Stadt Braunschweig und Polizei intensivieren Zusammenarbeit
Die Polizei Braunschweig und die Stadtverwaltung haben eine „lokale Sicherheitspartnerschaft“ vereinbart, um das subjektive und tatsächliche Sicherheitsgefühl der Bevölkerung zu steigern. Laut Mitteilung sieht die Kooperation unter anderem vor, den gemeinsamen Personaleinsatz des Zentralen Ordnungsdienstes (ZOD) und der Polizei auszubauen. Darüber hinaus soll eine Reihe von bereits beschlossenen Maßnahmen umgesetzt werden. Dazu zählen etwa eine erweiterte Video-Überwachung, zusätzliche Beleuchtung in dunkleren Bereichen sowie verstärkte Kontrollen gegen illegale Graffiti und Wildkraut. Unter dem Strich gehe es um mehr sichtbare Präsenz und frühzeitige Reaktionsfähigkeit, betonten Oberbürgermeister Thorsten Kornblum und Polizeipräsident Thomas Ring. Am Montagabend hatten beide zusammen mit Innenministerin Daniela Behrens einen so genannten „Sicherheitsrundgang“ durch das Braunschweiger Stadtzentrum unternommen. Die SPD-Politikerin lobte die gemeinsame Strategie der Behörden als vorbildlich – auch mit Blick auf bereits umgesetzte Maßnahmen wie die Waffenverbotszone im Rotlichtviertel. — Themenfoto (c) Sebastian Hansen