Bandstory

Freitag, 21.00 Uhr / alle 2 Wochen

Unsere Sendung befasst sich, wie der Name schon sagt, mit dem Werdegang und der Geschichte von Bands, die das Rockgeschehen der letzten 40 Jahre mitbestimmt haben.

Darunter sind Gruppen, die noch heute auf den Bühnen der Welt zu Hause sind, aber auch Interpreten, die nach einer kurzen und heftigen Karriere vollständig in der Versenkung verschwunden sind, aus der wir sie noch einmal heraus holen wollen…

Dabei bildet die zeitliche Abfolge von Tonträgerveröffentlichungen und Bandumbesetzungen ein wichtiges Hilfsmittel, um die anfallenden Datenmengen zu ordnen und in eine für die Hörer nachvollziehbare Reihenfolge zu bringen. Die Moderatoren widmen jede Sendung vollständig einer Band bzw. einem Interpreten. Manchmal werden je nach Umfang des Materials auch zwei oder drei Sendungen daraus.

THEMEN DER SENDUNG

Nils Lofgren (Teil 2)

Nils Lofgren schaffte es im zarten Alter von 18 Jahren direkt von diversen Schülerbands in die Sessions einer legendären Plattenaufnahme: er steuerte bei der Aufnahme von Neil Young’s „After The Gold Rush“ Klavier und Backgroundgesang bei. Heute steht bei uns ein zweiter Teil der Bandstory über Nils Lofgren im Programm. Der Gitarrist von Neil Young und später auch Bruce Springsteen gilt als einer der ganz großen seines Fachs, das steht allerdings im Gegensatz zu seinem Bekanntheitsgrad. Als Gitarrist im Hintergrund spielt Lofgren in großen Arenen und Hallen vor oft weit mehr als 10000 Zuschauern, auf seinen Solotourneen bevorzugt er kleinere Hallen: 300 – 500 Zuhörer reichen für eine gute Stimmung aus. Musik, bei der ausschließlich (eine Ausnahme gestatten wir uns) Lofgren die Hauptperson ist, steht auch in unserem zweiten Teil im Vordergrund. Bandstory startet heute mit einem Song aus der 1979er Aufnahme „Nils“ und endet, wie nicht anders zu erwarten war, bei der neuen Live -Doppel-CD „Wheathered“.

Bandstory wünscht allen Hörerinnen und Hörern auch heute Abend wieder einen unterhaltsamen Abend bei Radio Okerwelle 104,6.

Playlist:

1. Baltimore 2. Walkin’ Nerve 3. Gun And Run 4.Drunken Driver 5. No Return 6. Old School 7. Abandoned Love 8. Too Blue To Play 9. Give

Nils Lofgren (Teil 1)

Zu Beginn seiner Karriere war unser heutiger musikalischer Mittelpunkt noch ziemlich grün hinten den Ohren, schaffte es jedoch mit seinen 18 Jahren direkt von diversen Schülerbands in die Sessions einer legendären Plattenaufnahme: er steuerte bei der Aufnahme von Neil Young’s „After The Gold Rush“ Klavier und Backgroundgesang bei. Heute steht bei uns Nils Lofgren im Mittelpunkt. Und als hätte er einen Zettel ans schwarze Brett der Superstars gehängt mit der Frage „wer sucht begabten Gitarristen?“, sicherten sich Neil Young und später auch Bruce Springsteen die Dienste des virtuosen Rockgitarristen. Bandstory möchte in zwei Sendungen die musikalische Karriere abseits dieser beiden großen Namen anschauen und hat ausschließlich Musik ausgewählt, bei der Lofgren im Vordergrund steht. Bandstory orientiert sich an den Anfängen mit seiner Band „Grin“, den Anfängen der Solokarriere ab Mitte der 70er Jahre bis zu den letzten Veröffentlichungen im Jahr 2019 „Blue With Lou“ und die 2020 erschiene Live-Aufnahme „Wheathered“.

Bandstory wünscht allen Hörerinnen und Hörern, an beiden Abenden besonders den Gitarrenfreunden, einen unterhaltsamen Abend.

Playlist:

1. Attitude City 2. I Had Too Much (Miss Dazi) 3. White Lies 4. Heart On Fire 5. Moontears (Live) 6. Keith Don’t Go 7. I Came To Dance (Live) 8. No Mercy 9. Baltimore 10. Flip Ya Flip 11. City Lights

No Doubt

Zu Beginn ihrer Karriere waren No Doubt eine Ska-Band, begeistert von der Welle, die britische Bands wie Madness, The Specials oder Selector befeuert hatten. Damit feierten sie auch zunächst regionale Erfolge in ihrer Heimat Kalifornien. Tourneen als Vorband und mit einer ersten LP-Veröffentlichung im Gepäck wuchs der Bekanntheitsgrad und nicht zuletzt aufgrund der steigenden Beliebtheit wurde ihr Album „Tragic Kingdom“ im Jahr 1995 ein großer internationaler Erfolg. Die ausgekoppelte Single „Don’t Speak“ verkaufte sich weltweit rund sieben Millionen mal, „Just A Girl“ erlangte eine ähnlich große Popularität. Damit war die Straße für eine internationale Karriere gepflastert.
Auch die nachfolgenden Alben „Return of Saturn“ und „Rock Steady“ waren nicht nur in den deutschen Charts erfolgreich, konnten aber nicht an die hohen internationalen Verkaufszahlen von „Tragic Kingdom“ anknüpfen. Eine Auszeit der Band nutzte Sängerin Gwen Stefani, um eine Solokarriere als Musikerin und Modedesignerin zu starten und stellte ihre Familienplanung in den Mittelpunkt.
Erst 2012 veröffentlichen „No Doubt“ ein neues Album mit dem Titel „Push and Shove“, es ist ihr bisher offiziell letztes Album.  Bandstory orientiert sich natürlich an diesen bekannten Veröffentlichungen und wünscht allen Hörerinnen und Hörern einen unterhaltsamen Abend.

Playlist:

1. Push And Shove 2. Trapped In A Box 3. Just A Girl 4. Ex – Girlfriend 5. Hella Good 6. Hey Baby 7. I Threw My Toys Around 8. Don’t Speak 9. Underneath It All 10. It’s My Life 11. Stand And deliver 12. Looking Hot 13. Settle Down

Steely Dan (2)

Steely Dan, die größte Band auf Erden, die eigentlich gar keine Band ist. So und so ähnlich wird Steely Dan in der Musikpresse überschrieben. Oder auch die kolportierte Episode zweier Besucherinnen nach dem Konzert: „Wer von den Musikern war denn nun der Steely Dan?“ beschreibt die Ausgangslage der Musiker.

Die beiden Gründungsmitglieder Walter Becker und Donald Fagen treffen sich bereits 1967 im Staat New York. Sie finden ihre Vorbilder eher bei den Granden des Jazz, finden jedoch schnell ihre Schnittmengen mit der populären Musik der 1970er Jahre. Sie suchen passende Musiker und gründen „Steely Dan“. Schon bald wandelt sich Steely Dan zum Projekt ohne Bandcharakter. Becker und Fagen lehnen Tourneeauftritte ab, wohl auch um ihren musikalischen Perfektionismus im Studio besser umsetzten zu können. Das ist heute wieder anders; es gibt noch Live-Auftritte unter dem Namen „Steely Dan“, jedoch schon lange keine neue Musik mehr. Donald Fagen trägt das Banner weiter, Walter Becker ist 2017 verstorben.

Inhaltlich sind ihre Songs ebenso von einer großen Vielschichtigkeit und literarischen und geschichtlichen Verweisen geprägt, wie auch von Ironie und Sarkasmus. Werte wie „Liebe“ pervertieren in der Realität, oft bleibt nur Entfremdung. Diese Sichtweise von einer unvollkommenen Welt steht in sehr starkem Gegensatz zu der absoluten Perfektion, die Walter Becker und Donald Fagen in ihrer Musik ausdrücken. Immer wieder gelingt es ihnen, Elemente des Rock, des Pop, des Rhythm & Blues mit dem Jazz nicht nur zu verbinden, sondern geradezu ideal zu verschmelzen.

In einem 2. Teil unserer Bandstory berichten wir von der Zeit des 1976er Albums „The Royal Scam“ bis zur letzten regulären Veröffentlichung des Abgesangs „Everything Must Go“ im Jahr 2003.

Playlist:

1. Parker’s Band 2. Kid Charlemagne 3. The Fez 4. Green Earrings 5. Babylon Sisters 6. Hey Nineteen 7. Gaslighting Abbie 8. The Last Mall 9. Things I Miss The Most 10. FM 11. The Royal Scam

Steely Dan

Steely Dan, die größte Band auf Erden, die eigentlich gar keine Band ist. So und so ähnlich wird Steely Dan in der Musikpresse überschrieben. Die beiden Gründungsmitglieder Walter Becker und Donald Fagen treffen sich bereits 1967 im Staat New York. Sie finden ihre Vorbilder eher bei den Granden des Jazz, finden jedoch schnell ihre Schnittmengen mit der populären Musik der 1970er Jahre. Sie suchen passende Musiker und gründen „Steely Dan“. Schon bald wandelt sich Steely Dan zum Projekt ohne Bandcharakter. Becker und Fagen lehnen Tourneeauftritte ab, wohl auch um ihren musikalischen Perfektionismus im Studio besser umsetzten zu können. Dazu bedienen sie sich im (nicht immer freiwilligen) ständigen Wechsel ausgesucht namhafter Studiomusiker.
Inhaltlich sind ihre Songs ebenso von einer großen Vielschichtigkeit und literarischen und geschichtlichen Verweisen geprägt, wie auch von Ironie und Sarkasmus. Werte wie „Liebe“ pervertieren in der Realität, oft bleibt nur Entfremdung. Diese Sichtweise von einer unvollkommenen Welt steht in sehr starkem Gegensatz zu der absoluten Perfektion, die Walter Becker und Donald Fagen in ihrer Musik ausdrücken. Immer wieder gelingt es ihnen, Elemente des Rock, des Pop, des Rhythm & Blues mit dem Jazz nicht nur zu verbinden, sondern geradezu ideal zu verschmelzen.

Teil 1 unserer Bandstory umfasst die Zeit des 1972er Albums „Can’t Buy A Thrill“ bis zum Megaseller „Aja“ im Jahr 1977.

Playlist:

1. Reeling In The Years, 2. Do It Again, 3. Your Gold Teeth, Rikki Don’t Lose That Number, Night By Night, 6. Black Friday, Haitian Divorce, Peg, 9. Josie, 10. Aja

Dexys Midnight Runners

Dextro-Amphetamin ist ein stimulierendes und euphorisierendes Rauschmittel. Beim Militär verwendet, um Soldaten auf langen Einsätzen, insbesondere Kampfjetpiloten, wach zu halten. In der Subkultur, besonders bei den Mods und der Northern Soul Szene eingesetzt, um die Weekender und Allnighter tanzend und hellwach durchzustehen. Diese Pillen hatten dann mehr oder weniger fantasievolle Namen wie „purple hearts“, „Bomber“ oder aber „Dexys“…und vielleicht wollte ein gewisser Kevin Rowland diese berauschende Wirkung mit seiner Musik auf der Suche nach den neuen Soul-Rebellen erzeugen.
„Searching for the young soul rebels“, so lautet 1980 der Titel der 1. LP der „Dexys Midnight Runners“.

Bestimmt wurde die Geschichte der Band immer wieder durch den charismatischen Bandleader und Gründer Kevin Rowland. Der hatte für sich und die Welt in den 1980er Jahren den “Celtic Soul” erfunden und mit dem Hit “Come On Eileen” weltberühmt gemacht. Bandstory schaut noch mal auf die “Ups And Downs” der Rowland-Karriere bis zum letzten Album der “Dexys”, die Kurzform des Namens ist als Label noch geblieben. Ebenso geblieben ist ein extravaganter Kleidungsstil und eine immer noch besondere Musik.

Playlist:

1. There There My Dear 2. Tell Me When My Light Turns Green 3. Geno 4. Jackie Wilson Said (I’m In Heaven When You Smile) 5. The Celtic Soul Brothers 6. Come On Eileen 7. Reflections Of My Life 8. You Wear It Well 9. Incapable Of Love 10. She Got A Wiggle 11. Grazing In The Grass 12. Both Sides Now

Dave Stewart

Dave Stewart und Annie Lennox bildeten eine der erfolgreichsten Bands in den 1980er und 1990er Jahren. Als „The Eurythmics“ waren sie weltweit mit ihren Veröffentlichungen und Live-Shows eine Erfolgsmarke. Nach dem künstlerischen Split nahmen beide eine Solokarriere in Angriff; den musikalischen Werdegang von Dave Stewart wird Bandstory in einem 2. Teil in Ausschnitten vorstellen. Nach den Aufnahmen mit den „Spiritual Cowboys“ und einigen Soloveröffentlichungen stehen heute unter anderem die Supergroup „Superheavy“ und Stewarts musikalischen Kollaborationen in den Blackbird – Studios in Nashville im Mittelpunkt unserer Sendung.
Die heutige Playlist startet mit einer Neueinspielung eines Eurythmics – Hits und enthält Gastauftritte von Josh Stone über Mick Jagger bis zu Stevie Nicks.

Playlist:

1. Missionary Man
2. Good For Nothing
3. Syncrodestiny
4. Superheavy
5. Miracle Man
6. All Messed Up
7. I Got Love
8. Girl In A Catsuit
9. Drowning In The Blues
10. Cheaper Than Free
11. Beast Called Fame

Dave Stewart

1977 war er mit einem Touristenvisum in die britische Popwelt eingereist; „The Tourists“ hieß die erste erfolgreiche Band von Dave Stewart und einer jungen Musikstudentin namens Annie Lennox.

Wenige Jahre später waren die beiden auf dem Weg, eine der erfolgreichsten Bands in den 1980er und 1990er Jahre zu werden. Als „The Eurythmics“ waren sie weltweit mit ihren Veröffentlichungen und Live-Shows eine Erfolgsmarke. Nach dem künstlerischen Split nahmen beide eine Solokarriere in Angriff; den musikalischen Werdegang von Dave Stewart wird Bandstory in 2 Sendungen begleiten. Aufnahmen mit den „Spiritual Cowboys“, seine Soloveröffentlichungen und seine musikalischen Kollaborationen werden dabei die Hauptrolle spielen, nebenbei werden wir, wie gewohnt, eine Story des Künstlers erzählen.
Die heutige Playlist startet 1979 mit den Tourists und reicht bis in die 90er Jahre zu seiner Verbindung zu den Shakespears Sister.

Playlist:

1. Blind Among The Flowers 2. I Only Want To Be With You 3. From the Middle Room 4. Jack Talking 5. Party Town 6. Crown Of Madness 7. Don’t Come Around Here No More 8. Lilly Was Here 9. Old Habits Die Hard 10. Possessed 11. Stay 12. Heart Of Stone

02.10.2020 um 21:00 Uhr
21:00 — 22:00

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