Zukunft des Braunschweiger Standortes ungewiss
Die Warenhauskette Galeria hat erneut einen Insolvenzantrag gestellt. Das teilte das Unternehmen mit. Wie es mit dem Standort Braunschweig (Bild) weitergeht, ist offen. Erst kürzlich war es zwischen Galeria und dem Vermieter, der Volksbank BRAWO, zu einer Einigung über die Mietkonditionen und Flächenreduktionen an der Schuhstraße gekommen. Zum jetziges Zeitpunkt sei es zu früh, Entscheidungen über die weitere Entwicklung der Mietverhältnisse zu treffen, sagte der Sprecher der Volksbank Brawo, Daniel Dormeyer, auf Anfrage. Man wolle die anstehenden Gespräche abwarten. Die Volksbank Brawo habe zuletzt umfangreiche Zugeständnisse gemacht, um den Standort in Braunschweig zu erhalten, sagte Braunschweigs Oberbürgermeister Thorsten Kornblum. Zugesagte Investitionen in den Standort seitens Galeria sind demnach nicht erfolgt. Das Vertrauen in die handelnden Personen habe einen neuen Tiefpunkt erreicht, so Kornblum. Zum Hintergrund des Insolvenzantrages äußerte sich Galeria nicht. Es handelt sich um den vierten innerhalb von sechs Jahren. Nach der Einigung zwischen Galeria und der Volksbank Brawo hatte die Warenhauskette versichert, der Braunschweiger Standort könne mindestens bis Ende April 2028 weitergeführt werden. – Foto (c) Peter Michael Möckel