Handwerkskammer mahnt Nachbesserungen an

Die Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade hat Nachbesserungen am Referentenentwurf der Einkommensteuerreform gefordert. Ohne Anpassung der Tarife an die Inflation drohe vielen Handwerksbetrieben eine Steuererhöhung durch die kalte Progression, kritisierte Hauptgeschäftsführer Matthias Steffen (Bild). Über 80% der Handwerksbetriebe seien Personenunternehmen. Für sie sei die Einkommensteuer ein entscheidender Faktor bei der Planung von Investitionen. Neben dem vollständigen Ausgleich der kalten Progression forderte Steffen weitere gezielte Entlastungen für Personenunternehmen bei der anstehenden Reform. Als konkretes Beispiel nannte er eine höhere Anrechnung der Gewerbesteuer auf die Einkommensteuer, um Doppelbelastungen zu reduzieren. — Foto (c) Fotostudio Sascha Gramann