Landkreis Helmstedt startet eigenes Förderprogramm
Der Landkreis Helmstedt setzt ein eigenes Förderprogramm zum Schutz des Rebhuhnes (Bild) auf. Die entsprechenden Unterlagen können ab sofort bei der Unteren Naturschutzbehörde angefordert werden. Nach Angaben der Verwaltung können Mittel für Landwirtschaftsflächen im gesamten Landkreis beantragt werden. Förderfähig sind demnach Acker- und Grünlandbereiche, die brach liegen oder von Gras- und Hecken gesäumt werden. Ziel sei eine langfristige naturschutzfachliche Aufwertung von Wegrändern & Co. Auch Feldlerche, Kiebitz, Feldhamster oder auch Insekten könnten von den Maßnahmen profitieren, so die Verwaltung. Das einst vom Aussterben bedrohte Rebhuhn wird weiterhin auf der sogenannten Roten Liste bedrohter Arten geführt. In Deutschland gilt es als stark gefährdet, in Niedersachsen als gefährdet. – Foto (c) Dennis Burchardt/ÖNSA