Pandora

Das Kulturmagazin

Donnerstags, 19.00 Uhr

Das Kulturmagazin beleuchtet die Vielfalt des kulturellen Lebens in der Region. Natürlich informieren wir Sie über Höhepunkte wie Theaterpremieren, Ausstellungseröffnungen oder Gastspiele – wichtig ist uns aber auch, darüber zu berichten, was Vereine, Initiativen und engagierte Bürgerinnen und Bürger in Sachen Kultur so alles auf die Beine stellen.

Darüber hinaus möchten wir „jungen“ Künstlern, Autoren und Musikern die Gelegenheit geben, sich mit uns live im Studio über ihre kreative Tätigkeit zu unterhalten und ihre Werke einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen.

Die Beiträge des Kulturmagazins Pandora können Sie hier unter dem Sendetermin auch nachhören – gute Unterhaltung!

THEMEN DER SENDUNG

Ausstellung leben! (c) Evangelische Kirche Stöckheim

Kunst am Kirchenbrink

Unter diesem Motto zeigt die Braunschweiger Künstlerin Elke Almut Dieter im Gemeindehaus der evangelischen Kirche, Stöckheim Malerei und Zeichnungen zum Thema „leben!“. Die täglichen Bilder über den Krieg in der Ukraine rücken die Brutalität des Krieges nah an uns heran. Ohne diese Aktualität zu ignorieren, möchte die Künstlerin ihre Bilder gegen die sich ausbreitende Unsicherheit und Angst stellen. Leben in Frieden ist die Selbstverständlichkeit und Lebendigkeit eines Alltags, der in Sicherheit gestaltet werden kann: ein Alltag mit Menschen …


Filmplakat (c) Pandora Film

Filmtipp: Mehr denn je

„Wie können wir uns vom Druck der Gesellschaft oder den Wünschen unserer Lieben emanzipieren, um unseren eigenen Weg zu finden, Krankheit oder gegebenenfalls den Tod zu akzeptieren? Davon handelt Hélènes Geschichte.“, sagt Regisseurin Emily Atef. Hélène ist sterbenskrank, verweigert eine konventionelle Behandlung im Krankenhaus und begibt sich allein auf eine existenzielle Reise. Der junge Gaspard Ulliel als Hélènes Ehemann Mathieu ist hier in seiner letzten Rolle zu sehen. Er starb im Januar 2022 infolge eines Skiunfalls.

Mehr denn je läuft ab 1. Dezember im Universum.


Kultur im Lindenhof (c) Privat

Eine Braunschweiger Traditionsgaststätte

…der Lindenhof im östlichen Ringgebiet von Braunschweig ist wieder in den Ursprungszustand von 1908 versetzt worden. Die Bauarbeiten im gesamten Gebäude vom Restaurant über die Theaterbar und den Theatersaal bis zum neu geschaffenen Dachgeschoss sind weit fortgeschritten. Der Lindenhof soll immer mehr zu einem Kulturort für Braunschweig und die Region werden. Das alles haben wir der Braunschweigerin Eleonore Eiswirt zu verdanken.


Foto (c) H.-O. Kruse

Das Städtische Museum Braunschweig

…hat kürzlich eine bedeutsame Schenkung erhalten. Die Fielmann AG hat für das Museum zwei herausragende Silberarbeiten erworben: Einen seltenen Silberkorb und einen Sahnegießer. Diese Stücke wurden von den Braunschweiger Goldschmieden Johann Anton Grasemann und Johann Christian Boden um ca. 1820 gefertigt. Die beiden meisterlich gearbeiteten und formschönen Objekte stellen wichtige Ergänzungen der Sammlung des Museums dar.


Moderation: Hans-Otto Kruse

Robin Hood (c) Staatstheater Braunschweig

Robin Hood im Staatstheater

Ein mittelalterlicher Barde erscheint auf der Bühne. Wie kommt er dahin? Wir sind schließlich zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Ist Robin Hood etwa zurückgekehrt und kämpft gegen die Abholzung von Sherwood Forest, um dort Kohle abbauen zu können? Regisseur Stephan Beer nimmt in seinem Stück die Verschärfung der sozialen Missstände ins Visier.

Die Legende von Robin Hood lebt weiter als Familienstück zur Weihnachtszeit mit Pfeil, Bogen und viel Musik.


Filmplakat (c) Universal

Filmtipp: Zeiten des Umbruchs

Eine jüdische Familie, nach Amerika emigriert, bemüht sich um sozialen Aufstieg und muss dafür die eigenen Werte überdenken. Denn das Land der unbegrenzten Möglichkeiten bietet keineswegs allen Bürgern die gleichen Chancen.

Der 11-jährige Paul freundet sich mit Jonathan an, ein Schwarzer, der allen Problemen zum Trotz fest an Werte wie Ehrlichkeit und Loyalität glaubt. Doch Paul wird immer mehr bewusst, dass nicht alle Menschen gleichberechtigt behandelt werden und die Suche nach dem amerikanischen Traum für manche unerfüllt bleibt.

Der Film Zeiten des Umbruchs läuft ab 24. November im Universum.


Titelbild von Die verfluchte Villa (c) Sabrina Michalek

„Die verfluchte Villa“

Die Braunschweiger Autorin Sabrina Michalek ist seit 2014 neben ihrem Hauptberuf auch als Schriftstellerin tätig. Nachdem ihr Debüt mit dem Titel “Aufbruch ins Ungewisse” im August 2017 in der zweiten Auflage bei Books on Demand erschienen war, veröffentlichte sie ein halbes Jahr später “Die geheimnisvolle Insel”. In ihrem aktuellen Abenteuerroman „Die verfluchte Villa“ besuchen drei Freundinnen während ihrer Sommerferien auf der Insel Neuwerk das dortige Zeltlager. Dann erfahren sie, dass eine junge Frau urplötzlich verschwunden sein soll, nachdem sie ein Haus auf der kleinen Insel betreten hat.

Der Roman „Die verfluchte Villa“ ist im Buchhandel oder bei Books on Demand erhältlich – als Taschenbuch-Ausgabe und Hörbuch für jeweils 7,99 oder als E-book für 5,49 Euro.


Foto: (c) Skriptorium-Autorengemeinschaft

Weihnachtsgeschichten zum Advent

Die Kinderbuchautorin Mirjam Jasmin Strube aus Veltenhof und der Musiker Thomas Märtens aus Peine haben in einem gemeinsamen Projekt einen virtuellen Adventskalender ins Leben gerufen. Der Adventskalender ist bereits zum 3. Mal bei YouTube unter der Adresse: “Skriptorium-Autorengemeinschaft ” zu finden. Das erste Video wird zum 1.Advent online sein. Die Kinderbücher von der Autorin sind unter anderem auch bei Graff erhältlich.


Moderation: Sylvia Scholz

(c) Kauz und Chaotin

Kauz und Chaotin – Komödie am Altstadtmarkt Amüsante Komödie im modernen Gewand

Die Geschichte von George Bernard Shaws „Pygmalion“ ist bekannt, besonders die Musicalversion „My Fair Lady“: Ein nerviger Professor holt eine zerlumpte, ordinäre Göre aus der Gosse und erzieht sie zur Lady. Die Komödie am Altstadtmarkt präsentiert seit dem 28. Oktober die von Theaterleiter Florian Battermann umgeschriebene und inszenierte moderne Fassung „Kauz und Chaotin“. Sie spielt in Berlin und zeigt deutlich, dass die Komödie auch 110 Jahre nach ihrer Uraufführung immer noch äußerst amüsant und zeitlos ist.


Filmplakat (c) Weltkino Filmverleih

Filmtipp: Crimes Of The Future

„Crimes Of The Future ist eine Betrachtung der menschlichen Evolution. Für mich ist Technologie immer eine Erweiterung des menschlichen Körpers.“, sagt Regisseur David Cronenberg.

Der Meister von Kult-Klassikern wie „Die Fliege“ oder „Naked Lunch“ läuft in seinem aktuellen Film nochmal zur Höchstform auf und beschert uns einen in der Zukunft spielenden Body-Horror-Film, in dem die Menschheit unter dem beschleunigten Evolutionssyndrom leidet. Einige Menschen sind in der Lage, Organe mit unbekannten Fähigkeiten in ihren Körpern zu produzieren, kommen mehr oder weniger gut damit zurecht oder machen aus dieser Mutation Kunst.

Der Film Crimes Of The Future läuft ab 17. November im Universum.


Foto (c) Veranstalter

Der ideale Mann

Im Staatstheater Braunschweig gibt es den idealen Mann.. „Der ideale Mann ist eine von unserer Intendantin Dagmar Schlingmann inszenierte Gesellschaftskomödie von Oscar Wilde, in der es um einen Politskandal geht, den die Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek mit bösem Humor und aktuelle Bezügen übersetzt hat. Wir haben mit der Schauspielerin Lea Sophie Salfeld gesprochen, die in dem Stück eine der Hauptrollen spielt.


Filmfest

246 Kurz- und Langfilme flimmerten an den vergangenen sieben Tagen über die Kinoleinwände in Braunschweig. Sonntag ging das 36. Internationale Filmfestival zu Ende. Bereits am Samstag wurden im Staatstheater die Filmpreise vergeben. Die Gesamtsumme von 67.000 Euro bedeutet einen neuen Rekord. Die international bekannte und erfolgreiche Schauspielerin Senta Berger erhielt den Preis „Die EUROPA“ für ihre langjährige herausragende darstellerische Leistung und ihr Engagement für die europäische Filmkultur.


Moderation: Dorothea Rieck

Filmplakat (c) Universal Pictures Germany

Filmtipp: Mrs Harris und ein Kleid von Dior

Man wird ja wohl noch träumen dürfen! Umso schöner, wenn der Traum Wirklichkeit wird. Mrs Harris arbeitet bei den Reichen als Haushaltshilfe und ist täglich von Dingen umgeben, die sie sich niemals wird leisten können. Als sie bei einer ihrer Kundinnen ein Haute Couture Kleid von Dior erblickt, ist es um sie geschehen. Von nun an setzt sie alles Menschenmögliche inBewegung, um nach Paris zu reisen und sich solch ein Kleid zu kaufen.
Bereits 1982 schon schlüpfte Inge Meysel in einem Fernsehfilm in die Rolle der modebegeisterten Haushaltshilfe.


Hermann Buß Foto (c) Kruse

Hermann Buß Foto (c) Kruse

jakob-kemenate: Tide 2.0 – Spuren und Zeichen

Eine neue Ausstellung in der jakob-kemenate in Braunschweig ist dem Maler Hermann Buß gewidmet. Seine Bilder zeigen maritime Gegenwartsräume, Containerschiffe, Bauzäune, Kaianlagen oder Buhnen. Er verrückt sie durch seine Malerei aus der Alltagswelt in die Welt der Kunst – und: er malt sie fotorealistisch. Die maritimen Bilder von Herman Buß in der jakob-kemenate, die unter dem Ausstellungstitel „Tide 2.0: Spuren und Zeichen“, gezeigt werden, sind dort noch bis zum 14. Januar des kommenden Jahres zu sehen.


Plakat (c) Veranstalter

Winterkunst in Wolfenbüttel

Gerade stand Thorsten Stelzner gemeinsam mit Geza Gal im Rahmen des Krimifestivals noch „morbide und fatal“ in Braunschweig auf der Bühne, aber nun beginnt die Winterzeit und das ist auch der Titel seines Kultur-Programms in der Wolfenbütteler Galerie Vita-Villa (Bild). Dazu gehört ein Markt mit Angeboten von Werken aus der Kunstszene und natürlich die Kunstbühne – in den Sommermonaten war es der Okersteg und ab den 17. November treten Autoren und Musiker vorwiegend aus der Region nun in der Villa im malerischen Klein Venedig auf.


Loriot und Wilhelm W. Reinke - Foto (c) W. Reinke

Loriot und Wilhelm W. Reinke – Foto (c) W. Reinke

Loriot-Lesung im Kult

„Berta, das Ei ist hart“. – Wer kennt ihn nicht, diesen Satz aus dem Loriot-Sketch „Das Frühstücksei“. Am 12. November wäre Vicco von Bülow (Loriot) 99 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass veranstaltet Braunschweigs kleinstes Theater, das „Kult“ im Schimmelhof, am kommenden Samstag (12.11.) eine Lesung „Loriots dramatische Werke“. Auftreten wird der über die Grenzen Braunschweigs hinaus bekannte Loriot-Rezitator Wilhelm W. Reinke, der auch persönlich mit Vicco von Bülow bekannt war.


day of the dead rockstars - Foto (c) Anja Kucharski

day of the dead rockstars – Foto (c) Anja Kucharski

Kultur – ganz aktuell

Zwei Tipps sehr unterschiedlicher Art sollen für den 11. November einladen zu Veranstaltungen von Kunst, Musik und Theater: Im Gemeindehaus der Evangelischen Kirche Stöckheim werden in den nächsten Wochen Malerei und Zeichnungen von Elke Almut Dieter unter dem Titel „leben“ gezeigt. Dort tritt jetzt am Freitag das Niederdeutsche Theater mit ihrem Stück „Twee as Bonnie un Clyde“ auf.
Im Zusammenhang mit unserer Pandora Spezialausgabe am kommenden Sonntag, in der wir das Programm der Brunsviga vorstellen, möchten wir darauf hinweisen, dass zwei Tage vorher dort die 5. Ausgabe von „Day of the Dead Rockstars“ (Bild) präsentiert wird.


Moderation: Hans-Otto Kruse

Filmplakat @ Walt Disney Company

Filmtipp: Amsterdam

Und alles begann in Amsterdam:

Ein Arzt, ein Anwalt und eine Krankenschwester werden dort nach dem Ersten Weltkrieg beste Freunde und schließen einen Pakt, sich immer gegenseitig zu helfen. Viele Jahre später, wieder in Amerika, muss sich dieses Versprechen bewähren, als einer der drei in Schwierigkeiten ist.

Der historische Hintergrund von „Amsterdam“ bezieht sich auf eine gescheiterte Verschwörung amerikanischer Geschäftsleute, den damaligen US-Präsienten Roosevelt zu ermorden, um einen faschistischen Diktator zu ernennen. Parallelen zum Sturm auf das Capitol am 6. Januar 2021 drängen sich auf.

Der Film „Amsterdam“ läuft ab 3. November im Universum und im Astor Filmtheater.


Der Müller und seine Frau (c) Max Beckmann

HAUM: Ausstellung Max Beckmann, es begann in Braunschweig

Max Beckmann (Leipzig 1884 – 1950 New York) gehört zu den international wichtigsten Künstlern der Moderne. Als Maler, Zeichner, Druckgraphiker, Bildhauer und Schreiber ergründete er in seinem Werk auf ungeheuer intensive und sinnliche Weise „die Realität, die das eigentliche Mysterium des Daseins bildet“. Zwei Kriege, Diktatur und Exil prägten seinen Lebensweg. Die Ausstellung schlägt ein für Leben und Werk dieses Jahrhundertkünstlers entscheidendes und doch wenig bekanntes Kapitel auf. SEINE HERKUNFT UND SEINE ANFÄNGE. Zu sehen bis zum 12.Februar 2023.


Logo (c) BIFF

BIFF – Braunschweig International Film Festival vom 7. bis 13. November 2022

Endlich ist es wieder soweit: Das 36. Braunschweiger Filmfestival startet am 7. November mit dem Eröffnungskonzert SAFETY LAST aus dem Jahre 1923! Nach zwei pandemiegeplagten Jahren startet das Festival mit viel Elan und neuen Ideen in die 36. Ausgabe.Trotz Krisen und Inflation sind die Macher in der Lage, ein Rekordpreisgeld in Höhe von insgesamt 67 000,00€ auszuschütten.

Viele Ehrenamtliche sichten monatelang Filme und haben wieder ein spannendes Programm zusammengestellt. Vereinsmitglied Kirsten Schult wird uns heute einige unbedingt sehenswerte Filme vorstellen:
Etwas ausführlicher: A LOVE SONG, UTAMA, THE RED TREE
Im “Schnelldurchgang”: MY EMPTINESS AND I, MY SUNNY MAAD und GODLAND

Teil_1

Teil_2


(c) Schlossmuseum Wolfenbüttel

Ausstellung „Hexenwahn – Glaube. Macht. Angst.“

Der Glaube an Hexerei ist eine weltweite Erscheinung. Vor allem in der Frühen Neuzeit und im Mittelalter wurden Hexen verfolgt und verbrannt.

Unter dem Titel „Hexenwahn – Glaube. Macht. Angst.“ wurde im Schlossmuseum Wolfenbüttel dazu eine Ausstellung eröffnet.Sie zeigt die dunklen Kapitel der Hexenverfolgung, die auch in unserer Region stark vorhanden war.

Das wird mit Bildern, Texttafeln und 70 Ausstellungsstücken anschaulich dokumentiert.


Moderation: Sylvia Scholz

Filmplakat (c) Searchlight Pictures

Filmtipp: See how they run

Zur Feier der 100. Aufführung von Agatha Christies Theaterstück „Die Mausefalle“ reisen Filmschaffende aus Hollywood nach London, um über eine Verfilmung zu verhandeln. Da geschieht ein Mord – der Regisseur wird tot aufgefunden. Ein Inspector und eine übereifrige Nachwuchspolizistin von Scotland Yard versuchen den Fall aufzuklären. „See how they run“ ist eine Krimikomödie, die unglaublich viel Spaß macht, mit cleveren Wendungen und überraschendem Ende.

Der Film läuft ab 27.10. im Universum.


Foto (c) Penguin Verlag

Buchtipp „Zur See“ von Dörte Hansen

Mit den Romanen „Altes Land“ und „Mittagsstunde“ hat sich Dörte Hansen in die Herzen vieler Leser geschrieben. Nun ist ihr neues Buch mit dem Titel „Zur See“ erschienen. Es spielt auf einer fiktiven Nordseeinsel und erzählt die Geschichte der Familie Sander, die seit Generationen auf der Insel lebt und deren Leben sich durch den wirtschaftlichen und sozialen Wandel nach und nach ändert.


(c) Braunschweiger Jugendbuchwoche

Eine Woche Lesespaß

Die 42. Braunschweiger Jugendbuchwoche lädt in diesem Jahr vom 6. – 11. November Schülerinnen und Schüler zum Lesevergnügen ein. Dazu werden 18 Autorinnen und Autoren an 60 Schulen zu Gast sein und in rund 190 Veranstaltungen ihre Bücher vorstellen. Zur Eröffnung liest Irene Margil in der BBS 5. Außerdem ist die Ausstellung „Roadtrip ins Abenteuer und mehr“ mit Buchillustrationen von Jürgen Feldhaus vom 7.11.2022 bis zum 31.01.2023 in der Kinderbibliothek der Stadtbibliothek zu sehen.


(c) Halloween im Haus Entenfang

Haus Entenfang feiert Halloween

Seit dem 8. Mai 2022 bietet das Haus Entenfang in Riddagshausen eine Sonderausstellung mit dem Titel „Schaurige Seidenkünstler – Spannende Einblicke in die Welt der Spinnen“ an. Nun gibt es am Sonntag, 30. Oktober von 11 bis 16 Uhr einen Spinnengrusel-Familientag, denn es ist Halloween.
Man kann gruselige Tiere bestaunen, kurze Gruselgeschichten werden vorgelesen, es wird gebastelt und geschminkt und zu essen und zu trinken, zum Beispiel Spinnenweben-Zuckerwatte und Hexensuppe, gibt es auch. Wer möchte, kann gerne verkleidet zu dem Event erscheinen. Der Eintritt ist frei.


Erstmals wieder volles Programm im Spiegelzelt: Ausblick auf das Braunschweiger Wintertheater 2022

Die Weihnachtsgeschichte als Braunschweig-Edition oder „Harz aber herzlich“: Das sind nur zwei von vielen Höhepunkten des diesjährigen Wintertheaters im Spiegelzelt an der Martinikirche. Ab dem 11. November ist erstmals seit dem Corona-Ausbruch wieder das volle Programm zu erleben.


Moderation: Dorothea Rieck

Filmplakat (c) Studiocanal

Filmtipp: November

Die US-Band „Eagles of Death Metal“ spielt gerade ihren Song „Kiss the devil“ im Bataclan, als drei Terroristen in die Menge aus 1.500 Konzertbesuchern feuern. Zuvor beschossen sie Bars und Restaurants, zwei Selbstmordattantäter sprengten sich am Stade de France in die Luft, nachdem es ihnen nicht gelungen war, ins Stadion hinein zu gelangen.

Regisseur Cédric Jimenez beschreibt in seinem Film „November“ die Arbeit der Anti-Terror-Einheit in Frankreich nach dem 13. November 2015 und verzichtet weitgehend auf Bilder vom Massaker selbst.

Durch gezielte Anschläge sterben in Paris am Abend des 13. Novembers 2015 insgesamt 130 Menschen, 683 werden verletzt, Tausende traumatisiert. Im Film „November“ wird packend und kurzweilig die Arbeit der Spezialeinheit in Szene gesetzt.

Der Film läuft ab 20.10. im Universum.


Plakat (c) Braunschweiger Krimifestval 2022

Der Herbst wird mörderisch !

Dieses Motto gilt auch für das Braunschweiger Krimifestival 2022: Veranstaltet von der Buchhandlung Graff, wird es vom 23. Oktober bis zum 7. November mit insgesamt 30 Veranstaltungen an 21 unterschiedlichen Orten die Krimi-Fans in Atem halten. Dazu gehören Nationale und internationale Autorinnen und Autoren, mörderisch-musikalische Abende, spannende Führungen zu realen Fällen und außergewöhnliche Orte.

Seit der Vorstellung des Festivalprogramms sind inzwischen rund 6 Wochen vergangen und wir haben von Inge Schittkowski und Monika König, die für Organisation und Presse verantwortlich sind, erfahren, ob es aktuell Änderungen oder Ausfälle gibt. Außerdem haben uns die Beiden für einige von ihnen empfohlene Veranstaltungen als Geschenk für unsere Hörerinnen und Hörer Freikarten zum Verlosen zur Verfügung gestellt.


Gemälde: Camille Claudel (c) Bettina Kumpe

Ausstellung „personalities and culture“

„personalities and culture“ ist der Titel der Ausstellung, die der Alternative Kunstverein bskunst.de im Foyer des Centro Hotels Celler Tor in der Ernst-Amme-Straße 24 zeigt. Zu sehen sind die Werke zweier unterschiedlicher Künstlerinnen: Bettina Kumpe, Illustratorin und Grafikerin, sowie Sabrina Schmidt, Modedesignerin.

Bettina Kumpe arbeitet mit Acryl, stark farbig und gegenständlich. Der Mensch und somit auch das Portrait faszinieren sie , auch Tieren gilt ihre künstlerische Aufmerksamkeit. Sabrina Schmidt ist hauptberuflich Modedesignerin und fertigt in ihrer Freizeit digitale Illustrationen an. Die Thematik ihrer Bilder basiert auf der künstlerischen Auseinandersetzung mit kulturellen Strukturen wie Religion, Architektur, Popkultur, Gastronomie und Geografie.


Cover (c) Heyne Verlag

Buchtipp: „Der Verdächtige“ von John Grisham

John Grisham ist einer der erfolgreichsten Krimiautoren der Gegenwart. Er ist studierter Jurist, arbeitete 10 Jahre lang als Strafverteidiger und hat dabei die „Besonderheiten“ der amerikanischen Justiz kennengelernt.

Worum geht‘s? Lacy Stoltz hat als Anwältin bei der Gerichtsaufsichtsbehörde in Florida schon schon viele Fälle von Korruption erlebt. Doch nun wird sie mit einem Fall konfrontiert, der jenseits des Vorstellbaren liegt: Denn der Richter, gegen den sie ermittelt, nimmt anscheinend keine Bestechungsgelder von Leuten. Er nimmt ihnen das Leben.

Das Buch „Der Verdächtige“ von John Grisham ist als gebundenes Buch im Heyne-Verlag erschienen und kostet 24 €.


Moderation: Sylvia Scholz

Guggenheim Hat (c) Tony Vaccaro Studio

Museum für Photographie – Tony Vaccaro 100!

Am 20. Dezember 2022 wird der in Long Island/New York lebende amerikanische Fotograf Tony Vaccaro 100 Jahre alt. Ein Anlass, sein vielschichtiges fotografisches Werk, das historisch und gesellschaftlich bedeutsam ist und unterschiedliche Themen und Genres im Bereich der Schwarzweiß- und Farbfotografie einschließt, mit einer Auswahl seiner vielfach auch preisgekrönten Fotografien im Museum für Photographie Braunschweig zu präsentieren. Die Austellung läuft noch bis zum 4. Dezember 2022.


Titelseite Ausstellungsflyer (c) Städt. Museum Braunschweig

Städtischen Museum Braunschweig: “Frauen im Widerstand“

Die Ausstellung mit dem Untertitel „Deutsche politische Häftlinge im Frauen-KZ Ravensbrück: Geschichte und Nachgeschichte“ wurde von der Mahn- und Gedächtnisstätte Ravensbrück entwickelt. Sie präsentiert u.a. die Lebensläufe von acht politisch aktiven Frauen, die im KZ Ravensbrück inhaftiert waren. Eine dieser Frauen ist Martha Fuchs, die ehemalige Oberbürgermeisterin der Stadt Braunschweig. Der bekannten Politikerin wird zeitgleich zur Ausstellung der „FrauenOrt Martha Fuchs“ in Braunschweig gewidmet.


(c) Kunstverein Schöningen

31 Jahre Kunstverein Schöningen

Seit 31 Jahren gibt es Schöningen einen Kunstverein. In der Anfangszeit zunächst von großer Skepsis begleitet: Würde sich ein Verein, der rein auf die bildende Kunst spezialisiert war, halten können, und das in einer Kleinstadt in eher ländlicher Umgebung? In dieser Situation erwies es sich als Glücksfall, dass das Unternehmen Unterstützung und Ermutigung durch die Stadt Schöningen erfuhr, die damals repräsentiert war durch ihren Bürgermeister Siegfried Pause sowie ihren Stadtdirektor Jürgen Lübbe. In der Kunstszene galt die Gründung als „mutig“; es gab deshalb von Anfang an Künstler und Künstlerinnen von Format, die sich für Ausstellungen zur Verfügung stellten, auch um damit die Absichten des Vereins zu unterstützen.


Filmplakat (c) Alamode Filmverleih

Filmtipp: Triangle of Sadness

Die Models Carl und Yaya bewegen sich in der Welt der Mode, während sie gleichzeitig die Grenzen ihrer Beziehung ausloten. Das Paar sagt zu, als es auf eine Luxusyacht eingeladen wird, zusammen mit einer halbseidenen Bande von superreichen Passagieren.
Auf den ersten Blick scheint alles perfekt und Instagram-tauglich zu sein. Doch ein Sturm zieht auf, und das Paar findet sich auf einer einsamen Insel wieder, zusammen mit einer Gruppe von Milliardären und einer Reinigungskraft des Schiffes. Plötzlich ist die Hierarchie auf den Kopf gestellt, denn die Reinigungskraft ist die Einzige, die fischen kann.
Zur ersten Vorstellung am Do, 13.10. um 19:00 Uhr gibt es ein Filmgespräch mit Kerstin Vogt, Akademiedirektorin der Evangelischen Akademie Abt Jerusalem im Theologischen Zentrum Braunschweig und Mitglied der Jury der Evangelischen Filmarbeit und dem Filmkritiker Karsten Visarius.


Moderation: Hans-Otto Kruse

08.12.2022 um 19:00 Uhr
19:00 — 20:00

pandora@okerwelle.de