Regionale Handwerkskammern streben Fusion an

In Niedersachsen könnte schon bald eine der größten Handwerkskammern Deutschlands entstehen: Die Kammern Braunschweig-Lüneburg-Stade und Hildesheim-Südniedersachsen wollen zum 1. Januar 2027 fusionieren. Bei einer gemeinsamen Sitzung in Bad Lauterberg haben sich beide Vollversammlungen für einen Zusammenschluss ausgesprochen. Ziel der Fusion sei es, die Leistungsfähigkeit des Handwerks zu sichern, erklärten die Kammerpräsidenten Detlef Bade (li) und Delfino Roman (re.) mit Blick auf Herausforderungen wie Fachkräftemangel, Digitalisierung und Wettbewerbsdruck. Wirtschaftsminister Grant Hendrik Tonne (m) begrüßte die Pläne als „Chance, die Kräfte zu bündeln und die Interessenvertretung zukunftsfest aufzustellen“. Laut Beschluss sollen alle bisherigen Standorte und Bildungszentren erhalten bleiben. Das Niedersächsische Wirtschaftsministerium muss dem Vorhaben allerdings noch seinen Segen geben. — Foto (c) Handwerkskammer BS-LG-STD