Till Eulenspiegel aus Kneitlingen am Elm war einer Legende zufolge ein Schalk, der seinen Mitmenschen vielerlei Streiche spielte. Der Schriftsteller Daniel Kehlmann hat der Sagenfigur die Narrenkappe entrissen. In seinem Roman wird „Tyll“ zu einer Art Superheld zur Zeit des 30-jährigen Krieges, der mit scharfem Blick die Welt seziert. Im Staatstheater Braunschweig ist die Buchvorlage jetzt als Ensemble-Stück zu sehen (>Termine) – bearbeitet von Regisseur Markus Heinzelmann und Dramaturg Holger Schröder. Hans-Otto Kruse hat mit beiden gesprochen und von Schröder zunächst erfahren, was Kehlmann aus Eulenspiegel gemacht hat.