Braunschweig plant Rabatt auf Schulessen
Die Stadt Braunschweig will Familien mit geringem Einkommen künftig beim Mittagessen in der Schule finanziell unter die Arme greifen. Wie die Verwaltung weiter mitteilte, soll dazu der neue Fördertopf „FairKosten“ eingerichtet werden, um die Teilhabe am gemeinsamen Essen zu sichern. Das Angebot richtet sich an Haushalte, die knapp über der Grenze für Sozialleistungen liegen und daher keinen Anspruch auf das offizielle Bildungs- und Teilhabepaket haben. Ziel sei es, dass alle Kinder unabhängig von der finanziellen Lage ihrer Eltern ein gesundes Mittagessen erhielten, erklärte Bildungsdezernentin Dr. Christina Rentzsch (Bild). Nach dem Motto „Volle Teller, halber Preis“ sollen betroffene Familien eine Ermäßigung von 50 Prozent auf die Verpflegungskosten erhalten. Um den bürokratischen Aufwand für die Eltern so gering wie möglich zu halten, sollen die Anträge für mehrere Jahre gültig sein. Das Projekt ist zunächst bis zum Jahr 2028 befristet und soll jährlich mit 150.000 Euro ausgestattet werden. Insgesamt könnten rund 450 Schülerinnen und Schüler an Grund- und Ganztagsschulen von der neuen Regelung profitieren.