CDU-Mittelständler fordern wirtschaftspolitischen Neustart

Die Mittelstands- und Wirtschaftsunion der CDU (MIT) in Braunschweig hat an Stadt und Politik appelliert, die Weichen für einen wirtschaftspolitischen Neustart zu stellen. Die aktuelle Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) zeige, dass Braunschweig in den letzten Jahren spürbar an Dynamik verloren habe, erklärte der MIT-Vorsitzende Jan Hackenberg (Bild) mit Blick auf amtliche Daten. Danach sei Braunschweig seit 2021 deutlich langsamer gewachsen als das Land, der Bund und vergleichbare Städte. So hätten sich etwa Wolfsburg und Münster deutlich dynamischer entwickelt. Das sei ein Warnsignal, so Hackenberg. Als mögliche Gegenmaßnahmen nannte er unter anderem schnellere Genehmigungen, eine aktivere Flächen- und Ansiedlungspolitik, weniger bürokratische Belastungen, eine bessere Erreichbarkeit der Innenstadt sowie ein klares Bekenntnis zu Industrie, Handwerk, Handel und Unternehmen aller Größen. — Foto (c) MIT Braunschweig