Gesetzliche Nachbesserung in Sicht
Die Zukunft der beiden Standorte des Klinikums Braunschweig hängt derzeit an strengen Abstandsregeln der bundesweiten Krankenhausreform. Wie der Braunschweiger CDU-Bundestagsabgeordnete Carsten Müller (Bild) jetzt mitteilte, biete eine bevorstehende Gesetzesänderung jedoch eine neue Chance für das Krankenhaus. Hintergrund ist eine Regelung, nach der Klinikstandorte maximal zwei Kilometer voneinander entfernt liegen dürfen, um nicht als separate Häuser mit teuren Doppelstrukturen gewertet zu werden. In Braunschweig liegen die Standorte Salzdahlumer Straße und Celler Straße jedoch sieben Kilometer auseinander. Müller erklärte, dass die Anpassung der Reform eine neue Rechtslage schaffe, die eine bessere Perspektive für das Klinikum ermögliche. Die Sicherung der Standorte sei von zentraler Bedeutung für die medizinische Versorgung in der gesamten Region, so der CDU-Politiker weiter. Das Gesetz zur Weiterentwicklung der Reform soll voraussichtlich in der Bundestagswoche ab dem 23. Februar verabschiedet werden. Damit bliebe dem Klinikum die Möglichkeit, nach der Zustimmung in Berlin einen neuen Antrag zu stellen, so Müller.