Zehn-Punkte-Plan soll Standort attraktiver machen
Ein Jahr nach dem Start der sogenannten Wirtschaftsagenda zieht die Stadt Wolfsburg eine erste positive Bilanz ihrer neuen Standortstrategie. Einem Bericht der Stadtverwaltung zufolge konnten bereits wichtige Ziele des Zehn-Punkte-Plans umgesetzt werden, um die Attraktivität für Unternehmen und Fachkräfte zu steigern. Ein Schwerpunkt lag dabei auf der Digitalisierung der Verwaltung und der Beschleunigung von Genehmigungsverfahren. Es sei gelungen, die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik deutlich zu intensivieren, betonte Oberbürgermeister Dennis Weilmann (Bild). Ziel der Agenda ist es, Wolfsburg über die Automobilindustrie hinaus als modernen Wirtschaftsstandort zu diversifizieren. Dazu gehören auch Investitionen in die Aufenthaltsqualität der Innenstadt sowie neue Angebote für Start-ups. Trotz der aktuell schwierigen weltwirtschaftlichen Lage halte man an den langfristigen Ausbauzielen fest. Für das laufende Jahr plane die Stadt weitere Schritte, um insbesondere kleine und mittelständische Betriebe stärker zu fördern. Die Agenda gilt als zentrales Steuerungsinstrument, um die Abhängigkeit von einzelnen Großarbeitgebern schrittweise zu verringern.