Trinkwasser-Talsperren im Harz nach ergiebigen Niederschlägen gut gefüllt
Nach den niederschlagsreichen Wochen zum Winterende hat sich die Lage der Trinkwasser-Speicher im Westharz deutlich entspannt. Nach Angaben der Harzwasserwerke sind die Füllstände wieder auf durchschnittlich 68% angestiegen. Spitzenreiter sind demnach die Ecker- und die Sösetalsperre mit jeweils über 70%. Damit sei die Trinkwasserversorgung trotz der noch unterdurchschnittlichen Werte gesichert, erklärte der technische Geschäftsführer Hendrik Rösch. Auch die zuvor kritisch leere Okertalsperre (Bild) habe sich seit Februar auf rund 45% erholt. Die Oberflächengewässer hätten schnell auf Regen und Schneeschmelze reagiert, so Rösch. Beim Grundwasser zeigten sich die positiven Effekte dagegen mit zeitlicher Verzögerung. Die Harzwasserwerke mit Sitz in Hildesheim versorgen große Teile Niedersachsens mit Trinkwasser, darunter auch unsere Region. Foto (c) pixabay