Pandora

Das Kulturmagazin

Donnerstags, 19.00 Uhr

Das Kulturmagazin beleuchtet die Vielfalt des kulturellen Lebens in der Region. Natürlich informieren wir Sie über Höhepunkte wie Theaterpremieren, Ausstellungseröffnungen oder Gastspiele – wichtig ist uns aber auch, darüber zu berichten, was Vereine, Initiativen und engagierte Bürgerinnen und Bürger in Sachen Kultur so alles auf die Beine stellen.

Darüber hinaus möchten wir „jungen“ Künstlern, Autoren und Musikern die Gelegenheit geben, sich mit uns live im Studio über ihre kreative Tätigkeit zu unterhalten und ihre Werke einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen.

Die Beiträge des Kulturmagazins Pandora können Sie hier unter dem Sendetermin auch nachhören – gute Unterhaltung!

THEMEN DER SENDUNG

Filmplakat: Neue Visionen

Filmplakat: Neue Visionen

Filmtipp: „Vom Gießen des Zitronenbaums“

Seit über zwei Jahrzehnten bereichert Elia Suleiman das Kino der Welt mit seinen magischen und zugleich verstörenden Filmen. In seinem aktuellen Film „Vom Gießen des Zitronenbaums“ ist er beides – Protagonist und Erzähler. Er staunt über Alltägliches, Feindseligkeit und Egoismus begegnet er mit stillem Spott, feinem Humor und absurden Szenen, die großes Vergnügen bereiten.


Bild: Barbara Düring

Bild: Barbara Düring

Ausstellung bei bskunst in der Jahnstraße

Barbara Düring hat sich nach Beendigung ihres keramischen Schaffens intensiv mit Malerei beschäftigt. Dabei arbeitet sie sehr plastisch, modelliert verschiedene Materialien auf Leinwand, Holz oder Papier. Der Abschied von der Keramik fiel der leidenschaftlichen Kunsthandwerkerin somit nicht schwer – das Spiel mit Strukturen, Flächen und Farben findet sich jetzt in ihren Bildern wieder. Barbara Düring ist auch bekannt durch zahlreiche Märkte wie dem im Botanischen Garten und dem ehemaligen weihnachtlichen Handwerkermarkt am Burgplatz.


Szenenbild

Szenenbild „Der Fiskus“ Staatstheater BS – Foto: jr@josephruben.com

Staatstheater Braunschweig: Der Fiskus von Felicia Zeller (Uraufführung)

Steuern muss jeder zahlen? Wirklich jeder? Wie genau nimmt es eigentlich der gemeine Steuerzahler, vertritt er eine penible oder eher lockere Einstellung zur geltenden Rechtsauffassung? Wo findet er Steuerschlupflöcher? Und wer kennt sie nicht, die besten Steuertricks: Weniger arbeiten spart Steuern. Felicia Zeller erzählt von Angestellten des Finanzamtes, die sich hineinträumen in CumEx-Existenzen oder in solche, in denen sie ihren Job als Bestverdiener glücklich hinter sich gelassen haben


Pressefoto © Spitz Creative Media

Pressefoto © Spitz Creative Media

Wolfsburger Planetarium: „Erde – Geburt eines Planeten“

Wissenschaftler erwarten auf Grund der Ergebnisse von Raumsonden wie z. B. der Kepler-Raumsonde, dass unsere Milchstraße eine Milliarde Planetensysteme beinhaltet. Viele Planeten werden unserer Erde nicht unähnlich sein.Die neue Show „Erde – Geburt eines Planeten“ im Wolfsburger Planetarium wendet außergewöhnliche, auf wissenschaftlichen Daten beruhende Animationen an, um einer der größten Fragen nachzugehen: Wie wurde in der brachialen Entstehungsgeschichte des Sonnensystems die Erde zu einem Planeten mit einer unermesslichen Vielfalt an Leben? Und welche Erwartungen dürfen wir haben, wenn wir auf die Suche nach erdähnlichen Planeten gehen?


Moderation und Musikzusammenstellung: Hans-Otto Kruse

Filmplakat DCM Filmdistribution

Filmplakat DCM Filmdistribution

Filmtipp: „Lindenberg! Mach dein Ding“

Vor ein paar Jahren wurde er 70 Jahre alt und hat wie kein anderer deutscher Musiker der Nachkriegsgeneration Geschichte geschrieben. Er war am Schlagzeug, als die Tatort-Titelmelodie erfunden wurde. Er rockte in deutsch, als es nur deutsche Schlager gab und schlug immer wieder Brücken zwischen Ost und West, als die Mauer Deutschland noch unversöhnlich teilte. Für seine Verdienste und sein Engagement gegen die deutsche Teilung erhielt Lindenberg 2019 den Bundesverdienstorden.

Nun kommt mit „Lindenberg! Mach dein Ding“ ein Film über die frühe Kindheit bis zum Durchbruch in die Kinos.


Theater Fanferlüsch: Bella Figura

Theater Fanferlüsch: Bella Figura

Theater Fanferlüsch spielt Yasmina Reza: „Bella Figura“

Falsche Zeit, falscher Ort und plötzlich fliegt einem das ganze Leben um die Ohren. Dabei hatte man sich doch so angestrengt – und jetzt das. Im Jahr 2015 uraufgeführt, lässt die Meisterin der Eskalation ihre Figuren in diesem abendfüllenden Quickie einer Sitten- und Gesellschaftskomödie erst wie auf rohen Eiern laufen, um sie dann einen nach dem anderen genüsslich durch den Kakao zu ziehen. Das Theater Fanferlüsch lädt ein zu einem amüsanten Geplauder vor bröckelnder gesellschaftlicher Fassade.

Bild: Machen Bella Figura (von links): Anwalt Eric Blum (Florian Henk), seine Mutter Yvonne Blum (Antje Müller), Erics Lebensgefährtin Francoise Hirt (Daniela Wartusch), Apothekengehilfin Andrea (Sümeyra Günaydin) und Unternehmer Boris Amette (Henry Walczyk).


Foto: Veranstalter

Foto: Veranstalter

Hugo45 beschreitet neue Wege

Seit 2012 residiert die Kunstgalerie Hugo 45 mittlerweile in den Räumlichkeiten in der Hugo-Luther-Straße 45 in Braunschweig. Neben dem regulären Galeriebetrieb traten Musiker auf, es wurden Lesungen veranstaltet und es gab auch mehrere Sommerfeste. Doch nun möchte der Galeriebetreiber Hans-Joachim Helweg neue Wege beschreiten und sich neu orientieren. In einem Interview haben wir von ihm Näheres erfahren.


Foto: Veranstalter

Foto: Veranstalter

Museumsnacht 2020

Die Museumslandschaft in Braunschweig geht neue Wege – jedenfalls teilweise. So haben sich die 3 Braunschweiger Landesmuseen zusammengetan und werden am Samstag, den 25. Januar, eine sog. „Lange Museumsnacht“ in der Zeit von 17 bis 24 Uhr anbieten. Was es damit auf sich hat und welche Besonderheiten man dann in den Museen erwarten kann, haben wir in einem Gespräch mit Museumsdirektorin Dr. Heike Pöppelmann erfahren.

Am Ende des Beitrags erwartet Sie noch eine kleine Überraschung, denn für diesen Termin vergeben die 3 Landesmuseen exklusiv für unsere Hörerinnen und Hörer 5 x 2 Tickets im Wert von jeweils 9 € pro Ticket.


KufA Haus - Foto: Redaktion

KufA Haus – Foto: Redaktion

Veranstaltungszentrum Westand: KufA-Haus

Seit Ende September letzten Jahres hat das westliche Ringgebiet ein weiteres Highlight dazugewonnen: Im neuen Gebäude am Westbahnhof 13 entstanden das Veranstaltungszentrum Westand sowie ein neues Soziokulturelles Zentrum: das KufA-Haus. Es ist ein Gemeinschaftsprojekt der Westand GmbH, des Vereins KufA e.V., Kultur für Alle, und der Stadt Braunschweig. Mit dem Westand gibt es ein Veranstaltungszentrum, was als Nachfolger für die Meier Music Hall fungieren könnte und mit dem KufA Haus ein Soziokulturelles Zentrum wie früher das Freizeit und Bildungszentrum am Bürgerpark. Es bietet Raum für diverse Veranstaltungsformate für Konzerte, Kleinkunst, Musical, Workshops, Seminare, Privatfeiern etc


Moderation und Musikzusammenstellung: Sylvia Scholz

Filmplakat: Universal Pictures Germany

Filmplakat: Universal Pictures Germany

Filmtipp: „Queen & Slim“

Ein erstes Date: Queen und Slim sitzen im Diner, sie essen, quatschen zusammen, und dann will er sie nach Hause fahren. Doch ein kleiner, unbedachter Schlenker mit dem Autosetzt Ereignisse in Kraft, die einem weißen Europäer unglaublich erscheinen, für einen schwarzen Amerikaner jedoch allzu real sind. Plötzlich sind zwei unbescholtene Bürger auf der Flucht, denn die Anwältin Queen weiß nur zu genau, was Schwarzen blüht, wenn sie sich der Polizei stellen.


Foto: Komödie am Altstadtmarkt

Foto: Komödie am Altstadtmarkt

Komödie am Altstadtmarkt: „Die Feuerzangenbowle“

„Das schönste im Leben“, resümieren die Freunde beim Herrenabend, „war die Gymnasiastenzeit“. Doch der junge Schriftsteller Dr. Pfeiffer hatte Privatunterricht, war nie auf der Penne, kennt weder Pauker noch die Streiche, die man ihnen spielt. Da kommt ihm im wahrsten Sinn eine „Schnapsidee“: Die gute alte Zeit soll auferstehen und er als „Pfeiffer mit drei f“ das Versäumte nachholen…

Es gibt wohl niemand in Deutschland, der „Die Feuerzangenbowle“ nicht kennt. Wir stellen die aktuelle Inszenierung in der Komödie am Altstadtmarkt vor.


Foto: Allgemeiner Konsumverein

Foto: Allgemeiner Konsumverein

Allgemeiner Konsumverein: „Moment und Dauer – Zeitwerke“

Der Allgemeine Konsumverein lädt im neuen Jahr ein zum Filmklub (10. 1. 20 Uhr), in dem Thomas Bartels eine persönliche Auswahl von Animationsfilmen aus aller Welt zeigt. Am Kunstsonntag (26. 1. 15.30 Uhr) ist das Motto bei einer Führung für die Familie „Endlich Zeit für Kunst mit Kindern“. Und zwar endet an diesem Tag die Ausstellung “Moment und Dauer – Zeitwerke“ (Foto) mit Arbeiten von Martina Bothe, Hans Wesker und Thomas Bartels.


Foto: © Rica Cosa

Foto: © Rica Cosa

Lichtparcours 2020

In diesem Jahr ist es wieder soweit – in Braunschweig wird es im Sommer 2020 wieder einen Lichtparcours geben. Die Vorbereitungen dazu laufen schon seit einiger Zeit und die ersten Entwürfe waren bereits im Kunstverein Braunschweig zu sehen. 23 Künstlerinnen und Künstler, darunter drei Künstlerkollektive, zeigten Skizzen und Modelle ihrer Projektvorhaben und gaben Einblicke in ihre künstlerischen Arbeitsprozesse. Bald wird bekanntgegeben, welche der dort präsentierten Arbeiten es für den Lichtparcours im Sommer geschafft haben.


Moderation und Musikzusammenstellung: Hans-Otto Kruse

Der freundliche Roboter Pepper kommuniziert gerne - phaeno Presse-Foto Janina Snatzke

Der freundliche Roboter Pepper kommuniziert gerne – phaeno Presse-Foto Janina Snatzke

Wolfsburger phaeno: „Smarte neue Welt“

Das Wolfsburger phaeno zeigt seit einigen Monaten die neue Sonderausstellung „Smarte neue Welt“, die sich erstmals komplett dem Thema Digitalisierung widmet. Der freundliche Roboter „Pepper“ begrüßt die Besucher und begleitet sie beim Entdecken der digitalen Mitmachstationen: man kann sich in eine Kugelbahn hacken oder versuchen, durch lustige Verkleidungen eine Alterserkennungssoftware zu täuschen. An weiteren Stationen werden Besucher zum Nachdenken darüber angeregt, wie die neue Technik unsere Wahrnehmung von
der Welt beeinflusst. Betrachtet man zum Beispiel einen Bildschirm, auf dem ein Wimmelbild gezeigt wird, verändert sich dieses stetig. Der Computer errät sozusagen nur durch die Beobachtung der Blickrichtung die Wünsche des Betrachters: Aus einem emischtwarenladen wird so bei dem einen Besucher ein Baumarkt und bei dem anderen ein Spielzeugfachgeschäft.


Foto: Redaktion

Foto: Redaktion

Galerie und Lesebühne Vita-Mine

Am 4. Dezember wurde in der Galerie und Lesebühne Vita-Mine zweifach gefeiert: Dazu gehörten die Finissage der sehr erfolgreichen Ausstellung „lucky castle“ von Güde Renken mit großformatiger Malerei sowie Zeichnungen im Miniformat und eine musikalisch-lyrische Vernissage. Der Hausherr Thorsten Stelzner stellte gemeinsam mit Geza Gal am Piano an einigen Beispielen vor, was sie im neuen Jahr planen.


Filmplakat: entertainmentOne

Filmplakat: entertainmentOne

Filmtipp: Judy

Vor genau 80 Jahren wurde das „kleine Mädchen mit der großen Stimme“ als Dorothy in „The Wizard of Oz“ zum gefeierten Kinderstar und avancierte zu einer der beliebtesten Bühnen-Ikonen aller Zeiten: Judy Garland, die Grande Dame Hollywoods.
JUDY ist der Blick hinter die Kulissen einer großen Karriere im kompromisslosen Rampenlicht des Showbusiness und zeigt eine Frau zwischen Stolz und Verletzlichkeit, der Sehnsucht nach Anerkennung und überbordender Lebensfreude.


Pressefoto: © Katharina John

Pressefoto: © Katharina John

„Grüß` mir den Mond! – Eine Reise vom Mittelpunkt zum Kontrapunkt der Musik“.

Das war das Motto des fulminanten Konzerts, das Ulrich Tukur und seine Rhythmus Boys am 7. November im ausverkauften Großen Haus des Staatstheaters gaben. Mit Swing-Klassikern, deutschen Schlagern und Eigenkompositionen widmeten sie sich unserem Erdtrabanten, der auf seiner täglichen Bahn nicht nur das Wetter und die Gezeiten beeinflusst, sondern auch die Liebe und den Schlaf. Nachdem wir bereits zeitnah über das Konzert berichtet haben, präsentieren wir in einem weiteren kurzen Ausschnitt eine von Tukurs Spezialitäten, die kreative humorvolle Zwischenmoderation.


Moderation und Musikzusammenstellung: Dorothea Rieck

Filmplakat: Neue Visionen

Filmplakat: Neue Visionen

Filmtipp: Der geheime Roman des Monsieur Pick

„Die letzten Stunden einer großen Liebe“ heißt ein Buch, das eine junge Verlegerin entdeckt hat. Und zwar in einer kleinen Bibliothek auf einer bretonischen Insel, in der alle Bücher verstaut sind, die von Verlagen abgelehnt wurden. Das Buch wird nun doch noch veröffentlicht, es wird ein Bestseller, geschrieben von dem unbekannten Pizzabäcker Henri Pick, der vor zwei Jahren verstorben ist. Dass der jemals geschrieben hat, daran kann sich seine Frau jedoch nicht erinnern. Der bekannte Literaturkritiker Jean-Michel wittert einen Betrug.


Buchcover: Reiffer

Buchcover: Reiffer

Braunschweig’sche Weihnacht

Till Burgwächter und Hardy Crueger erzählen in 24 Episoden von vielfältigen Möglichkeiten, das Weihnachtsfest in der Löwenstadt zu begehen. Von den jährlichen Ausschweifungen bei geistigen Getränken und dem beliebten Schrottwichteln. Oder ganz besinnlich mit eben noch fremden, aber ganz herzlichen Menschen auf einem Weihnachts-Floß. Als Baumschmückbeauftragter im Klinikum oder als Privatdetektiv auf den Spuren der geheimen Werkstatt des Weihnachtsmannes und seiner Helfershelfer. Selbstverständlich von vielen Besuchen auf dem weit über die Stadtgrenzen bekannten Weihnachtsmarkt. Per verzweifelten Versuchen, dem ganzen Trubel als Weihnachtsskeptiker aus dem Weg zu gehen. Als Kleinkrimineller, der einer alten Dame ein unvergessliches Fest bereitet. Und natürlich darf ein Blick in die Geschichte der Braunschweig’schen Weihnacht und seiner Zukunft nicht fehlen.

Der Weihnachtsstern:

Weihnachtsmarkt am Braunschweiger Dom:


Sonderausstellung Schlossmuseum

Sonderausstellung Schlossmuseum

Sonderausstellung im Schlossmuseum mit neuen Exponaten

Vom 26.09.2019 bis 30.08.2020 läuft im Schlossmuseum eine Ausstellung mit dem Titel „Gesellschaft der Freunde neuer Kunst“. Die 1924 gegründete Institution war nach dem Ende der Monarchie in den Räumen des ehemaligen Braunschweiger Residenzschlosses untergebracht. Bis zu ihrer Auflösung im Jahr 1933, vor dem Hintergrund nationalsozialistischer Verfolgung moderner Kunst, veranstaltete die Gesellschaft um ihren Gründer und „Kopf“, den Sammler Otto Ralfs, über 40 Ausstellungen im Schloss. Die Ausstellung zeigt. u.a. Gemälde, Druckgrafiken und Plastiken von Hofer über Pechstein zu Klee.


Moderation und Musikzusammenstellung: Sylvia Scholz

(c) Plakat Warner Bros GmbH

(c) Plakat Warner Bros GmbH

Filmtipp: Motherless Brooklyn

Filmemachen ist manchmal langwierig. Ganze 20 Jahre dauerte es vom Erscheinen des Buches „Motherless Brooklyn“ von Jonathan Lethem bis zur Verfilmung von und mit Edward Norton. Der Held des Films, Lionel Essrog, arbeitet als Privatdetektiv im New York der 50er Jahre, leidet unter Tourette, doch sein Verstand ist messerscharf. Nach der Ermordung seines einzigen Freundes Frank Minna nimmt er es mit den Mächtigen der Stadt auf und gerät selbst in die Schusslinie.


Kultur im Gespräch

Ein Vortrag am 23. Oktober im Haus der Braunschweigischen Stiftungen zu den Anforderungen des gesellschaftlichen Wandels an Kultureinrichtungen eröffnete eine Reihe mit einer bunten Mischung aus Kultur, Vorträgen und Diskussionen zu dieser Thematik. Gemeinsam ist allen Veranstaltungen, die Vielfalt und Wirkung des kulturellen Angebots sichtbar zu machen sowie sich mit den Möglichkeiten der staatlichen Unterstützung auseinanderzusetzen.


Foto © Ullstein Verlag

Foto © Ullstein Verlag

Buchvorstellung Vincent Klink

In einer Buchvorstellung blättern wir in dem Buch „ Ein Bauch lustwandelt durch Wien“ von Vincent Klink. Vincent Klink, Jahrgang 1949, führt in Stuttgart das Restaurant Wielandshöhe, bekannt wurde er einem großen
Publikum durch die Fernsehsendungen „ARD Buffet“ und „Kochkunst“. Allerdings ist Vincent Klink ein Multitalent. Er ist nicht nur Koch, sondern er ist auch als Jazzmusiker und Maler aktiv. Weiterhin ist er Autor zahlreicher Bestseller. Sein neuestes Buch „Ein Bauch lustwandelt durch Wien“ ist ein Reise- und Kulturführer der besonderen Art mit vielen Anekdoten und ausgewählten Rezepten. Manchmal fehlt ja auch noch das eine oder andere Weihnachtsgeschenk…


Bild: data-verse 2 Ryoji Ikeda Studio

Bild: data-verse 2 Ryoji Ikeda Studio

„Ryoji Ikeda.data-verse“ im Kunstmuseum Wolfsburg

Ryoji Ikeda, 1966 in Japan geboren, lebt und arbeitet heute in Kyoto und Paris. Er gehört weltweit zu den bedeutendsten Sound- und Medienkünstlern. Mit seinen audiovisuellen „Daten-Symphonien“ sorgte er international schon vielfach für Furore.
Das Kunstmuseum Wolfsburg zeigt mit der Ausstellung Ryoji Ikeda. data-verse in der völlig abgedunkelten zentralen Ausstellungshalle erstmals gemeinsam zwei neue großformatige Werke aus seiner Trilogie data-verse, die eigens für das Museum eingerichtet werden. Data-verse 1 wird derzeit noch auf der Biennale von Venedig präsentiert, data-verse 2 erlebte im Oktober seine Uraufführung in Tokio. Ikeda gelingt es in seinen Werken, die unvorstellbaren Datenmengen und Rechenleistungen, mit denen wir es tagtäglich zu tun haben, sinnlich wie körperlich erfahrbar zu machen.


ZONENRANDGEBIET – Mitgliederausstellung im Museum für Photographie

Was war noch einmal das Zonenrandgebiet? – Nur noch ein Begriff, den schon
viele nicht mehr kennen? Von Braunschweig in den Osten… Nach 30 Jahren Mauerfall und Grenzöffnung sind die Mitglieder bei der diesjährigen Mitgliederausstellung eingeladen, in ihre Archive ebenso wie in die Gegenwart und möglicherweise Zukunft zu blicken. Wie stellen sich die Realitäten gesellschaftlicher Bedingungen früher und heute dar?


Moderation und Musikzusammenstellung: Sylvia Scholz

Plakat: (c) Verleih eOne

Plakat: (c) Verleih eOne

Filmtipp: Wild Rose

Die gerade aus dem Knast entlassene Rose-Lynn steckt voller Talent, Ausstrahlung und Lebensfreude. Die Mutter zweier Kinder hat einen Traum: Country-Sängerin in Nashville will sie werden. Doch ihre Mutter erinnert sie immer wieder an ihre Verpflichtungen den Kindern gegenüber. Rose-Lynn fügt sich, vorerst….


Kunstverein Braunschweig Hannah Black - Foto: © Veranstalter

Kunstverein Braunschweig Hannah Black – Foto: © Veranstalter

Kunstverein Braunschweig: Doppelausstellung

Mit Hannah Black und Richard Sides sind derzeit zwei Einzelausstellungen neu im Kunstverein Braunschweig zu sehen. Was das Besondere an diesen Ausstellungen der aus Großbritannien stammenden Künstler ist , haben wir bei einem Besuch vor Ort erfahren. Neben den Ausstellungen werden in der oberen Etage des Salve Hospes Gebäudes die neuen Jahresgaben des Kunstvereins in Kombination mit Editionen aus früheren Jahren präsentiert. Erstmals können diese auch gegen einen Aufpreis von Personen gekauft werden, die nicht Mitglied im Kunstverein Braunschweig sind.


Weihnachten im Stau - Foto: Komödie am Altstadtmarkt

Weihnachten im Stau – Foto: Komödie am Altstadtmarkt

Komödie am Altstadtmarkt: Weihnachten im Stau

„Alle Jahre wieder…“ feiert man Weihnachten im Kreis der lieben Familie, das gehört als krönender Abschluss der vermeintlich „besinnlichsten Zeit des Jahres“ dazu wie Spekulatius und Tannenbaum. Aber auf dem Weg dahin passiert es: Auf der Autobahn gerät man unverhofft in eine Vollsperrung, aus der es kein Entkommen gibt? Dann muss man sich irgendwann mit der Idee anfreunden, Weihnachten im Stau zu feiern – wie gut, dass man so viele „liebe“ Menschen um sich hat…


Pressefoto: © Katharina John

Pressefoto: © Katharina John

Ulrich Tukur im Staatstheater Braunschweig

„Grüß` mir den Mond! –Eine Reise vom Mittelpunkt zum Kontrapunkt der Musik“. Das war das Motto des fulminanten Konzerts, das Ulrich Tukur und seine Rhythmus Boys am 7. November im ausverkauften Großen Haus des Staatstheaters gaben. Mit Swing-Klassikern, deutschen Schlagern und Eigenkompositionen widmeten sie sich unserem Erdtrabanten, der auf seiner täglichen Bahn nicht nur das Wetter und die Gezeiten beeinflusst, sondern auch die Liebe und den Schlaf. Originalton der Konzertankündigung: „Kostbare Neuigkeiten in kurioser musikalischer Gewandung werden Sie ebenso begeistern wie das ein oder andere Elaborat aus jenen fernen Tagen, an denen unsere einzigartige Formation die Welt der Musik zu verblüffen begann.“


Moderation und Musikzusammenstellung: Hans-Otto Kruse

Plakat: Filmweltverleih

Plakat: Filmweltverleih

Filmtipp: A Rainy Day In New York

Der junge Gatsby plant mit seiner College-Freundin Ashleigh ein romantisches Wochenende in New York. Sie soll in Manhattan einen berühmten Regisseur interviewen und Gatsby kann ihr so endlich seine Lieblingsorte zeigen. Doch Ashleigh schlittert mit Regisseur Roland Pollard, Drehbuchautor Ted Davidoff und dem gefeierten Filmstar Francisco Vega von einer unerwarteten Situation in die nächste. Und so lässt sich Gatsby allein im Regen durch New York treiben – und für beide endet der Tag völlig anders als geplant.


Buchtitel: Reiffer

Buchtitel: Reiffer

Braunschweig – Stadt der Literatur

Ricarda Huch nannte sie ihre „Märchenstadt“. Till Eulenspiegel trieb hier sein schelmisches Unwesen, Wilhelm Raabe verfasste seine besten Romane und Gotthold Ephraim Lessing seine berühmten Dramen. Zum historischen Literaturkreis des „Braunschweiger Parnaß“ zählten neben Lessing auch Johann Joachim Eschenburg, Johann Arnold Ebert und Johann Friedrich Wilhelm Jerusalem. Die Essays in diesem Buch gehen erstmals den Impulsen nach, die von Braunschweig auf die deutsche und europäische Literatur ausstrahlen. Aktuelle Beispiele für Braunschweig und die Literatur sind Gedichte von Georg Oswald Cott und ein autobiographischer Essay von Frank Schäfer.


Pressefoto: Drecksklub - Foto von Faktotum Medienproduktion

Pressefoto: Drecksklub – Foto von Faktotum Medienproduktion

LOT Programm für den Monat Dezember

Auf dem Spielplan des Braunschweiger LOT Theaters in der Kaffeetwete 4a in Braunschweig stehen ab dem 5. Dezember noch zwei verschiedene Programmpunkte mit jeweils mehreren Aufführungen: zum einen das Tanzsolo „Three Cheers to Existence“ von Anja Müller mit Live Musik von Jochen Haker und zum anderen mit „Drecksclub Mortale“ die 18. Folge von „Drecksclub“, der erfolgreichen musikalischen Anarcho-Serie rund um einen Klub im Moor. Eine Veranstaltung der agentur T in Kooperation mit dem LOT-Theater .


Recht – Verbrechen – Folgen: Dauerausstellung in JVA Wolfenbüttel

Die Justizvollzugsanstalt in Wolfenbüttel ist nicht nur ein Hochsicherheitsgefängnis, sondern auch ein Erinnerungsort. Zur Zeit des Nationalsozialismus wurden dort über 500 Gefangene hin gerichtet. Die alten Zellen und Hinrichtungshäuser kann man heute besichtigen. Die Stiftung Niedersächsische Gedenkstätte hat jetzt die Dauerausstellung „Recht-Verbrechen-Folgen“ eröffnet. In einem Neubau mitten im Hochsicherheitstrakt können sich Besucher zum Thema Justiz und Strafvollzug umfassend informieren – und das auf höchstem technischen Niveau.


Moderation und Musikzusammenstellung: Sylvia Scholz

30.01.2020 um 19:00 Uhr
19:00 — 20:00

pandora@okerwelle.de