Verein verlangt Stellungnahme

Die Veröffentlichung eines Zeitplans für die Rückholung der radioaktiven Abfälle aus der Schachtanlage Asse II ist erneut verschoben worden. Das teilte die Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad mit. Im vergangenen Mai habe die Geschäftsführerin der Gesellschaft für Endlagerung (BGE) versprochen, den Zeitplan bis Ende 2025 vorzulegen, so der Verein. Nun sei von März 2026 die Rede. Es sei zu befürchten, dass damit auch der Beginn der Rückholung deutlich später als 2033 liegen werde. Je später der geplante Beginn liege, desto unwahrscheinlicher werde es, dass die vollständige Rückholung überhaupt umgesetzt werden würde, hieß es weiter. Der Landkreis Wolfenbüttel hat die BGE zur nächsten Sitzung des Umweltausschusses eingeladen. Dort solle die BGE Stellung beziehen, so die Arbeitgemeinschaft Schacht Konrad. – Symbolbild (c) Frank Vincentz