Pandora
Das Kulturmagazin
Donnerstags, 19.00 Uhr
Das Kulturmagazin beleuchtet die Vielfalt des kulturellen Lebens in der Region. Natürlich informieren wir Sie über Höhepunkte wie Theaterpremieren, Ausstellungseröffnungen oder Gastspiele – wichtig ist uns aber auch, darüber zu berichten, was Vereine, Initiativen und engagierte Bürgerinnen und Bürger in Sachen Kultur so alles auf die Beine stellen.
Darüber hinaus möchten wir „jungen“ Künstlern, Autoren und Musikern die Gelegenheit geben, sich mit uns live im Studio über ihre kreative Tätigkeit zu unterhalten und ihre Werke einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen.
Hinweise zu interessanten Ausstellungen und Veranstaltungen finden Sie hier
Die Beiträge des Kulturmagazins Pandora können Sie unter dem Sendetermin auch nachhören – gute Unterhaltung!
THEMEN DER SENDUNG
THEMEN DER SENDUNG:

A. Soul Gib Gummi (c)
Austellung Gib Gummi!
Der Kaugummiautomat ist für die Fotografin Angelika Soluk alias A. Soul nicht nur Motiv, sondern auch immer Kulturobjekt. Jedes dieser kleinen Wunderwerke fasziniert durch seine mechanische Einfachheit des Münzeinwurfs bis hin zu den bunten Überraschungen, die nicht nur Kinderaugen zum Leuchten bringen.
Mit Texten befreundeter Autorinnen und Autoren kombiniert, entstanden lebendige Geschichten über Automaten, die oft vergessen, aber nie ganz aus der Erinnerung verschwunden sind. Daraus entstand das Buch : Gib Gummi!
welches 2025 im Verlag Andreas Reiffer erschienen ist.
Nun werden Fotografien von der Lichtbildnerin im „Séparée“ in Braunschweig an der Böcklerstraße seit dem 20. Februar vorgestellt.

Filmplakat (c) Weltkino
Filmtipp: FATHER MOTHER SISTER BROTHER
Drei Geschichten kreisen um die Beziehungen erwachsener Kinder zu ihren teils distanzierten Eltern und untereinander. Jedes der drei Kapitel spielt in der Gegenwart, jedes in einem anderen Land. FATHER ist im Nordosten der USA angesiedelt, MOTHER in Dublin und SISTER BROTHER in Paris. FATHER MOTHER SISTER BROTHER, der neue Film von Jim Jarmusch, wurde bei den Filmfestspielen von Venedig mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet.
Der Film FATHER MOTHER SISTER BROTHER läuft ab 26.02. im Universum.

Kanal3 – Flyer Ausstellung
Karnagel³- Drei
Mit „Karnagel³ – Drei Generationen“ wird im Foyer des Hotels Centro, Ernst-Amme-Straße 24 in Braunschweig eine Ausstellung gezeigt, die drei künstlerische Positionen aus drei Generationen einer Familie zusammenführt:
Helge Karnagel (*1939), Jonas Karnagel (*1971) und Justus Karnagel (*2007).
In Zeichnung und Malerei steht bei allen drei Braunschweiger Künstlern das Bild des Menschen im Zentrum.

Angelika Platen vor ihrem Beuys-Portrait Foto (c) Kruse
Halle 267 – Angelika Platen Porträts
Die international renommierte Fotografin Angelika Platen gehört mit ihren Porträts von Künstlerinnen und Künstlern der internationalen Gegenwartskunst zu den wichtigen Fotografinnen zeitgenössischer künstlerischer Fotografie.
In Kooperation mit dem Museum für Photographie und kuratiert von Barbara Hofmann-Johnson zeigt sie in der halle 267 an der Hamburger Straße in Braunschweig zahlreiche Werke, die seit dem Ende der 60er Jahre in unterschiedlichen Phasen entstanden sind. Der Titel der Ausstellung
lautet: „Freudensprünge und andere Begegnungen“. Parallel zur Ausstellung in der halle 267 zeigt das Museum für Photographie weitere Facetten des Werkes von Angelika Platen in einer Doppelausstellung mit Elina Brotherus in den Museumsräumen in der Helmstedter Straße 1. Beide Ausstellungen sind dort noch bis zum 29. März 2026 zu sehen.
Moderation: Eileen Schlätel, Fabio Da Silva Muraglia und Izabella Mike.
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Schoduvel 2026
Braunschweig feiert Karneval 2026
Brunswiek Helau: Zehntausende Zuschauer, Tausende Narren und 130 Motivwagen sind am Sonntag, am 15. Februar durch die Braunschweiger Innenstadt gezogen. Der Schoduvel ist Norddeutschlands größter Karnevalsumzug. „Der Schoduvel kommt mit voller Macht, die Sicherheit hält alles sacht“, so lautete das Motto in diesem Jahr. Rund vier Stunden lang zog der etwa fünf Kilometer lange Umzug durch die Stadt. Am Rosenmontag ging es weiter: Im Lindenhoftheater war Georg Renz inzwischen zum vierten Mal mit dem „Fagotto Totale“ zur tierisch-musikalischen Karnevalsfeier zu Gast. Wir haben uns köstlich amüsiert und berichten darüber.

Foto (c) Geyso 20
Atelier Geyso 20
Seit über 30 Jahren gibt es das Atelier Geyso 20 der Lebenshilfe in Braunschweig. Das Atelier bietet Menschen mit Beeinträchtigungen einen Freiraum, sich künstlerisch zu betätigen. Dort entsteht Outsider-Kunst, stark individuelle und originelle Kunst außerhalb gängiger Strömungen. Für die Kunstszene einer Stadt bedeutet die Präsenz von Outsider-Kunst eine zeitgemäße Bereicherung und speziell für Braunschweig eine Abrundung des vielfältigen Kulturangebots.

Filmplakat (c)
Filmtipp: Dead of Winter – Eisige stille
Es ist ein trauriger Anlass, der die trauernde Witwe Barb ins tief verschneite Minnesota führt. Sie möchte den letzten Wunsch ihres verstorbenen Mannes erfüllen. Doch sie verfährt sich, trifft auf eine abgelegene Hütte und muss erkennen, dass ein mörderisches Paar eine junge Frau als Geisel hält. Bald befindet sich Barb in einem Kampf ums Überleben – ein Thriller mit Oscar-Preisträgerin Emma Thompson in der Hauptrolle. Dead of winter – Eisige Stille läuft ab 19. 02. im Universum.

Dagmar Glausnitzer vom MOSI (Foto S.Scholz)
Einladung zu einem Wochenende im MOSI.
27.2.2026 9. MOSI Artist in Residence, Genady Arkhipau, Museum of
Superior Installation um 18 Uhr Einführung PIA Kranz
28.2.2026 Exhibition #10 WERFT EYE Skulptur, Zeichnungen, Malerei,
Fotografie, Installation, Video 17-21 Uhr und MOSI geöffnet
1.03.2026 Exhibition #10 WERFT EYE Skulptur, Zeichnungen, Malerei,
Fotografie, Installation, Video 17-21 Uhr und MOSI geöffnet
28.2. 2026 – Projektionen – Offene Ateliers Ina Ockel, Bültenweg 93, 11 –
21 Uhr und Werftraum Dagmar Glausnitzer Wolfenbütteler Straße 31 a, 2.OG 11 – 17 Uhr
1.3. 2026 um 12 Uhr Künstlerinnen Gespräch – Projektionen – im
Werftraum, folgend offene Ateliers
Ina Ockel, Bültenweg 93, 14 – 17 Uhr und Dagmar Glausnitzer 14 – 17 Uhr Wolfenbütteler Straße 31 A, 2. OG, 38102 Braunschweig-Büssinghöfe
Moderation: Dorothea Rieck
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Filmplakat (c) Constantin Film
Filmtipp: Die Ältern
Hannes hat eigentlich alles, was er zum Glücklichsein braucht: eine liebevolle Familie, ein Haus im Grünen und eine solide Karriere als Schriftsteller. Dass die großen Bestsellerjahre vorbei sind, stört ihn nicht, er lebt für seine Familie. Doch seiner Frau und den beiden Kindern gehen seine übermotivierte Fürsorge und Spätboomer-Weisheiten zunehmend auf die Nerven, und für Hannes gibt es ein böses Erwachen.
Der neue Film von Sönke Wortmann „Die Ältern“ läuft ab 12. Februar im Astor.

4K-Landscape (c) Tom Tautz
phaeno – Fotoausstellung im Kunstmuseum
Was passiert, wenn man Wissenschaft ganz nah kommt? So nah, dass Formen, Farben und Strukturen ihre gewohnte Bedeutung verlieren – und zu Kunst werden?
„Enjoy the Science – Makroaufnahmen zwischen Ästhetik und Erkenntnis“ ist eine Ausstellung an der Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft. In Kooperation mit dem Wolfsburger Fotografen Tom Tautz zeigt das phaeno Science Center seine Exponate aus einer ungewohnten Perspektive: als großformatige Makroaufnahmen, abstrakt, sinnlich und überraschend.
Eine Ausstellung für alle, die sich für Fotografie, Kunst und die Schönheit des Verborgenen interessieren – und für alle, die Wissenschaft einmal anders erleben möchten.

Foto (c) Kunstverein Wolfenbüttel
Kunstverein WF – 1. Ausstellung 2026
Der Kunstverein in Wolfenbüttel startet mit neuer Geschäftsführung und frischem Konzept in das Ausstellungsjahr 2026. Als erstes zeigt der Verein Arbeiten der Künstlerin Lucila Pacheco Dehne mit dem Titel „a fence is a fence is a fence – to break“. Sie erforscht dabei botanische Motive in Verbindung mit Themen von Migration und Verwurzelung. Der Kunstverein setzt mit den Arbeiten der Künstlerin den ersten Akzent des Jahres, passend zum Thema „Saat“. Die Ausstellung läuft noch bis zum 22. März 2026.
Moderation: Sylvia Scholz
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Madeline Cavelage im Gespräch mit Sylvia Scholz – Foto (c) Richter
Madeline Calvelage über Film „Heldin“
Madeline Calvelage wuchs in einer Kleinstadt in Brandenburg auf. Sie ist examinierte Gesundheits- und Krankenpflegerin. Ihren anstrengenden Alltag hat sie in ihrem ersten Buch „Unser Beruf ist nicht das Problem. Es sind die Umstände.“ Inzwischen ist sie zweifache Mutter, lebt in Berlin und hat bisher vier Bücher geschrieben. Nie hätte sie sich träumen lassen, dass ihr Buch die Vorlage zu einem Film werden wird.
„Heldin“ der Regisseurin Petra Volpe lief in einer BZ-Premiere im Astor und wurde von allen Besuchern zum Film des Jahres gewählt. Am Sonntag wurde der Film noch einmal gezeigt, und Madeline Calvelage ist extra aus Berlin angereist.

Filmplakat (c) Plaion
Filmtipp: No other choice
Man-su, ein Manager mittleren Alters, hat 25 Jahre lang in einer Papierfabrik gearbeitet, als die neuen Chefs auch seinen Arbeitsplatz durch KI ersetzen. Sein bescheidener Wohlstand mit kleinem Haus, Tennisstunden und Zweitwagen ist bedroht. Was also tun, wenn man sich 18 Monate lang erfolglos um einen neuen Job bemüht? Man-su ist verzweifelt – und erledigt sich nach und nach auf sehr kreative Art seiner Mitbewerber. Schwarzer Humor trifft sozialkritische Satire mit überraschendem Ende.
No other Choice, der neue Geniestreich von Park Chan-wook läuft ab 5. Februar im Universum.

Foto (c) Andreas Greiner-Napp Museum Wolfenbüttel
„Frauen im geteilten Deutschland“
Mit der von der Bundestiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur herausgegebenen und von Clara Marz kuratierten Sonderausstellung „Frauen im geteilten Deutschland“ leistet das Bürger Museum Wolfenbüttel einen Beitrag zum Thema 35 Jahre deutsche Einheit. Auf 20 Tafeln werden die unterschiedlichen Lebensrealitäten von Frauen in der Bundesrepublik und der DDR der 1970er- und 1980er-Jahre dargestellt.
Zu sehen ist die Schau noch bis zum 4. Oktober 2026 auf der Empore des Bürger Museums.

(c) Flyer BBK Lebenslinien
BBK- Ausstellung „Lebenslinien“
Der Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler in Braunschweig (BBK) setzt mit seiner neuen Ausstellung „Lebenslinien“ ein Zeichen – eine Hommage an die Meisterschaft. Er stellt Werke von dreizehn über 80-jährigen Künstlerinnen und Künstlern in den Fokus. Die Ausstellung, die am 05.02.206 18 Uhr im Kunsthaus BBK eröffnet wird, will zeigen, dass Künstlerinnen und Künstler dieses Alters eine unglaubliche Fülle an Erfahrung, technischen Raffinessen und persönlicher Tiefe in ihre Arbeiten tragen.
Wo? Kunsthaus BBK, Humboldtstraße 34 , 38106 Braunschweig – Ausstellungsdauer: 06.02.-08.03.2026
Moderation: Hans-Otto Kruse
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(c) Kayman
bskunst.de: „Big walls, small sizes“
Die Ausstellung „Big walls, small sizes“ ist noch bis zum 13. Februar im „Separée“ des bskunst.de Alternativen Kunstvereins e. V., Böcklerstraße 7 zu sehen. Der überregional bekannte Urban-Art-Künstler KAYMAN aus Wolfsburg präsentiert erstmals in Braunschweig seine Streetart-Werke. Die Besucher:innen erhalten Einblicke in Techniken, Materialien und Prozesse der Streetart und erfahren, wie große Murals ihren Weg an Fassaden und Wände finden. An folgenden Tagen ist der Künstler von 11 bis 14 Uhr vor Ort: am 31. Januar, am 7. und am 13. Februar. Ansonsten sind die Werke als Fensterausstellung zu betrachten. Der Eintritt ist frei.

Filmplakat (c) Neue Visionen
Filmtipp: Die progressiven Nostalgiker
Willkommen in der Welt von heute. Ein traditionelles Familienidyll im Frankreich der 1950er Jahre gerät aus den Fugen, als die Familie durch einen Kurzschluss der neuen Waschmaschine ins Jahr 2025 katapultiert wird. Während sich Ehefrau und Kinder schnell in der neuen Welt zurechtfinden, wünscht sich der Patriarch die gute alte Zeit sehnlichst zurück.
Der Film „Die progressiven Nostalgiker“ läuft ab 29. Januar im Universum.

Plakat (c) Theater Fanferlüsch
Theater Fanferlüsch im Roten Saal des Schlosses
Zwei Frauen im Wald. Mitten in der Nacht. Eine von ihnen trägt ein Brautkleid. Sofort ist klar, dass bei dieser Hochzeit einiges schiefgelaufen ist. Tina (Bettine Schulz), romantisch bis zur Selbstvergessenheit, leidet unter Gedächtnisverlust. Ihre Freundin Lola (Daniela Wartusch) versucht, pragmatisch und kontrolliert, Ordnung in das Chaos zu bringen. Und so erfährt das Publikum nach und nach, wie gefährlich nah Lüge und Wahrheit beieinander liegen können. „I Killed My Ex“ ist eine scharfzüngige, schwarzhumorige, aber auch emotionale Komödie über Freundschaft, gesellschaftliche Gegensätze und die zerstörerische Macht toxischer Beziehungen.

Sabine Dreßler und Wolfram Bäse-Jöbges – Foto (c) Sylvia Scholz
Konzert im Kult
Am Sonntag, den 25.01. gab es im Kult eine Musikalische Lesung unter dem Titel: „Zwischen Sturm und Stille“, von Menschen und Meeren, Hoffnungen und Horizonten, Überfahrten und Entdeckungen.
Zu hören waren literarische und biographische Texte, Musik und Gesang: Sabine Dreßler (Lesung und Gesang), Lothar Brandes (Tasteninstrumente) und Wolfram Bäse-Jöbges (Percussion).
Moderation: Eileen Schlätel
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Filmplakat (c) Realfictionfilme
Seit 100 Jahren Zuflucht für Erschöpfte – Klinik Dr. Barner in Braunlage
In Braunlage im Harz befindet sich das letzte Sanatorium Deutschlands, die Klinik Dr. Barner, wo seit mehr als 125 Jahren erschöpfte Menschen nach Ruhe und Heilung suchen. Im dokumentarischen Spielfilm FORMEN MODERNER ERSCHÖPFUNG taucht Regisseur Sascha Hilpert tief in die Geschichte des Sanatoriums und Jahrzehnte der Erschöpfung ein.
Die Erzählung von zwei Menschen, die ihre Krise durchleben, trifft auf die Realität im letzten Sanatorium seiner Art. Seit über hundert Jahren kommen Menschen an diesen Ort, die auf Heilung hoffen.
Die dritte Hauptrolle im Film spielt das Klinikgebäude selber. Anfang des 20. Jahrhunderts entwarf der Architekt Albin Müller den Mittelbau und gesamten Innenraum der Klinik. Der Film dokumentiert dieses bis heute erhaltene Jugendstil-Werk Albin Müllers, in welchem sich auch 100 Jahre später noch der reguläre Klinikalltag abspielt.

Filmplakat (c) Universal
Filmtipp: Hamnet
„Ich habe vier Filme gemacht über Figuren, die einen schrecklichen Verlust erlitten haben und durch Akzeptanz zu sich selbst finden.“, sagt Regisseurin Chloé Zhao, die für Nomadland 2021als erste ostasiatische Regisseurin zahlreiche Preise gewann, darunter zwei Oscars.
Ihr aktueller Film Hamnet ist die Verfilmung des gefeierten gleichnamigen Romans vonMaggie O’Farrell über die Geschichte von William Shakespeares Familie. Und wenn man den Vorab-Kritiken glauben schenkt, erwartet die Zuschauer ein Kinomeisterwerk.
Überzeugen Sie sich bitte unbedingt selbst, ob man schon im Januar vom vielleicht besten Film des Jahres sprechen kann.
Hamnet läuft ab 22. Januar im Universum.

(c) Plakat Ausstellung Bahri
Ausstellung MATERIALSCHNITTE
Bernhardine Bahri eröffnet im Gemeindehaus Stöckheim mit Schnitten in Papier und Linoleum einen besonderen Blickwinkel auf Menschen und Natur. Die Künstlerin sagt zu ihrer Ausstellung: Auch im Zeitalter des raschen Mausklicks bietet der Umgang mit Papier- oder Linolmesser immer noch eine Herausforderung. Indem ich mich mit grafischen Elementen beschäftige (weiß-schwarz, Spannung und Balance, Umsetzung von Erde, Wasser, Rinde usw.) komme ich zur Ruhe, kann mich vom Tagesgeschehen zurückziehen und erlebe eine Form von meditativem Tun.
Gemeindehaus der ev. Kirche Stöckheim, Kirchenbrink 3C, 38124 Braunschweig
montags 9-13 Uhr und donnerstags 15-17 Uhr – Ausstellung bis 13.04.2026, Eintritt frei
Moderation: Dorothea Rieck
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Filmplakat (c) Studiocanal
Filmtipp: Extrawurst
Wer wissen möchte, wie die Deutschen ticken, sollte mal an der Sitzung eines Vereins teilnehmen. Jeder hat zu allem eine Meinung, und eine anfangs harmlose Diskussion kann schnell ausarten und fast in einer Schlacht enden.
Wie soll man ein Grillfest organisieren, damit auch ein muslimisches Vereinsmitglied teilnehmen kann? Muss es für ihn eine „Extrawurst“ geben?
Die Verfilmung des Theaterstücks „Extrawurst“ ist eine respektlose Komödie, in der den Besuchern dank des herausragenden Ensembles die Pointen wie Tennisbälle nur so um die Ohren fliegen.
Der Film „Extrawurst“ läuft am 14. 01. in einer Vorpremiere im Astor und ab 15.01. dann regulär im Programm.

Mehravan – Foto (c) Scholz
50 Jahre MEHRAVAN
Exakt vor 50 Jahren, am Freitag, den 13. Februar 1976, war die Geburtsstunde der Band Mehravan. Wenn das kein Grund zum Feiern ist! Und deshalb gibt es am Freitag, den 13. Februar 2026 ein großes Jubiläumskonzert mit zahlreichen Gästen im Hotel Nord. Burkhard Wittlief und Rainer Guth waren zu Gast im Studio, berichten von ihren Anfängen und Projekten und machen Lust auf das Jubiläumskonzert – und es gibt sogar brandaktuelle neue Songs.

Foto (c) Wallstein Verlag
Walter Heinemann – Lebenserinnerungen eines jüdischen Arztes
New York, Ende der 1950er Jahre. Der aus Braunschweig stammende Arzt Walter Heinemann, der von 1883 bis 1968 lebte, sitzt an seinem Schreibtisch, blickt auf sein Leben zurück und schreibt seine Memoiren. Darin schildert er seinen persönlichen und beruflichen Werdegang. Das Manuskript dieser Lebenserinnerungen lagerte jahrzehntelang in einem New Yorker Institut, bis das Braunschweiger Stadtarchiv jetzt die Memoiren Heinemanns ausführlich kommentiert und reich bebildert als Buch herausgegeben hat. Es ist unter dem Titel „Auf dem Schreibtisch der Braunschweiger Löwe“ im Göttinger Wallstein Verlag erschienen, hat 256 Seiten und ist im Buchhandel für 20 € erhältlich. Die Memoiren des jüdischen Arztes Heinemann sind medizinhistorisch bedeutsam und stellen für seine Heimatstadt Braunschweig ein wertvolles Stück Zeitgeschichte dar.
Moderation: Sylvia Scholz
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Staatstheater BS Foto (c) AxelHH
Das 5.Sinfoniekonzert
Das 5.Sinfoniekonzert des Staatsorchesters Braunschweig steht unter dem Motto „Unvollendet“. Der hier bestens bekannte Bruckner-Spezialist Gerd Schaller dirigiert Anton Bruckners 9.Sinfonie mit der von ihm verfassten Neubearbeitung des 4.Satzes.
»Ich hab’ auf Erden meine Schuldigkeit getan; ich tat, was ich konnte, und nur eines möchte ich mir noch wünschen: Wär’s mir doch vergönnt, meine 9. Sinfonie zu vollenden!« Die Erfüllung dieses frommen Wunsches erlebte Bruckner jedoch nicht mehr, denn er starb, ohne den vierten Satz fertiggestellt zu haben.
Zu hören am 9. Januar um 11.00 Uhr und 11. Januar um 20.00 Uhr 2026 im Staatstheater.

Filmplakat(c)Searchlight Pictures
Filmtipp: Rental Family
Philipp ist ein in Tokio lebender, ziemlich erfolgloser US-Schauspieler, der auf Sinnsuche ist. Ein ungewöhnlicher Job bringt dann die Wende. Für eine japanische „Rental Family-Agentur“ schlüpft er in unterschiedliche Rollen und spielt je nach Bedarf Sohn, Ehemann oder Vater. Und wider Erwarten beginnt er, echte Bindungen aufzubauen, die die Grenzen zwischen Schauspiel und Realität verschwimmen lassen.
Eine Paraderolle für Brendan Fraser, die wieder mal beweist, dass die leisen Auftritte die stärksten sind.
„Rental Family“ läuft ab 8. Januar im Universum.

Radio Okerwelle Interview – Phantoms Blauwal – Tobias Ahlbrecht-2
BLAU-WAL Kulturzentrum
Das Kunst- und Kulturzentrum BLAU-WAL ist ein kreativer Begegnungsort in Braunschweig, Hagenring 90 / Ecke Roonstr. „Ziel ist es, einen Ort zu schaffen, an dem Menschen sich durch kreative Prozesse ausdrücken, weiterentwickeln und in Gemeinschaft wachsen können“. Zurzeit stellt dort der Fotograf Tobias Ahlbrecht unter dem Titel: „Phantoms“ eine Auswahl seiner Fotoarbeiten aus aller Welt aus. Die Arbeit ist kuratiert von Sören Berg. Zu sehen bis zum 16. Januar 2026, der Eintritt ist frei – Contact @TobiasAhlbrecht.com.

Der Rufer (Rieck)
Bodo Kampmann
Mit der Ausstellung „Bodo Kampmann: Bildhauer und Goldschmied“ dankt das Städtische Museum Braunschweig der Tochter Karoline Kampmann. Sie stiftete dem Museum im Herbst 2024 ein umfangreiches Konvolut an Goldschmiedearbeiten sowie Skulpturen und kunstgewerbliche Arbeiten ihres Vaters, die die seit den 1960er Jahren zusammen getragene Sammlung des Museums an Arbeiten Bodo Kampmanns um wichtige Facetten erweitert. Wegen des großen Interesses ist die Ausstellung bis zum 28.Februar verlängert worden.
Moderation: Eileen Schlätel
