Patientin kann nur noch tot geborgen werden

Nach dem folgenschweren Brand im Städtischen Klinikum Braunschweig hat die Kripo erste Ermittlungsergebnisse mitgeteilt. Ursache war demnach der Versuch einer Patientin, im Bett eine Zigarette anzuzünden. Die Versorgung mit zusätzlichem Sauerstoff führte unmittelbar zum Ausbruch des Feuers, das sich sehr schnell im ganzen Zimmer ausbreitete. Obwohl rund 70 Einsatzkräfte bereits kurz nach dem Alarm durch die automatische Brandmeldeanlage vor Ort waren, kam jeder Rettungsversuch für die Frau zu spät. Weitere Personenschäden waren nicht zu beklagen, weil das Pflegepersonal rund 30 Patienten umgehend in einen Bereich außerhalb der Gefahrenzone verlegte. Außerdem konnte die Feuerwehr ein Übergreifen der Flammen auf andere Zimmer verhindern. Nähere Angaben zur Person des Todesopfers wurden zunächst nicht gemacht. — Themenfoto (c) Jonas Augustin