Pandora

Das Kulturmagazin

Donnerstags, 19.00 Uhr

Das Kulturmagazin beleuchtet die Vielfalt des kulturellen Lebens in der Region. Natürlich informieren wir Sie über Höhepunkte wie Theaterpremieren, Ausstellungseröffnungen oder Gastspiele – wichtig ist uns aber auch, darüber zu berichten, was Vereine, Initiativen und engagierte Bürgerinnen und Bürger in Sachen Kultur so alles auf die Beine stellen.

Darüber hinaus möchten wir „jungen“ Künstlern, Autoren und Musikern die Gelegenheit geben, sich mit uns live im Studio über ihre kreative Tätigkeit zu unterhalten und ihre Werke einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen.

Die Beiträge des Kulturmagazins Pandora können Sie hier unter dem Sendetermin auch nachhören – gute Unterhaltung!

THEMEN DER SENDUNG

Grafik: (c) Staatstheater Braunschweig

Grafik: (c) Staatstheater Braunschweig

Staatstheater zu Hause

Durch die Corona-Krise stehen große Teile des öffentlichen Lebens still. Das bekommt auch die Kultur mit den Schließungen der Museen, Galerien und Theatern voll zu spüren. So auch das Staatstheater Braunschweig. Wir haben mit der Intendantin des Theaters, Dagmar Schlingmann, dazu ein Telefoninterview geführt.


Foto: (c) ARD

Mediathek-Tipp: Unsere wunderbaren Jahre

Anstelle des wöchentlichen Filmtipps erhalten Sie von uns regelmäßig Vorschläge für besondere Filme oder Serien, die Sie sich online anschauen können.

Heute möchte wir Sie auf die ARD-Serie „Unsere wunderbaren Jahre“ aufmerksam machen, die im März als Dreiteiler im Abendprogramm lief und noch bis zum 23. Juni in der ARD-Mediathek abrufbar ist. Das Fernsehdrama nach dem Roman von Peter Prange blickt zurück auf die Jahre des Wiederaufbaus nach den
schweren Zeiten des Weltkriegs.

Am 20. Juni 1948 bilden sich vor der Bank der nordrhein-westfälischen Kleinstadt Altena lange Schlangen vor der örtlichen Bank. Die D-Mark wird eingeführt und jeder Bürger erhält druckfrische 40 Mark auf die Hand – für
viele die Chance auf einen Neuanfang. Auch das Fabrikanten-Ehepaar Christel und Eduard Wolf steht mit seinen Töchtern Schlange. Vor ihnen liegt der Aufbruch in eine neue Zeit und die Hoffnung, endlich wieder des eigenen Glückes Schmied zu sein.


Brunsvigamusicals auf Youtube

Sie erinnern sich noch an das Musical „Braunschweig – Ich brauch den Rausch der Löwenstadt“ oder an die Fußball-Revue „ Dann macht es bumm“? Corona bedingt musste die Brunsviga ihre Pforten schließen, aber beim Wühlen in den Archiven wurden Filmaufnahmen von früheren Musicalproduktionen gefunden und auf einem Youtube-Kanal präsentiert. Schnell werden Erinnerungen wach, z. B. an die eindrucksvolle Inszenierung „Minna – Ein Leben in Braunschweig“ mit Gisa Flake als Minna Faßhauer . Mehr Informationen dazu bekommen Sie unter www.brunsviga-kulturzentrum.de.


Photo © Tom Maurer/GLM

CD-Tipp der Woche: Gismo Graf Trio – A Trio’s Decade

Mit sechs erlernte er das Gitarrenspiel unter Anleitung seines Vaters Joschi, selbst ein exzellenter, renommierter Gypsy-Gitarrist und Mitbegründer des Zigeli Winter Quintetts. Mit zwölf hatte Gismo Graf dann
die ersten öffentlichen Auftritte in der Band seines Vaters, mit 16 kam die erste eigene Band „16 Gypsy Strings“.

Schon mit der machte sich Gismo einen Namen als zukünftiger Star-Gitarrist des Gypsy Swing, als einer, der den Gypsy Jazz in ein neues Gewand kleiden und so in die heutige Zeit transportieren kann – nur folgerichtig also, dass dieser Name dann im Bandnamen des aktuellen vor 10 Jahren gegründeten Trios
stehen durfte.

Mit dem Album „A Trio’s Decade“ – bereits das fünfte der Band (bei drei Songs ist auch Gismos jüngere Schwester Cheyenne als Sängerin zu hören) – wird dieses Jubiläum nicht nur gefeiert, es präsentiert auch den eigenen, modernen Stil, den Graf in dieser Zeit entwickelt hat, und wirft ein Schlaglicht auf das, was noch alles kommen könnte.


Ausstellung Vita Mine

Heidrun Pfalzgraf – Ausstellung No Concept

Mut hat er ja, der Galerist Thorsten Stelzner, denn am vergangenen Sonntag eröffnete er in seiner Galerie Vita-Mine die Ausstellung „No Concept“ mit abstrakten Bildern und Zeichnungen der Künstlerin Heidrun Pfalzgraf.Sie studierte Malerei an der HBK Braunschweig sowie an der Bundesakademie Wolfenbüttel. Die Künstlerin arbeitet und lebt in Celle und auf der Insel Fehmarn.

Natürlich war der Besuch der Ausstellung aufgrund der Corona bedingten Kontaktsperre stark eingeschränkt, die Pandemie ist aber auch Anlass für den Lyriker Stelzner ein Gedicht mit dem Titel „Gute Nacht, Deutschland“ zu verfassen, das sich sehr emotional mit der Stimmung in unserem Land in der aktuellen Situation auseinandersetzt.


Moderation und Musikzusammenstellung: Dorothea Rieck

Fischsaurier (c) Naturhistorisches Museum BS

Fischsaurier (c) Naturhistorisches Museum BS

Saurier-Fund in Braunschweig

Nach dem erneuten Fund von Überresten eines Fischsauriers in Braunschweig ist die Urzeit-Echse im Naturhistorischen Museum erstmals öffentlich vorgestellt worden. Wie Museumsleiter Ulrich Joger mitteilte, wird das rund 180 Millionen Jahre alte Skelett die nächsten Monate in der Präparationswerkstatt (Bild) zubringen. Es war wie berichtet kürzlich bei Ausgrabungen am Geopunkt in Hondelage entdeckt worden. Die Freilegung mit Unterstützung von Ehrenamtlichen des Förderkreises Umwelt- und Naturschutz Hondelage dauerte rund sechs Wochen. Der jüngste Fund war laut Joger der siebte dieser Art in der Region in den letzten neun Jahren. Allerdings seien nicht alle Exemplare so vollständig erhalten wie dieses.


Photo © westpark

CD der Woche: Lydie Auvray – „Mon Voyage“

Einen weiten Weg hat Lydie Auvray bisher zurückgelegt: Die „Grande Dame des Akkordeons ist mittlerweile seit 42 Jahren auf den Bühnen dieser Welt unterwegs, und hat bis heute hat nichts von ihrer Spritzigkeit verloren. Die gebürtige Normannin, die dem Knopfakkordeon neues, frisches und von vielen Stilrichtungen beeinflusstes Leben eingehaucht hat, zeigt mit „Mon Voyage“, ihrem am kommenden Freitag erscheinenden neuen Album, was sie auszeichnet und ihre künstlerische Klasse ausmacht: Ausdruck und Gefühl, Leichtigkeit und Tiefe, handwerkliche Virtuosität (aber nie als Selbstzweck) und stilistische Vielfalt. Ihre musikalischen Quellen, Musette, Tango, Chanson, Weltmusik wie auch Elemente des Jazz und der Klassik, mischt sie so dezent wie gekonnt, dass alles auf wunderbare Weise zusammenpasst und die Musik als typisch Auvray erscheinen lässt. Ein Album, das gewissermaßen die lange musikalische Reise der Lydie Auvray präsentiert, mal melancholisch, mal voller karibischer Lebensfreude, mal Savoir-Vivre, eben „Mon Voyage“ –  unsere „CD der Woche“.


Shoplifters - Foto: Wild Bunch

Shoplifters – Foto: Wild Bunch

Streamingtipp: Shoplifters – Familienbande

Trotz geschlossener Kinos müssen Sie nicht auf sehenswerte Filme verzichten, die wir Ihnen vorstellen möchten. Dazu gehören Filme, die erst vor kurzem im Kino liefen und jetztschon auf den verschiedenen Streaming Plattformen angeboten werden. Einer davon ist der Film Shoplifters – Familienbande. Als „humanistisches Meisterwerk“ (filmstarts.de) wird der Gewinner der Goldenen Palme von Cannes 2018 bezeichnet. Shoplifters – Familienbande beschreibt das Leben einer bunt zusammengewürfelten Familie am Rande der japanischen Gesellschaft, die sich mit kleinen Betrügereien über Wasser hält und trotz aller Not glücklich zusammen lebt. Als ihnen ein verwahrlostes kleines Mädchen begegnet, wird es herzlich aufgenommen, mit ungeahnten Konsequenzen. Wer den mehrfach ausgezeichneten Film Shoplifters – Familienbande im Kino seinerzeit verpasst haben sollte, hat die Gelegenheit, diesen Film aktuell auf amazon prime zu schauen.


Cover: (c) hanserblau

Buchtipp: Delia Owens – „Der Gesang der Flusskrebse“

Wir haben unser Programm um einen Buchtipp erweitert. Den Anfang machen wir mit „Der Gesang der Flusskrebse“ von Delia  Owens. Hier die Geschichte: Chase Andrews stirbt, und die Bewohner der ruhigen Küstenstadt Barkley Cove sind sich einig: Schuld ist das Marschmädchen. Kya Clark lebt isoliert im Marschland mit seinen Salzwiesen und Sandbänken. Sie kennt jeden Stein und
Seevogel, jede Muschel und Pflanze. Als zwei junge Männer auf die wilde Schöne aufmerksam werden, öffnet Kya sich einem neuen Leben – mit dramatischen Folgen. Delia Owens erzählt intensiv und atmosphärisch davon, dass wir für immer die Kinder bleiben, die wir einmal waren.

Moderation und Musikzusammenstellung: Hans-Otto Kruse

Uwe Flake - Foto: Brunsviga

Uwe Flake – Foto: Brunsviga

Brunsviga in Zeiten von Corona

Für die Pandora Spezialausgabe am 15. März (Wdh 16.03.) war die Vorstellung des zweiten Teils des Braunschweiger Satirefestes geplant. Wegen der Corona-Krise wurde am Freitag davor der Ausfall sämtlicher Veranstaltungen bis zum Ende der Osterferien bekannt gegeben. Wir werden im Gespräch mit Uwe Flake von der Brunsviga erfahren, was diese Maßnahme für das Kulturzentrum für Folgen hat und welche Perspektiven es für die nachfolgenden Monate gibt.


Joerg Huckenbeck - Foto: Red.

Joerg Huckenbeck – Foto: Red.

Ein Tausendsassa – Arbeiten von Jörg Huckenbeck in Bad Harzburg

Jörg Huckenbeck, Jahrgang 1962, ein Tausendsassa. Kann er nun Alles, aber nichts richtig, ist er also ein Allround-Dilettant oder ist er ein Alleskönner, Universalgenie und Multitalent? Darüber streiten sich die Geister. Beruflich hat er so einiges durchgemacht. Ausbildung zum Matrosen, Elektriker, KFZ-Lackierer, und Zweiradmechaniker. Allesamt abgebrochen. Einer Sache ist er jedoch immer treu geblieben. Die Fotografie, zu der er bereits als 10 Jähriger kam und mit einer Pocketkamera seine Heimatstadt fotografierte. Ein Onkel schenkte ihm dann, zu seinem 12 Geburtstag, eine Spiegelreflexkamera. Eine gebrauchte Praktika Super TL mit M42 Schraubgewinde und einem 50 mm Objektiv. Seitdem ist er der Fotografie und der Kreativität immer treu geblieben. Das Leben ist für ihn ein beständiger Weg der Veränderung, ein ständiger unberechenbarer Fluss, wie auch ständige Erneuerung. Bis Ende Mai sind die Arbeiten von Jörg Huckenbeck in der Galerie 5 Quadratmeter in Bad Harzburg zu sehen.


Neue Zwillingsorgel im Braunschweiger Dom

Seit einigen Jahren wird in Braunschweig über eine neue Orgel für den Dom diskutiert. Ursprünglich war ein sehr großes Modell im Gespräch, aber dafür gab es viel Kritik. Jetzt soll es eine so genannte „Zwillingsorgel“ werden. Wir berichten über den stand der Dinge.


Moderation und Musikzusammenstellung: Sylvia Scholz

Bild: Veranstalter

Bild: Veranstalter

Brunsviga: Bohlweg – Bullen – Blanche – Blondinen

Zwei Männer hängen auf dem Bohlweg ab, politisieren einmal quer durch die Weltgeschichte, flirten sich nebenbei um Kopf und Kragen, knacken in bester Absicht ein Auto und erklären in Handschellen der Polizei die Notwendigkeit eines 30-teiligen Schlüsselbundes.

Thorsten Stelzner, Lyriker und Autor literarischer Texte passt ganz vorzüglich zu Bluesman Fritz Köster, der sowieso am liebsten seine Gitarre sprechen lässt. Platz genug also für Axel Uhde, der vorsichtig gesagt, nicht gerade auf den Mund gefallen ist. Und das alles am Sonntag, 15. März, 17 Uhr in der Brunsviga.


Filmplakat: Neue Visionen

Filmplakat: Neue Visionen

Filmtipp: „Die perfekte Kandidatin“

„Die perfekte Kandidatin“ zeichnet das Porträt einer beeindruckenden Frau in einem patriarchalen Umfeld, die gesellschaftliche Ungerechtigkeiten nicht akzeptiert und für ein selbstbestimmtes sowie freies Leben aller Frauen kämpft.“, sagt Christa Stolle, Bundesgeschäftsführerin Terre Des Femmes.

Die aus Saudi-Arabien stammende Regisseurin Haifaa Al Mansour ist die erste Filmemacherin ihres Landes. Ihr Film „Die perfekte Kandidatin“ ist ein Plädoyer für die Kraft der Frauen und liefert Einblicke in eine sonst verschlossene Gesellschaft.


Filmplakat: Sony Pictures Germany

Filmplakat: Sony Pictures Germany

Narziss und Goldmund – Regisseur und Hauptdarsteller zu Gast in Braunschweig

Am Sonntag, den 8. März stellten Regisseur Stefan Ruzowitzky und Narziss-Darsteller Sabin Tambrea in einer Vorpremiere die Hermann Hesse-Verfilmung von „Narziss und Goldmund“ persönlich im Astor Filmtheater vor. Schon zu Hesses Lebzeiten war es das erfolgreichste Buch des Autors und wurde in 30 Sprachen übersetzt. Und auch heute noch hat uns dieses Buch viel zu sagen, wie wir im Gespräch mit Regisseur und Hauptdarsteller erfuhren. Der Film ist ab 12. März im Kino zu sehen.


Foto: Redaktion

“Kleine Galerie 22“ in Schöningen

Die “Kleine Galerie 22“ in Schöningen wurde vor zehn Jahren von dem Ehepaar Regina und Michael Künne ins Leben gerufen. Alle drei Monate präsentieren die beiden in ihrem lichtdurchflutenden Raum vorwiegend Künstler, die fotografisch oder malerisch tätig sind. Zur Zeit sind dort die Werke des Vechelder Künstlers Bernward Orlob zu sehen. Der Vorteil dieser Galerie besteht im einfachen Blick durch die drei großen Fenster, die schon vorab einen guten Einblick in die ausgestellten Arbeiten ermöglichen.

Der Besuch der Ausstellung kann durch telefonische Vereinbarung erfolgen: Tel. 05352 – 969861.


Moderation und Musikzusammenstellung: Dorothea Rieck

Filmplakat: (c) Fox Deutschland

Filmplakat: (c) Fox Deutschland

Filmtipp: „Jojo Rabbit“

„Wenn man es schafft, Hitler auf eine lächerliche Figur zu reduzieren, hat man gewonnen.“(Mel Brooks)Wie sein persönlicher Held Mel Brooks suchte der neuseeländische Regisseur und Drehbuchautor Taika Waititi nach einem Weg, eines der entsetzlichsten Phänomene überhaupt durch eine gnadenlose und dabei paradoxerweise hochmoralische Darstellung zu entlarven. Der kleine schmächtige Jojo schafft sich einen imaginären Freund, bei dem er Rat sucht: einen idiotischen Adolf Hitler. Als er im Versteck ein jüdisches Mädchen entdeckt, gerät seine Welt aus den Fugen.


Szenenbild Staatstheater BS: Angels in America

Szenenbild Staatstheater BS: Angels in America

Staatstheater Braunschweig Premiere: „Angels in America“

Die Oper „Angels in America“ von Péter Eötvös hatte am vergangenen Sonnabend im Großen Haus des Staatstheaters Braunschweig Premiere. Erzählt wird die Geschichte des an Aids erkrankten Homosexuellen Prior Walter, der in seinem Kampf ums Überleben einen Engel erfindet und damit werden Realität und Halluzination eng verbunden.

In der stimmungsvollen Inszenierung von Florentine Klepper wird durch die Verstärkung aller an der Musik Beteiligten durch Mikrofone ein intensiver Kontakt zum Publikum hergestellt.


Morph - Foto von The Bridge e.V

Morph – Foto von The Bridge e.V

Foyer Centro: Morph-Ausstellung von „The Bridge e. V.“

Am 28. Februar 2020 wurde im Foyer Centro, Ernst-Amme-Str. 24, die große Morph-Ausstellung von „The Bridge e. V.“eröffnet. Die Künstler*innen verschiedener Genres setzen sich mit dem Begriff und damit auch mit der der Silbe „Morph“ auseinander. Sie zeigen vielfältige, polymorphe künstlerische Positionen. Die interkulturellen Künstler*innen eint ihre künstlerische Beziehung zu Street Art und Graffiti. Noch bis Ende April sind die Werke von The Bridge und seinen Künstler*innen in allen Räumen von bskunst.de zu sehen: im Foyer des Hotels Centro, Ernst-Amme-Straße 24, im Foyer des Ärztehauses Friedrich-Wilhelm-Straße 42, in den Kult-Schaufenstern in der Friedrich-Wilhelm-Straße (rechts neben der Hauptpost) und in der Kunstetage in der Jahnstraße 8a im westlichen Ringgebiet.


Maura Morales - Foto: Klaus Hantner

Maura Morales – Foto: Klaus Hantner

Märzprogramm des LOT Theaters

Das Märzprogramm des LOT Theaters wartet wieder mit einem breiten Spektrum an Veranstaltungen auf. Den Auftakt macht das Stück„Gefühlswelten“ der inklusiven Theatergruppe der Lebenshilfe Wolfenbüttel.In der Folgewoche zeigt das Theaterhaus Hildesheim seine Produktion„WOY“,die sich besonders an hörgeschädigte Besucher richtet. Natürlich darf der Poetry Slam nicht fehlen. Noch einmal geht es in einem Special um Stadt gegen Dorf. Mitte des Monats gastiert das Emile Parisien Quartett mit französischem Jazz. Weiter geht es mit Tanz : „Cherchez la femme“ von der Cooperativa Maura Morales. Und am 25. März wartet das Projekt Märchenfrauen mit einer „Liebeserklärung“ auf. Zum Monatsende steht „Derflüchtige Körper“ auf dem Programm.


Moderation und Musikzusammenstellung: Hans-Otto Kruse

Filmplakat: (c) Filmwelt Verleih

Filmtipp: Russland von oben

„Die größte Herausforderung für die Filmcrew war schlicht die unglaubliche, immense Weite Russlands.“, sagt Dokumentarfilmer Freddie Röckenhaus über die Dreharbeiten zu Russland von oben. So hat man dieses Land zuvor noch nie gesehen. Es durfte in Sperrgebieten gefilmt werden, und das Team erhielt auch Zugang zum Solowezki-Kloster, der berüchtigten Stätte des ersten sowjetischen Gulag.
Die Zuschauer begeben sich auf eine Reise über Wüsten und Steppen, von der Tundra bis zur Taiga, über gefrorene Meere, Gletscher und schneebedeckte Berggipfel, besuchen majestätische Metropolen genauso wie die Einsamkeit der russischen Wildnis.


Keneth Rasmussen – Foto: Bifrost, Randers

Geyso20 – Ausstellung MESHES

Die neue Ausstellung in der Galerie Geyso 20 mit dem Titel MESHES zeigt textile Arbeiten der beiden Outsiderkünstler Oliver Rincke und Kenneth Rasmussen. In den Arbeiten vermischen sich Einflüsse der Popkultur und traditionelle kunsthandwerkliche Techniken zu expressiven und raumfüllenden Gebilden aus Plastikfäden, bestickter Pappe und Papier.


Foto (c) H.-O. Kruse

Schloss Wolfenbüttel: Lessing & Winckelmann

„Niemand kann den Mann höher schätzen als ich…Lessing & Winckelmann“ so lautet der Titel der Sonderausstellung, die noch bis zum 1. Juni im Schloss Wolfenbüttel gezeigt wird. Die Ausstellung geht den Thesen und altertumskundlichen Überzeugungen Lessings und Winckelmanns ebenso nach wie den unterschiedlichen Strategien im Umgang mit Kunst und Kritik. Exemplarisch werden am Beispiel der Laokoon Skulptur die zwei grundverschiedenen methodischen Ansätze gezeigt, mit denen man antiker Kunst gegenübertrat.


Marc Pierre Toth – Foto: (c) Rieck

teatr dach in Meerdorf: Beethoven gespielt und erzählt

Das teatr dach in Meerdorf durfte sich am Mittwoch dem 19.Februar über einen besonderen Gast freuen. Der Kanadier Marc Pierre Toth ist ein ausgesprochener Spezialist für Beethoven. Er spielte nicht nur Beethoven, er erzählte ihn. So vermittelte er zunächst den Zuhörern in der Kleinkunstbühne, wie eine Sonate aufgebaut ist und bringt dazu gleich Beispiele am Klavier. Bekannt wurde Toth als Gründer der erfolgreichen informativen und humorvollen Konzert-Reihe „What is so Great about Classical Music???“, die er auf den Podien der Welt in bisher fünf verschiedenen Sprachen präsentiert hat. Marc Pierre Toth gewann zahlreiche Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben.


Moderation und Musikzusammenstellung: Sylvia Scholz

Hauptbahnhof BS - Foto: Heidersberger

Hauptbahnhof BS – Foto: Heidersberger

Fotoausstellung: 60 Jahre Braunschweiger Bahnhof

Fast 60 Jahre ist es her, seitdem der Braunschweiger Hauptbahnhof eröffnet wurde. Anlässlich des Jubiläums hat die Stiftung Eisenbahnarchiv die Foto-Ausstellung: Ein neuer Hauptbahnhof für Braunschweig“ erarbeitet, die noch bis Ende Februar im Lesesaal der Stadtbibliothek zu sehen ist.


D. Rieck und Greata Silver – Foto: Verena Meier

Greta Silva: „Alt genug um jung zu sein“

Zu Gast in der Buchhandlung Graff war Greta Silver, die ihr neues Buch: „Alt genug um jung zu sein“ vorstellte. Bestsellerautorin Greta Silver, YouTube und Podcast-Star, stellt sich einer großen Frage: Wenn Jugend bedeutet, unbeschwert auf alles zuzugehen, begeisterungsfähig, mutig, neugierig zu sein – wann haben wir das wirklich gelebt? Mit 20, als wir hin- und hergerissen waren, wo die Reise hingeht? Mit 30, als Stress und schlaflose Nächte uns erschöpften? Mit 40 oder 50, als Gewohnheiten vermeintliche Sicherheit vermittelten? Tatsache ist: Die Zeit von 60 bis 90 Jahren ist genau so lang wie von 30 bis 60 – JETZT ist die Zeit, in der wir jung sein können. Denn das Alter ist Erntezeit: Vorher war Pflicht, jetzt kommt die Kür, mit allen Möglichkeiten der Jugend, nur ohne deren Stress und Ängsten.


Badewannensketch

Loriot – Foto © imagemoove

Komödie am Altstadtmarkt: Best of Loriot

LORIOT – wer kennt sie nicht, die legendären Sketche des Vicco von Bülow. Der Mann, der die Knollennase erfunden hat, der Wim und Wendelin kreierte und so herrlich exakt die Alltagssituationen erkannte und auf liebenswert komische Art umsetzen konnte. Loriots Humor ist legendär, allseits bekannt und herrlich albern – stets aber unverwechselbar und der schlichten Wahrheit verpflichtet. 13 dieser unvergesslichen, komödiantischen Höhepunkte sind nun in „BEST OF LORIOT“in der Komödie am Altstadtmarkt zu erleben; und dazu gehören natürlich „Zwei Herren im Bad“ (Bild).


Filmplakat: Pandora Filmverleih

Filmtipp: „Ein verborgenes Leben“

„Besser die Hände gefesselt als der Wille“, sagt der österreichische Bauer Franz Jägerstätter, der sich standhaft weigert, für die Wehrmacht zu kämpfen. „Ein verborgenes Leben“ beruht auf der Lebensgeschichte des Franz Jägerstätter, der den Eid auf den Führer verweigerte und hingerichtet wurde. Dass seine Geschichte entdeckt wurde, ist dem amerikanischen Soziologen Gordon Zahn zu verdanken, der die Heimat von Jägerstätter in den 70er Jahren besuchte und 1984 die Biografie „Er folgte seinem Gewissen“. Das einsame Zeugnis des Franz Jägerstätter“ veröffentlichte. Regielegende Terrence Malick setzt diesem Mann nun ein filmisches Denkmal.


Moderation und Musikzusammenstellung: Dorothea Rieck

Filmplakat: Arsenal Filmverleih

Filmtipp „Weißer weißer Tag“

„An Tagen, an denen alles weiß ist, so dass Himmel und Erde miteinander verschmelzen, können die Toten mit den Lebenden reden“, lautet ein isländisches Sprichwort.

Der ehemalige Polizist Ingimundur hat seine Frau bei einem Verkehrsunfall verloren. Als er eine Kiste mit Sachen von ihr findet, zweifelt er daran, sie wirklich gekannt zu haben. „Weißer weißer Tag“ ist das packende Drama eines Mannes, der sich nach dem Tod seiner Frau in eine Besessenheit steigert, die ihn zu vernichten droht.


Bühnenbildmodell Madama Butterfly – Foto (c) P Ziebarth

“Madama Butterfly” 2020 auf dem Burgplatz

Vom 27. Juni bis 15. Juli 2020 wird die Burgplatz-Arena wieder zur großen Freiluftbühne: Die erfahrene Open Air Spezialistin Andrea Schwalbach wird Puccinis „Madama Butterfly“ in Braunschweig inszenieren. Bühnenbildner Stephan von Wedel stattet die Burgplatz-Arena aus, Pascal Seibicke komplettiert das künstlerische Team und entwirft die Kostüme für die Mitwirkenden (s. Bild). Die musikalische Leitung hat Generalmusikdirektor Srba Dinić. In mitreißender Musik lässt Puccini das „exotische“ Japan auf amerikanische Sorglosigkeit treffen und erzählt anhand der Geisha Butterfly die herb enttäuschte Sehnsucht nach der westlichen Welt. (Bild (v.l.n.r.): Pascal Seibicke, Andrea Schwalbach und Stephan von Wedel am Bühnenbildmodell von Madama Butterfly)


Foto © Min Kim

Museum für Photographie: „Generation Y“

Die Lebenswelt der „Generation Y“ zeigt eine Gruppenausstellung im Braunschweiger Museum für Photographie in der Halle 267, Hamburger Str. 267 in Braunschweig. Der Begriff „Generation Y“ bezeichnet Menschen, die zwischen den frühen 80er und den späten 90er-Jahren geboren worden sind. Deren Lebenswelt ist Thema einer Ausstellung, die vom Braunschweiger Museum für Photographie konzipiert wurde. Sie zeigt Arbeiten von zehn internationalen Künstlerinnen und Künstlern. (Bild: Min Kim, aus der Serie „Eine abstrakte Aktion für Schönheit“, 2018-2019 © Min Kim)


Frenzy Höhne – Foto (c) H.-O. Kruse

Kunstverein Wolfenbüttel: „Mehrwert“

Unter dem Titel „Mehrwert“ wurde am 19. Januar im Kunstverein Wolfenbüttel, Reichsstraße 1, eine Ausstellung der Installationskünstlerin Frenzy Höhne eröffnet. Frenzy Höhne ist 1975 in Dresden geboren. Sie lebt und arbeitet als freie Künstlerin in Leipzig. In den drei Ausstellungsräumen des Kunstvereins werden wirtschaftliche, alltägliche und mystische Aspekte des Wertbegriffs auf verschiedene Weise dargestellt. Den Besucher erwarten drei Arbeiten, in denen es die Künstlerin versteht, auf humorvolle, sensible und treffende Weise aus Dingen des Alltags Bilder unser zeitgenössischen Gesellschaft zu entwickeln.


Foto: Janina Snatzke

Foto: Janina Snatzke

phaeno-Sonderausstellung: „Der vergiftete Kater … und andere Märchenmaschinen“

Die phaeno-Sonderausstellung „Der vergiftete Kater … und andere Märchenmaschinen“ geht nach 3 Monaten am 16. Februar zu Ende. Letzte Chance, sich von den 30 zauberhaften Automaten der Sammlung des Cabaret Mechanical Theatre mit kleinen Geschichten in das Reich der Märchen und Fantasie entführen und mit britischem Humor zum Schmunzeln bringen zu lassen. Der Aufbau der charmanten Maschinen ist immer ähnlich: Im oberen Teil erzählen die beweglichen Holzfiguren eine kleine Geschichte. Deutlich sichtbar sind im unteren Teil die Mechanismen, die die Figuren zum Leben erwecken. Besonders sehenswert dabei: Die faszinierenden Details der mechanischen Abläufe! Begleitend zur Ausstellung können die Besucher an zehn Automaten selbst die Funktionsweise der Automaten nachvollziehen und ausprobieren.


Filmplakat. Koch Films Verleih

Filmplakat. Koch Films Verleih

Vierfacher Oscar-Gewinner „Parasite“

Welch ein Triumph! „Parasite“ von Bong Joon Ho gewinnt als erster nicht-englischsprachiger Film in der 92-jährigen Geschichte der Oscar-Verleihung die begehrte Trophäe als bester Film! Gleichzeitig wurde er als bester internationaler Film ausgezeichnet, Regisseur Bong Joon Ho gewann den Regie-Oscar sowie den Preis für das beste Originaldrehbuch.Worum geht es im Film? Kim Gi-taek ist Familienvater, jedoch arbeitslos. Mittlerweile ist seine vierköpfige Familie verzweifelt. Das Blatt wendet sich, als sein Sohn seinen Lebenslauf fälscht und einen Job in einer reichen Familie bekommt. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse.

Moderation und Musikzusammenstellung: Hans-Otto Kruse

02.04.2020 um 19:00 Uhr
19:00 — 20:00

pandora@okerwelle.de