten Auftritt der Band in Kingston, dem Gründungsort der Band. 11 Millionen Zuschauer verfolgten das Konzert, es wurde live auf Videowände und in die kanadischen Wohnstuben übertragen. Am Ende ließ Sänger und Frontmann Gord Downie seinen Gefühlen freien Lauf – und bedankte sich weinend beim Publikum: er war unheilbar an Krebs erkrankt. Die Band löste sich nach seinem Tod auf und wollte ohne ihn nie wieder auftreten.

Playlist:
1. Little Bones; 2. Machine; 3. Fiddlers Green; 4. Grace, Too; 5. Nautical Disaster; 6 . Put It Off; 7. Ahead By A Century; 8. It’s A Good Life If You Don’T Weaken’; 9. A Beautiful Thing; 10. In A World Possessed By A Human Mind; 11. Great Soul.

Foto: (c) Terry Reid

Foto: (c) Terry Reid

Terry Reid

Heute Abend ist ein „was wäre wenn – Gast“ im Mittelpunkt unserer Bandstory. Also was wäre aus den Bands geworden, wenn er damals „Ja“ gesagt hätte…erst zu der einen Nachfrage…dann zu der zweiten Nachfrage…und was wäre aus ihm geworden.

Zumindest Ende der 60er Jahre des letzten Jahrhunderts war er ein sehr begehrter Sänger. Am Ende blieb er Solokünstler, von der Kritik geliebt, aber ohne Charterfolg und große Verkaufszahlen. Sie hören heute Ausschnitte aus dem musikalischen Schaffen des britischen Musikers Terry Reid.

Die Ausschnitte sind den folgenden Alben entnommen: „Bang Bang, You‘re Terry Reid“, „Terry Reid“, „River“, „Rogue Waves“ und „The Driver“.

Playlist:
1. Bang Bang (My Baby Shot Me Down); 2. Loving Time; 3. (Superlungs) My Supergirl; 4. Marking Time; 5. River; 6. Rogue Wave; 7. Season Of The Witch; 8. Gimme Some Lovin’; 9. Dean; 10. Rich Kid Blues; 11. The Whole Of The Moon.

Foto: pixabay

Foto: pixabay

„TajMo“

Bei Bandstory gibt es heute Blues; nicht traurig, sondern höchst vergnüglich. 2017 veröffentlichten nämlich 2 Bluesgrößen ein gemeinsames Album. Das gemeinsame Projekt bekam den Namen „TajMo“. Hinter dem Titel verbergen sich die Namen von Taj Mahal und Keb‘ Mo.

Taj Mahal und Keb‘ Mo waren bereits seit vielen Jahren befreundet, aber das Album „TajMo“ ist das erste gemeinsame Album der beiden Blues-Veteranen.
Jeder ist für sich seit vielen Jahren unter eigenem Namen eine bewährte Marke und das will Bandstory würdigen. Heute Abend werden wir einige Stücke aus dem TajMo-Album spielen; dazwischen präsentieren wir Ausschnitte aus dem Schaffen von Taj Mahal, nachdem wir vor 14 Tagen Keb‘ Mo in den Mittelpunkt gestellt hatten.

Seit 1968 veröffentlicht Taj Mahal unter seinem Namen Soloplatten. Mit unterschiedlichen Besetzungen hat er es zu großer Bedeutung unter den amerikanischen Bluesmusikern gebracht. Wir wünschen unseren Hörern erneut viel Vergnügen mit den beiden großen Männern des Blues.

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Playlist:
1. Dust My Broom; 2. Take A Giant Step; 3. Waiting On The Worls To Change; 4.Slave Driver; 5. Senor Blues; 6. Squeeze Box;
7. Feets Don’t Fail Me Now; 8. All Along The Watchtower;  9. Cakewalk Into Town; 10. Big Legged Mommas Are Back In Style;
11. Divin Duck Blues; 12. Soul.

Foto: pixabay

Foto: pixabay

„TajMo“

Bei Bandstory wächst heute zusammen, was längst zusammengehört. 2017 veröffentlichten nämlich 2 Bluesgrößen ein gemeinsames Album. Das gemeinsame Projekt bekam den Namen „TajMo“. Hinter dem Titel verbergen sich die Namen von Taj Mahal und Keb‘ Mo.

Die beiden waren bereits seit vielen Jahren befreundet, aber das Album „TajMo“ ist das erste gemeinsame Album der beiden Blues-Veteranen. Jeder ist für sich seit vielen Jahren unter eigenem Namen eine bewährte Marke und das will Bandstory würdigen. Heute Abend werden wir einige Stücke aus dem TajMo-Album spielen; dazwischen präsentieren wir Ausschnitte aus dem Schaffen von Keb‘ Mo. Seit 1994 veröffentlicht er unter diesem Namen Soloplatten und wird auch regelmäßig von KollegInnen, Kritikern und der Grammy – Jury gewürdigt. In 14 Tagen wird Bandstory noch einmal die TajMo – Aufnahme würdigen. Zwischen diesen Stücken werden wir dann einen Ausschnitt aus dem Schaffen von Taj Mahal anbieten. Wie bereits bei Keb‘ Mo trug auch dessen erstes Album seinen eigenen Namen, allerdings geschah das bereits 1968. Wir wünschen schon heute unseren Hörern viel Vergnügen mit den beiden großen Männern des Blues.

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Playlist:
1. Don’t Leave Me Here; 2. She Knows How To Rock Me; 3. Come On In My Kitchen; 4. Just Like You; 5. Standing At The Station; 6. Shake Me In Your Arms Tonight; 7. Love In Vain; 8. Last Fair Deal Gone Wrong; 9. Soon As I Get Paid; 10. Your Love; 11. Closer;12. Ain’t Nobody Talking; 13. Suitcase.

 „The Coral“

Ein moderner Psychedelic-Rock-Pop-Sound, wunderbare Harmonien und Melodien, alles clever auf den Punkt arrangiert.
Eine Band, die den Psychedelic-Rock der 60er/70er Jahre perfekt in die heutige Zeit transportiert hat. Die Musiker klingen dabei sonderbar verschroben und sind doch mittendrin in der heutigen Zeit.

So oder so ähnlich kann man die Musik von „The Coral“ beschreiben; und wer sich immer noch nicht so recht vorstellen kann, wie sie klingen, der ist heute bei Bandstory wirklich gut aufgehoben. 1 Stunde werden wir die Musik der Band aus Hoysdale bei Liverpool vorstellen und dabei einen Bogen vom 2002er Debutalbum bis zur letzten Veröffentlichung im Jahr 2018 spannen. Zwischendurch gibt es, wie bei Bandstory gewohnt, Informationen zum Werdegang der Band und zu den Plattenveröffentlichungen.

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Playlist:
1. Reaching Out For A Friend; 2. Dreaming Of You; 3. I Remember When; 4. Bad Man; 5. Don’t Think You’re The First; 6. Talking Gypsy Market Blues; 7. In The Morning; 8. She’s A Runaway; 9. Jacqueline; 10. Who’s Gonna Find Me; 11. Butterfly House; 12. She’s Comin’ Around; 13. Chasing The Tail Of A Dream; 14. Holy Revelation; 15. Undercover Of The Night

26.07.2019 um 21:00 Uhr
21:00 — 22:00

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