NGG kritisiert Zuckersteuer-Pläne der Bundesregierung

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hat die Pläne der Bundesregierung kritisiert, eine Steuer auf zuckerhaltige Getränke einzuführen. Zwar würde die geplante Steuer insbesondere die Getränkeindustrie treffen und Arbeitsplätze gefährden, erklärte die Geschäftsführerin der NGG-Region Südost-Niedersachsen/Harz, Katja Derer (Bild). Die zusätzliche Abgabe belaste aber auch Verbraucher und hier vor allem einkommensschwache Haushalte. Ihr gesundheitspolitisches Ziel würde die Steuer dagegen verfehlen, so Derer. Sie appellierte an die Politik, den Focus statt dessen auf mehr Ernährungsbildung und Aufklärung zu legen. Auch ein kostenfreies und qualitativ hochwertiges Kita- und Schulessen wäre sinnvoller als eine weitere Lenkungssteuer, so die Gewerkschafterin. — Foto (c) NGG