Wolfsburg plant Offensive für bezahlbares Wohnen

Die Stadt Wolfsburg will eine Quote für Sozialwohnungen bei Neubauten einführen. Bezahlbarer Wohnraum sei eine der zentralen sozialen Fragen unserer Zeit, sagte Wolfsburgs Oberbürgermeister Dennis Weilmann (Bild). Mit dem neuen Regelwerk nutze man gezielt verbesserte Förderprogramme des Landes, um einer breiteren Zielgruppe den Zugang zu günstigen Wohnungen zu ermöglichen. Die neuen Vorschriften greifen bei Bauvorhaben ab zehn Wohneinheiten, für die ein Bebauungsplan nötig ist oder die auf städtischem Grund entstehen. In der Regel müssen Investoren dabei mindestens 25 Prozent der Fläche als geförderten Mietwohnraum einplanen. Ziel der Stadt ist es, die bis zum Jahr 2035 auslaufenden Mietpreisbindungen mindestens auszugleichen. Durch angehobene Einkommensgrenzen haben mittlerweile rund 30 Prozent der Haushalte Anspruch auf einen entsprechenden Wohnberechtigungsschein.