Stadt Braunschweig schafft neue Stelle für Mieterschutz

Der Braunschweiger Verwaltungsausschuss hat grünes Licht für die Einrichtung einer neuen städtischen Anlaufstelle gegeben, die sich um die Rechte von Mietern kümmert. Wie die Stadt mitteilte, soll die Einrichtung mit dem Kürzel „Mira“ das Niedersächsische Wohnraumschutzgesetz durchsetzen. Dabei geht es konkret um Versäumnisse von Vermietern – etwa bei Missständen wie defekten Wasseranschlüssen oder Aufzügen. Nach Angaben von SPD-Ratsfrau Annette Schütze (Bild) hat ihre Fraktion den Anstoß für die Einrichtung von „Mira“ gegeben. Viele Betroffene wüssten nicht, an wen man sich wenden kann, um gezielt um Hilfe zu bitten. Hier habe bislang eine kommunikative Lücke bestanden, so Schütze. Das solle sich nun ändern. Vorbild sei die Stadt Delmenhorst. Dort sei eine solche Anlaufstelle bereits mit Erfolg an den Start gegangen. Wie es weiter hieß, ist die Ausschuss-Entscheidung bindend. Der Braunschweiger Rat muss sich in seiner Sitzung am kommenden Dienstag deshalb nicht mehr mit dem Thema befassen. — Foto (c) privat