Agenturen melden mehr Arbeitslose und weniger offene Stellen

Die Zahl der Arbeitslosen zwischen Harz und Heide hat zum Jahreswechsel erneut leicht zugenommen. In der Wirtschaftsregion Braunschweig waren Ende Dezember gut 300 Menschen mehr ohne sozialversicherungspflichtigen Job als im Vormonat. Im Vergleich zum Dezember 2024 meldeten die Arbeitsagenturen Braunschweig-Goslar und Helmstedt einen Anstieg um mehr als 2200 Personen. Die Arbeitslosenquote stieg in diesem Zeitraum um 0,3 auf jetzt 6,5% an. Sprecher beider Agenturen begründeten die Entwicklung mit der anhaltend schwierigen konjunkturellen Lage. Mit Blick auf die kommenden Monate fallen die Prognosen allerdings unterschiedlich aus: Die Braunschweiger Agenturchefin Kerstin Kuegler-Kakoschke äußerte sich „vorsichtig optimistisch“. Von der Nachbaragentur hieß es dagegen, man rechne mit einem weiteren Anstieg der Zahlen. Im Januar würden sich viele Menschen arbeitslos melden, weil ihre Verträge zum Jahresende ausgelaufen seien, erklärte die Sprecherin der Arbeitsagentur Helmstedt, Wiebke Saalfrank. Zudem sei der Bestand an freien Stellen weiterhin rückläufig. — Foto: Arbeitsagentur Braunschweig-Goslar (c) Ufudu