Bandstory

Freitag, 21.00 Uhr / alle 2 Wochen

Unsere Sendung befasst sich, wie der Name schon sagt, mit dem Werdegang und der Geschichte von Bands, die das Rockgeschehen der letzten 40 Jahre mitbestimmt haben.

Darunter sind Gruppen, die noch heute auf den Bühnen der Welt zu Hause sind, aber auch Interpreten, die nach einer kurzen und heftigen Karriere vollständig in der Versenkung verschwunden sind, aus der wir sie noch einmal heraus holen wollen…

Dabei bildet die zeitliche Abfolge von Tonträgerveröffentlichungen und Bandumbesetzungen ein wichtiges Hilfsmittel, um die anfallenden Datenmengen zu ordnen und in eine für die Hörer nachvollziehbare Reihenfolge zu bringen. Die Moderatoren widmen jede Sendung vollständig einer Band bzw. einem Interpreten. Manchmal werden je nach Umfang des Materials auch zwei oder drei Sendungen daraus.

THEMEN DER SENDUNG

Sting - Foto (c) Andrzej Strzelczyk

Sting – Foto (c) Andrzej Strzelczyk

Sting

Unsere heutige Bandstory dreht sich um einen Helden. Er hat keine Ungeheuer erschlagen, keine Jungfrau und auch kein Klima gerettet. Er ist Ende November 2019 mit dem neuen International Music Award als „Hero“ ausgezeichnet worden. Sein Name ist Gordon Matthew Sumner, berühmt ist er seit gefühlt ewigen Zeiten unter seinem Pseudonym „Sting“. Ende der 1970er Jahre ist er als Teil der Gruppe „The Police“ weltbekannt geworden und hat diesen Ruf als Solo-Künstler bis heute verteidigen können.

Mit seiner ersten Veröffentlichung „The Dream Of The Blue Turtles“ gelang ihm ein direkter Anschluss an die Karriere mit „The Police“. Diese Erfolge blieben ihm mit wenigen Ups and Downs treu bis zu seinem letzten Album „My Songs“. Darauf interpretiert und remixt er seine Erfolgssongs neu und bleibt damit chart- und radiotauglich. Mit dem Rückblick auf seine lange und bewundernswerte musikalische Geschichte sieht man ein Lebenswerk, das wahrlich heldenhaft erscheint.

In dieses Lebenswerk wird Bandstory heute und in 14 Tagen mit Ihnen zusammen reinhören und hat zur Orientierung ein paar Informationen zusammengetragen.

Playlist:
1. Heavy Cloud, No Rain 2. If You Love Somebody, Set Them Free 3. Fortress Around Your Heart 4. We Work The Black Seam 5. Be Still My Beating Heart 6. Englishman In New York 7. Little Wing 8. The Soul Cages 9. Mad About You 10. Shape Of My Heart

Alte Freunde

Heute Abend ist Bandstory zu Besuch bei alten Freunden. Nicht wirklich, eher sind die alten Freunde mal wieder zu Besuch bei Bandstory. Alte Freunde? Zu Besuch?

Ja natürlich, alte Freunde, so nennen wir heute Abend Musiker, die wir schon in einer unserer früheren Sendungen vorgestellt haben. Und zu Besuch, weil wir heute mit unseren Hörerinnen und Hörern zusammen in ihre neuen, beziehungsweise letzten Aufnahmen hineinhören wollen. In der Sendung hören wir Aufnahmen von Keb‘ Mo, Bruce Cockburn, Paul Weller und John Hiatt.

Playlist:
1. Ridin‘ On A Train 2. Don’t Throw It Away 3. Put A Woman In Charge 4. Over The Hill 5. Outrunning My Soul 6. The Odds Of Loving You 7. The Soul Searchers 8. Have You Ever Had It Blue 9. Private Hell 10. The Groan 11. Blind Willie 12. The Mt. Lefroy Waltz

Foto: pixabay

Foto: pixabay

„Sade“ – Teil 2

In Bandstory wird es jazzig und soulig mit einem leichten Latin Sound. In einer 2. Folge präsentiert die Sendung eine Band aus den 1980ern, die sich benennt nach ihrer Leadsängerin, deren glasklar-coole Stimme und anmutige Erscheinung erotisierende Wirkungen entfalten können: „Sade“.

Ab den 1990er Jahren widmet sich die Band inhaltlich auch politisch und sozial kritischen Themen. Dennoch bleibt die Liebe der zentrale thematische Bezugspunkt der Band.
Neben Sade Adu und Saxophonist Stuart Matthewman bilden die Band noch Bassmann Paul Spencer Denman und Keyboarder Andrew Hale. Allen gemeinsam ist die Liebe zum Classic Soul. Für Sade wollen alle einen ruhigen jazzigen souligen Sound ihrer Band.
Zwischen 1994 und 2011 entstehen die drei Alben „Love Deluxe / Lovers Rock / Soldier Of Love“ mit jeweiligen Millionen Verkäufen und Grammy Auszeichnung.

Playlist:

1. Kiss Of Life, 2. No Ordinary Love, 3. Feel No Pain, 4. Please Send Someone To Love, 5. All About Love, 6. Immigrant, 7. Lovers Rock, 8. The Sweetest Taboo (Live), 9. Soldier Of Love, 10. Still In Love With You, 11. Punch Drunk (Instrumental)

Foto: pixabay

Foto: pixabay

„Sade“

In Bandstory wird es nicht rockig – es wird jazzig und soulig mit einem leichten Latin Sound. Diese Band aus den 1980ern benennt sich nach ihrer Leadsängerin, deren Stimme und Erscheinung erotisierende Wirkungen entfalten kann: „Sade“.

Neben Sade Adu und Saxophonist Stuart Matthewman bilden die Band noch Bassmann Paul Spencer Denman und Keyboarder Andrew Hale. Allen gemeinsam ist die Liebe zum Classic Soul. Für Sade wollen alle einen ruhigen jazzigen souligen Sound ihrer Band.

Inhaltlich findet sich in den Songs von Sade immer das Thema „Liebe, Sex, Erotik“ – mal glücklich, mal unglücklich, mal kritisch.

Diese erste von zwei Folgen über Sade widmet sich den ersten drei von insgesamt sechs Alben der Band: „Diamond Life / Promise / Stonger Than Pride“ zwischen 1984 – 1988.

Playlist:

1. Hang On To Your Love; 2. Your Love Is King; 3. Smooth Operator; 4. Maureen; 5. Frankie’s First Affair; 6. The Sweetest Taboo; 7. Never As Good As The First Time; 8. Love Is Stronger Than Pride; 9. Paradise; 10. Nothing Can Come Between Us; 11. Is It A Crime.

Rest in Peace - Foto: pixabay

Rest in Peace – Foto: pixabay

Abschiede 2019

2019 hat die Musikwelt wieder viele Abschiede hinnehmen müssen. Musiker sind verstorben und ihre Familien, Freunde und Fans haben geliebte Menschen verloren. Bekannte, aber auch unbekannte Namen tauchten mit einem Nachruf in den Medien auf. Bei manchen Namen weiß man sofort, welche Musik zu diesem Namen gehört, bei anderen Namen hilft Bandstory der Erinnerung ein bisschen auf die Sprünge. Die Playlist ist unser musikalischer Nekrolog, der eine Auswahl darstellt…unsere Hörerinnen und Hörer haben bestimmt eigene Erinnerungen…

Playlist:

1. Dr. Hook & The Medicine Show – Sylvia’s Mother; 2. Kraan – Peterchens Reise; 3. Jacques Loussier – Toccata und Fuge; 4. Scott Walker – The Old Man’ Back Again; 5. Dr. John – Right Place, Wrong Time; 6. Neville Brothers – Yellow Moon; 7. The Kinks – Lost & Found; 8. Eddie Money – Rock’n’Roll Doctor; 9. The Cars – Drive; 10. Grateful Dead – Easy Wind; 11. The Cream – Sweet Wine; 12. Little Feat – Hi Roller; 13. Roxette – Spending My Time.

Barenaked Ladies - Foto: Claude Sawyer

Barenaked Ladies – Foto: Claude Sawyer

Barenaked Ladies

Wenn eine Band sich schlicht “splitternackte Damen” nennt, ist das kein schlechter Schachzug, die Aufmerksamkeit der Zuhörer ist sofort hellwach. Jeder, der sie noch nicht gesehen hat, ist neugierig und wird sich allerdings davon überzeugen, dass da keine Nackten und schon gar keine “Ladies” am Werk sind.

Gegründet wurden die Barenaked Ladies 1988 von Ed Robertson und Steven Page im kanadischen Toronto. Und 1991 veröffentlichten sie ihr ersts Independent-Album. Mittlerweile sind mit ihrer letzten Veröffentlichung “Fake Nudes” 15 Studioalben erschienen.
“Lovers in a Dangerous Time”, eine Komposition ihres Landsmannes Bruce Cockburn, wurde der erste große Erfolg der Barenaked Ladies. Den Durchbruch erreichten sie 1998 mit ihrer LP “Stunt”, zumindest in Kanada und Nordamerika. In Europa haben sie sich mit der Titelmelodie zur Sitcom “Big Bang Theory” ein wenig Aufmerksamkeit erspielt. Bandstory navigiert sich durch die musikalische Geschichte der Band von ersten Erfolgen wie “Brian Wilson” bis zur letzten “Fake Nudes” – Aufnahme.

Playlist:

1. Navigate, 2. Brian Wilson, 3. If I Had $1000000, 4. It’s All Been Done, 5. Lovers In A Dangerous Time, 6. The Old Apartment, 7. Alcohol, 8. Pinch Me, 9. Canada Dry, 10. Big Bang Theory Theme, 11. Rock And Roll, 12. 20/20 Hindsight, 13. Everything Had Changed, 14. Sound Of Your Voice

(c) 2019 Sheryl Crow (Pressefoto)

(c) 2019 Sheryl Crow (Pressefoto)

Sheryl Crow

Als 1994 eine junge Amerikanerin mit „All I Wanna Do“ die internationalen Charts stürmte, hätte sie sich selbst wahrscheinlich nicht träumen lassen, 25 Jahre später auf neun Grammys und weltweit mehr als 50 Millionen verkaufte Alben zurückblicken zu können. Sheryl Crow hat nun die Fäden ihrer musikalischen Geschichte zusammengeführt. Dazu hat sie mit Freunden und bisherigen musikalischen Wegstreitern das Album „Threads“ (zu deutsch: Fäden) eingespielt. Bandstory wird in 2 Folgen am 15. und 29.11. den musikalischen Weg von Sheryl Crow von ihrem Debutalbum „Tuesday Night Music Club“ bis zu „Threads“ nachzeichnen. Dabei sind neben der Musik von Crow auch legendäre Gäste wie Sting, Stevie Nicks, Eric Clapton, Johnny Cash oder Keith Richards zu hören. (Foto: (c) 2019 Sheryl Crow (Pressefoto Homepage))

Playlist:

1. All I Wanna Do, 2. Story Of Everything, 3. Leaving Las Vegas, 4. A Change Would Do You Good, 5. Prove You Wrong, 6. Everyday is A Winding Road, 7. Beware Of Darkness, 8. Mississippi, 9. Tomorrow Never Dies, 10. C’mon, C’mon, 11. Redemption Day, 12. Border Lord, 13. Everything Is Broken.

Supergrass & Gaz Coombes

Wenn ein Kult-Label wie Chess Records nach fast 40 Jahren wiederbelebt wird, muss es einen triftigen Grund dafür geben. Genau den haben das britsches Rhythm’n’Blues – Urgestein und Dr. Feelgood -Gitarrist Wilko Johnson und The Who – Sänger Roger Daltrey geliefert.

Wenn eine Kultband wie Supergrass nach 10 Jahren die Segel streicht, muss das nicht das Letzte sein, was man von den Musikern hört. Zumindest wenn der Sänger und Gitarrist der Band Gaz Coombes heißt. 2018 hatte der sein 3. Soloalbum mit dem Titel „World’s Strongest Man“ veröffentlicht. Für Bandstory war das ein Grund, einen Blick zurück auf die Anfänge der Band zu werfen. 1993 war „Supergrass“ gegründet worden und schwamm mit auf der Britpop-Welle zum Teil ganz oben und durchaus erfolgreich. 2010 gab die Band nach 6 Alben und 17 Jahren Bandgeschichte die Trennung bekannt. Wir werden heute Abend in beide musikalischen Kapitel hineinhören und erleben, ob der stärkste Mann der Welt noch vom klanglichen Supergrass-Erbe lebt oder oder neue Klangwelten erkundet hat.

Playlist:

1. World’s Strongest Man, 2. G-Song, 3. Sun Hits The Sky, 4. Walk The Walk, 5. Pumping On Your Stereo, 6. Seen The Light, 7. Rush Hour Soul, 8. Oxygen Mask, 9. Diamond Hoo Ha Man, 10. Rough Knuckles, 11. The English Ruse, 12. Buffalo, 13. In Waves.

06.03.2020 um 21:00 Uhr
21:00 — 22:00

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