DIE WUNSCHKISTE

Der Sendeplatz für Gruppen, Vereine etc.

Donnerstags um 20.00 Uhr (Offener Sendeplatz)

Jede Art von Verein, Institution, Einrichtung oder Einzelperson kann sich in einer Wunschkiste präsentieren.

Ein Vorgespräch in der Einrichtung oder im Sender ist nützlich. Die Moderatorin/Moderator erläutert mit Ihnen den Sendeablauf der Wunschkiste. Diese wird live gefahren. Teilnehmen können bis zu sieben Personen. Erfahrungsgemäß werden neun Gesprächsblöcke gestaltet und die Wunschmusiktitel dazwischen platziert.

Benötigt wird eine Selbstdarstellung der Einrichtung, des Vereins, etc. ca. 1/3 DINA4 Seite für die Internetdarstellung und ein Foto für den Programmhinweis im Vormonat des Sendetermins.

Ansprechpartner bei Radio Okerwelle sind:

Wolfgang Altstädt, Tel.: 0175 8808 464, E-Mail: wunschkiste@okerwelle.de

Oder das Sekretariat von Radio Okerwelle in der Karlstrasse 35, 38106 Braunschweig – Tel.: 0531 / 2 44 41 0.

Grafik: Löwenherz Braunschweig

Zu Gast: Der ambulante Kinderhospiz-Stützpunkt von Löwenherz in Braunschweig

Der ambulante Kinderhospiz-Stützpunkt von Löwenherz in Braunschweig begleitet seit fünf Jahren Familien mit unheilbar erkrankten Kindern in Braunschweig und der Region Südost-Niedersachsen. Ehrenamtliche Kinderhospizbegleiter*innen fahren zu den Familien nach Hause, um sie dort zu unterstützen und zu entlasten. Um dieses Ziel zu erreichen, arbeitet der Stützpunkt zweigleisig: Zum einen kooperiert er eng mit den Erwachsenen-Hospizdiensten in Bad Harzburg, Celle, Goslar, Helmstedt und Hildesheim. Zugleich gibt es einen eigenen ambulanten Löwenherz-Kinderhospizdienst. Die Löwenherz-Mitarbeiter*innen in der ambulanten Kinderhospizarbeit werden intensiv im Rahmen einer Schulung auf ihre Arbeit vorbereitet. Jede Familie, in der ein lebensverkürzend oder lebensbedrohlich erkranktes Kind lebt, kann die Unterstützung von Löwenherz kostenlos in Anspruch nehmen. Um das Angebot zu gewährleisten, ist der Verein Kinderhospiz Löwenherz e.V. auf Spenden und ehrenamtliche Mitarbeit angewiesen.

Alle weiteren Informationen zu Löwenherz gibt es unter www.loewenherz.de

Foto: Wildpflanzen e.V.

Zu Gast der Verein Wildpflanzen e.V.

Der Verein hat das Ziel, jedem Interessierten die Welt der Wildpflanzen zugänglich zu machen, eintauchen zu lassen in die unerkannten Schätze unserer Heimat. Dabei geht es uns zum einen um Informationen und Wissensvermittlung für alle Altersklassen, zum anderen aber auch um einen aktivem Natur – und Umweltschutz.
Unser größtes Ziel ist die Errichtung eines EWILPA , eines essbare – Wildpflanzenparks in Benneckenstein im Harz. Auf einer 0,47 ha großen Fläche werden Kräuter, Sträucher, Büsche und Bäume angepflanzt, die der gesunden Ernährung des Menschen dienen und einen Ausgleich zum Waldsterben bieten. Geplant ist die Pflanzung noch in diesem Jahr, im Jahr 2021 soll er eröffnet werden.

Wir wünschen uns eine breite Unterstützung für den Erhalt der ältesten, preiswertesten essbaren Pflanzen unserer Region

Hilfe für Harto

Die momentane Situation auf Lombok / Indonesien ist nicht leicht: der Corona-Lockdown hat alles lahmgelegt, es gibt kein Einkommen, keine staatliche Unterstützung und kein soziales Auffangnetz. Wenn dann noch ein persönlicher Schicksalsschlag hinzukommt, wird es kritisch.
So ist es einem guten Freund Harto und seiner Familie ergangen: Mitte April musste ihr schwer beschädigtes Haus abgerissen werden. Den Wiederaufbau können sie allein und mit eigenen Mitteln bei einem derzeitigen monatlichen Einkommen von 25€ niemals bewältigen. Gemeinsam mit Anderen hat Nina Anika Schacht beschlossen, hierfür eine Fundraising-Kampagne zu starten.
Eine Fundraising-Kampagne verfolgt das Prinzip, dass wenn Viele einen kleinen Beitrag leisten, etwas Großes daraus entstehen kann. Es geht vor allem auch darum, einen Schneeballeffekt zu erzeugen, indem die Kampagne immer wieder neue Aufmerksamkeit bekommt, in andere Hände fällt und weitergetragen wird.

Der Weg zur Kampagne: https://www.gofundme.com/f/help-harto-rebuilding-his-home-in-lombok

Foto: Freiwilligen Agentur Braunschweig

Freiwilligenagentur: „Gesichter der Demokratie“ im Schlosscarree

„Gesichter der Demokratie“ ist ein regionales politisches Kunstprojekt der Freiwilligenagentur Jugend-Soziales-Sport e. V. Mehr als 50 unterschiedliche Personen und Gruppen haben sich im Rahmen des Projekts fotografieren lassen und kurze Texte zu unserer freiheitlichen Demokratie, zum Grundgesetz und zu den Menschenrechten geschrieben.
Die Ausstellung wurde bisher erfolgreich in der Alten Waage in Braunschweig, in der Trinitatiskirche in Wolfenbüttel und im Rathaus in Schöppenstedt gezeigt. Nun kommt sie, ergänzt um neue Exponate, noch einmal nach Braunschweig! 18 Bilder sind bis zum 31. Juli 2020 im Schlosscarree (Ringerbrunnen 6, im ehemaligen Eintracht-Fanshop neben der Apotheke) zu sehen. Dort sind sie Teil der Ausstellung „Feel the Art“, bei der Künstler*innen der Region ihre neuen Werke präsentieren.
Derzeit dürfen sich wegen der Corona-Beschränkungen nur vier Personen auf einmal im Ausstellungsraum im Schlosscarree aufhalten. Die Ausstellung wird daher mit digitalen Aktionen begleitet. Dazu zählen Lesungen, Interviews, Chats und persönliche Statements von Besucher*innen zur Demokratie (als Audio, Video oder Foto), die auf der Homepage der Freiwilligenagentur oder in sozialen Netzwerken (YouTube, Facebook, Instagram) zur Verfügung gestellt werden. Diese Aktionen werden gefördert von „Demokratie leben! Braunschweig“.

Weitere Informationen und Details gibt es im Internet unter www.freiwillig-engagiert.de. Die Freiwilligenagentur ist in Braunschweig unter 0531/4811020 oder info.bs@freiwillig-engagiert.de erreichbar.

Foto: Naturfreunde BS

Zu Gast: Naturfreundejugend Braunschweig

Wir, die Naturfreundejugend Braunschweig (NFJ), befassen uns als gemeinnütziger Jugendverband mit sozialen und ökologischen Themen, bieten Sport und Freizeitangebote, sowie sanften Tourismus an oder organisieren Freizeiten und Ausflüge für Kinder und Jugendliche. Die Kombination aus sozialen/ökologischen Themen und unserem Freizeit-, Tourismus- und Sportangebot ist unsere Stärke.

Aufgrund der Corona Pandemie müssen auch bei uns leider dieses Jahr viele Veranstaltungen ausfallen. Hervorzuheben sind hier vor allem der Kindergipfel und das Südsee Open Air. Beide Veranstaltungen werden nächstes Jahr hoffentlich wieder stattfinden können.

Dennoch bleibt die Naturfreundejugend trotzt aktiv. Unsere Jugendweihegruppe konnte letztens Wochenende endlich ihr letztes Seminar durchführen und nun steht die Jugendweihefeier im Juli auf dem Naturfreundegelände am Südsee an. Für unsere Jugendgruppen bieten wir aktuell viele digitale Spiele, Quiz und weitere spannenden Aktionen an. Das neue Jugendcafe der NFJ, welches sich im Zentrum von Braunschweig (Werder 3A) befindet, wird in den nächsten Wochen eröffnet werden.

In den Sommerferien bietet die Naturfreundejugend auch wieder unsere Segelsommercamps. Im Rahmen von Ferien in Braunschweig (FiBS) können Kinder und Jugendliche eine Woche an unseren intensiven Schnuppersegelangeboten teilnehmen. Für den Sommer haben wir noch weitere Aktionen und Angebote geplant. Infos dazu erhalten sie auf unserer Homepage– www.nfj-bs.de

cover – (c) ihleo verlag

Carola Bethge: “Im Schatten des Kameldornbaums”

Januar 1955. Der Postbote bringt Ilse Eikemeier im Flecken Lamspringe (Landkreis Hildesheim) einen außergewöhnlichen Brief. Seit seiner Trennung vor fünf Jahren hat ihr früherer Freund Jochen Bethge nichts mehr von sich hören lassen. Und nun schreibt er plötzlich. Aus Okosongomingo, einer Farm in Südwestafrika – dem heutigen Namibia. Sie antwortet. Und schon in seinem zweiten Brief steht: „Wenn du mich noch immer willst, kannst du jetzt kommen.“

Mit der Überführung der sterblichen Überreste ihrer Mutter im Jahre 2010 beginnt für die Autorin eine Reise in die Vergangenheit: Sie erzählt von der außergewöhnlichen Lebens- und Liebesgeschichte ihrer Eltern und spürt dabei auch der kriegsbedingten Flucht ihrer Großeltern aus Ostpreußen nach. Stück für Stück offenbaren sich so die Zusammenhänge, die Verästelungen ihrer Biografien. Mittendrin: Carola Bethge und ihre Suche nach echter Heimat zwischen Deutschland und Namibia, zwischen afrikanischem Busch und deutscher Provinz.

Einfühlsam, geschickt und mit einer lebendigen, anschaulichen Sprache verwebt die Autorin die Schilderung ihrer Reise mit den Rückblenden in ihre ebenso bewegte wie bewegende Familiengeschichte, die zugleich auch eine sehr deutsche Historie ist.

Carola Bethge – Im Schatten des Kameldornbaums (Biografie)
Ihleo Verlag, Husum 2019 – 304 Seiten, €19,95 – ISBN: 978-3-96666-002-0

Bündnis gegen Rechts in Braunschweig

Bündnis gegen Rechts in Braunschweig

20 Jahre Bündnis gegen rechts Braunschweig

Das sind 20 Jahre Kundgebungen und Demonstrationen gegen Nazis, gegen die NPD, gegen rechtsextreme Burschenschaften, gegen Bragida und gegen die AfD. Das ist Widerstand gegen alte und neue Nazis, wann und wo auch immer sie sich in Braunschweig zusammenrotten.

Das sind 20 Jahre Informationen und Aufklärung über rechte Umtriebe in der Stadt. Das ist aber auch Unterstützung und Zusammenarbeit in der Region: In Salzgitter, in Peine, in Wolfsburg, in Goslar, wo immer es nötig ist. Das bedeutet eine gute Netzwerkarbeit. Das BgR „ruft“ und viele Menschen beteiligen sich an spontanen Protesten, Mahnwachen und leider auch Trauermärschen.

20 Jahre Protest heißt aber auch viele Auseinandersetzungen mit der Polizei und der Staatsanwaltschaft, das sind Verfahren wg. Blockaden und angeblichen Widerstandes gegen die Staatsgewalt. Das sind Gerichtsentscheide gegen Wasserwerfereinsätze und den Braunschweiger Kessel 2005.
Sind 20 Jahre ein Erfolg?

Auf jeden Fall. Die gewaltbereite Naziszene ist überschaubar. Die AfD wird zwar gewählt, liegt aber weit unter dem Bundesdurchschnitt. Bragida ist aus dem Stadtbild verschwunden. Kein Nazi-Aufmarsch findet ohne massenhaften Protest statt. Das hat die 20jährige Tätigkeit des ehrenamtlich arbeitenden Bündnisses gegen rechts bewirkt. Aktuelle Gewalt von einer kleinen Gruppe rechter Neonazis werden wir entschieden entgegentreten. Wir sind mehr! Stoppt den rechten Terror! Rassismus tötet!

Verband der ehemaligen am Theodor-Heuss-Gymnasium Wolfenbüttel

Bereits vor sehr vielen Jahren war es wohl schon genauso wie heute: Wenn die Schulzeit vorbei war, bedeutete das häufig: Auf Nimmerwiedersehen. Treffen der Abijahrgänge waren sehr schwierig, wenn überhaupt, zu organisieren, da die alten Adressen nicht mehr aktuell waren, dabei gäbe es doch so viel zu erzählen. Und die Lehrer von damals waren auch nur noch sehr schwer aufzufinden.

So kam es, dass am 2. Weihnachtsfeiertag des Jahres 1894 sieben „Ehemalige“ den „Verband ehemaliger Schüler der Städt. Realschule Wolfenbüttel“ im Bayerischen Hof am Stadtmarkt in der Lessingstadt gründeten. Ja so hieß das heutige Theodor-Heuss-Gymnasium (kurz THG) zur damaligen Zeit. Das war 2019 vor 125 Jahren! Somit gehören wir zu den ältesten Zusammenschlüssen dieser Art.

Heute unterstützen etwa 500 Mitglieder durch ihre aktive Mitarbeit sowie ihren Beitrag unsere Aktivitäten, die immer in sehr freundschaftlicher, kooperativer Zusammenarbeit mit der Schulleitung und dem Kollegium durchgeführt werden. Wir stoßen Projekte zur Ergänzung des Lehrangebots an, unterstützen Fachgruppen bei der Beschaffung zusätzlicher Unterrichtsmaterialien, vermitteln Kooperationen mit Wirtschafts- und Wissenschaftseinrichtungen hier in der Region.

09.07.2020 um 20:00 Uhr
20:00 — 21:00

WUNSCHKISTE@OKERWELLE.DE