Braunschweiger CDU fordert Verzicht auf Sanierung des Rathaus-Neubaus

Die CDU im Braunschweig Rat hat den geplanten Ankauf des Nord/LB-Gebäudes an der Dankwardstraße durch die Stadt begrüßt. Ihre Fraktion stehe den Plänen offen gegenüber, sagte die planungspolitische Sprecherin Heidemarie Mundlos. Der Ankauf könne städtebaulich und finanziell ein Gewinn für Braunschweig sein. Er biete die Chance, Verwaltung effizienter zu organisieren, die Innenstadt zu stärken und gleichzeitig viele Millionen Euro einzusparen. Wenn dort künftig das Einwohnermeldeamt untergebracht werden könne, stelle sich aber die Frage, ob die aufwendige Sanierung des Rathaus-Neubaus (Bild) überhaupt noch erforderlich sei, so Mundlos. Sie forderte die Stadt auf, dieses Vorhaben auf den Prüfstand zu stellen, das mit mindestens 30 Millionen Euro zu Buche schlage. Aus Sicht der CDU wäre es fahrlässig, beide Projekte parallel weiterzuverfolgen. Die Ratsfrau kritisierte zudem die städtische Kommunikationspolitik. Mundlos wörtlich: „Große Ankündigungen werden medienwirksam präsentiert, doch die konkreten finanziellen Auswirkungen bleiben im Dunkeln. Gerade bei Investitionen in zweistelliger Millionenhöhe erwarten wir vollständige Transparenz und eine ehrliche Prioritätensetzung.“ — Foto (c) CC4.0/TeWeBS