Landkreis Helmstedt schließt sich Kritik an

Mit einer im Kreistag beschlossenen Resolution schließt sich der Landkreis Helmstedt der Kritik an der geplanten Reform der Rettungsdienste an. Demnach werden vor allem ein zu hoher Dokumentationsaufwand und nicht umsetzbare Sparauflagen befürchtet. Niedersächsische Landkreise seien keine Sachleistungserbringer der gesetzlichen Krankenkassen, sondern selbst verwaltete und umfassend für die Notfallrettung zuständige Gebietskörperschaften, heißt es in der Resolution. Völlig inakzeptabel sei, wenn die Bundesregierung nun versuche, bei der lebenskritischen 112 einen festen und pauschalen Kostendeckel draufzulegen. Eine Reform der Notfallrettung sei nötig, die die Zuständigkeiten der Länder und Kommunen für den Rettungsdienst wegen der Einheit der Gefahrenabwehr vor Ort umfassend achte, so der abschließende Appell. Dafür dürfe der Bund nicht die Kommunen in die Rolle des Sachleistungserbringers nach Krankenkassenrecht zwingen. – Symbolbild (c) pixabay