On
Air
Jetzt live hören
Pandora Spezial2019-01-16T09:41:00+00:00

Pandora Spezial

Kultur kompakt am Sonntag

Sonntag, 12.00 Uhr – Wdh. Montag, 10.00 Uhr

Im Gegensatz zum Kulturmagazin am Donnerstag, in dem die Themen doch vielfältiger sind und in kürzeren Beiträgen und Interviews präsentiert werden, nehmen wir uns hier die Zeit, ausschließlich ein Thema ausführlich zu behandeln.

In der Regel machen wir das mit Studiogästen, die ihr Projekt am besten selbst vorstellen und „erklären“ können – sei es aus den Bereichen Bildende Kunst, Theater, Musik oder Film

Aber auch die Macher großer regionaler Festivals sind  im Studio zu Gast, ebenso“ wie die Organisatoren des „kleinen“ Kultur-Events „um die Ecke“.

THEMEN DER SENDUNG

Inka Meyer - Foto: Birgit Hart

Inka Meyer – Foto: Birgit Hart

Kulturverein Gifhorn: Inka Meyer – „Kill me, Kate“

Im Rahmen des Veranstaltungsangebots des Kulturvereins Gifhorn gibt es im Rittersaal des Schlosses Kabarett und Musik sehr unterschiedlicher Art:

Am 25. Januar lässt das Dresdner Dreigespann Trojka aus scheinbar bekannten Volksweisen schwungvollen Folk entstehen. Dabei verschmelzen Elemente aus Weltmusik, Polka, Klezmer und Rock zu einem bunten Mosaik.

Unter dem Titel „Kill me, Kate“ präsentiert am 9. Februar die „gezähmte Widerspenstige“ Inka Meyer (Foto) eine Kabarett-Dramödie.

Das ist eine Bestandsaufnahme zu Fragen, wie Frauen mit oder ohne Kinder arbeiten. Ist sie Powerfrau oder Übermutter? Und wo stecken eigentlich die Männer? Die Antworten darauf sind verblüffend, originell und höchst unterhaltsam.

Markus Barth – Sagt wer? - Foto: Markus Barth (Pressefoto)

Markus Barth – Sagt wer? – Foto: Markus Barth (Pressefoto)

„Markus Barth – Sagt wer?“

„Ist es in Ordnung, die glücklichen Tiere zu schlachten? Oder sollte man nicht doch lieber die Unglücklichen …?“ Gute Frage. So gut, dass sie eines Kabarettisten würdig ist. Markus Barth, der zu Beginn eines jeden Auftritts klären muss: Nein, weder verschwägert noch verwandt; Markus Barth, der schon für die „Wochenshow“, „Ladykracher“ und die „heute-show“ schrieb, tritt seit Jahren selbst mit abendfüllenden Programmen auf.

Macht noch mehr Konsum mein Leben schöner oder nur voller? Muss ich zu jedem Thema eine Meinung haben – und wenn ja, wie schnell? Wenn Computer uns wirklich die Arbeit abnehmen – warum machen wir dann nicht schon mittags Feierabend?

Mit Fragen wie diesen pflügte sich Markus Barth in seinem letzten Programm fröhlich durch sein und unser Leben und machte ganz schnell klar: Nichts bringt all die Welterklärer und Meinungströter so nachhaltig aus der Fassung, wie ein gut gelaunter Zweifler.

Mit Ausschnitten daraus stimmen wir auf seinen bevorstehenden Auftritt in der Brunsviga ein, bei dem er sein aktuelles Bühnenprogramm „Haha… Moment, was?“ präsentiert.

Gisa Flake - Foto: Veranstalter

Gisa Flake – Foto: Veranstalter

Das Brunsviga Programm im Januar 2019

2019 wird sich manches ändern, nur das Brunsvigaprogramm, das Kurt Volland vorstellen wird, bleibt bewährt abwechslungsreich-unterhaltsam.

Dazu gehören Leonhard Cohens Lieder interpretiert in einer emotionalen Show von Denis Fischer. Seit 30 Jahren weltweit auf Tour bringt die Hildesheimer Formation B. B. & The Blues Shacks ihre Mischung aus „Rhythm & Blues“ auf die Bühne der Brunsviga und Ulla Meinecke vereint in ihrem aktuellen Programm Klassiker wie „Feuer unterm Eis“ oder „Die Tänzerin“ mit neuen noch nicht veröffentlichen Liedern.

Poppiges Kabarett serviert das Quartett „Alte Mädchen“, das sind vier Frauen Anfang fünfzig, figürlich von dünn bis eher kräftig einzuordnen. Mit Musik ganz unterschiedlicher Art unterhalten Ronja Maltzahn und Jan Büttcher, „Layla“ erinnert an das Auftreten von Eric Clapton vor 50 Jahren in Braunschweig und Jo van Nelsen widmet sich den Chansons der 20er Jahre.

Auch in diesem Jahr gibt es eine Brunsviga-Neuhjahrs-Premiere: Gisa Flake (Bild) wirft sich in das tobende Gemenge von verbotener Liebe, Lügenpresse und Volksverrätern unter dem Motto „Zensiert! – Das wird man ja wohl noch sagen dürfen“.

Bademeister Schaluppke - Foto: Bernhard Frei

Bademeister Schaluppke – Foto: Bernhard Frei

Humoriges und Besinnliches zum Jahresausklang

Silvester ist für uns ein Anlass, Humoriges, aber auch Besinnliches zum Jahresausklang zu servieren. Dazu drehen wir die Zeit zurück auf den 27. November: Da hatte DESIMO in die Brunsviga Künstler eingeladen zu einem mitreißenden Mix aus Stand Up Comedy, Rockmusik, Parodie und Magie.

Dazu gehören im ersten Teil der witzige Bademeister (Bild), der sogar im frösteligen Spätherbst in kurzer Hose auftritt und ein Berliner Allrounder, der als Komiker, Musiker und Imitator köstlich unterhält.

Arndt Gutzeit und H.-W. Fechtel in der Ortsbücherei Querum (Foto Holger Schrimpf)

Arndt Gutzeit und H.-W. Fechtel in der Ortsbücherei Querum (Foto Holger Schrimpf)

„Schöne Bescherung ! Schräge Weihnachtslieder und –geschichten“

Unter diesem Titel brachten Hans-W. Fechtel und Arndt Gutzeit Lustiges, Satirisches und Besinnliches auf die „Bühne“ der ausverkauften Ortsbücherei Querum.

Die Besucher konnten sich über ein garstiges (Vor-)Weihnachtsallerlei mit mancherlei Braunschweiger Ingredienzen freuen und waren begeistert. Wir präsentieren Ausschnitte aus der Veranstaltung.

Thorsten Stelzner - Foto: Stelzner

Thorsten Stelzner – Foto: Stelzner

Thorsten Stelzner – jetzt auch in Wolfenbüttel

In der Karl-Marx-Straße des östliche Ringgebiets hat sich mit der Vita-Mine ein Ort etabliert, der aus der städtischen Kulturlandschaft kaum noch wegzudenken ist. Stelzner selbst verrichtet dort sein schriftstellerisches Tagwerk, darüber hinaus gibt er bildenden Künstlern, vorwiegend aus der Region, Raum für Ausstellungen und veranstaltet regelmäßig Lesungen und Konzerte. Künstler wie Manfred Maurenbrecher oder Extrabreit-Sänger Kai Havaii geben sich in seinen Räumen mittlerweile die Klinke in die Hand.

Aber wie heißt es so schön: Auf einem Bein kann man nicht stehen – und so gibt es seit dem 30. November in Wolfenbüttel eine Vita-Villa, die schon bei der Eröffnung deutlich machte: hier entsteht in der Lessingstadt ein neues Kulturprojekt. Bei einem Besuch vor Ort hat Kurt Volland von dem Lyriker, Satiriker, Verleger, Galerist und Betreiber zweier Kleinkunstbühnen erfahren, wie 2018 gelaufen ist, was für’s kommende Jahr geplant wird und welche ersten Begegnungen es in Wolfenbüttel gegeben hat.

La bohème ©Björn Hickmann Stage Picture Staatstheater Braunschweig

La bohème ©Björn Hickmann Stage Picture Staatstheater Braunschweig

Der Opernführer: „La Bohème“

Opernfreunde haben mit Spannung und Vorfreude auf dieses Ereignis gewartet, und am 1. Dezember war es soweit: Am Staatstheater Braunschweig hatte die Puccini-Oper „La Bohéme“ Premiere. Das begeisterte Publikum war sich im Anschluss einig: Der ganze Abend war eine hervorragende Ensembleleistung, die zu Tränen rührte.

Zum Inhalt: Die Pariser Bohème spiegelt den Traum von Freiheit und Unabhängigkeit – die Freunde rund um Rodolfo verstehen sich als Künstler, verweigern sich den Konventionen eines bürgerlichen Daseins und suchen nach einem alternativen Lebensentwurf. Rodolfo verliebt sich in die unheilbar an Tuberkulose erkrankte Mimì. Nach einer kurzen Zeit des Glücks möchte Rodolfo, Mimì seine unsicheren Lebensverhältnisse nicht länger zumuten …

Mehr über „La Bohème“ erzählt Helmut Priedigkeit in seinem Opernführer.

Braunschweiger Stadtmusikanten Foto Bernhard Smolarek

Braunschweiger Stadtmusikanten

Die Braunschweiger Stadtmusikanten

Im Hinblick auf die Kulturnacht wurde 2010 als Projekt ein vierstimmiger Chor aus Mitgliedern der Stadtverwaltung gegründet. Mit großer Mehrheit entschied man sich, zusammen zu bleiben und so kommt es bis zu acht Auftritten im Jahr, am Klavier begleitet vom Chorleiter Peter Stoppok. Das Repertoire reicht von Gospel bis Irish Folk, von „A groovy kind of love“ bis „Zwei kleine Italiener“.

Der letzte Auftritt am 22. November war eher privater Natur: Anlässlich des Tages der niedersächsischen Hausmusik hatte nun schon zum 5. Mal ein Chormitglied zum Konzert im Hausflur eingeladen.

Die zurzeit 25 Braunschweiger Stadtmusikanten würden sich gern mit weiteren Sängerinnen und Sängern verstärken, die Zugehörigkeit zur Stadtverwaltung ist keine Voraussetzung mehr. (Foto: Bernhard Smolarek)

27.01.2019 um 12:00 Uhr
12:00 — 13:00

pandora@okerwelle.de