Die Linke Salzgitter kritisiert Ratsbeschluss scharf

Der Kreisverband der Partei Die Linke in Salzgitter kritisiert die Entscheidung des Stadtrates für eine Verpflichtung zur gemeinnützigen Arbeit für Asylbewerber. Am Mittwoch beauftragte der Rat die Verwaltung, ein entsprechendes Konzept zu erstellen. In einer Stellungnahme von Die Linke ist von „Arbeitszwang“ bzw. „Zwangsarbeit für Geflüchtete“ die Rede. Die Entlohnung von 80 Cent die Stunde sei zudem Ausbeutung. Der voraussichtliche Arbeits- und Verwaltungsaufwand sei außerdem eine hohe finanzielle Belastung für einen äußerst geringen Nutzen. Stattdessen forderte der Kreisverband einen Ausbau der Integrationsangebote in den Stadtteiltreffs. Die Debatte werde nicht mit dem Ziel besserer Integration geführt, hieß es weiter. Vielmehr sei sie Ausdruck einer allgemeinen Verzweiflung angesichts des Problems der kommunalen Unterfinanzierung. – Symbolbild (c) Die Linke