Johannes Selenka-Platz in Braunschweig soll umgestaltet werden
Die Stadt Braunschweig hat angekündigt, den Johannes-Selenka-Platz im Lauf dieses Jahres von einer Durchgangsfläche in eine „grüne Oase“ zu verwandeln. Aufgrund seiner Größe biete das Areal vor der Hochschule für Bildende Künste (HBK) die Chance, ein neuer beliebter Aufenthaltsort für Anwohner und Studierende zu werden, erklärte Stadtbaurat Gerold Leppa. Herzstück des Entwurfs ist demnach das so genannte „Paradies“. Die kreisförmige Gartenlandschaft soll zum zentralen Ort der Entspannung sowie für Freiluftkino und Kunstausstellungen werden. Die Gesamtkosten im Rahmen des Sanierungskonzepts für das Westliche Ringgebiet werden laut Leppa mit rund 1,4 Millionen Euro veranschlagt. Dafür werden zum Großteil Mittel der Städtebauförderung verwendet. Auch die HBK will sich finanziell beteiligen. Wie es weiter hieß, starten die Arbeiten im Frühjahr mit der Beseitigung von 17 maroden Bäumen. Sie sollen später durch Neupflanzungen mit besseren Wachstumsbedingungen ersetzt werden. Neben neuen Grünflächen zur Stadtkühlung ist auch ein Trinkbrunnen am Radweg zum Ringgleis vorgesehen. — Foto (c) CC 4.0/Utausb