Pandora Spezial

Kultur kompakt am Sonntag

Sonntag, 12.00 Uhr – Wdh. Montag, 10.00 Uhr

Im Gegensatz zum Kulturmagazin am Donnerstag, in dem die Themen doch vielfältiger sind und in kürzeren Beiträgen und Interviews präsentiert werden, nehmen wir uns hier die Zeit, ausschließlich ein Thema ausführlich zu behandeln.

In der Regel machen wir das mit Studiogästen, die ihr Projekt am besten selbst vorstellen und „erklären“ können – sei es aus den Bereichen Bildende Kunst, Theater, Musik oder Film

Aber auch die Macher großer regionaler Festivals sind  im Studio zu Gast, ebenso“ wie die Organisatoren des „kleinen“ Kultur-Events „um die Ecke“.

THEMEN DER SENDUNG

Pressefoto

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Muntere Mucke und köstliches Kabarett – Das Brunsvigaprogramm

Am letzten Sonntag im Monat ist es wieder soweit: Uwe Flake erzählt im Gespräch mit Kurt Volland, was in den nächsten Wochen in der Brunsviga über die Bühne geht.

Beginnen wir mit dem Bereich Kabarett: Da meint Frank Lüdecke „Das Falsche muss nicht immer richtig sein“ und begibt sich damit aufs Glatteis des politischen Kabaretts (31. 01.), während Katie Freudenschuss (Bild) gewohnt wort- und stimmgewaltig in „Einfach Compli-Katie“poetisch-satirisch sich über Liebe, Frauengold und Melanie Trump Gedanken macht (01. 02.). Regelmäßig zu Gast in der Brunsviga sind Marion Bach und Hans-Günther Pölitz von der Magdeburger Zwickmühle. In ihrem aktuellen Programm meinen sie „Wir stärken unsere Schwächen“ (07. 02.) und Bernd Gieseking serviert als Meister des feinsinnigen Humors einen satirischen Jahresrückblick (09. 02.).

Musik ganz unterschiedlicher Prägung präsentiert in der Brunsviga die Panik Power Band mit den bekanntesten Udo-Lindenberg-Songs der vergangenen 40 Jahre (06. 02.) und Blues-Stimmung kommt auf, wenn Fritz Köster mit Band und Gästen zur Homerun-Party 2020 einlädt (08. 02.).

Wir können hier nicht alle Veranstaltungen aufzählen, erwähnen sollten wir auf alle Fälle aber noch zwei Ausgaben der Mix-Show des Desimos Spezial Clubs sowie die aktuelle Inszenierung des Theaters Jetzt oder nie der IGS Franzsches Feld. In dem Stück wird das Märchen vom Fischer und seiner Frau in die heutige Zeit versetzt.

Pressefoto: Suchtpotenzial

Pressefoto: Suchtpotenzial

Suchtpotenzial in der Brunsviga

Mit ihrem neuen Programm „Sexuelle Belustigung“ lassen zwei urkomische Ladies ihrer Albernheit freien Lauf. Und so kann alles auf der Bühne der Brunsviga passieren: virtuose Gesangsduelle, derbe Wortgefechte und kluges Pointengewitter. Suchtpotenzial werfen dabei alle Konventionen über Bord und nichts ist vor ihnen sicher…

Brueghel Restaurierung - Foto: © C.Cordes, HAUM

Brueghel Restaurierung – Foto: © C.Cordes, HAUM

Rückblick auf das Kuturjahr 2019

Die Kulturredaktion schaut zurück auf besondere Ereignisse im Jahr 2019: So präsentierte das Herzog-Anton-Ulrich-Museum das in zweijähriger Arbeit restaurierte Gemälde mit dem Titel „Kreuztragung Christi“ von Pieter Brueghel dem Jüngeren und die Geschichte seiner Wiederentdeckung (Foto). Im Mai 2019 eröffnete die Grafikstiftung Neo Rauch in Aschersleben ihre achte Jahresausstellung mit Werken nationaler und internationaler Künstler.

Mitarbeiter des Staatstheaters Braunschweig demonstrierten mit einer Menschenkette für eine neue Spielstätte des Jungen Staatstheaters. In dem Ballett „Winterreise“ begeben sich Gregor Zöllig und dieTänzerinnen und Tänzer des Staatstheaters auf eine Reise in die einsame Nachdenklichkeit und gesellschaftliche Abkehr.

Mit Spannung erwartet wird von Cineasten weltweit die Verleihung der Golden Globes. Wir geben einen kleinen Überblick und stellen ihnen den Gewinner des besten fremdsprachlichen Films PARASITE vor.

Suchtpotenzial - Pressefoto

Suchtpotenzial – Pressefoto

Brunsvigaprogramm im Januar 2019

Das Programm der Brunsviga beginnt zwar erst so richtig Mitte Januar, dann aber wie gewohnt mit abwechslungsreichen Veranstaltungen: In einem rasanten Mix von Comedy und Magie unterhält Christopher Köhler mit „Große Klappe – Tricks dahinter“.

Die Weltpolitik im Spannungsfeld zwischen Wahn und Witz oder Fake you und Fuck you präsentiert Thomas Reis und meint „Das Deutsche Reicht“.

Mit einer Mischung aus „Rhythm & Blues“ und etwas „Sixty Soul“feiern B.B. & The Blues Shacks ihren 30. Geburtstag. So richtig zur Sache was die „Sexuelle Belustigung“ betrifft gehen die Musik-Comedy-Queens von Suchtpotenzial (Bild). Ein weiterer Höhepunkt ist dann Gisa Flakes musikalisches Kabarett mit einem Hauch Burlesque unter dem Titel „Die beleidigte Republik – Von Barbaren und Barbies“. Zusammen mit Thomas Bode am Piano singt und kämpft sie sich durch deutsche Befindlichkeiten. Einen Tag später tritt dann „Hit verdächtig“ Dr. Pop, ein Arzt für Musikalisches aller Art auf. Die Frage liegt natürlich nahe, ob man wirklich einen Doktortitel in Musik machen kann?

Uwe Flake und Kurt Volland werden im Gespräch Klarheit verschaffen und viele der Brunsviga-Gäste in kurzen Ausschnitten aus dem jeweiligen Programm vorstellen.

Axel Uhde - Foto: Krimifestival

Axel Uhde – Foto: Krimifestival

BraunschweigerKrimifestival 2019 – Jazz & Crime

Jazz ist die Musik der Nacht,wild und zahm, mit der Durchschlagskraft einer 44er-Magnum oder der beruhigenden Wirkung eines doppelten Scotch. Viele Texte der Kriminalliteratur spielen mit genau den gleichen Extremen wie die Jazzmusik.

Moderator und Sänger Axel Uhde hatte für den Abend am 6. November ein Programm aus Texten großer Autoren und Werken nicht minder großer Komponisten zusammengestellt und dazu ein Spitzenensemble für die Mitwirkung gewinnen können. Georg Renz verstand es, fesselnd zu lesen und die Figuren wie durch ein Blitzlicht in der Dunkelheit aufscheinen zu lassen.

„Die üblichen Verdächtigen“ mit Karle Bardowicks (sax), André Neygenfind (bass), Geza Gal (tp, p),Helge Preuß (git.) und Michael Brünig (dr) schafften dazu mit ihren Interpretationen von Titeln wie Harlem Nocturne, It’s only a Papermoon oder Rififi eine Stimmung, die den Hilde27-Backstage-Club in einen Ort der literarischen und musikalischen Hochspannung verwandelte.

Der zweite Teil folgt in der anschließenden Lesezeit.

Sonderausstellung Die Wüste soll leben - Foto: 3landesmuseen

Sonderausstellung Die Wüste soll leben – Foto: 3landesmuseen

Die Wüste soll leben. Bedrohte Natur in Arabien und Nordafrika

Die Sonderausstellung in der Burg Dankwarderode und dem Naturhistorischen Museum in der Pockelstraße gestaltet und stellt die Pflanzen- und Tierwelt dieser rauen, aber doch artenreichen Lebensräume, sowie die Kultur der Beduinen vor. Anhand von Tieren wie dem Leopard, den Fenneks (sogenannte Wüstenfüchse) oder dem syrischen Goldhamster wird den Besuchern nicht nur deren fantastisches Anpassungsvermögen an den unwirtlichen Lebensraum in der Wüste nah gebracht, sondern auch hinterfragt, wie bedroht das dortige Ökosystem durch den Klimawandel, aber auch kriegerische Konflikte ist.

Passend zu diesem Thema beleuchtet die Ausstellung auch ausgewählte Naturschutzprojekte, die sich unter den schwierigsten Bedingungen für den Schutz und die Wiederauswilderung von Wüstentieren einsetzen.

Wiederholung – Montag 10 Uhr.

Pressefoto Autostadt © Sebastian Bisch

Pressefoto Autostadt © Sebastian Bisch

Szenische Lesung: „Die Wahrheit“ (Teil 1)

„Die Wahrheit“ ist eine raffinierte Komödie mit vieldeutigen Charakteren und brillanten, pointierten Dialogen. Das 4-Personen-Stück wurde für die Movimentos-Festwochen 2017 mit den Schauspielern Margarita Broich, Maria Schrader, Samuel Finzi und Wolfram Koch (s. Foto) als szenische Lesung umgesetzt und vom Publikum begeistert aufgenommen.
Der Inhalt: „Wenn die Leute von heute auf morgen aufhören würden, sich zu belügen, gäbe es kein einziges Paar mehr auf Erden. Und in gewisser Hinsicht wäre das das Ende der Zivilisation.“ Davon ist Michel überzeugt. Aus gutem Grund, hat er doch ein Verhältnis mit Alice, der Ehefrau seines besten Freundes Paul. Alice jedoch leidet unter dem Verschweigen der Wahrheit und will sich ihrem Mann offenbaren. Dieser Drang, sein Gewissen zu beruhigen, zeuge von purem Egoismus, findet Michel. Bei einer Aussprache zwischen den Männern eröffnen sich Michel dann jedoch ganz unerwartete Wahrheiten.

In der Pandora Spezial-Sendung präsentieren wir Teil 1 der Lesung, der zweite Teil folgt in der Lesezeit.

Wiederholung – Montag 10 Uhr.

Foto: Björn Hickmann stage picture

Foto: Björn Hickmann stage picture

Staatstheater Braunschweig – Musical Chicago

Velma und Roxie sind des Mordes schuldig – daran besteht kein Zweifel, doch im Chicago der 1920er Jahre bedeutet das noch lange nicht, dass sie auch verurteilt werden. Songs wie „All That Jazz“, der „Cell Block Tango“ oder „ If You’re Good to Mama“, viel Tanz im Flair des Vaudevilles der Goldenen Zwanziger und schließlich der Reiz der „Killer-Ladies“ machen „Chicago“ zu einem der großen Musical-Hits schlechthin.

Die Satire auf das amerikanische Justizsystem begeistert das Publikum seit über 40 Jahren. In Braunschweig inszeniert Matthew Wild. Die Dialoge sind in deutscher Sprache, die Songs bleiben im englischen Original.

Anlässlich der Premiere am 30. November im Großen Haus des Braunschweiger Staatstheaters stellt uns Helmut Priedigkeit das Musical vor.

Wiederholung – Montag 10 Uhr.

02.02.2020 um 12:00 Uhr
12:00 — 13:00

pandora@okerwelle.de