Wirtschaftliche Stimmung in der Region verschlechtert sich

Die Industrie- und Handelskammern Braunschweig und Lüneburg-Wolfsburg haben ihren gemeinsamen Konjunkturbericht veröffentlicht. Demnach führten hohe Energiepreise und anhaltende strukturelle Belastungen zu einer schlechteren Stimmung in den Unternehmen. Im Konjunkturbericht für das erste Quartal 2026 bezeichneten 16 Prozent der Unternehmen ihre Geschäftslage als gut. 57 Prozent schätzen sie als befriedigend ein. Mehr als jeder vierte Betrieb beurteilte seine momentane Situation als schlecht. 40 Prozent der befragten Betriebe rechneten mit geschäftlichen Einbußen. Damit der Standort Deutschland wettbewerbsfähig bleibe, brauche es jetzt spürbare Reformen bei den Energie- und Arbeitskosten, beim Bürokratieabbau und bei besseren Rahmenbedingungen für Investitionen und Wachstum, sagte der Hauptgeschäftsführer der IHK Lüneburg-Wolfsburg Michael Zeinert. Nur so schaffe man neue Perspektiven für Unternehmen und Beschäftigte. – Symbolbild (c) pexels