Wolfsburger Rat beschließt Programm gegen Extremismus
Der Wolfsburger Rat hat einem neuen Strategiekonzept zugestimmt, mit dem die Stadt ein deutliches Zeichen gegen Extremismus setzen will. Ziel des Programms ist es laut Oberbürgermeister Dennis Weilmann (Bild), die demokratische Alltagskultur in Kitas, Schulen und Vereinen nachhaltig zu stärken und bestehende Angebote besser zu vernetzen. Künftig sollen demnach auch Zielgruppen erreicht werden, die bisher kaum Zugang zu politischen Bildungsangeboten haben. Dabei spiele das Institut für Zeitgeschichte eine zentrale Rolle, um historische Verantwortung mit aktuellen Fragen der Teilhabe zu verknüpfen, so Weilmann. Wie er weiter mitteilte, starten ab 2027 erste Modellprojekte in den Stadtteilen. Sie sollen sichtbar machen, wie moderne Präventionsarbeit in der Praxis funktioniert. Begleitend sind Workshops für Akteure im Bildungs- und Kulturbereich geplant, um die neuen Qualitätsstandards stadtweit zu etablieren. — Foto (c) Stadt Wolfsburg