Lange Haftstrafe für 41-Jährigen wegen Tötung der Ex-Partnerin
Nach dem gewaltsamen Tod einer dreifachen Mutter in Rietze im Landkreis Peine ist der Angeklagte zu 13 Jahren Haft verurteilt worden. Außerdem muss er rund 80.000 Euro Schmerzensgeld an die Hinterbliebenen seines Opfers zahlen. Nach Ansicht des zuständigen Landgerichts Hildesheim ist der heute 41-Jährige des Totschlags und des versuchten Mordes überführt. Vor knapp einem Jahr habe er seine frühere Lebensgefährtin mit einem Eisenrohr geschlagen und anschließend eine Kellertreppe hinuntergestoßen. Die Kammer sah es zudem als erwiesen an, dass der Mann bereits vor der Tat versucht hatte, die 38-Jährige mit einem Gift in der Kaffeemaschine umzubringen. Die Staatsanwaltschaft hatte ursprünglich lebenslange Haft gefordert. Sie argumentierte, der Angeklagte habe sein Opfer aus dem Weg räumen wollen, um für seine neue, schwangere Freundin frei zu sein. Die Verteidigung hatte dagegen eine Internetbekanntschaft der 38-Jährigen für die Tat verantwortlich gemacht und auf Freispruch plädiert. Der 41-Jährige selbst hat die Vorwürfe bis zuletzt bestritten. — Themenfoto (c) pixabay