Braunschweiger Grüne fordern Konkretisierung des städtischen Hitze-Aktionsplans

Die Grünen im Braunschweiger Rat haben den aktuellen Hitze-Aktionsplan der Stadt als zu unkonkret kritisiert. In einer Mitteilung heißt es, der nächste Sommer warte nicht. Wenn Braunschweig 2027 besser geschützt sein soll, müsse jetzt gehandelt werden. Bislang fehlten aber konkrete Maßnahmen mit konkreten Terminen, Kosten und entsprechenden Haushaltsmitteln. Die Grünen äußerten zudem Unverständnis über die Ankündigung der Verwaltung, dass ressourcenwirksame Entscheidungen erst ‚zu gegebener Zeit gesondert‘ getroffen werden sollen. Gute Absichten allein reichten nicht aus, erklärte die Fraktionsvorsitzende Leonore Köhler. Sie setzte der Stadt eine Frist bis Dezember, um eine Maßnahmenliste mit Prioritäten, Verantwortlichkeiten und Zeitplänen vorzulegen. Ab 2027 ist Braunschweig gesetzlich zum Klimafolgenanpassungsmanagement verpflichtet. — Themenfoto (c) pixabay/Bru-nO