Pantazis lobt, Hoffmann warnt
Der Braunschweiger SPD-Bundestagsabgeordnete Christos Pantazis (Bild) hat den heutigen Kompromiss zur Krankenhausreform als „tragfähige Einigung“ begrüßt. Sie schaffe die Voraussetzung, das parlamentarische Verfahren in der kommenden Woche abzuschließen, sagte der Mediziner und gesundheitspolitische Sprecher seiner Fraktion. Bund und Länder hatten sich zuvor auf diverse Nachbesserungen am ursprünglichen Entwurf verständigt. Damit bleibt der Vermittlungsausschuss außen vor. Auch der Braunschweiger Grünen-Politiker Andreas Hoffmann äußerte sich grundsätzlich zufrieden. Die Einigung biete eine große Chance für die regionale Gesundheitsversorgung, erklärte der Landtagsabgeordnete. Zugleich warnte er vor handwerklichen Fehlern auf kommunaler Ebene: Die Braunschweiger Stadtspitze täte gut daran, sich nicht zurückzulehnen, so Hoffmann mit Blick auf die so genannte „Zwei-Kilometer-Regel“. Der anscheinend mangelhafte Antrag auf eine Ausnahme für die beiden städtischen Klinikstandorte dürfe nicht zu weiteren Verzögerungen führen. Diese Ausnahmeregelung sei entscheidend, damit die Häuser am Fichtengrund und an der Celler Straße trotz der größeren Distanz auch künftig die volle Förderung erhalten, sagte der Parlamentarier. Ohne schnelle Korrekturen drohten Versorgungslücken für die gesamte Region und eine unnötige Belastung des städtischen Haushalts. — Foto (c) Photothek Media Lab