Geschwärzte Fehlerquote im Sachverständigenbericht
Im April 2021 trat aus einem Messgerät in der Physikalisch-Technischen-Bundesanstalt (PTB) (Bild) in Braunschweig radioaktives Krypton-85 aus. Nach einer Klage vor dem Verwaltungsgericht wurde nun der Sachverständigenbericht zum Vorfall mit Schwärzungen vorgelegt, wie der Kläger mitteilte. Im Bericht wird ein Herstellerfehler als wahrscheinliche Ursache genannt. Zu den geschwärzten Passagen gehört die Fehlerquote des Herstellers Eckert & Ziegler. Nach Angaben des Klägers begründete die PTB die Schwärzung mit der Wahrung von Geschäftsgeheimnissen. Nach Darstellung des Klägers kann es jedoch keine Fehlerquote geben, da das Strahlenschutzgesetz vorschreibt, dass ein Austritt radioaktiver Stoffe mit Sicherheit verhindert wird. Die Klage vor dem Verwaltungsgericht wurde von einem Anwohner der PTB erhoben, der sich auf das Informationsfreiheitsgesetz und das Umweltinformationsgesetz berief. Mehr dazu hören sie am Dienstag ab 7 Uhr in Region aktuell. – Foto (c) PTB